Der Betta Fish is back–Bing for Windows 8

Saturday, 4 February 2012 17:26 von Toni Pohl
Der Betta Fish ist wieder zurück: War der Fisch doch Teil des Desktop Backgrounds von Windows 7 gibt es ihn jetzt schwimmend für… Windows 8. Gerade entdeckt bei My Digital Life. Windows 8 hat demnach eine spezielle Bing Seite. Stay tuned, die Links auf der Website versprechen einigen interessanten Content. //

Windows Server 8 Resilient Filesystem ReFS

Tuesday, 17 January 2012 23:47 von Toni Pohl
Microsoft geht es wieder einmal an: Das nächste Windows (Windows Server 8) wird ein neues Filesystem mitbringen: ReFS. Die Abkürzung steht für Resilient File System, also sinngemäß ein “elastisches, belastbares” Dateisystem, so schreibt das Windows engineering team in seinem Blog Post Building the next generation file system for Windows: ReFS. ReFS (Codename Protogon) basiert vollständig auf dem derzeitigen NTFS Filesystem und wird mit dem neuen Windows 8 Server eingeführt werden. Der Zugriff auf ReFS Daten von Clients aus wird genauso unterstützt werden wie NTFS-Zugriff.. NTFS-Funktionen wie “BitLocker encryption, access-control lists for security, USN journal, change notifications, symbolic links, junction points, mount points, reparse points, volume snapshots, file IDs, and oplocks” werden natürlich genauso unterstützt. Wichtig für Developer: Die File APIs werden kompatibel sein. Die Verbesserungen in ReFS gehen von der Unterstützung von extrem großen Speichergrößen bis hin zu selbstkorrigierenden Daten und “Shared storage pools across machines for additional failure tolerance and load balancing”. Alle Details im Building Windows 8 Blog. Wir dürfen also gespannt sein auf Windows Server 8!

Hyper-V cool stuff

Tuesday, 10 January 2012 10:12 von Toni Pohl
Hyper-V ist die eingebaute Virtualisierungstechnologie in Microsoft Windows. Auch wenn Hyper-V sehr rasch und einfach einzusetzen ist, gibt es doch viele interessante Themen für alle IT-Pro´s, die Hyper-V optimieren und warten müssen. Im partnerblog.at hat Christian Decker dazu einen sehr guten Link-Tipp gepostet: partnerblog.at: Interessante Webseite Eine feine Tipp-Sammlung! Und auch gleich eine gute Idee, interessante Hyper-V Links durchzugehen und meine kleine Link-Sammlung zum Thema Hyper-V zusammen zu stellen. Here it is! Microsoft.de: Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 TechNet: Einführung in Hyper-V in Windows Server 2008 Microsoft.com: Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 faq-o-matic.net faq-o-matic.net: Unsere Adventstipps 2011 zu Hyper-V server-talk.eu - Der Schweizer Blog rund um Server Lösungen msdn.com: Clustering and High-Availability msdn: Virtual PC Guy's Blog - Ben Armstrong, Hyper-V Program Manager TechNet: John Howard - Senior Program Manager in the Hyper-V team TechNet: Jose Barreto's Blog TechNet: germanvirtualizationblog rachfahl.de: Podcasts rund um Private und Public Cloud Windows Sysinternals: Disk2vhd searchservervirtualization.techtarget.com TechNet: Virtualization tools and stuff. By Matthijs ten Seldam PowerShell management Library for Hyper-V TechNet: Ask the Core Team - Windows Server Core Team Viel Spaß beim Lesen!

Microsoft kündigt Fix für ASP.NET #hashDoS an–Azure wird automatisch gefixt

Thursday, 29 December 2011 14:00 von Toni Pohl
Wie gestern in “Workaround gegen Denial of Service Attacke in ASP.NET #hashDoS #28C3” gewarnt, besteht bei Webservern (Windows Servern mit IIS) eine Verwundbarkeit gegen “hash collision attacks” #hashDoS. Angreifer können mit speziell präparierten HTTP-Requests eine Hash-Tabelle mit einer großen Zahl von Werten befüllen, deren Keys in demselben Hash-Code aufgelöst werden – damit sinkt die Performance der HashTable auf eine simple Linked List. Das kann bei repetitiven Requests zu einer Überlastung des Webservers führen, sinngemäß so: Betroffen ist auch ASP.NET. Microsoft arbeitet bereits an einem Fix, so schreibt ScottGu in seinem Blog: Ab heute, 29. Dezember, etwa 19h (unsere Zeitzone) wird ein Fix verfügbar sein! ASP.NET Security Update Shipping Thursday, Dec 29th ..."We are releasing the security update via Windows Update and the Windows Server Update Service.  You can also manually download and install it via the Microsoft Download Center. We will release the update on Thursday, December 29th at approximately 10am Pacific Time (US and Canada). We are announcing it ahead of time to ensure that administrators know that the security update is coming, and are prepared to apply it once it is available." Der Fix wird per Windows Update, Windows Server Update Service und im Microsoft Download Center verfügbar sein. Gestern bekannt gegeben – heute gefixt. Wow, das nenn ich wirklich rasch! Achja, betrifft die #hashDoS Verwundbarkeit Windows Azure Kunden? Nein, ScottGu schreibt: “Customers on Azure that have their Hosted Services OS servicing policy set to "Auto" (which is the default) will have their environments automatically updated to include the security update. There is no action required for this.” Sehr praktisch, diese Cloud Services… Alle IT-Pros mit eigenen Webservern: Bei Verfügbarkeit Fix einspielen!!

Workaround gegen Denial of Service Attacke in ASP.NET #hashDoS

Wednesday, 28 December 2011 17:02 von Toni Pohl
Achtung Web-Developer und Web-Hoster! Seit kurzem ist eine DoS-Attacke gegen Webserver bekannt, die zur Überlastung von Websites führen kann. Die Verwundbarkeit läuft unter #hashDoS und #28C3, sie führt “hash collision attacks” gegen Websites durch. Wie funktioniert #hashDoS? Technisch gesehen werden durch einen HTTP Request “teure” Hash Table Berechnungen ausgeführt, die – selbst auf sehr leistungsfähigen CPU´s – abertausende Form-Werte berechnen und so zu einer Überlastung = Stillstand des Webservers führen können. Selbst kleine HTTP-Requests können sehr rechenintensiv werden: Die Verwundbarkeit kann von anonymen Angreifern ausgenutzt werden, um in ASP.NET einen speziell präparierten HTTP-Request mit beispielsweise 100kB abzusetzen. Dieser Angriff kann eine CPU zu 100% auslasten und zwischen 90 und 110 Sekunden dauern. Durch mehrfache Wiederholung der Angriffe kann ein Stillstand erzeugt werden. (siehe 3.) CPU-Grafik von 3. Hier liegt die CPU-Last eines 4-Core Servers kontinuierlich bei 25% – nur durch einen WorkerProcess. Weitere Informationen finden Sie in 4. Wen betrifft es? Eigentlich alle Webserver im Internet. Alle Versionen des .NET Frameworks sind verwundbar. (siehe 1.) #hashDoS betrifft nicht nur Microsoft-Technologie (ASP.NET), sondern es sind alle Systeme gefährdet: Java, Python, Ruby 1.8, PHP, etc. Wann sind Windows Server betroffen? Verwundbar sind Windows-Systeme mit IIS-Rolle, wenn ASP.NET Websites mit diesen Content-Types (siehe 2.) verwendet werden: "application/x-www-form-urlencoded" oder "multipart/form-data" Andernfalls droht keine Gefahr durch #hashDoS. Wie können ASP.NET Websites geschützt werden? Eigentlich simpel – durch Limitierung des HTTP-Requests: Hier die Empfehlungen aus TechNet: Wenn Ihre Applikation ViewState verwendet: In web.config die maximale HTTP-Request Größe auf 200KB beschränken: <configuration> <system.web>   <httpRuntime maxRequestLength="200"/> </system.web> </configuration> Wenn kein ViewState verwendet wird: In web.config die maximale HTTP-Request Größe auf 20KB beschränken: <configuration> <system.web>   <httpRuntime maxRequestLength="20"/> </system.web> </configuration> …abhängig vom Szenario. Nicht vergessen: Eventuelle File Uploads in der App! Die Empfehlung: Wenn Sie befürchten, Ziel eines Angriffs durch #hashDoS zu werden, führen Sie obige Schritte durch. (siehe 3.) Gibt es einen Fix? Ein Fix ist in Arbeit: “Our teams are working around the clock worldwide to develop a security update of appropriate quality to address this issue.” (siehe 1.). Auch an Forefront wird gearbeitet. Es werden zwei neue “Rules” hinzugefügt werden, welche den Content Type prüfen und die Anzahl der Form values im HTTP-Request prüfen (> 1000 = Deny): “Microsoft’s own Forefront Threat Management Gateway (TMG) will receive an update containing a signature for this issue today. (Vulnerability: Win/ASPNET.POST.DoS!NIS-2011-0001)” (siehe 3.) Hier alle Links mit weiterführenden Informationen gesammelt: Microsoft releases Security Advisory 2659883, offers workaround for industry-wide issue TechNet: Microsoft Security Advisory (2659883) -  Vulnerability in ASP.NET Could Allow Denial of Service More information about the December 2011 ASP.Net vulnerability Eine sehr feine Erklärung liefert Effective DoS attacks against Web Application Plattforms – #hashDoS Allgemein: Microsoft Security Response Center (MSRC) Home

Cannot connect to WMI provider error

Monday, 26 December 2011 23:15 von Toni Pohl
Zu den Weihnachtsfeiertage sieht man nichts Böses ahnend per VPN im 350km entfernten Büro nach … und macht ein paar Server Wartungsarbeiten. Wie Murphy´s Law so treffend formuliert: Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen. Ganz nach diesem Motto hat sich einer der Windows Hyper-V Hosts verabschiedet und hängt. Nur Strom-aus (Remote Console sei dank!) half, den Host wieder zum Leben zu erwecken. Das RAID baut sich in den nächsten Stunden also wieder auf und synct sich – wenigstens muss der Rechner auch arbeiten… aber das ist eine andere Geschichte. Hilft wirklich, wenn man nicht vor Ort ist und nichts mehr geht: Restart per Remote Console. Nun gut, auf zur Kontrolle der Virtual Machines. Einige der VMs auf dem Host haben den Neustart per Power Recycle etwas übel genommen und sind reparaturbedürftig. Eine davon ist eine SQL Server 2008 Maschine, die als Database Mirror fungiert. Das SQL Management Studio verbindet sich brav zum SQL Server Dienst und dieser läuft. Gut, der Database Mirror arbeitet wieder… aber: Der SQL Server Configuration Manager verweigert seinen Dienst: "Cannot connect to WMI provider. You do not have permission or the server is unreachable." An den Berechtigungen dürfte es nicht liegen – schließlich wurde nichts geändert. Der Hinweis, dass nur SQL Server 2005 und später verwaltet werden kann ist zwar nett, aber ebenso nicht zutreffend. Also liegt es wohl an der Verbindung zu WMI - Windows Management Instrumentation (WMI) ist eine grundlegende Windows-Verwaltungstechnologie. Damit können lokale Computer als auch Remotecomputer verwaltet werden. Zum Glück hat die Suche rasch ein Ergebnis geliefert: Es gibt einen Microsoft Knowledge Base Artikel 956013, der sich mit diesem Problem befasst: http://support.microsoft.com/kb/956013/en-us Die Ursache wird hier so beschrieben: “This problem occurs because the WMI provider is removed when you uninstall an instance of SQL Server 2008.”. Das ist in meinem Fall zwar nicht passiert, aber das Problem dürfte dasselbe sein: Die Verbindung des SQL Server Configuration Managers zu WMI klappt nicht. Die Reparatur erfolgt in der CommandLine mit dem mofcomp Tool: mofcomp ist ein Dienstprogramm des Betriebssystems zum Kompilieren von MOF-Dateien, durch das die Informationen in diesen Dateien dem WMI-Repository hinzugefügt werden - siehe auch  Geheimnisse von Windows Management Instrumentation. Wenn das entsprechende MOF File im SQL Verzeichnis vorhanden ist, kann das Problem so behoben werden: cd "C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\Shared" mofcomp sqlmgmproviderxpsp2up.mof Dadurch wird die Konfiguration des SQL Server Configuration Manager repariert. Die Konsole funktioniert nun wieder: Die “WMI Provider” Fehlermeldung war  - zur Abwechslung - mal einfach zu lösen, mofcomp sei Dank. Achja: Für alle IT-Pro´s, welche die (hoffentlich) ruhige Zeit nutzen wollen, noch ein paar (Download-) Tipps zum Evaluieren: Microsoft Virtual Academy Download von Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 Download Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 mit Service Pack 1 Download von Microsoft System Center 2012 Vorabversion So, fortsetzen mit dem Fixen der weiteren VMs … Stoff für weitere Artikel.

Top 8 Partner Opportunities in Windows 8

Sunday, 6 November 2011 22:44 von Toni Pohl
Rascher Lese-Tipp: Ein ganz netter Artikel im Redmond Channel Partner Magazin über Möglichkeiten, die das neue Windows 8 Developern und Partnern eröffnet: Top 8 Partner Opportunities in Windows 8 Quelle: http://rcpmag.com/

IIS7 Websites übersiedeln - Teil 3 (HTTP Error 503, Service Unavailable)

Thursday, 27 October 2011 23:45 von Toni Pohl
Im besten Fall funktioniert IIS7 Websites übersiedeln - Teil 2 problemlos und die Websites laufen ohne weitere Anpassungen auf der Zielmaschine. Es gibt jedoch auch ein paar Fallstricke: Die Konfiguration von Quellserver und Zielserver müssen ident sein. Das bedeutet, dass alle Windows Komponenten und Module ebenso auf der Zielmaschine vorhanden sein müssen. Das ist – gerade wenn die Windows Server 2008 Maschinen von unterschiedlichen Personen oder zu unterschiedlichen Zeiten installiert wurden – selten der Fall. Ist die Konfiguration unterschiedlich, folgt nach der Übernahme mit hoher Wahrscheinlichkeit der HTTP Fehler 503 beim Ansurfen eines Webs: HTTP Error 503. The service is unavailable. Die erste Quelle der Fehlersuche stellt meist die Ereignisanzeige dar. Hier ist es recht “rot”: Bei der Fehleranalyse sind vor allem Beschreibung und Event-ID wichtig: Ereignis-ID: 2280 Beschreibung: Fehler beim Laden der Modul-DLL C:\Windows\System32\inetsrv\redirect.dll. Die Daten enthalten Fehlerinformationen. Aha. Beim Nachsehen im Verzeichnis stellt man so rasch fest: Die Datei redirect.dll fehlt… Da würde ich mich als Webserver auch beschweren, wenn Module in der Konfiguration verwendet werden, die gar nicht installiert sind. An dieser Stelle noch ein Tipp: In TechNet findet sich eine Beschreibung des Internet Information Services (IIS) 7.0 – mit allen abhängigen Modulen und Error Codes (in den Subknoten der Module, z.B. IIS Worker Process Tracing etc.). Was passiert, wenn Komponenten fehlen? Meistens beendet sich der Application Pool beim ersten Aufruf von selbst – das ist auch in meinem Szenario passiert. Der App Pool kann gestartet werden, beendet sich jedoch wieder beim Ansurfen. Siehe auch: Where did my IIS7 server go? Troubleshooting 503 "service unavailable" errors Die Lösung: Nachinstallieren der fehlenden Komponenten! Das Nachinstallieren können Rollen oder auch Features sein. Am besten vergleichen Sie die Konfigurationen beiden Maschinen (manchmal denke ich, genau dafür wurden die breiten Flachbildschirme entwickelt…). In meinem Fall hatte ich “Webserver/URL Redirect” und auch Komponenten aus dem Web Platform Installer nachzuinstallieren (Media Services, URL Rewrite sowie einige weitere Funktionen…). Bei mir war noch ein weiterer kleiner Stolperstein vorhanden: Die Rollen konnten nicht hinzugefügt werden. Das Setup endete mit einem Fehler: This problem can be caused by system corruption on your computer. This occurs for various reasons, including but not limited to other applications overwriting of .NET files or corrupted hard disk sectors. Es gab anscheinend ein Problem mit dem .NET Framework. Ge-bing-t. Microsoft FixIt konnte dem abhelfen: You receive “0x80070643” or “0x643” error codes when you try to install .NET Framework updates through Windows Update or Microsoft Updates (KB976982) Danach klappte die Nachinstallation der erforderlichen Rollen ohne Fehler: Nach Installation Web ansurfen und Fehler analysieren. Wieder nachinstallieren bzw. Konfiguration anpassen. So kann man sich Schritt für Schritt an die weiteren Fehler (fehlenden Module) herantasten und diese beheben. Noch ein Hinweis: Alternativ können natürlich auch die fehlenden Module direkt in der Datei C:\Windows\System32\inetsrv\config\applicationHost.config editiert werden und die fehlenden Module (Zeilen) entfernt werden – vorausgesetzt, man weiß, was man tut… (Backup des Config-Files versteht sich da von selbst). Das wars! Mit dieser kleinen Reihe sollte das Übersiedeln von Websites mit IIS7 rasch erfolgen können. Auch hier mein Tipp: Wenn Sie das oder ähnliche Szenarien selbst in einer Testumgebung ausprobieren wollen, folgen Sie einfach dem Link Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 und laden und installieren Sie die aktuellste Windows Server Version aus dem TechNet Eval Center! Viel Erfolg!

IIS7 Websites übersiedeln - Teil 2

Wednesday, 26 October 2011 00:55 von Toni Pohl
Wie in IIS7 Websites übersiedeln - Teil 1 beschrieben, können Webseiten einzeln übersiedelt werden. Wie funktioniert nun die komplette Übernahme aller Websites und Einstellungen zwischen zwei Windows Server 2008 R2 Maschinen? Hier ein Weg zur Schritt-für-Schritt Übernahme. Übersiedeln eines Webservers Mit Windows Server 2008 R2 klappt das recht schnell durch den Export der Konfiguration des IIS7. Zunächst wird auf der Quellmaschine der IIS Manager geöffnet und der Webserver ausgewählt. In der Verwaltung wird nun das Modul “Freigegebene Konfiguration” (Shared Configuration) ausgewählt: In obigem Screenshot existieren auf der Maschine (work12) einige Webs mit konfiguriertem FTP. In der TaskPane rechts kann die “Konfiguration exportiert” werden: Wählen Sie in der folgenden Dialogbox den Pfad für die Export-Files aus und vergeben Sie ein sicheres Kennwort. Hinweis: Das Kennwort muss tatsächlich “sicher” sein, d.h. Sie können nur fortsetzen, wenn es lang genug ist, Groß- und Kleinschreibung und Zahlen enthält. Nachdem ich mehrmals vergeblich Kennworte eingetragen habe hier mein Tipp: Ein Kennwort wie  “MeinGeheimesKennwort%2011” entspricht den Richtlinien – huch jetzt habe ich mein Kennwort verraten – aber so klappts. Als Ergebnis werden im Exportverzeichnis diese drei Files erstellt. Die .config Dateien sind lesbar und änderbar, das .key File enthält das verschlüsselte Kennwort. Diese Dateien müssen nun auf den Zielrechner B kopiert werden. Eine kleine Warnung vorweg: Beide Windows Server müssen dieselben Komponenten installiert haben, damit die Übernahme klappt (siehe auch Teil 3). Und noch ein Tipp: Es ist keine schlechte Idee, den Sicherungsvorgang wie oben auch auf dem Zielrechner durchzuführen, um ein Backup der IIS-Konfiguration zu haben – falls etwas schiefläuft… Auf dem Zielrechner öffnen Sie genauso IIS Manager und wählen den Serverknoten (hier: work13) aus und klicken auf “Freigegebene Konfiguration” (wie oben). Hier markieren Sie den Schalter “Freigegebene Konfiguration aktivieren” und wählen Sie den Pfad aus, wo Sie die drei Dateien hin kopiert haben (hier: C:\Temp\export): Geben Sie wieder das gemerkte, sichere Kennwort ein: OK. Bestätigen Sie die Informationsmeldung (die aktuellen IIS Keys werden gebackupt): Und noch einmal OK: Danach beenden Sie den IIS Manager und starten diesen neu und restarten Sie den Webserver (rechts in der TaskPane): Die gesamte Konfiguration des Quellservers sollte nun auf dem Zielserver sichtbar sein. Jetzt muss nur die “Freigegebene Konfiguration” wieder deaktiviert werden: Und den Schalter wieder ausschalten und “Übernehmen”: Jetzt folgt die Sicherheitsabfrage: Wollen Sie die (importierten) Einstellungen aktivieren? Wählen Sie “Ja”. Dabei werden diese Konfigurationsdateien nach C:\Windows\System32\inetsrv\config kopiert – damit wird diese Konfiguration wirksam. Jetzt noch einmal bestätigen: Und IIS erneut starten (wie oben). Jetzt sollte die komplette Konfiguration auf dem Zielrechner vorhanden und lauffähig sein. Hinweis: Die Webs (Files) müssen bei dieser Methode selbst auf den Zielserver kopiert werden (möglicht in denselben Pfad – sonst müssen die XML Files vor dem Import selbst angepasst werden. Eventuelle NTFS-Rechte müssen ebenso neu gesetzt werden, z.B. Rechte auf die ASP.NET Verzeichnisse App_Data o.ä.) Wenn alle Webs funktionieren ist das Übersiedeln erledigt! Coole Sache, die viel Arbeit ersparen kann. Wenn nein: Lesen Sie Teil 3 (HTTP Error 503. Service Unavailable)! Auch hier mein Tipp: Wenn Sie das selbst in einer Testumgebung ausprobieren wollen, folgen Sie einfach dem Link Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 und laden und installieren Sie die aktuellste Windows Server Version aus dem TechNet Eval Center!

IIS7 Websites übersiedeln - Teil 1

Tuesday, 25 October 2011 10:05 von Toni Pohl
Windows Server 2008 R2 ist eine großartige Anwendungsplattform, auf der viele große und kleine Websites betrieben werden. Ich hatte letztes Mal das Szenario, Webs von Maschine A auf Maschine B zu übersiedeln. Das ist grundsätzlich auch leicht möglich. Es stellt sich nur die Frage: Soll ein einzelnes Web, oder der ganze Webserver mit all seinen Webeigenschaften übersiedelt werden? Beginnen wir zunächst mit der einfachsten Variante: Übersiedeln eines Webs Die Commandline Tools des Webservers befinden sich in C:\Windows\System32\inetsrv. Um eine Liste aller konfigurierten Webs zu erhalten eignet sich der Befehl appcmd: CD C:\Windows\System32\inetsrv appcmd list site Ganz praktisch: Mit appcmd list site > C:\Temp\weblist.txt wird die Liste gleich in ein File geschrieben. Mit demselben Befehl wird ein einzelnes Web exportiert: appcmd list site /name:meinweb.at /config /xml > C:\Temp\meinweb.xml Das erzeugte File sieht dann beispielsweise so aus: Dieses XML-File kann nun auf den neuen Webserver B kopiert werden und dort importiert werden. Hinweis:  Das Web selbst (die Files) müssen natürlich ebenfalls auf den Zielserver kopiert werden. Wenn die Pfade zw. Quellserver und Zielserver unterschiedlich sind, müssen diese noch im XML-File angepasst werden! Nun wird das Web in den neuen IIS7 importiert: CD C:\Windows\System32\inetsrv appcmd add sites /in < C:\Temp\meinweb.xml Das Tool meldet dann, dass “MeinWeb” importiert wurde. Achtung: Der zugehörige ApplicationPool wird damit NICHT automatisch angelegt! Daher muss der AppPool noch selbst erstellt werden: Am besten mit dem Namen des ursprünglichen Webs anlegen: Und am Ende noch die Zuweisung des Webs zum richtigen AppPool kontrollieren (sinngemäß wie unten) und danach das Web neu starten. Fertig. Das Web sollte laufen (sofern die DNS-Einträge richtig auf den neuen Webserver umgeleitet wurden). Bei Problemen: Prüfen Sie die Namensauflösung mit nslookup und die Firewalleinstellungen (ev. SQL Server Port 1433 etc., um dieselbe Umgebung wie auf dem Quellserver herzustellen). Übrigens: Wenn Sie das selbst ausprobieren wollen, folgen Sie einfach dem Link Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 und laden und installieren Sie die aktuellste Windows Server Version aus dem TechNet Eval Center! In Teil 2 übersiedeln wir dann die gesamte Website-Struktur mit allen Einstellungen.

Metro Snap-Feature auch bei kleiner Screen-Auflösung und mit Beamer nutzen

Thursday, 20 October 2011 11:05 von Toni Pohl
In Windows 8 Metro gibt es bei einer kleineren Auflösung als 1366x768 keine Snap-Funktion: Normalerweise ist eine Metro-App ja immer bildschirmfüllend, jedoch können zwei Metro-Apps nebeneinander angezeigt werden – wenn der Bildschirm (sprich die Bildschirmauflösung) – breit genug ist und die App es unterstützt. Corrado´s Blogs beschreibt einen Workaround für Geräte mit geringerer Auflösung (z.B. XGA 1024x768), wie es trotzdem klappt: Enable Snap feature in Windows 8 Hier die Schritte: Registry Editor: Navigate to HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ImmersiveShell Create a new Key named AppPositioner Add into new key a 32bit DWORD value named AlwaysEnableLSSnapping with value 1. Restart the machine. Achja, noch ein Hinweis aus der Praxis: Beim Anschluß des Build Samsung Slate PCs per HDMI (Adapter) an einen Beamer muss – je nach Projektor - eine kleinere Auflösung wie 1024x768 gewählt werden. Sonst können in der Developer Preview “internal errors” beim Starten von Apps auftreten…! Das Heruntersetzen der Auflösung ist der Workaround! Danke an @DerAlbert für den Tipp! Und dafür braucht man wieder obigen “Hack”. Happy Metro working!

“Hacks” for Windows 8 Developer Preview

Thursday, 20 October 2011 09:05 von Toni Pohl
Da freut man sich über die neue Metro-Oberfläche der ersten Windows 8 Developer Preview Version am neuen Samsung Slate PC (siehe auch “Das war die Build Windows Konferenz”) – und schon tauchen die ersten Hacks auf, wie man Metro ausschalten kann und angeblich “hidden features” aktivieren kann… BluePoison Disables Windows 8 Immersive Start Menu, Unlocks Hidden Features Ich halte nicht sehr viel davon und sehe es eher wie viele andere Developer: “The Developer Preview was specifically released so that developers could get early access to Metro and program apps for it.” Dafür ist sie da.

Samsung Slate PC im Microsoft Store

Thursday, 20 October 2011 04:15 von Toni Pohl
Alle Teilnehmer der BUILD Windows Konferenz haben einen Slate PC von Samsung erhalten (ok, fast alle: Teilnehmer von der Presse durften nur testen und mussten das Gerät danach wieder zurückgeben). Die neidischen Blicke auf den feschen Slate kann man nun abstellen: Im Microsoft Store gibt es den Samsung Series 7 Slate online zu bestellen – jedoch leider nur in US. (Series 7 ist nicht ident mit dem Build Slate PC, sondern eine ähnliche Version, s.u.) http://www.microsoftstore.com/store/msstore/en_US/pd/productID.238020100 Die Auslieferung beginnt ab 1. November, der Preis liegt bei 1.299 US$ + shipping. Der Slate ist eine leistungsfähige Maschine mit Intel Core i5-2467M CPU und  4 GB RAM, 128 GB SSD, 2 Webcams, 11,6” Touch Display und Windows 7 Professional – hier gehts zu allen technischen Details. Jedoch: “Dock and keyboard sold separately”. Es dürfte sich um eine leicht abgewandelte Hardware-Version des Prototypen Handouts der BUILD handeln (der Build Slate besitzt jedoch mehr Sensoren). Also, wer mal rüber fährt, das wär doch ein nettes Weihnachtsgeschenk. Ob der Samsung Slate auch bei uns zu kaufen sein wird ist noch nicht bekannt – mal sehen, ob der im xmas-Shopping Angebot auftauchen wird… //

Das war der ETC Gib8 Event

Thursday, 13 October 2011 12:08 von Toni Pohl
ETC - österreichischer Marktführer im Bereich der technischen Microsoft-Ausbildung - präsentiert am 11. Oktober das Event "Alles, was Sie über Windows 8 wissen müssen" mit dem Titel ! Gib 8 ! - der exklusive Windows 8 Preview Event. Direkt von der Microsoft BUILD Konferenz in Los Angeles brachten Medienprofi Josef Broukal und die Experten Georg Binder von windowsblog.at und Toni Pohl von atwork das Know How inkl. Windows 8 Slate Demo von Samsung nach Wien. Richard Melbinger von ETC eröffnete das Event und begrüßte alle Teilnehmer. Selbst ETC war vom starken Interesse am der Veranstaltung überrascht und freute sich sehr über den großen Andrang. Jousef Broukal erzählte in lockerer Manier von seinen Erlebnissen von der BUILD Konferenz, gespickt mit vielen persönlichen Eindrücken. Georg Binder von windowsblog.at (“Mr. Windows”) berichtete über die erste Version der Windows 8 Developer Preview, das Look & Feel, die neue Metro Oberfläche und die neuen Funktionen und brachte neue Infos über Windows Server 8. Toni Pohl von atwork zeigte, was Software-Developer wissen müssen, um neue Metro Applikationen für Windows 8 zu entwickeln und welche Unterschiede es zwischen Windows Runtime (WinRT) und dem Microsoft .NET Framework gibt. Hier ein paar Eindrücke vom Event aus meiner Sicht. Windows 8 Developer Preview ist die erste offizielle Version von Windows 8, noch vor der Beta-Version – dennoch läuft das Betriebssystem sehr gut und stabil auf PCs und Slate-PCs. Aus meiner Sicht ist diese Developer Preview schon beeindruckend. Einen Haken gab es dann leider doch bei der Präsentation: Wenn der Beamer an den HDMI-Ausgang des Slate angeschlossen wurde, konnten keine Apps mehr gestartet werden (Internal Error) – und auch kein Startvorgang aus Visual Studio 11 erfolgen. Daher konnte ich die geplanten Live-Demos leider nur per Screenshots zeigen. Live macht das Entwickeln schon mehr Spaß – und bringt auch mehr Aha-Effekt. Es war beeindruckend wie das ETC Windows 8 Event förmlich explodierte. Von geplanten 40 auf über 200 angemeldete Teilnehmer! Viele Teilnehmer und Unternehmen interessierten sich schon jetzt dafür, wie das neuen Windows 8 System auf Server und Client verwendet werden kann. Der Saal war zum Bersten voll und es standen sogar Teilnehmer in den beiden geöffneten Saaltüren. Uns hat hat das starke Interesse sehr gefreut! Wie sich herausstellte, war dann doch etwas zu viel Inhalt – oder einfach zu wenig Zeit, um alle geplanten Neuerungen zu zeigen. Wir haben laufend gekürzt, dennoch haben wir den Event um etwa gute 20 min. überzogen. Nach sehr kurzer FAQ Runde gings dann in den wohlverdienten Abend mit Getränken, Buffet und vielen weiteren, interessanten Gesprächen. Zum Abschluss ein paar Snapshots vom Gib8-Event. Das sollten wir wieder einmal machen!

Webseiten Traffic in ASP.NET minimieren

Wednesday, 12 October 2011 21:53 von Toni Pohl
Rasches Memo für Web-Developer: Cooler Artikel über die Funktion “BundleTable” und Co in ASP.NET 4.5: Bundling and Minification in ASP.NET 4.5 Ich habe diese neuen ASP.NET Funktionen bei der BUILD Windows Conference in der exzellenten Session von Mads Kristensen gesehen: Webcast - Optimize your website using ASP.NET and IIS8 Tipp: Das Firefox AddOn YSlow zur Optimierung verwenden: Für alle ASP.NET Developer sehr empfehlenswert!

Touch Me! Die Grundlagen der neuen Windows 8 Oberfläche “Metro” im Überblick

Thursday, 6 October 2011 02:16 von Toni Pohl
Die Windows 8 Touch Oberfläche (“Metro”) bietet völlig neue Möglichkeiten der Bedienung. Sobald man die grundlegenden Gesten erlernt hat, können diese systemweit verwendet werden – wenn die App es unterstützt! Hierzu empfehle ich dieses Video von der Build Windows Conference – hier werden die wichtigsten Grundlagen der “Touch Language” von Metro gezeigt: Designing Metro style apps that are touch-optimized (APP-391T) Als kurze Zusammenfassung habe ich hier einige der Möglichkeiten der neuen Touch Oberfläche beschrieben. Dieser Überblick soll auch Anwendern und Entwicklern helfen, die sich selbst noch nicht mit der Developer Preview Version von Windows 8 befasst haben. Viele Erfahrungen des Entwicklungsteams stammen von Microsoft Surface und einer Vielzahl von Forschungen. Sehen wir uns die Grundlagen von Metro an! In diesem Beispiel funktioniert das Vergrößern des linken Fensters per Ziehen, obwohl sich der Berührungspunkt nicht exakt auf der rechten unteren Fenster-Ecke befindet (siehe rechtes Fenster mit vergrößertem Bildausschnitt und dem roten Abstand zur Fensterecke). Das System versteht also wirklich, was der Benutzer “meint”. Wichtig ist auch, wie Benutzer einen Tablet PC benutzen: Dieser wird oft mit einer Hand gehalten – oft unterstützt von einem Bein, oder auf einen Tisch gelegt. Der Benutzer halt also seine “primäre” Hand zur vollen Steuerung. Dem gegenüber steht das Halten des Slate mit beiden Händen und Navigation mit den beiden Daumen. Die “Heatmap” zeigt jene Bildschirmbereiche, die per Daumen bequem zu erreichen sind – eine Touch-Anwendung sollte das berücksichtigen. So zum Beispiel in dieser App – die wichtigsten Elemente sind erreichbar: Auch bei Sliding (und Drag & Drop) sind einige Dinge zu beachten: Ein Benutzer zieht beispielsweise keine “gerade” Linie (z.B. beim Wechseln von Bildern). Und: Das Ziehen sollte auch gleich das Objekt “mitnehmen” – nur so ergibt sich eine flüssige, logische Bedienung: “direct manipulation”. Die Reaktion muss “fluid” sein – WinRT sei Dank! Wichtig ist auch, dass alle Gesten “einfach und intuitiv” sein müssen. Die Erkenntnisse des Entwicklungsteams haben folgendes “command set” für Windows 8 Touch ergeben: Die “Touch Language” von Windows 8 besteht aus sieben Gesten. Eine für mich ganz neue Geste war beispielsweise das Ziehen vom Rand in den Bildschirm um z.B. die App Bar od. das System UI (charms) anzuzeigen: Swipe from edge. Mit den Gesten können viele Aktionen in der neuen Oberfläche erfolgen, zum Beispiel auch Selektieren. Sobald ein Benutzer die Geste kennt, kann er sie überall verwenden – am Startscreen und natürlich in eigenen Apps. Im Bild oben (ein Newsreader) werden mehrere Tiles (hier: Artikel) durch Swiping (kurzes nach unten Ziehen) in der rechten oberen Ecke selektiert – und die App Bar erscheint und bietet Methoden zum Bearbeiten der selektierten Objekte. Eine coole Sache. Wie kann Swipe verwendet werden? Simpel: Durch Verwenden der List und Grid Controls! Drag & Drop versteht sich da schon von selbst… Tiles verhalten sich übrigens wie Buttons. Bei längerem Anklicken (und Halten) folgt ein Tooltip. Dieser verschwindet sofort wieder wenn das Element bewegt oder losgelassen wird. Auch das Vergrößern und Verkleinern erfolgt intuitiv. Zooming ist eine weitere wichtige Geste – mit zwei Fingern wird die Oberfläche oder ein Element verkleinert oder vergrößert. Mit “semantic view” kann die Darstellung von gezoomtem Inhalt auch komplett angepasst werden. So zeigt die Apps-Liste dann keine Symbole, sondern eine Gruppierung nach Namen. Clever. Wie verwendet man das? Mit dem semantic view control! Das Control ist im System eingebaut – der Entwickler entscheidet über die optimale Darstellung seines Inhaltes. Um eine App “fluid” und somit attraktiv zu machen gelten für Developer diese Regeln: Verwende Controls zur Darstellung des Inhalts – das System kümmert sich darum. Beachte, dass alle interaktiven Elemente visuelles Feedback auf den Touch zeigen. Zum Abschluss noch eine Empfehlung an App-Designer und  Software-Developer: Wie groß sollen Touch-Elemente sein? Die Antwort: 9mm, besser 11mm. Bei 9mm liegt die Fehlerquote bei nur mehr 1 Fehler bei 100 Versuchen. Bei 11mm Größe bei 1 Fehler von 1000 Versuchen. Damit kann man leben. Zwischen interaktiven Elementen sollten übrigens min. 2mm Abstand (padding) sein – dann trifft man auch das richtige Element. Noch ein Wort zur Verwendung der Maus: Das funktioniert natürlich nach wie vor. Das System zeigt dann zum Beispiel beim Bewegen der Maus eine Scrollbar. Elemente können mit Rechtsklick markiert werden. Als Entwickler braucht man sich darum nicht zu kümmern! Mit Metro gibt es also keine (gewohnten) Fenster und keine Icons mehr. Stattdessen neue, interaktive Apps. Tipp: Video Designing Metro style apps.. ansehen! Viel Spaß mit Metro und den neuen, coolen Apps mit Touch!

Designed by Developer is out - Die neuen Metro Styles

Friday, 30 September 2011 19:54 von Toni Pohl
Wer sich schon mit Windows 8 Developer Preview (bzw. dem BUILD Conference GiveAway Slate PC Samsung Windows 8 Developer Preview Device mit der hübschen Abkürzung SW8DPD) gespielt hat, wird feststellen, dass die neuen Apps (“Modern Applications”, wie Microsoft sie gerne nennt) viel Raum benötigen. In Zukunft können wir wohl mit einer Fülle von Metro Apps rechnen – auch solche, die wir uns als Developer selbst schreiben. Die neuen Design-Styles für die Metro-Oberfläche (siehe exzellente BUILD-Session Designing Metro style: principles and personality) raten zu Klarheit und geben Grid-Templates vor. Das macht auch sehr viel Sinn – denn niemand will Programme “designed by developer”. Aus diesem Status, der oft mit “Es zählt ja die Funktionalität” argumentiert wurde, ist die PC-Welt mittlerweile erwachsen. Moderne Applikationen müssen ein Gesicht haben und mit einem logischen und möglichst klaren Design daherkommen. Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Jedoch geht es bei gutem Design nicht mehr nur um “schön”, sondern auch um “brauchbar” – sprich: Die Usability steht ganz vorne. Barrierefreiheit sollte im User Interface Design längst Standard sein. Nun, wenn man sich die Apps auf dem SW8DPD Slate ansieht findet man viele unterschiedliche Designs, von der “Stocks” App über verschiedene kleine Spiele (siehe Session Windows Interns: our summer of apps) bis hin zum SDK und den Samples – und dennoch sehen sie gleich aufgebaut und gut strukturiert aus. Die Apps brauchen “Raum zum Atmen”. Die Design Principles machen Sinn! Klar: Wenn Metro App, dann muss sie auch so aussehen. Als Developer stellt man sich angesichts der Möglichkeiten rasch die Frage: Welcher Applikationstyp mach denn für meine (geplante) Anwendung Sinn? Das ist mitunter gar nicht leicht zu beantworten. Ich habe hierzu via Twitter @gliffy einen kleinen grafischen Entscheidungshelfer für diese Frage gefunden, den ich recht sinnvoll finde: Welche Plattform soll ich für meine App verwenden? Gliffy Public Diagram – WinPlatformChoice Für die Wahl der Applikation kann der Entscheidungsbaum eine grundsätzliche Hilfe darstellen. Und wenn es eine Metro App wird: Möge der Design Guide mit uns sein!

BUILD Windows facts in keynote

Wednesday, 28 September 2011 19:50 von Toni Pohl
…ein paar Notizen von der BUILD Windows Conference Keynote hat ein Developer namens Bart hier unstrukturiert aber recht informativ zusammengefasst: Notes from BUILD - Day 1 - Keynote Part 1 - Steven Sinofsky's Introduction Diese decken sich auch recht mit meinen Erinnerungen… Ein paar interessante Facts wurden von Microsoft (Sinofsky und Ballmer) genannt: Mehr als 450 Million Kopien von Windows 7 wurden verkauft – mittlerweile mehr Kopien als von Windows XP. Es gibt mehr als 500 Millionen Windows Live Benutzer. Seit Windows 7 veröffentlicht wurde, wurden mehr als 1.500 (non-security-related) Updates und Verbesserungen veröffentlicht. Windows 8 wird 100% Windows 7 kompatibel – es ist eine Verbesserung von Windows 7. Eindrucksvoll!

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