Freie Tools für Hyper-V R2: RSAT

Thursday, 4 March 2010 14:00 von Toni Pohl

Letztlich bin ich im TechNet Magazine wieder darüber gestolpert: Den Hinweis auf die freien Tools für Hyper-V: Download a Set of Free Tools for Managing Hyper-V R2.

Damit sind die Remote Server Administration Tools für Windows 7 (RSAT) gemeint. Die Tools gibt es schon seit letztem November – und sie sind noch immer genauso praktisch und empfehlenswert wie zuvor (siehe auch RSAT nun auch auf Deutsch und (RSAT) für Windows 7 Beta hier im Blog).

Mit RSAT kann ein IT-Admin von seinem Windows 7 Client aus virtuelle Maschinen verwalten – und vor allem auch Hyper-V Core Server!

Wichtig: RSAT läuft nur unter Windows 7 Enterprise, Professional oder Ultimate. Es gibt einen eigenen Download (EN, DE, etc.) mit je etwa 220MB für x86 und x64:

Download Remote Server Administration Tools for Windows 7

Nach der Installation und dem Start (%windir%\system32\mmc.exe "%ProgramFiles%\Hyper-V\virtmgmt.msc")sieht das MMC mit den Client-Tools genauso aus wie am Hyper-V Server:

hyper-v-rsat

Und das Beste daran: Auch das “Connect to Computer” öffnet die virtuelle Maschine wie am Hyper-V Server (Ja, das ist natürlich klar, aber alleine die Installation der Integration Services ist so ohne mühsame Tastatur-Steuerung möglich – ich erinnere an meinen Artikel Hyper-V Integration Services ohne Maus installieren ;-)

RSAT funktioniert übrigens nicht nur für R2-Server, sondern auch für die “normalen” Windows Server 2008.



Die Top 10 iPhone Apps

Wednesday, 3 March 2010 19:39 von Toni Pohl

Zwar schon etwas älter, aber noch immer gut:

10 Most Awesome iPhone Apps of 2008

Einer meiner Favoriten ist ja noch immer Shazam



Neue Hyper-V Whitepapers im Februar 2010

Tuesday, 2 March 2010 14:27 von Toni Pohl

Letzte Woche sind wieder neue Dokumente mit KnowHow über Hyper-V hinzugekommen: Wie kann Hochverfügbarkeit mit Live Migration erreicht werden und wie sehen die Leistungsvergleiche von VHD-Files aus?

Im TechNet gibt es den Leitfaden ”Live Migration Network Configuration Guide“ (This guide describes how to configure your network to use the live migration feature of Hyper-V…) – eine Hilfe für alle, die einen Hyper-V Cluster betreiben wollen.

hyper-v-logoWenn das Thema Hochverfügbarkeit für Sie neu ist, schauen Sie am besten mal hier in die Voraussetzungen für den Betrieb rein: Requirements for Using Cluster Shared Volumes in a Failover Cluster in Windows Server 2008 R2.

Und im Microsoft Download-Center steht “Virtual Hard Disk performance” vom Februar 2010 als Word-Dokument zur Verfügung (Compare VHD storage performance in Windows Server 2008 / Windows Server 2008 R2 / Windows 7…).

vhd-performance1Das Dokument beschreibt die Unterschiede zwischen Fixed, Dynamic und Differencing VHDs sowie physical disk und pass-thru disk mit verschiedensten Workloads bis hin zu SQL Performance-Messungen. In den Szenarien wurden vergleichbare Leistungsmessungen durchgeführt, wie beispielsweise in der Grafik hier rechts.

Dazu passt auch noch der Hinweis zu Hyper-V R2 Performance FAQs und auch empfehlenswert anzusehen sind die Frequently Asked Questions: Virtual Hard Disks in Windows 7 mit den Hinweisen “What are the best practices for backing up VHDs?”.

Meine nächsten spannenden Themen in Hyper-V sind PowerShell Management Modul für Hyper-V und Scripting damit…!



Sightseeing 2.0

Saturday, 27 February 2010 12:13 von Toni Pohl

Im Web-Standard gibt es die Top 10 “Alltagsgeschichten” von Google Street View zu sehen:

Sightseeing 2.0 - Die schrägsten Fotos von Google Street View

So schreibt der Standard: “Googles Kartendienste Maps und Street View haben eine ganz neue Kategorie von Blogs hervorgebracht, in denen die witzigsten und skurrilsten Aufnahmen präsentiert werden. Nicht immer zur Freude von Google, denn oft wird das Fotomaterial kurz nach der Entdeckung wieder entfernt. urlesque hat die Top 10 der Street View-Aufnahmen gekürt.”

Have a look!

Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) in den SQL Server?

Friday, 26 February 2010 14:46 von Toni Pohl

Zu Artikel Teil Eins - Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) aus dem SQL Server? – nun das Gegenstück: Teil Zwei - Wie kann ich Dateien IN den SQL Server bringen? Das heißt Files als BLOB (Binary Large Object) in eine Tabelle speichern – und das Ganze möglichst einfach.

Diese Lösung ist ebenfalls mit T-SQL zu bewerkstelligen. Die Idee dazu ist von databasejournal.com - Storing Images and BLOB files in SQL Server Part 2 entnommen, hier das Script:

savefromfile

(Das ganze Script gibt es hier zum Download, es läuft in SQL Server 2005 und 2008.)

Das Einlesen eines Files wird wieder in einer Stored Procedure “savefromfile” gemerkt.

Den gewünschten Filestream liefert OPENROWSET (Zeile 11, die Hilfe informiert: …also supports bulk operations through a built-in BULK provider that enables data from a file to be read and returned as a rowset). Damit wird das File eingelesen. Das INSERT (Zeile 9) fügt einfach den Output des SELECTS (Zeile 10-11) in die Tabelle “MyFiles“ ein. Also simpel.

Screenshot der Original-Tabelle: hier.
Nach dem Starten von "exec savefromfile" und Anzeigen der Tabelle  sieht das Ergebnis so aus:

myfiles_table_inserted

Das File "00006_Bild 1.jpg" wurde mit seinem Inhalt in die Tabelle MyFiles eingefügt. Fertig!

Noch ein Tipp für “Massen-Imports” - wenn mehrere Dateien so in die Datenbank insertiert werden sollen:

Hier kann man sich sehr rasch damit behelfen, in der Kommandozeile im Bilder-Verzeichnis die Dateinamen mit

dir /w > import.txt

in ein Textfile zu schreiben. Das Textfile "import.txt" dann mit Notepad öffnen, und die Dateinamen per Zwischenablage in eine neue Excel-Datei kopieren. In Excel werden die SQL-Befehle für die gewünschten Files zusammengebaut, beispielsweise so:

myfiles_excel_sql

Die Bildnamen stehen in Spalte A, in Spalte B wurde – wenn z.B. die ID aus dem Dateinamen weiterverwendet werden soll – diese aus dem Dateinamen extrahiert (B1: =LINKS(A1;5) ). Die "Formel" für Zelle C1:

="INSERT INTO MyFiles (FIL_ID, FIL_FileName, FIL_Content)
SELECT " & WERT(B1) & ", '" & A1 & "', BulkColumn FROM OPENROWSET(Bulk 'D:\Temp\bin\" & A1 & "', SINGLE_BLOB) AS BLOB);"

Die Formel ergibt dann das korrekte T-SQL-Statement für die jeweilige Datei:

INSERT INTO MyFiles (FIL_ID, FIL_FileName, FIL_Content)
SELECT 6, '00006_Bild 1.jpg', BulkColumn FROM OPENROWSET(Bulk 'D:\Temp\bin\00006_Bild 1.jpg', SINGLE_BLOB) AS BLOB);

Nun Zelle C1 bis ans Ende der Dateinamen “ausfüllen” lassen:

myfiles_excel_sql2

Und die so erzeugten SQLs per Zwischenablage im SQL Management Studio einfügen und laufen lassen. GO!

myfiles_excel_sql_execute

Tipp: Excel als Hilfsmittel zum Erzeugen von SQL-Befehlen und zum Nachbearbeiten von Daten ist übrigens eine Methode, die ich wirklich oft verwende und als äußerst praktisch empfehlen kann. Viel schneller gehts kaum. ;-)

Mit diesen Werkzeugen ist auch das Manipulieren von BLOBs in SQL Server rasch umsetzbar!

Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) aus dem SQL Server?

Thursday, 25 February 2010 11:50 von Toni Pohl

Das Leben als Datenbank-Administrator steckt voller Überraschungen. Mal gehören Indizies erstellt oder neu aufgebaut, Volltextkataloge rebuildet, Datenbanken gebackupt, gewartet, restored und natürlich ist ein DB-Admin Ansprechpartner für alle weiteren auftretenden Probleme und Wünsche der IT und der Anwender.

So hatte ich vor kurzem die Anforderung, in einer Datenbank gespeicherte Bilder “herauszuholen”, also klassische BLOBs (Binary Large Objects) als Dateien zu speichern.

In meiner Datenbank existiert eine Tabelle “MyFiles” mit einer Spalte vom Typ IMAGE. Das Pendant ab SQL Server 2005 wäre der “neue” Datentyp VARBINARY; in meinem Fall handelt es sich um eine konvertierte DB aus SQL 2000 in SQL 2005.

In der Spalte ”FIL_Content” ist der Dateistream einer Datei enthalten, z.B. JPG-Bilder, Word- und Excel-Dokumente, PDFs, (BLOB), also ganz egal welche Files (ab SQL 2008 gibt es übrigens einen eigenen Filestream-Datentyp. ;-)

Die binären Dokumente können nicht simpel mit Copy & Paste herausgeholt werden, nur die entsprechende Applikation liest und schreibt die Dateien von und in die Datenbank. Diese binären Informationen aus der Tabelle sollen als Files gespeichert werden um sie weiterzuverwenden.

So sieht die vereinfachte Tabelle aus, Auszulesen ist die Spalte FIL_Content:

Tabelle MyFiles

Natürlich könnte ich eine kleine .NET Applikation dafür bauen, aber ich wollte eine möglichst rasche Lösung. Und ich habe sie auch gefunden! Ein kleines T-SQL Script im SQLTeam.com Forum von "Peso". Dieses habe ich analysiert und wie folgt angepasst.

save2file.sql Script

(Das ganze Script gibt es hier zum Download, es läuft in SQL Server 2005 und 2008.)

Ich habe das Script als Stored Procedure “save2file” angelegt. Die Funktionsweise kurz erklärt:

Mit einem Cursor (Zeile 16) wird die gesamte Tabelle “MyFiles” durchlaufen und die selektierten Felder in Variablen eingelesen (Zeile 21). Dann wird der Pfad aus Feld FIL_ID und Dateiname zusammengebaut und ausgegeben (Zeile 25-28). Jetzt kommt der Clou: Es wird ein ADODB-Stream als OLE-Objekt angelegt (Zeile 30) und mit den Werten befüttert (Zeile 31 bis 34). Dieser Stream wird auf die Festplatte geschrieben (Zeile 33, 34) und das OLE Objekt zerstört (Zeile 36). Und weiter mit dem nächsten Datensatz (Zeile 38).

Anzupassen ist natürlich der Pfad, wohin die Dateien gespeichert werden sollen (Zeile 27).

Ausgeführt wird das Script wie gewohnt mit

exec save2file

Voila! Wenn alles stimmt, wurden die binary Contents als Files in den gew. Pfad extrahiert:

save2file erzeugte Files

Hinweis: Diese Vorgangsweise ist sehr rasch anwendbar, aber nicht unbedingt für “daily use” geeignet. Je nach Datenmenge ist das Erstellen eines OLE-Objekts nicht unbedingt “günstig”.

Aber für den Ab-und-zu Export verdient das Script meine Empfehlung als “best practice”!

Eine weitere Methode: KB258038: How To Access and Modify SQL Server BLOB Data by Using the ADO Stream Object mit dem VB Beispiel “Saving the Data in a SQL Server Image Column to a File on the Hard Disk” und “Transfer the Image Stored in a .gif File to an Image Column in a SQL Server Table”.

In Teil Zwei geht es dann um den umgekehrten Weg – wie bekomme ich Files per T-SQL als BLOB in die Datenbank…

Möge T-SQL immer so hilfreich sein! ;-)

Beitrag von Toni Pohl

Die Zukunft von SQL Server…

Sunday, 21 February 2010 10:23 von Toni Pohl

…beginnt hier! SQL Server 2008 R2 (codename “Kilimanjaro”) wird ab Mai 2010 verfügbar sein (SQL Server 2008 R2 gets an official date).

An der übernächsten Version von SQL Server wird auch schon gearbeitet:
Wenn man den Gerüchten Glauben schenkt - msdn blog von Dan Jones, Mitglied des SQL Server Teams und den üblichen Verdächtigen (Bloggern) -, so wird diese SQL Server Version den Codenamen “Denali” tragen - und könnte als SQL Server 2011 enden?

Das SQL Server Team hat eine Vorliebe für National-Park-Namen und “Denali” (indianisch: ”Der Hohe”) ist mit fast 6.200 Metern der höchste Berg in Nord Amerika in Alaska und heißt offiziell Mount McKinley

Matthias Berndt (Group Program Manager Microsoft SQL Server) informiert übrigens in seinem Blog über die Zeitpläne der nächsten Releases: Microsoft SQL Server Release Services, hier die wichtigsten Termine:

  • SQL Server 2008 SP2 wird voraussichtlich im 3. Quartal 2010 veröffentlicht.
  • SQL Server 2005 SP4 kommt wohl im 4. Quartal 2010 und wird wahrscheinlich das letzte Service Pack für diese SQL Version sein; den “erweiterten Support” dafür wird es ab April 2011 bis Dezember 2016 geben. (Allgemeine Infos zur Lebenszeit der Microsoft Produkte finden sich in support.microsoft.com/lifecycle.)

Und noch etwas Lustiges zum Abschluss:
Wissen Sie, wie SQL Server _schmeckt_? Und wie schmeckt Oracle im Vergleich dazu??

Dazu hat martinidesign ein wirklich köstliches Video produziert: The DB Taste Challenge

sql-taste

Viel Spaß!

Blogtail#9

Thursday, 4 February 2010 21:17 von Toni Pohl

Gestern war – unser erster – Blogtail. Ein Zusammentreffen von Bloggern mit Cocktails: blog-tail, organisiert von bloegger.at in der Cserni Bar im ersten Bezirk, gleich gegenüber der Börse.

Und es war … voll! So viele Blogger und Twitter-User, mit großer Live Twitter-Wall: #blogtail

Hier ein paar snapshots vom Event!

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Mehr dazu auf bloegger.at.

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