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Apple iPhone iOS 4.0 synct nicht mit Exchange

Ich habe seit dem iOS 4.0 Update auf meinem Apple iPhone die Probleme, dass der Kalender nicht mehr vernünftig funktioniert, siehe Ist ein neues (i)OS immer besser?  Heute habe ich einen KB-Artikel TS3398 vom 28. Juni bei Apple gefunden, der sich anscheinend genau mit diesem (meinem) Problem befasst: iOS 4: Exchange Mail, Contacts, or Calendars may not sync after update So wird das Symptom beschrieben: “Immediately after updating to iOS 4, some users may notice that Exchange ActiveSync Mail, Contacts, or Calendars do not sync, or sync very slowly…” Wenn Sie also – so wie ich - mit einem Exchange Server (“on premise” oder “in the cloud”) synchronisieren: Mails, Kontakte und Kalender werden nicht oder nur sehr sehr langsam synchronisiert. Der Grund dürfte daran liegen, dass im Standard-Profil zu wenig Timeout für die Synchronisation mit Exchange eingestellt ist, das heißt, die Synchronisation bricht zu rasch ab. Dieses Verhalten betrifft alle iPhone und iPod Touch Produkte, die mit iOS 4.0 upgedated werden können: iPod touch, iPhone 3G, iPhone 3GS und iPhone 4. Und die Lösung – sprich der Workaround für dieses Problem - sieht so aus: Apple KB TS3398. Hier die Schritt-für-Schritt Anleitung für alle betroffenen iPhone User: Zunächst am iPhone mit Safari auf den Artikel http://support.apple.com/kb/TS3398 surfen und den Link download the configuration profile anklicken.   Tipp: Falls der Link das Profil am iPhone nicht wie in Schritt 2 öffnet: Das Profil am Computer downloaden und sich selbst per E-Mail senden, E-Mails synchronisieren und dann das Attachement am iPhone anklicken (beim 3G hat es direkt von der Website funktioniert, beim 3GS nicht…).   Alternativ: Downgeloadetes Profil selbst emailen: Es folgt “Profil installieren” mit dem Titel “EAS Default Task…”. In der Beschreibung steht: “Sets the default timeout for talking to Exchange servers…”. “Installieren” auswählen.      Es folgt die Warnung “Unsigniertes Profil”. (Herausgeber: Apple Inc, Unsigniert. Autsch…)  Also auf “Installieren” klicken. Gegebenenfalls iPhone-Code eingeben:  Nach der Installation rechts oben auf “Fertig” klicken.  Nun das iPhone aus- und danach wieder einschalten, also ein “Reboot”.  Nach der Installation wird in den “Einstellungen > Allgemeines > Profile” das neue Profil angezeigt. Das sollte dann so aussehen, dass zwei Profile vorhanden sind, jenes des Providers und das “EAS Default Task Timeout” Profil.    Ausprobieren: Mit Exchange synchronisieren. Prüfen. In meinem Fall z.B. mit dem neu synchronisierten Kalender.  Das wars. Ich habe diese Schritte mit meinem iPhone 3G ausprobiert und – hurra – es scheint nun wieder gut zu funktionieren! Was so ein kleines neues Profil ausmacht… Ich hoffe, die kleine Anleitung hilft allen iPhone-Usern, die dieses Problem ebenso haben! Anleitung ohne Gewähr, “but it worked on my machine!” ;-)

News rund um Exchange 2007 und 2010

Diese Woche hat sich einiges getan rund um Exchange Server und Updates: Für Exchange 2010 wurde das Update Rollup 4 veröffentlicht, für Exchange 2007 das ServicePack 3. Exchange 2010 Update Rollup 4: Was im Update Rollup 4 alles enthalten ist, können Sie im KB982639 nachlesen. Hier ein kleiner Auszug: KB979342: ein Attachment wird nicht angezeigt, wenn ein Benutzer mit Outlook 2003 eine signierte Nachricht öffnet. KB979790: ein IMAP4 Client crasht bei zugriff auf eine Exchange 2010 Mailbox. KB979801: Eine Fehlermeldung tritt bei der Verwendung des Exchange Troubleshooting Assistenten auf. KB980701: Ein Exchange 2010 Benutzer erhält einen NDR wenn er Nachrichten an viele interne Benutzer versendet. KB983200: Ein .xls Attachment ist leer, wenn man über Outlook Web Access zugreift. Übrigens: es gibt auch eine Exchange 2010 SP1 Beta (ja, auch von Service Packs gibt es neuerdings Betas). Exchange Server 2007 SP3: Die wichtigste Neuerung zuerst: Support für Windows Server 2008 R2 (bei einer Neuinstallation von Windows Server 2008 R2, nicht bei einem Upgrade)! Management Tools für die Verwaltung mit Windows 7, auch gemeinsam mit den Exchange Server 2010 Management Tools. Verbesserter Passwort-Reset (ob das wohl mit Exchange Online und den Deskless Worker Zugriffen in irgendeinem Zusammenhang stehen könnte?). Verbesserte Suche. Für alle Windows Small Business Server 2008 Benutzer unter uns: Achtung, es gibt hier ein eigenes How-To für die Installation! Hier geht es vor allem darum, dass eine etwaige Forefront Client Security Installation vor der Installation beendet wird. Nach der Installation kann es möglicherweise dazu kommen, dass /OWA und /remote nicht mehr aufrufbar sind. In diesem Fall müssen die Bindungen der SBS Web Applikation wieder gesetzt werden!

Fünf Gute Gründe, Microsoft Online Services nicht einzusetzen

In meinem heutigen Beitrag möchte ich Ihnen fünf gute Gründe vorstellen, warum Sie Microsoft Online Services NICHT einsetzen sollten. Falls Ihnen noch weitere Gründe einfallen, hinterlassen Sie bitte ein Kommentar oder schreiben Sie uns eine E-Mail über den Kontakt-Link. 1. Es gibt keine Public Folder. Stimmt, es gibt keine Public Folder. Es gibt jedoch einige Lösungsmöglichkeiten, wie Sie auf Public Folder ganz leicht verzichten können. So können Sie z.B. eine zusätzliche Mailbox einrichten, auf die dann die anderen Benutzer über Outlook zugreifen können. Zusätzliche Mailboxen in Outlook einzubinden ist ab der Version 2003 möglich. Eine Anleitung, wie Sie Rechte auf eine Mailbox vergeben können, finden Sie hier. Eine weitere Möglichkeit wäre, SharePoint Online einzusetzen. Die meisten “Public Folder” Strukturen, die mir so unterkommen, bestehen deswegen, damit ein Team gemeinsame Kontakte oder einen gemeinsamen Kalender führen kann. Genau dazu ist SharePoint da! Diese Kontakt- und Kalenderordner können Ihre Benutzer dann wieder in Outlook integrieren – und schon ist die vertraute Umgebung wieder da! 2. FTP ist besser als SharePoint. Jein. FTP ist ein (sehr alter) Dienst, der für den Dateiaustausch dient bzw. in letzter Zeit zum Austausch vieler oder großer Dateien herangezogen wird. SharePoint Online ist nicht nur ein Datenspeicher, sondern auch eine Plattform für die Zusammenarbeit. Das derzeitige Limit mit 250MB pro User ist nicht erfreulich – allerdings kann Datenspeicher zu sehr günstigen Preisen zusätzlich erworben werden – bis zu einem sehr hohen Limit pro Unternehmen. Manche Anwender denken, mit einem NAS und den dort vorhandenen FTP Zugängen kann man die gleiche Lösung bewerkstelligen – nicht zu dem Preis und nicht mit dieser Leistung. SharePoint Online ist per Default SSL verschlüsselt, Updates und Service Packs werden automatisch von Microsoft eingespielt, Sie müssen keine Hardware, keinen Server, kein NAS anschaffen. FTP beansprucht die gesamte verfügbare Bandbreite – um dies zu ändern, bedarf es dann wieder einer Traffic Shaping Lösung und damit wieder Zusatzkosten. Ein NAS ist als Datenspeicher sicher eine gute Lösung, wenn man Dinge wie Versionierung, Redundanz und Default-Security nicht unbedingt braucht. 3. Alle 90 Tage das Kennwort zu ändern ist inakzeptabel. Neben den Public Foldern DAS Killer-Argument gegen Microsoft Online Services, das wirklich sehr oft richtige Emotionen auslöst. Bis vor kurzem musste das Kennwort alle 90 Tage geändert werden – eine Standardeinstellung der Microsoft Online Services. Ein Geheimtipp: Über einen Supportcase können Sie dies deaktivieren lassen – für eine gesamte Domain. Das Kennwort muss trotzdem “sicher” sein, d.h. mindestens 7 Zeichen, Sonderzeichen, Zahlen, Groß-Kleinschreibung in allen Kombinationen enthalten. Dazu ein Tipp, wie Sie sich ein merkwürdiges “starkes” Kennwort vergeben: Überlegen Sie sich einen Satz und nehmen Sie dazu jeweils den ersten Buchstaben jedes Wortes. Noch eine Zahl oder ein Sonderzeichen dazu – fertig ist das sichere Kennwort. 4. Meine Daten sind nicht sicher. Ja, und E-Mails sind sicherer als eine Postkarte. Microsoft Online Services ist unter anderem SAS zertifiziert, ein entsprechendes Security Whitepaper steht zum Download zur Verfügung. Ihre Daten liegen in Carrier Class Datencentern, die sich unter anderem durch unzählige Redundanzen in der Energieversorgung, seismisch gestützter Racks, physischer Gebäudesicherheit und Zugriffsschutz nur durch autorisierte Personen auszeichnet. Wer kann das schon von seinem Serverraum behaupten? Microsoft garantiert eine 99,9% Verfügbarkeit inkl. Money Back Garantie. Eine 99,9% SLA entspricht einem maximalen Ausfall von 8,76 Stunden pro Jahr. 5. Es gibt kein Voice in DACH. Stimmt. Aufgrund der aktuellen Rechtslage gibt es ein paar Länder, in denen die Sprachfunktion deaktiviert ist. Das stört vor allem bei Live Meetings – denn eine Onlinekonferenz hat ja neben dem bekannten Vorteil, dass man sich sieht, auch den Vorteil, dass man sich hören kann. Um die Voice Funktionalität in Österreich (und Deutschland und der Schweiz) doch zu bekommen, gibt es aber Partnerlösungen, die Ihnen diese Funktion weiterhin zur Verfügung stellen können. Ihr Microsoft Online Services Partner kann Ihnen hier sicher weiter helfen. Wir freuen uns über Ihr Feedback – schließlich wollen wir die Liste erweitern. :-)

Cloud Computing: einfach erklärt

Ich habe ja bereits früher über Microsoft Online Services berichtet. Mit Microsoft Online Services können Sie Enterprise Lösungen in der “Cloud” betreiben. Für viele ist der Begriff Cloud Computing noch nicht ganz klar, Microsoft Deutschland hat ein tolles Video veröffentlicht: Cloud Computing – simply explained: Was gibt es sonst noch an Neuigkeiten im Microsoft Online Services Umfeld: Für viele ist vielleicht neu, dass BPOS mittlerweile über Partnerlösungen auch Faxanbindungen lösen kann. Ebenso lösbar ist die Verwendung von Apple Mail und iCal Die vor Kurzem aufgetretene Sicherheitslücke in SharePoint betrifft auch SharePoint Online. Die Sicherheitslücke ist mittlerweile geschlossen: derzeit ist die Hilfe in SharePoint Online deaktiviert, kann jedoch hier aufgerufen werden. Sobald der endgültige Patch verfügbar ist, wird dieser eingespielt. Zusätzlich können Sie in einer österreichischen Kampagne eine Ballonfahrt gewinnen! Deshalb: informieren Sie sich über Cloud Services und heben Sie ab! Beitrag von Martina Grom

BPOS Neuigkeiten im März

Alles neu macht der…März. Im März gibt es einige Neuerungen im Bereich Microsoft Online Services, die ich Ihnen an dieser Stelle kurz zusammen fasse. Die Neuerungen werden bis Ende März in den Rechenzentren zur Verfügung gestellt: 25GB Postfächer für Exchange Online: bisher haben Sie pro Exchange Online Services Benutzer 5GB Exchange Speicher erhalten – dies wurde nun auf 25GB pro Benutzer erweitert. Sie können in der Administration den Benutzern den größeren Postfachspeicher zuweisen. Hinweis: Für Deskless Worker Lizenzen ändert sich nichts: hier bleibt der Speicherplatz weiterhin auf 500MB beschränkt. Da 25GB die maximale Exchange Postfachgröße darstellen, müssen Sie nun auch keinen zusätzlichen Speicher mehr käuflich erwerben. Die SKU zum Kauf zusätzlichen Exchange Speichers steht demnach auch nicht mehr länger zur Verfügung. SharePoint: statt bisher maximal 20 Websitesammlungen können Sie nun bis zu 100 Websitesammlungen in SharePoint Online Services erstellen. Nein, zusätzlichen Speicher gibt es im Bereich SharePoint Online mit dem März Update nicht. Domänenkonfiguration: statt der manuellen Domänenkonfiguration gibt es nun eine Automatisierung für Domänen, die über enom registriert wurden. Weitere Registrare sollen folgen. Serviceanfragen mit Dateianlagen: was bisher nur im Partnersupportportal möglich war, geht nun auch im Kundensupport: Dateianlagen bis zu 5MB Größe können zu einem Case hinzugefügt werden. Bis zu 20 Dateianlagen sind insgesamt möglich. Mac Client unterstützt nun auch Mac OS X Snow Leopard. LiveMeeting Verbesserungen bei Aufzeichnungen. Neuer Online Services Anmeldeclient: es wurden 2 Fehler behoben, die in Zusammenhangmit Windows XP und nicht englischer Outlooks bestand. Hier können Sie den neuen Client herunterladen. Was wird uns noch so alles an Neuerungen im Bereich Microsoft Online Services erwarten: Hier gibt ein Webinar einige gute Aus- und hilfreiche Einblicke: IMAP Support, Anonymous Login für SharePoint, Public Folder. Mal sehen, was die nächsten Versionen von BPOS zu bieten haben. :-) Deshalb: BPOSitive! Beitrag von Martina Grom

BPOS Exchange Online Services versus Gmail

Gerade eben wurde ich über Twitter auf ein Microsoft Showcase Video aufmerksam gemacht, welches die Unterschiede zwischen Exchange Online Services und GMail zeigt, wenn es im Unternehmenseinsatz ist. Hier eine kurze Zusammenfassung und Direktlink zum Video: Remote-Wipe von Telefonen ist mit Exchange Online Services sehr einfach über Outlook Web Access möglich. Zur Erläuterung: wenn man sein Telefon verliert, kann über Remote-wipe dieses “von der Ferne” gelöscht werden. Zugriff auf die Mailbox anderer Benutzer ist möglich, ebenso wie die Kalender- oder Kontaktfreigabe über den Outlook Client. Out-of-Office Nachrichten sind möglich, ebenso wie das Verwalten von Konferenzräumen. Blackberry BES Unterstützung ist mit Exchange Online möglich, ohne einen lokalen BES Server. Aber sehen Sie selbst: Sehen Sie dazu auch die Top 10 Fragen zu Microsoft Exchange Online Services. Beitrag von Martina Grom

Web 2.0 bei Microsoft und Microsoft Online Services für Webhoster: Präsentationen sind online!

Wir haben unsere beiden Präsentationen der Xtopia 2010 Vienna zu den Themen “Web 2.0 bei Microsoft” und “Microsoft online Services – Möglichkeiten für Hoster” auf slideshare.net zur Verfügung gestellt und freuen uns auf Feedback! In unserer Präsentation zu Web 2.0 bei Microsoft hat Toni Pohl gemeinsam mit mir die aktuelle Verwendung von Social Web aus Blickrichtung Microsoft erzählt, wir haben die von uns entwickelten Blogportale vorgestellt, aus dem Leben als Blogger berichtet und einen Ausblick auf aktuelle Social Media Trends gemacht. Hier finden Sie die gesamte Präsentation: Track Web 2 0 Bei Microsoft Customer View more presentations from atwork information technology. Im zweiten Vortrag habe ich gemeinsam mit Gerwald Oberleitner Microsoft Online Services und die Möglichkeiten für Hoster näher beleuchtet. Microsoft Online Services sind im Moment ein erklärtes Steckenpferd von mir, bin aus technischer Sicht sehr überzeugt von dem Produkt und denke, dass es für viele Kunden und Partner eine sehr interessante Alternative ist. Going to the cloud! Microsoft Online Services Customer View more presentations from atwork information technology.

BPOS und Blackberry: wie Sie zu Ihrer Microsoft Online Services Hosted BlackBerry® Service Trial kommen

Vor ein paar Tagen haben wir ja erfreut darüber berichtet, dass Microsoft Online Services nun ein BlackBerry® zertifizierter Partner ist. Seitdem mehren sich die Anfragen, wie man denn nun die Möglichkeit erhält, das Service zu nutzen. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Schritte für die Trial und das formelle Set-Up. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie das lösen können: entweder Sie überlassen die Abwicklung Ihrem Online Services Partner (was die empfohlene Variante ist) oder Sie gehen folgendermaßen vor: Einen Support-Case öffnen, wo Sie das Service anfragen. Das Service Team sollte Ihnen dann die nötigen Unterlagen (ein Excel Sheet und den Services Contract, auch einen Onboarding Guide) zusenden – diese Unterlagen (alle noch in Englisch) gibt es aus mir unerfindlichen Gründen derzeit noch nicht zum Download, das wird sich hoffentlich bald ändern. Das Excel Sheet ausfüllen mit jenen Nutzern, die das Service nutzen wollen und den Contract ausfüllen und an die im Support-Case angegebene E-Mail Adresse senden. Dann warten, bis das Microsoft Online Services Team die Trial eingerichtet hat, dies dauert ca. 2-3 Werktage. Die technische Einrichtung beschreibe ich dann gesondert, hier noch ein paar Infos zu Preis und Abwicklung: Das Service wird monatlich, gesondert von Microsoft Online Services fakturiert. Leider ist es nicht im Kundenportal integriert. Der derzeitige Preis in Euro ist 8,52. Die 30 Tage Trial erhält jeder. Das Service ist monatlich kündbar. Beitrag von Martina Grom

BPOS und BlackBerry®: BIS und BES support

Microsoft Online Services ist nun ein BlackBerry® zertifizierter Partner. Welche Neuerungen bringt uns das nun bei den Microsoft Online Services? Kunden, die das Hosted Blackberry Service nutzen möchten, können dies nun direkt über Microsoft tun und müssen die Lizenzen nicht mehr extra kaufen. Der Einsatz von BlackBerry Devices ist sehr populär – ich bin mit meinem – nennen wir es “Smart(I)Phone” - auch sehr zufrieden, jedoch weiß ich, dass BlackBerry Benutzer sehr treue Kunden sind. Das Hosted BlackBerry Service von Microsoft Online Services (unter dem klingenden Namen Microsoft Online Services Hosted BlackBerry® Service) bietet damit kabellosen Zugang zu E-Mails (push E-Mail), Kalendern, Aufgaben und Kontakten (inkl. Globaler Adressliste). Auch das Device Management mit Passwort-Reset, Remote-wipe (remote-löschen eines verloren gegangenen Devices), Usermanagement und Sicherheitsrichtlinien ist natürlich möglich. Unterstützt werden alle Blackberry Devices der Versionen 4.2 und 4.3. Im Microsoft Online Services Team Blog gibt es noch weitere Infos zu dieser guten Neuigkeit. Bereits bisher wurden BlackBerry Devices unterstützt, allerdings per default “nur” BIS (Blackberry Internet Service) – für BES (Blackberry Enterprise Server) mussten Lizenzen extra bereit gestellt werden. Das Hosted BlackBerry Service wird getrennt von Exchange Online Standard und/oder der Business Productivity Online Suite verkauft. Es wird monatlich verrechnet, es gibt keine Mindestuseranzahl. Der Preis ist 10,- US$ - den Euro Preis habe ich leider noch nicht gefunden. Ein freies 30Tage Trial ist verfügbar, welches automatisch umgewandelt werden kann. Eine detaillierte Servicebeschreibung in englisch kann hier geladen werden. Damit unterstützen die Microsoft Online Services sicher die gebräuchlichsten mobilen Devices. Bleiben Sie am Laufenden, in den nächsten Monaten erwarten uns laufend weitere News zu Microsoft Online Services! Wollen Sie sich informieren? Kontaktieren Sie uns bzw. erfahren Sie mehr unter http://www.bpos.at Beitrag von Martina Grom

BPOS: Exchange Online und Autodiscover?

Letzte Woche hatten wir auf der Xtopia Vienna wieder einen spannenden Vortrag zum Thema Microsoft Online Services. Es ging vor allem darum, die Vorteile aus Sicht eines Partners hervor zu heben. Dazu kamen natürlich einige Fragen zum Thema Verfügbarkeit und ob denn Exchange Online nun full featured Exchange ist oder nicht. Hier eine kurze Zusammenfassung der Fragen und die Antworten in Kürze: Frage: geht Autodiscover? Geht denn Autodiscover mit Exchange Online: ja. Zuerst einmal: wozu brauchen Sie Autodiscover? Die modernen E-Mail Clients konfigurieren sich durch Eingabe von E-Mail Adresse und Kennwort quasi von “selbst”. Dies bedeutet: weniger Arbeit. :-) Um Autodiscover zu aktivieren, müssen Sie dazu DNS-Einträge setzen, wie bei einem Exchange Server, der bei Ihnen steht. D.H. hier ist es ganz wichtig, dass Sie oder Ihr Service Partner Zugriff auf Ihre DNS-Einstellungen hat. Hier die Schritte, um autodiscover einzurichten: Erstellen eines CNAME Eintrages für Ihre Domain: autodiscover.domain.name CNAME AutoDiscoverRedirect-Red002.Mail.emea.MicrosoftOnline.com Sollten Sie das Blog aus Amerika oder Asien lesen, verwenden Sie bitte diese Einträge: United States: AutoDiscoverRedirect-Red001.Mail.MicrosoftOnline.com Singapore: AutoDiscoverRedirect-Red003.Mail.apac.MicrosoftOnline.com Frage: wie schaut es mit public Foldern aus? Öffentliche Ordner / Public Folder werden derzeit nicht von Exchange Online unterstützt. Sollten Sie Öffentliche Ordner dazu verwendet haben, um E-Mails für eine Gruppe von Personen zu empfangen würde ich Ihnen empfehlen, hier eine zusätzliche Mailbox zu erwerben und Ihre Anforderungen hier drin über Regeln zu bearbeiten. Gerne können Sie sich mit Fragen an uns wenden, wir haben einige Ideen zu dem Thema. Frage: was passiert, wenn das Service ausfällt? Microsoft hat eine Money-Back Garantie. In Europa haben wir Anfang Jänner 3 Mal hintereinander für jeweils ca. 30 Minuten Zugriffsprobleme beobachtet. Was tut Microsoft in so einem Fall? Hier die Antwort:   Beitrag von Martina Grom

Exchange Online und POP3 - BPOS

Wir haben ja bereits über die häufigsten Fragen zu Exchange Online Services berichtet. Exchange Online Services unterstützt jedoch auch POP3, sollten Sie einmal diesen Anwendungsfall brauchen, nützlich könnte das eventuell bei nicht Exchange Active Sync fähigen Geräten sein. Bitte beachten Sie, dass bei Verwendung von POP3 die “Exchange” Funktionen (wie Frei/Gebucht Infos, Verfügbarkeit etc.) nicht zur Verfügung stehen. Das Service steht für die Deskless Suite nicht zur Verfügung. Die Domain muss Authorativ sein. Falls Sie POP3 aktivieren möchten, müssen Sie dies zunächst für jedes Mailkonto über Microsoft Online Services Support aktivieren lassen – dazu reicht ein einfacher Supportcase, diese werden innerhalb eines Tages beantwortet. Wichtig bei der Konfiguration: vergessen Sie nicht, dass Sie die Nachrichten auf dem Server belassen, da ansonsten die Nachrichten auf den POP3-Client geladen werden und nicht mehr in Exchange Online zur Verfügung stehen. POP3: POP-Server: EMEA: pop.mail.emea.microsoftonline.com Asia Pacific: pop.mail.apac.microsoftonline.com Nordamerika: pop.mail.microsoftonline.com Port 995 Security Protocol SSL User account Benutzername und Kennwort Wo POP3, da ist SMTP nicht weit: SMTP: SMTP-Server: EMEA: smtp.mail.emea.microsoftonline.com Asia Pacific: smtp.mail.apac.microsoftonline.com Nordamerika: smtp.mail.microsoftonline.com Port 587 Security Protocol SSL (TLS Transport Layer Security) User account Benutzername und Kennwort Beitrag von Martina Grom

BPOS Deep Dive – Exchange Online – senden als

Heute habe ich zu meinem gestrigen Artikel gleich eine Anfrage von Paul B. erhalten, dass ich den Punkt 8. Senden im Auftrag von etwas genauer beschreiben könnte. Alle Parameter sind ja im erwähnten KB-Artikel beschrieben. Aber wie geht man da vor? Zuerst einmal: das Migration Toolkit laden. Hier der Link zur 32bit Version oder zur 64bit Version. Dann das passende Toolkit installieren. Im nächsten Schritt dann unter Start/Programme/Microsoft Online Services auf Befehlsshell für die Migration klicken. Es öffnet sich – eine Powershell. Um im Namen eines anderen Benutzers senden zu dürfen, bzw. auf dessen Postfach zuzugreifen brauchen Sie nun folgende Befehle: Vollzugriff: Add-MSOnlineMailPermission -Identity emaildesBenutzersaufdasZugriffgegebenwird@email.com - TrustedUser emaildesbenutzersderZugrifferhaelt@email.com -GrantFullAccess True Senden als: Add-MSOnlineMailPermission -Identity emaildesBenutzersaufdasZugriffgegebenwird@email.com - TrustedUser emaildesbenutzersderZugrifferhaelt@email.com -GrantSendAs True Die Syntax lautet: Add-MSOnlineMailPermission -Identity your@mailbox.com -TrustedUser theuser@togrant.com -GrantSendAs True Ein guter Tipp, der obendrein Lizenzen spart: was macht man, wenn man einen User hat, der eine “private” und eine “geschäftliche” E-Mail Adresse hat? Hier können Sie eine Verteilerliste anlegen, die die private E-Mail Adresse ist und als Mitglied den User mit seiner geschäftlichen E-Mail Adresse hat. Mit den SendAs Permissions können Sie dann festlegen, dass der User als Verteilerliste versenden darf.