Senden als in Office 365

Tuesday, 31 January 2012 11:25 von Martina Grom
Bereits zu BPOS Zeiten war der Befehl “Senden als” ein wichtiges Hilfsmittel bei der Konfiguration von E-Mail Konten. Nachdem die Cmdlet’s von BPOS auf Office 365 geändert wurden, hier ein Update zu meinem damaligen Artikel. Die Senden als wird gerne dazu verwendet, wenn z.B. eine Massenaussendung über eine allgemeine E-Mail Adresse versendet werden soll oder aber ein User mehr als eine E-Mail Absenderadresse haben möchte – statt einem Alias wird also eine Verteilerliste angegeben, mit dieser wird dann versendet. Zunächst einmal in Powershell anmelden und die Exchange Online Cmdlet’s laden (siehe auch hier): $LiveCred = Get-Credential $Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $LiveCred -Authentication Basic –AllowRedirection Import-PSSession $Session –AllowClobber Nun können Sie folgenden Befehl verwenden, um Send as Rechte zu vergeben: Add-RecipientPermission <identity> -AccessRights SendAs -Trustee <user> Übersetzt also so: Add-RecipientPermission verteilerliste@mydomain.at -AccessRights SendAs -Trustee martina.grom@mydomain.at Danach diesen Befehl noch bestätigen. Kontrolle gefällig? Mit Get-RecipientPermission martina.grom@mydomain.at sehen Sie auch gleich, welche Rechte Sie besitzen. Zum Abschluss noch abmelden: Remove-PSSession $Session Viel Erfolg bei Powershell!

2012 - What´s next?

Sunday, 1 January 2012 15:05 von Toni Pohl
Dieses Jahr wird das Jahr von Windows 8 – ein Neubeginn in vielerlei Hinsicht. Die neue Metro Oberfläche sieht nicht nur anders aus, es gilt “Touch First”: Neue Anwendungen müssen richtig “gestylt” sein und per Gesten einfach und intuitiv bedienbar sein. Und Apps müssen natürlich “fluid” sein (WinRT). Zur Programmierung verwendet man die gewohnten .NET Sprachen oder HTML5 und Javascript. Das Besondere an Windows 8 ist aus meiner Sicht aber auch, dass es - mit der Unterstützung für ARM-Prozessoren – nicht nur auf PC´s laufen kann. Windows Marketplace wird zur zentralen App-Plattform, so wie es für Windows Phone jetzt bereits der Fall ist. Mittlerweile gibt es rund 40.000 Apps für Windows Phone und Microsoft tut viel, um das eigene Phone u.a. gemeinsam mit Nokia stärker am Markt zu positionieren. Mal sehen, wie das im stark umkämpfte Handy-Markt in diesem Jahr gelingt. 2011 war das Jahr der Cloud. Zumindestens haben sich Cloud Services langsam im Markt etabliert. In der IT beginnt der Umbruch, SaaS (Office365) für Standard-Aufgaben wie E-Mail, Online-Collaboration, Online-Kommunikation und -Meetings und natürlich für die Anbindung von Mobile Devices zu nutzen. Windows Azure als PaaS hat erst vor kurzem wichtige Neuerungen erfahren und das neue Portal ist eine tolle Anlaufstelle, vom Pricing bis hin zu Code Samples. Zum Evaluieren von Azure gibt es eine Windows Azure 3 Month free trial. Die Webcasts Learn Windows Azure vom Dezember helfen beim Einstieg. Die Top-Trend Themen in der IT bleiben weiterhin: Cloud Computing Mobile und – damit verbunden: Social Media Individuelle IT-Dienstleistungen Genau hier liegt unser Focus bei atwork. Wir wünschen allen Lesern ein tolles und erfolgreiches Neues Jahr!

Exchange Server 2010 SP2 ist verfügbar

Friday, 9 December 2011 12:27 von Martina Grom
Lange war es schon angekündigt, das Exchange Server 2010 SP2 – zumindest für 2. Halbjahr 2011 (welches ja bekanntlich in einigen Tagen endet). Seit dem 4.12 steht es nun endlich zum Download zur Verfügung. Was gibt es neues im SP2: Hybrid Configuration Wizard: damit werden hybride Deployments (Cloud und On-Premise) vereinfacht – einige der manuellen Schritte sind dabei automatisiert. (Danke dazu von meiner Seite ) Cross-Site Silent Redirection für Outlook Web App Outlook Web App Mini: eine Browser-basierte Version von OWA für niedrige Bandbreiten (ich denke hier unweigerlich an OMA). GAL Segmentation Vielen Dank an dieser Stelle an den Exchange MVP Walter Steinsdorfer – er wird über das SP2 auch beim nächsten Exchange Usergroup Meeting erzählen! Am 16.12 bei Microsoft Österreich!

Lync unter MacOS mit Office 365

Friday, 18 November 2011 15:15 von Martina Grom
Seit kurzem steht können auch Apple User nach herzenslust lyncen, der Lync for Mac Client steht zur Verfügung und wird bei Mac Office 2011 Standard bzw. über das Volumenlizenzierungsprogramm ausgeliefert. Dieser Client funktioniert in Lync und auch in Lync Online. Lync for Mac mit Lync Server Hier gibt es keine besonderen Änderungen: Lync starten, anmelden, fertig: Ein Gespräch kann ebenso geführt werden, wie schnell einmal chatten: Soweit so gut, dürfte ja alles funktionieren. Wie aber ist es mit Lync Online in Office 365? Lync for Mac und Lync Online Um Lync for Mac mit Office 365 verwenden zu können, installieren Sie zunächst das Update 14.0.1 (Hier der englische Link). Danach Lync starten. Hier nun bitte vor dem Anmelden auf die Schaltfläche Erweitert klicken und die manuelle Konfiguration durchführen. Hier bitte in das Feld Interner Servername und Externer Servername jeweils sipdir.online.lync.com:443 eintragen. Auf OK klicken und anmelden. Schon sind alle Kontakte da, natürlich auch jene, die wir über eine Federation bereits zu unserem Lync Online hinzugefügt haben und auch die Live Messenger Kontakte, die hinzugefügt wurden. Da heute Sonntag ist und alle meine Kontakte offline waren, habe ich mich zu einem Selbstgespräch entschieden: einmal über Lync for Mac einmal im Live Messenger: Und so sieht dann das Gespräch aus: Lync around the world – egal auf welchem Betriebssystem! Bei Interesse an weiteren Lync Online und Office 365 Artikeln, hier gleich die Links: Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen! Teil 2: Office 365 und Lync Online: Federate me! Teil 3: Office 365 und Lync Online: Call Me! Teil 4: Office 365 und Lync Online: wie Sie Live Messaging Benutzer zu Lync Online hinzufügen können! Lync Power Pack oder: ist das Wetter wirklich so schlecht? Lync around the world–Office 365 und Lync Online übersetzt mit dem conversation translator! Webcast zu Lync auf Katapult.tv

Lync around the world–Office 365 und Lync Online übersetzt mit dem conversation translator!

Tuesday, 8 November 2011 18:01 von Martina Grom
Bereits vor einigen Wochen hat Gerhard Göschl in seinem Blog von den Lync Tools berichtet, mit dem man Unterhaltungen via Lync um einige Tools aufwerten kann. Lync Online, welches Teil von office 365 ist, soll ja die Kommunikation unterstützen und erleichtern. Wie die Lync Tools mit Office 365 eingerichtet werden, haben wir Ihnen ja bereits in unserer Serie zu Lync gezeigt: Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen! Teil 2: Office 365 und Lync Online: Federate me! Teil 3: Office 365 und Lync Online: Call Me! Teil 4: Office 365 und Lync Online: wie Sie Live Messaging Benutzer zu Lync Online hinzufügen können! Lync Power Pack oder: ist das Wetter wirklich so schlecht? Funktioniert der Conversation Translator bzw. die Lync Power Packs auch mit Lync Online? Die Antwort ist einfach: Die Lync tools funktionieren auch mit Lync Online The lync tools also work with Lync online De lync's ook werkt on line met Lync Lync 工具亦聯同 Lync 線上 Les outils de lync travaillent également avec Lync en ligne Wie können Sie die Tools einbinden? Zuerst hier downloaden und installieren. Danach die Unterhaltung mit dem Gegenüber starten und die Sprache der Übersetzung wählen. Viel Erfolg mit Lync Online

Passwordneverexpires–How to disable password policy settings in BPOS and Office 365 with PowerShell

Sunday, 30 October 2011 23:51 von Martina Grom
Office 365 has a password policy, which is by default set to expire on a regular basis (90 days). There are some guidelines which help to make sure that the password is secure: Use 8 to 16 characters combination of upper- and lowercase letters at leat one numer or one symbol (be aware that the symbol is available in every language on every keyboard) Do not use spaces, tabs, line breaks, your user name Each user is able to change his password at any time. If a user forgets his password it can be reset by an Office 365 administrator. In some cases – for example for service accounts – it is useful to change the password expiration policy to never expire. In this post I will show you how you can disable the password expiration for Office 365 and for BPOS as well. Password Policy change to never expire in Office 365 In office 365 you need only two lines to disable the password policy. First open the Microsoft Online Services Modul for Windows Powershell. (Download: 32bit or 64bit). Connect to Office 365 Connect-MsolService In the dialog enter the credentials of an administrator: To change a single user: Set-MsolUser -UserPrincipalName <username> -PasswordNeverExpires $True To change all users at once: Get-MsolUser | Set-MsolUser -PasswordNeverExpires $True That’s it. You can control the result with the following command: Get-MsolUser | fl Password Policy change to never expire in BPOS You can also change the password policy for former BPOS accounts. Here we use a csv-File, which contains all enabled users: First of all you need PowerShell for Migration (Download 32bit and 64bit). Our first step is to export all users to a csv-File. $Cred = Get-Credential Get-MSOnlineUser -Credential $Cred -Enabled | select-object -property Identity | export-csv C:\data\user.csv Now you find a csv-File with your enabled BPOS Users. Our Script looks like that: $Cred = Get-Credential $Users = Import-Csv -Path "C:\data\user.csv" ForEach($User in $Users) {         $User.Identity         Set-MSOnlineUserPasswordNeverExpire –Identity $User.Identity –PasswordNeverExpire $true –Credential $Cred } Save the script as disableexpire.ps1 in the same directory as your user.csv file. In PowerShell start the script with this command: &"C:\Data\disableexpire.ps1" This is the result: All user account expiration settings have been changed. Please be aware that it is – for security reasons – a good idea to change your passwords frequently! //

Neuigkeiten rund um Blackberry Enterprise für Office 365 - BlackBerry® Business Cloud Services–Beta Nominierung ist möglich

Thursday, 6 October 2011 19:36 von Martina Grom
Seit einigen Tagen gibt es Neuigkeiten zu Blackberry® Enterprise Services und Office 365 – eine Nominierung in die Beta ist möglich – genau dies zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Bisher ist es ja so, dass bei Office 365 – neben Windows Phone, IPhone und Android (bzw. halt jedes Mobile Device, welches Exchange Active Sync kann) in voller Funktionalität syncen kann, bei Blackberry jedoch nur als Blackberry Internet Service zur Verfügung steht (Im Gegensatz zum Vorgänger, wo BES bereits voll integriert ist). Im Bereich “Einrichten der E-Mail auf Mobiltelefonen”  finden sich neuerdings auch weitere Informationen zu Blackberry® Enterprise Diensten. Wichtig ist hier: Das Service wird nur in den E-Plänen verfügbar sein! BlackBerry® Business Cloud Services wird gesondert aktiviert. RIM erhält damit Zugriff auf Ihr Exchange Online Konto. Sobald dies erledigt ist, erscheint in Ihrem Administrationbereich ein neuer Punkt: “autorisierte Dienste” Sobald Sie hier auf Verwalten klicken, gelangen Sie auf die Seiten von RIM, wo Sie sich für die Teilnahme an der Public Beta anmelden können – und wo es auch weitere Informationen zur Verfügbarkeit gibt, z.B. dass RIM damit rechnet, dass Ihr Service mit Jänner 2012 zur Verfügung stehen wird. Für alle, die die Beta testen wollen, können sich hier eintragen – bitte beachten Sie: es ist eine BETA.

Office 365 oder: wie entferne ich eine Domain aus dem Service

Monday, 19 September 2011 19:32 von Martina Grom
Wie man Domains einem Office 365 Abo hinzufügt, kennen wir ja bereits. Was aber, wenn wir diese wieder entfernen wollen, aber alle Versuche in einer Fehlermeldung enden? Zuerst einmal sollten folgende Schritte überprüft werden: Wurden alle Benutzer einer neuen Domain zugeordnet? Wurde überall eine mögliche Alias-Adresse entfernt? Wurde die Domain sicherheitshalber wieder deaktiviert? Hilft das alles nix, hilft Powershell. Dieses mal verwenden wir die PowerShells, die hier verfügbar sind: 32bit Version 64bit Version Dann bitte folgendes ausführen: Connect-MsolService Zugangsdaten eines Administrators eingeben. Mit Get-MsolDomain erhalten Sie eine Liste der Domains, die in Ihrem Office 365 Abo enthalten sind. Zunächst stellen wir sicher, dass die Default Domain gesetzt wird: Set-MsolDomain -IsDefault –Name office365issupa.onmicrosoft.com Dann die Domain entfernen: Remove-MsolDomain -domainname exchangegeek.com –force Sollte das nicht klappen: Dann finden Sie mit Get-MsolUser –DomainName (domainname) bei welchen Usern eventuell noch Aliases oder sonstiges eingetragen sind. Sobald diese entfernt sind, geht auch das Entfernen der Domain.

PowerShell–Massenänderung von Primären E-Mail Adressen in Office 365

Sunday, 11 September 2011 14:37 von Martina Grom
Vor kurzem haben wir Ihnen vorgestellt, wie Sie mittels PowerShell Änderungen der primären E-Mail Adresse in Office 365 vornehmen können. Der Vorteil dabei ist, dass Sie damit die Standard E-Mail Adresse setzen können, ohne das Login für Office 365 zu verändern. Damit können häufig auftretende Szenarien abgebildet werden, ein typisches Beispiel ist die Universität, an der als Login die Matrikelnummer verwendet wird, aber als E-Mail Adresse Vorname.Nachname@contosouniversity.com gelten soll. Die gezeigte Methode setzt diese Änderungen für einzelne Accounts sehr schnell um, was aber, wenn ich tausende Accounts mit dieser Methode ändern möchte? In diesem Fall empfiehlt es sich, alle Änderungen über eine csv-Datei abzuarbeiten. Diese Schritte sind sehr schnell erledigt. Zunächst erfolgt die Anmeldung an Office 365, die Umleitung und das laden der Cloud Befehle, wie schon im ersten Post dieser Serie gezeigt. Hier eine schnelle Wiederholung der Befehle: $LiveCred = Get-Credential $Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $LiveCred -Authentication Basic –AllowRedirection Import-PSSession $Session –AllowClobber Nun können wir unser Script aufrufen. Die Daten dazu befinden sich in einer vorbereiteten CSV-Datei – die mit Komma getrennt ist (kein Semikolon!). Skript laden: $Users = Import-CSV "C:\Daten\myusers.csv" Danach: Skript abarbeiten: $Users | ForEach {Set-Mailbox $_.UserID -EmailAddresses $_.NewAddress,$_.Proxy1} UserID  steht für die Anmeldeadresse NewAddress steht für die neue primäre E-Mail Adresse Proxy1 steht für die alternative E-Mail Adresse Eine CSV-Datei würde also folgende Struktur haben: UserID,NewAddress,Proxy1 magrom@conotsouniverity.com,martina.grom@contosouniversity.com,magrom@contosouniversity.com Danach: bei PowerShell abmelden: Remove-PSSession $Session Sie können übrigens jeden PowerShell Befehl mit Hilfe dieser Methoden zur Massenbearbeitung verwenden.

Die Cloud ist nicht sicher….

Sunday, 14 August 2011 16:02 von Martina Grom
…und meine Daten müssen bei mir bleiben. Eines der vielen Argumente, die ich im Rahmen von Office 365 Anfragen und Cloud Diskussionen immer wieder höre. Alles was rund um Rechenzentren, wo liegen meine Daten und Sicherheit passiert, ist in diesem Sommer ein häufig diskutiertes Thema, nicht zuletzt wegen der Hackerangriffe, vor denen auch Österreich nicht verschont geblieben ist. Gerade ist mir über einen Newsletter ein Bericht aufgefallen, der damit titelt: “Heimische Betriebe gehen zu unvorsichtig mit Daten um.” Vor allem Klein- und Mittelbetriebe investieren manchmal erst nach einem Angriff in Ihre IT-Security. Dazu möchte ich einen kurzen aktuellen Anlassfall aus der Praxis beschreiben, anhand dem mir wieder so richtig bewusst geworden ist, wie sehr es leider immer noch stimmt, dass wir unvorsichtig mit Daten umgehen. Es handelte sich hier um eine ganz normale Kundenanfrage zum Thema Office 365, der Kunde wollte laut eigener Definition alle Serverdaten in die Cloud legen, da das eigene Serversystem nicht mehr optimal funktioniert und befürchtet wurde, dass der Server in Kürze “eingehen” wird. Bevor das aber passiert, sollte geprüft werden, wie viele Daten überhaupt vorhanden sind und ob diese in SharePoint Online ausgelagert werden könnten. Der Servercheck sollte remote durchgeführt werden, um dies festzustellen. Die Ausgangssituation ist ein SBS 2003, also nicht ungewöhnlich, bei nur 4 Usern auf Office 365 umzusteigen. Sicherheitswarnung Nr. 1: Das Administrator Kennwort wurde telefonisch bekannt gegeben, obwohl die Ansprechperson, die den Check vereinbart hatte, gar nicht vor Ort war und bestätigen konnte, dass es sich hierbei um eine reelle Anfrage handelte. Sicherheitswarnung Nr. 2: Ein 15 Minütiger Check des Servers war ausreichend um die Ursache des “Eingehens” festzustellen: der Server wurde unter anderem als Workstation verwendet, die Exchange Logfiles zeigten an bestimmten Tagen (Wochenende) eine – für vier User – sehr ungewöhnliche Größe. Die Ursache für die großen Logfiles wurde ebenfalls sehr rasch gefunden. Ein Hacker, der dieses System als Zombie für seinen Spamversand verwendete, hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, seine Spuren zu verstecken: Direkt im Root des Servers lag eine – konfigurierbare – Datei, wo man Absender und Inhalte des Mailversandes bequem einstellen konnte. Sicherheitswarnung Nr. 3: Bitte vertrauen Sie Experten! In diesem konkreten Fall war es weder dem lokalen IT Betreuer noch dem Kunden bewusst, was da passierte. Unsere Empfehlung war dann doch eine etwas weitreichendere als nur eine Umstellung auf Office 365: Firewall, Security Check, Einsatz von Windows Intune, usw. Prompt kam auch zwei Tage später der Anruf: Der Server steht (nein, er ist nicht gestanden, er musste nur gerade ca. 2 Millionen Spam-E-Mails abarbeiten…). – Ein Tag später: “Es ist nicht mehr so eilig, der Server geht jetzt wieder (an diesem Tag war der Server mit dem Versand der E-Mails fertig, deswegen war ein Zugriff wieder möglich). Eine gut organisierte IT und Basis-Sicherheitsmaßnahmen sollten jedem von uns ein Anliegen sein! Helfen Sie mit, indem Sie sichere Kennwörter verwenden, einen Virenschutz einsetzen, regelmäßig Sicherheitsupdates durchführen, keine illegal heruntergeladene Software installieren, eine professionelle IT-Betreuung haben oder anbieten und jene Dienste, die Sie nicht notwendigerweise selbst betreiben müssen oder wollen, in Hände von Experten geben! Dieses Unternehmen hat mit der Wahl auf Office 365 sicher kein unsicheres Service gewählt sondern zumindest erste Schritte gesetzt! Trotzdem, die Anschaffung einer Firewall (aus Kostengründen?) wurde jedoch abgelehnt.

Besuchen Sie mit uns die Cloud

Sunday, 31 July 2011 22:52 von Martina Grom
Nicht jeder von uns hatte bisher die Gelegenheit, sich ein Microsoft Datacenter einmal live anzusehen. Hier in Europa dürfen von Microsoft eingeladene Personen fallweise das Datacenter in Dublin besuchen. Nun habe ich dank eines lieben Kollegen, Franz K. ein erst am 24. Juli 2011 veröffentlichtes Video gefunden, welches eine virtuelle Datacenter Tour ermöglicht und eines sehr guten Einblick in die Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Betriebsart der Microsoft Technologien zeigt. Daten aus über 70 Ländern werden in diesen Datencenters gespeichert – in diesem Video wird gezeigt, wie Microsoft’s Cloud Strategie aus Infrastruktursicht aussieht. Egal welches Cloud Service von Microsoft hier verwendet wird, sei es nun eine Bing Suche, oder Hotmail oder Azure oder Office 365 insgesamt über 200 verschiedene Services – alle Anfragen laufen über diese Rechenzentren. Mehr als eine Milliarde Anwender und 20 Millionen Unternehmen nutzen jährlich diese Dienste. Microsoft betreibt seit 1989 Rechenzentren. Bis 2004 wurden diese für “klassische” Datenbereitstellung verwendet, wie sie jeder von uns kennt: Racks, aneinandergereiht mit vielen einzelnen Servern. Ab 2004 hat Microsoft dann damit begonnen, eigene Datencenter zu entwerfen, deren Fokus nicht mehr nur auf Rechnerbereitstellung, sondern auch auf Effizienz, Nachhaltigkeit, schnelles Deployment und Sicherheit ausgelegt war. 2007 wurde das erste, intern so genannte Klasse 2 Rechenzentrum in Quincy, Washington eröffnet. Quincy umfasst etwa die Größe von 10 Football Feldern. Durch eigene Dieselgeneratoren, Batterien und mehrfach abgesicherte Leitungen wird das Rechenzentrum vor Ausfällen geschützt. Quincy wird übrigens zu 100% durch Wasserkraft betrieben. Der Aufbau eines traditionellen Rechenzentrums benötigt ca. 18 - 24 Monate. Microsoft verfolgt hier einen modularen Ansatz, um diese Zeit zu verkürzen. Chicago, welches seit 2009 besteht, gehört schon zu dieser neuen Type und ist ein Klasse 3 Datencenter. Hier werden Standard-Schiffscontainer verwendet, in jedem bis zu 2.400 Rechner. Dublin ist übrigens auch ein Generation 3 Datencenter. Durch dieses Containersystem hat Microsoft die Möglichkeit eine sehr hohe Anzahl an vorassemblierten Rechnereinheiten in einem Rechenzentrum anzuschließen. Hier ist auch genau der zeit- und Ressourcengewinn messbar: in wenigen Stunden kann ein solche Container in Betrieb genommen werden. Generation 4 (Quincy) verwendet luftgekühlte vorgebaute, standardisierte Komponenten, die nach Bedarf erweitert werden können. Die Bauzeit wird damit um die Hälfte reduziert, ebenso reduziert sich der Kapitaleinsatz um 30-50%. Wer spricht noch von Server Racks? Heute nennen wir es “ITPACs” – Information Technology Pre-Assembled Components – Rechnereinheiten, die fix fertig sind inkl. USV. Soviel Technik will natürlich auch überwacht werden, 24x7x365. Dazu verwendet Microsoft eine der weltweit größten Installationen von System Center. Ebenso werden Energieverbrauch und Effizienz gemessen – damit kann eine Kostenverteilung vorgenommen werden. Eigene Glasfasernetze sichern die Kommunikation, Microsoft betreibt eines der größten Glasfasernetze weltweit: Auch eine oft gestellte Frage wird hier geklärt: Festplatten, besser gesagt Datenspeicher mit Daten wird bei der Dekommissionierung zerstört. Lesen Sie mehr hier.

Office 365 und Lync Online: Federate me!

Monday, 13 June 2011 11:34 von Martina Grom
Lync Online hilft Unternehmen schnell und einfach Online Meetings aufzusetzen. In Teil eins haben wir gezeigt, wie Sie Lync Online in Office 365 für die Verwendung konfigurieren. In diesem Teil zeigen wir, wie Sie eine Federation mit anderen Lync Online bzw. Instant Messaging Diensten einrichten. Die Federation ist für die Zusammenarbeit ideal: können Sie damit einfach und schnell mit anderen Lync Teilnehmern kommunizieren bzw. Meetings aufsetzen. Um den Domänenverbund (deutscher Ausdruck für Federation) zu konfigurieren, gehen Sie zunächst in der Office 365 Administration auf den Punkt Lync Online verwalten. Dann aktivieren Sie in der Lync Online Administration den Punkt Domänenverbund – für die Zusammenarbeit mit anderen Lync Nutzern. Hier können Sie festlegen, wie Ihr Lync Online für andere Benutzer sichtbar sein soll. Sie haben hier die Wahl zwischen drei Optionen: Verbund mit allen Domänen außer den von mir blockierten zulassen – bedeutet, Sie sind für jedermann sichtbar, außer für die, mit denen Sie nicht reden wollen. Verbund mit allen Domänen außer den von mir zugelassenen blockieren – bedeutet, Sie sind nur für jene sichtbar, mit denen Sie eine dedizierte Federation machen möchten. Verbund deaktivieren-bedeutet, dass keine Federation mit einem anderen Lync Online Teilnehmer möglich ist. Damit Sie noch mit öffentlichen Instant Messaging Diensten kommunizieren können, wechseln Sie anschließend in den Menüpunkt “Öffentliche Sofortnachrichten” und legen hier fest, ob Sie sichtbar sind oder nicht: Jetzt steht der Federation nichts mehr im Wege! In meinem Beispiel haben wir einen Domänenverbund mit zwei anderen Office 365 Nutzern eingerichtet, ich habe diese in meinem Lync Client so eingerichtet, dass sie in Gruppen eigeteilt sind: Sobald einer dieser Partner online ist, kann ich auch sofort mit diesem Kommunizieren. Mehr dazu aber in Teil 3. Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen! Teil 3: Lync Online in der Praxis

Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen!

Thursday, 9 June 2011 11:38 von Martina Grom
Mit Office 365 werden ja auch die beiden Dienste aus den Microsoft Online Services (BPOS) Office Communicator und Live Meeting gegen Lync Online getauscht. Lync Online ist damit die neue Instant Messaging und Onlinekonferenzlösung von Office 365. Eines der – derzeit vielfach noch unterschätzten Features von Lync Online ist die Federation – Zusammenarbeit mit Benutzern in anderen IM (Instant Messaging) Systemen. In dieser dreiteiligen Serie möchten wir Ihnen nun zeigen, wie Sie zuerst Lync Online konfigurieren und Ihre Benutzer hinzufügen. Im zweiten Teil beschreiben wir dann, wie Sie eine Federation mit einem anderen Office 365 Nutzer einrichten bzw. sich mit einem öffentlichen Live-Messaging Dienst verbinden. Im dritten teil erfahren Sie, wie Sie Lync im Praxiseinsatz verwenden und damit gleich auch viel Zeit sparen können. Bevor Sie Lync verwenden können, sollten Sie darauf achten, dass auch alle DNS Einträge vorhanden sind. Diese finden Sie unter Domänen / Domäneneigenschaften / DNS-Einstellungen. Sobald diese Einträge gemacht wurden, können Sie es in der Administration von Office 365 eingerichten und aktivieren:   Sobald Sie dies gemacht haben, können Ihre Benutzer den Lync Client downloaden und installieren. Diesen finden Sie auf der Startseite von Office 365: Nachdem die Benutzer Lync installiert haben, können Sie auch gleich loslegen: Teil 2: Lync Online: Federate me! Teil 3: Lync Online in der Praxis

Microsoft Office 365 und atwork im Wirtschaftsblatt

Thursday, 26 May 2011 13:56 von Toni Pohl
Seit Mai ist die Public Beta-Version von Microsoft Office 365 verfügbar. Das Wirtschaftsblatt.at berichtete darüber – mit Bezug auf atwork und unsere Office 365 MVP. Office 365 fällt aus den Wolken

So teuer ist Windows Azure

Saturday, 30 April 2011 18:55 von Toni Pohl
Services und Hosting in der Cloud. Klingt super. Ist es auch. Ausfallsicherheit, Elastizität und Kosteneinsparung sind für mich spontan die wichtigsten Vorteile. Daneben gibt es natürlich auch noch Kostentransparenz, Ressourcenoptimierung und –einsparung und freie IT-Kapazitäten bis hin zum Umweltgedanken als weitere Pluspunkte. Bei SaaS (Software as a Service ) Lösungen wie Office365 ist – was Qualität, Service und Kosten angeht - die Akzeptanz im Regelfall sehr hoch: Der Benutzer weiß genau, was er erhält: E-Mail Services zu einem monatlichen Fixpreis. Bei Bedarf können weitere Services wie SharePoint Online, CRM, Lync, etc. hinzugefügt werden – alles zu einer definierten monatlichen Pauschale. Bei eigenen PaaS (Platform as a Service ) Software-Lösungen, die in der Cloud gehostet werden ist es aber nicht ganz so einfach, denn der Cloud-Betreiber verrechnet ja auch Rechenzeit, Storage und Traffic-Kosten – schließlich kann er ja nicht wissen, wie Ressourcen-intensiv Ihre Lösung läuft. So gibt es hier Unsicherheitsfaktoren über die tatsächlichen Kosten. Oft wird argumentiert, man kann die tatsächlichen Kosten ja vorher nicht abschätzen – wie bei einer Stromrechnung... Es gibt zwar viele Informationen und Kalkulatoren zu den Azure Kosten, aber was kommt dann im Betrieb tatsächlich heraus? Windows Azure Billing Basics www.microsoft.com/windowsazure/offers Azure ROI Calculator Wenn Sie ein MSDN-Abo besitzen: Windows Azure Platform MSDN Premium Die Gebühren von Windows Azure sind zwar gering, aber meistens wissen die Betreiber von Webseiten oder ASP-Lösungen gar nicht genau, wie viel Rechenleistung, Traffic und Bandbreite ihre gehosteten Lösungen tatsächlich benötigt. Das ist neben den Basiskosten natürlich ein wichtiger Faktor. Damit fühlen sich Kunden nicht wohl, denn wer will schon einen Dienst benutzen, wo am Ende vielleicht eine Riesen-Rechnung herauskommt? Um genau das zu demonstrieren möchte ich hier ein ganz aktuelles Beispiel von Microsoft selbst zeigen! Microsoft betreibt für seine Partner eine “Logo Builder Application” im Microsoft Partner Network (MPN). Damit kann jeder Partner online einsteigen und für seine erworbenen Zertifizierungen Logos erstellen lassen. Ein solches “zusammengebautes” Logo sieht dann beispielsweise so aus: Der Microsoft Logo Builder ist EIN Beispiel für eine Web-Lösung in der Cloud. Hier wird wenig Speicherplatz genutzt, dafür viel Rechenleistung – in anderen Applikationen kann das natürlich auch genau umgekehrt sein. Ich finde diesen Auszug aber sehr informativ und durchaus relevant, um ein Gefühl für die realen Kosten einer auf Windows Azure gehosteten Lösung zu erhalten! Danke an Jon Roskill, Corporate Vice President, Worldwide Partner Group, Microsoft, für das Teilen dieses Beispiels in A Look Inside Windows Azure Billing. So sieht die Abrechnung für diese Applikation aus: Herausstechend sind 812$ für Rechenleistung und insgesamt nur 825$ für Rechenleistung und Storage und Traffic. Das bedeutet im Klartext, dass für Storage und Traffic für diesen Zeitraum nur etwa 13$ anfallen – für eine stark genutzte Website von Microsoft! 6.769 Rechenstunden entsprechen 282 Tagen und damit etwa 9,4 Monaten. Rechnen wir das auf den Tag um, so kostet das Azure-Service (inkl. Traffic) 2,92$/Tag! Nur die Storage und Traffic Kosten sind dann 0,046$/Tag! 5 DollarCents! Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass pro Stunde – bei Bedarf - auch mehrere Rechenstunden anfallen können, wenn mehrere CPUs/Maschinen rechnen. In diesem Beispiel muss das Service also nicht zwingend 282 Tage laufen, sondern vielleicht auch kürzer. Selbst in diesem Fall sind die Kosten allerdings – fast unglaublich – gering! Ich habe mal interessenshalber recherchiert, wie die Stromkosten für einen durchschnittlichen Haushalt in Österreich liegen. Ein Haushalt benötigt etwa 4.770 Kilowattstunden (kWh) im Jahr (EU-Schnitt: 4040 kWh) bei Stromkosten in Wien (siehe Wien Energie Strompreis) von derzeit 0,6643 EuroCent ergibt 3.168€ durch 365 Tage = 8,68€/Tag. Interessant, oder? Jon schreibt auch, dass das Hosting dieser Website bei einem anderen Hoster zuvor 110.000$/Jahr gekostet hat. Das Migrieren der Application auf Windows Azure ist somit eine “wesentliche” Einsparung der Kosten, insgesamt eine Reduktion um 91%! Als weitere Vorteile erhält das Team Skalierbarkeit und Redundanz! Überzeugt?

Office 365 im Test: das Cross Browser Experience

Tuesday, 26 April 2011 10:28 von Martina Grom
Nachdem am 18. April Office 365 in die Public Beta gekommen ist können Sie auch gleich die neuen Funktionen von Office 365 testen. Das Onboarding in die Beta dauert aufgrund der hohen Nachfrage zwischen 2 und 4 Wochen, wer sich also rasch anmeldet, kommt früher dran. Ein großer Vorteil von Office 365 ist ja die Cross-Browser Kompatibilität, d.h. Office 365 sieht in verschiedenen Browsern unterschiedlicher Hersteller immer gleich aus. Offiziell werden Windows Internet Explorer 9, Internet Explorer 8 und Internet Explorer 7 unter Windows 7 Windows Internet Explorer 8 und Internet Explorer 7 unter Windows Vista Mozilla Firefox unter Windows 7 oder Windows Vista (da fehlt in der Beta offensichtlich die Versionsangabe) Apple Safari unter Mac OS X, Version 10.6 oder 10.5 unterstützt. Gestern haben wir dann getestet, ob die Kompatibilität gegeben ist. Als Browser haben wir folgendes getestet: Internet Explorer 9 unter Windows 7 ist “nona” – geht also. Internet Explorer 8 habe ich schon im Zuge der geschlossenen Beta erfolgreich mit Office 365 getestet, geht also auch. Firefox unter Mac OS Firefox unter Windows 7 Safari unter Mac OS Google Chrome unter Windows 7 (obwohl oben nicht angegeben) Ergebnis: it just works Hier ein paar Beispiele, wie sich Office 365 in unterschiedlichen Browsern anfühlt: Useranlage unter Mac OS und Safari: Administrationsoberfläche unter Google Chrome: Outlook Web Access unter Firefox und Mac OS: Outlook Web Access unter Safari und Mac OS: Damit ist sicher gestellt, dass die User Experience in unterschiedlichen Systemen immer die gleiche ist und damit profitieren wir alle davon!

3 Tipps zur sorgenfreien Abrechnung–Microsoft Online Services (aka BPOS aka Office 365)

Thursday, 21 April 2011 13:03 von Martina Grom
Zwar nicht unbedingt ein technisches Thema, trotzdem immer wieder vorkommend: was tue ich, wenn sich meine Kreditkarte für die Bezahlung der Microsoft Online Services Rechnung ändert oder ich diese erneuern muss? Wie kann ich dann sicher stellen, dass mein Account nicht gesperrt wird? Dies sind sehr häufige Fragen, die oft von Kunden gestellt werden. Die häufigste Bezahlmethode für die Microsoft Online Services ist die Kreditkarte. Wie kann diese Bezahlmethode aktualisiert werden? Hier ein paar Tipps: In Ihrem Microsoft Online Services Kundenportal, auf das Sie mit Ihrer Windows Live ID Zugriff haben, können Sie Rechnungen abrufen, die Menge Ihres Abo’s anpassen, neue Produkte dazu kaufen, etc. Hier können Sie auch Ihre Bezahlmethoden aktualisieren. Tipp Nr. 1: aktualisieren Sie die Bezahlmethode bei jedem Einzelprodukt. Im Screenshot unten wird ein Abo gezeigt, welches 2 Teilprodukte enthält. Bitte aktualisieren Sie die Bezahlmethode für alle hier aufgeführten Abonnements. Tipp Nr. 2: Es kann nur eine geben Sollten Sie die hinterlegte Kreditkarte gegen eine neue Kreditkarte des gleichen Kreditkartenbetreibers tauschen wollen (also Visa zu Visa oder Amex zu Amex oder Mastercard zu Mastercard) wählen Sie bitte die vorhandene Kreditkarte aus und ändern im darauf folgenden Schirm dann die Kreditkartendaten. Beim Versuch, eine neue Karte anzulegen, erhalten Sie sonst eine Fehlermeldung wegen eines doppelten Eintrags (die Überprüfung geht also offensichtlich auf den Kreditkartenbetreiber). Nur wenn Sie Ihren Kreditkartenanbieter gewechselt haben wählen Sie die Option “Neue Kreditkarte”. Tipp Nr. 3: Sprechen Sie mit dem Support oder Ihrem Partner Sollte es trotzdem einmal soweit gekommen sein und Ihr Account wurde gesperrt – keine Sorge: solange Sie innerhalb der 30 Tage vor der Accountdeaktivierung über den Microsoft Support um eine neue Aktivierung bitten, können Sie ihre Zahlungsinformationen nachtragen. Falls Ihr Abonnement von einem Microsoft Partner administriert wird, kann dieser gerne für Sie den entsprechenden Supportcase öffnen.

In 3 Klicks zur eigenen Domain in Office 365

Thursday, 21 April 2011 10:34 von Martina Grom
Mit dem neuen Office 365 ist es besonders einfach, eigene Domains einzubinden. Damit entfällt einerseits der lange Subdomainname username@subdomain.onmicrosoft.com, andererseits können Sie damit gleich Online gehen. Hier eine Kurzanleitung, wie Sie am schnellsten Ihre eigene Domain einbinden: Zunächst melden Sie sich in Ihrem Userportal als Administrator an. Links finden Sie dann den Eintrag “Domänen verwalten”: Hier können Sie dann gleich eine neu Domain hinzufügen: Gewünschte – wenn möglich bereits registrierte Domain hinzufügen: Nun wird die Domain überprüft. Nach einer Bestätigung erhalten Sie nun die Informationen, die Sie zur Validierung Ihres Domainnamens in der DNS-Zone der eben eingetragenen Domain hinterlegen müssen. Dieser Schritt ist nötig, damit Microsoft sicher stellen kann, dass Sie auch tatsächlich berechtigt sind, diese Domain einzutragen. Das ist bei Office 365 nun auch nicht unbedingt neu – genau der gleiche Vorgang war schon bei BPOS notwendig. Abhängig davon, ob Sie Zugriff auf ein DNS-Panels Ihres Providers haben, oder selbst die Zonen verwalten, können Sie nun die erforderlichen CNAME Einträge gleich selbst vornehmen. In meinem Beispiel verwalte ich die Domain selbst und trage deshalb die CNAME Info direkt im dafür zuständigen DNS Server ein. Je nachdem, wie schnell Ihr DNS Server aktualisiert, können Sie nun gleich aktualisieren und erhalten die Bestätigung ihres Accounts. Wir wollen ja auch gleich mit der richtigen Domain E-Mailen, deshalb tragen wir auch gleich die MX-Records ein, dazu klicken wir auf der Bestätigungsseite gleich auf DNS-Einträge konfigurieren: Ein kleines “Weiter” trennt uns vom Konfigurationsschirm: Wie Sie sehen können, sind hier nun – im Gegensatz zu BPOS – doch ein paar Informationen hinzugekommen: in diesem Schirm sehen Sie gleich die Einträge für Autodiscover, Lync Online und die spf1 Einträge. Für den Mailempfang ist einmal der MX-Eintrag der wichtigste. Autodiscover einzutragen schadet natürlich auch nicht, erleichtert die Konfiguration der Clients. Sobald alles eingetragen ist, können Sie fertig stellen. In Teil 1 lesen Sie, wie Sie Ihr Beta Account einrichten. In Teil 3 lesen Sie, wie Sie schnell und einfach einen oder mehrere Benutzer hinzufügen können.

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