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Office 2016 im Review

Office 2016 ist das neueste Werkzeug aus der Office Reihe. Was kann dieses neue Toolset und welche Neuigkeiten verbergen sich in dieser Office Version? Lohnt sich ein Umstieg? Im normalen Office Alltag vieler Unternehmen ist Microsoft Office nicht mehr wegzudenken: Das neue Office-Paket bietet die gewohnten Funktionen wie Outlook, Tabellenkalkulation, Textverarbeitung, Präsentationen und vieles mehr. Bei jeder neuen Version werde ich von unzähligen Unternehmen gefragt: „Lohnt sich ein Umstieg? Ich verwende heute maximal 10% des gesamten Funktionsumfanges, für meine Ansprüche reicht das.“ Für Standardanforderungen wie Texte schreiben reicht eine ältere Version genauso gut, das neue Office 2016 ist jedoch einen Blick wert, da es – vor allem in Kombination mit Office 365 – den Anwendern hilft, neue Produktivität zu verwirklichen. Moderne Dateianhänge Schluss mit dem Versand von Dateianhängen – das könnte mit einer neuen Funktion aus Outlook 2016 bald Realität werden. Dokumente, die in OneDrive for Business gespeichert wurden werden damit nicht mehr versendet und damit in unzähligen Versionen abgespeichert, sondern mit Hilfe der modernen Dateianhänge verteilt. Wird ein Link zum Originaldokument eingefügt und kann der Anwender noch entscheiden, ob das Dokument editierbar ist oder nicht. Ein solcher Dateianhang wird mit dem kleinen Wolkensymbol rechts unten im Dokumenttyp-Symbol visualisiert. Für das Dokument können Berechtigungen gesetzt werden. Somit kann der Empfänger entweder lesen oder bearbeiten. Wird das Dokument geöffnet, öffnet es sich vom Originalablageort und wird dort bearbeitet, was viel Zeit spart. Eine weitere neue Funktion ist die Möglichkeit, Dateien direkt aus Office heraus freizugeben. Ein geöffnetes Dokument wird damit mit einem anderen Anwender geteilt und per E-Mail versendet. Co-Authoring Word, Excel und PowerPoint bringen Funktionen mit, um gemeinsam an Dateien arbeiten und gleichzeitig Änderungen durchführen. Während der Bearbeitung wird gekennzeichnet, woran der jeweils andere Anwender arbeitet. Diese Funktionalität wurde aus Office 2013 übernommen und weiterentwickelt. Co-Authoring ist nicht nur mit den Web-Versionen von Office, sondern auch mit den Desktop-Versionen möglich. Leider gilt das jedoch (noch) nicht für alle Mitglieder der Office Familie. Co-Authoring von Excel ist beispielsweise nur über die Office Online Version möglich. Co-Authoring ist über Skype for Business möglich. Während eines Onlinemeetings können gemeinsam Änderungen an einem Dokument durchgeführt werden. Sollte es mit der Zusammenarbeit nicht gut geklappt haben, hilft Office 2016 direkt aus der jeweiligen Applikation auf eine frühere Dateiversion zurück zu gehen. Neue Office Layouts Office 2016 hat neue Layouts erhalten, sogenannte Themen. Es stehen drei unterschiedliche Farben zur Verfügung, das von Office 2013 gewohnte „Weiss“, ein buntes Thema bringt höhere Kontraste und Farben, die je nach Applikation unterschiedlich sind, das Dunkelgraue Thema schont die Augen. Neue Assistenten und „Einblicke“ Office Programme warten mit einer neuen Hilfestellung auf und sollen Anwender unterstützen, Aufgaben in Office schneller zu erledigen. Der Anwender gibt seine Fragen in Form von Text in ein Suchfeld ein und erhält daraufhin die am besten geeigneten Antworten um eine bestimmte Funktion zu verwenden. Mit der Funktion der intelligenten Suche erhält man sogenannte Einblicke. Mit dieser Funktion können Fragen direkt aus der Applikation herausgestellt und beantwortet werden. Diese Funktion wird von der Bing Suchmaschine bereit gestellt und kann beim Editieren von Texten hilfreich sein. Neue Diagramme in Excel Excel bringt neue Diagrammtypen und eine Prognoserechnung mit sich: Sunburst, Treemap, Wasserfall, Pareto, Histogramm und Kastengrafiken helfen bei Auswertungen und stellen Daten besser verständlich dar.   Das Sunburst Diagramm eignet sich zur Anzeige von hierarchischen Daten. Jede Hierarchieebene wird durch einen Ring oder Kreis angezeigt. Der innerste Kreis ist die oberste Ebene der Hierarchie. Damit wird die Beziehung der Hierarchieebenen grafisch dargestellt. Das Treemap Diagramm stellt ebenfalls Hierarchien dar, dieser Diagrammtyp eignet sich am besten zur Darstellung von Verzweigungen. In diesem Diagrammtyp werden Größenverhältnisse gut dargestellt und sind auf einen Blick vergleichbar. Das Treemap Diagramm hilft bei der Mustererkennung, Kategorien werden nach Farbe und Nähe dargestellt. Das Treemap Diagramm kann auch problemlos mit umfangreichen Daten umgehen. Das Wasserfalldiagramm hilft bei der Darstellung von Werten und wie diese durch positive und negative Werte beeinflusst werden. Gewinn- und Verlustrechnungen sind etwa ein Beispiel für die Darstellung des Wasserfalldiagrammes. Das Histogramm zeigt die Verteilung einer Anzahl an Elementen nach Häufigkeit an. Im Pareto Diagramm wird dargestellt, wie die Häufigkeit in der Verteilung aussieht. Ein Beispiel hierfür wäre etwa ein Restaurantbetrieb, der wissen möchte, was die Gründe für seine fallenden Umsätze sind und seine Kunden befragt. Die Antworten reichen von kaltem Essen bis zu langen Wartezeiten. Im Pareto Diagramm sortiert der Restaurantbesitzer die Antworten und erkennt dadurch sofort, dass 80% der Ursachen sind, dass die Wartezeiten zu lange sind und es zusätzlich zu wenige Beilagen gibt. Das Kastengrafikdiagramm stellt wie das Histogramm Häufigkeiten dar und zeigt in diesem Fall Ausreißer und Mittelwerte. Dieses Diagramm ist für statistische Auswertungen gut geeignet. Excel erstellt aus zeitbasierten Verlaufsdaten eine Prognoserechnung. Eine Prognoserechnung kann helfen, zukünftige Werte zu schätzen, etwa erforderliche Lagerbestände oder langfristige Investitionen. Konfidenzintervalle helfen bei der Genauigkeit der Prognoserechnung. Outlook und Clutter Ein deutsches Wort für Clutter zu finden, ist schwierig. Das Wörterbuch übersetzt Clutter mit Störung, Stördaten oder Durcheinander. Dass es keine gute Übersetzung für Clutter gibt, hat sich wohl auch Microsoft gedacht und den Begriff nicht eingedeutscht. Am ehesten trifft noch Durcheinander zu. Clutter ist eine Funktion, die helfen soll, E-Mails, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gelesen werden, bereits vorab zu erkennen und auszusortieren. Clutter in Outlook funktioniert nur in Verbindung mit einem Office 365 Abonnement, da Exchange Online mitverfolgt, welche Nachrichten gelesen werden und welche nicht und diese damit nach und nach automatisch aussortiert.   Clutter ist definitiv eine Funktion, die jenen Personen hilft, die sehr viele Nachrichten in Ihrem Posteingang haben. Damit kann aus technischer Sicht besser nachvollzogen werden, ob Nachrichten wichtig oder unwichtig sind. Gehören Sie zu den Glücklichen, die ihren Posteingang toll aufgeräumt und leer haben, hat Clutter nichts zu lernen und wird nicht gut funktionieren. Ansonsten bringt Clutter einen erheblichen Mehrwert. Clutter entfernt Nachrichten aus dem Posteingang, die als unwichtig klassifiziert werden. Clutter ist lernfähig. Der Anwender kann Nachrichten als unwichtig einstufen oder sie als wichtig darstellen indem sie vom Clutter-Ordner in den Posteingang zurück geschoben werden. Office 365 Gruppen In Office 2016 ist die Zusammenarbeit über Applikationsgrenzen hinweg das zentrale Thema. In Office 365 finden sich die neuen Office 365 Gruppen –und nur dort, denn diese Funktionalität gibt es nicht in On Premises Installationen von Exchange und SharePoint. Diese Gruppen erhalten eine eigene E-Mail Adresse, einen Kalender, ein Notizbuch und OneDrive for Business als Dateiablage. Gruppen haben eine eigene Kommentarfunktion, Benutzer können sich schnell austauschen, chatten und Nachrichten mit „gefällt mir“ markieren. Mit einer eigenen mobilen Applikation ist der Anwender mobil mit seiner Gruppe verbunden. Gruppen sind damit das perfekte Werkzeug für die Teamarbeit. Jede Gruppe kann E-Mails empfangen, Themen können diskutiert werden, Nachrichten werden geteilt, Gruppenmitglieder können in Gruppen ein- und wieder austreten. Mit Office 365 Gruppen zeigt Microsoft, dass Anwender ihre Zusammenarbeit auch Applikations-übergreifend organisieren können. Gruppen können sowohl von normalen Anwendern als auch von Administratoren erzeugt werden. In Outlook sind Gruppen perfekt integriert, was die Zusammenarbeit stark vereinfacht.   Office wird mobil Office ist auf allen mobilen Plattformen vertreten, egal ob man iOS, Android oder ein Windows Telefon hat, Office ist überall verfügbar. Kürzlich geöffnete Dateien sind auf jedem Endgerät schnell gefunden und abrufbar. Die Bearbeitung komplexer Excel Dateien mag hierbei nicht das Ziel gewesen sein. Durch Office auf mobilen Geräten hat der Benutzer die Möglichkeit, Änderungen schnell vorzunehmen und zu ändern. Für mich stellt sich die Frage, ob ich in Zukunft statt mit meinem Notebook zu präsentieren, stattdessen ein Windows Phone mit Windows 10 und Continuum verwenden werde und damit in Microsoft Office arbeite. Lizenzvarianten Office 2016 steht in den unterschiedlichsten Lizenzvarianten zur Verfügung. Microsoft bemüht sich, für jeden Anwender das passende Lizenzmodell bereit zu stellen. Über die Lizensierung mittels Office 365 gibt es ein bequemes Mietmodell, welches mir –nach verwendetem Lizenzmodell –die Mehrfachnutzung auf mehreren Geräten, unabhängig davon, ob es MacOS oder Windows ist, auf Android, iOS und Windows Phone anbietet. Zu unterscheiden sind Einzellizenzen und solche, die über Office 365 als Mietvariante gekauft werden. Die Lizensierung für Unternehmenskunden wäre ein weiterer, hier nicht behandelter Bereich. Im Office Store können derzeit folgende Einzelprodukte gekauft werden: Office Home & Student 2016 (Einzellizenz zu kaufen) Office 365 University (nur für Studenten, für 4 Jahre) Office 365 Personal (Einzellizenz in Miete) Office 365 Home (5 Computer/Macs/Tablet in Miete) Office Home & Business 2016 (Einzellizenz zu kaufen) Office Professional 2016 (Einzellizenz zu kaufen) In folgenden Office 365 Plänen ist Office enthalten. In diesen Plänen finden sich nach Auswahl Mehrwertdienste wie E-Mail, SharePoint Online, Yammer, Skype for Business Online Office 365 Business (5 Computer/Macs/Tablet in Miete) Office 365 Business Premium (5 Computer/Macs/Tablet in Miete) Office 365 ProPlus (5 Computer/Macs/Tablet in Miete) Office 365 Enterprise E3 (5 Computer/Macs/Tablet in Miete) Dazu eine tabellarische Übersicht Name Miete/Kauf Enthaltene Produkte Wie oft installierbar Unterstütze Plattform Zusätzlich Office Home & Student 2016 Kauf Word, Excel, PowerPoint, OneNote 1 Gerät Windows Mac - Office 365 University Kauf – gültig für 4 Jahre Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher Access OneDrive Skype 2 Geräte Windows, Mac, iPad Android-Tablet Windows-Tablet 1 TB cloud Speicher auf OneDrive 60 Skype Gesprächsminuten pro Monat für 1 Benutzer Fortlaufende Updates Office 365 Personal Miete Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher Access OneDrive Skype 1 Gerät Windows, Mac, iPad Android-Tablet Windows-Tablet 1 TB cloud Speicher auf OneDrive 60 Skype Gesprächsminuten pro Monat für 1 Benutzer Fortlaufende Updates Office 365 Home Miete Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher Access OneDrive Skype Je 5 Geräte (PC und Tablet) Windows, Mac, iPad Android-Tablet Windows-Tablet 1 TB cloud Speicher auf OneDrive pro Benutzer 60 Skype Gesprächsminuten pro Monat pro Benutzer Fortlaufende Updates Office Home & Business 2016 Kauf Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook 1 Gerät Windows Mac - Office Professional 2016 Kauf Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher Access 1 Gerät Windows - Office 365 Business Essentials Miete OneDrive for Business Skype for Business Online Exchange Online kein Office für den Client Windows, Mac, iPad/iPhone Android-Tablet / Android Phone Windows-Tablet/Windows Phone Office Online 1 TB cloud Speicher auf OneDrive for Business pro Benutzer Office 365 Business Miete Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher OneDrive for Business Je 5 Geräte (PC/Tablet/Phone) Windows, Mac, iPad/iPhone Android-Tablet / Android Phone Windows-Tablet/Windows Phone Office Online 1 TB cloud Speicher auf OneDrive for Business pro Benutzer Office 365 Business Premium Miete Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher OneDrive for Business Skype for Business Online Exchange Online Je 5 Geräte (PC und Tablet) Windows, Mac, iPad/iPhone Android-Tablet / Android Phone Windows-Tablet/Windows Phone 50 GB Mailbox mit Exchange Online, Office Online 1 TB cloud Speicher auf OneDrive for Business pro Benutzer Skype for Business Online Yammer Office 365 ProPlus Miete Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher Access Skype for Business Online Je 5 Geräte (PC und Tablet) Windows, Mac, iPad/iPhone Android-Tablet / Android Phone Windows-Tablet/Windows Phone   Office 365 Enterprise E3 / E5 Miete Word, Excel, PowerPoint, OneNote Outlook Publisher Access Skype for Business Online Je 5 Geräte (PC und Tablet) Windows, Mac, iPad/iPhone Android-Tablet / Android Phone Windows-Tablet/Windows Phone 50 GB Mailbox mit Exchange Online, Office Online 1 TB cloud Speicher auf OneDrive for Business pro Benutzer Skype for Business Online Yammer E-Mail Verschlüsselung E-Mail Archiv Intranet Site mit SharePoint Online Fazit Office 2016 legt deutlich Wert auf eine bessere Zusammenarbeit. Damit wird es Anwendern leicht gemacht, zusammen zu arbeiten. Meine Lieblingsfunktionen finden sich in den modernen Dateianhängen, da diese helfen, die Produktivität zu steigern, indem Dokumente via E-Mail versendet werden und nachträglich zusammengeführt werden müssen. Mit dem Co-Authoring sind Benutzer in der Lage, in Echtzeit Änderungen an Dateien vorzunehmen, was eine Zeitersparnis darstellt. Office hat sich damit von einem Werkzeug für einzelne Anwender zu einem Toolset für Alle entwickelt. Dem Trend zu mobilen Geräten wird Rechnung getragen: die Strategie Microsoft’s, seine Applikationen auf allen Plattformen anzubieten zeigt, dass durch Offenheit und Zusammenarbeit neue Marktanteile gewonnen werden können. Damit ist klargestellt, dass nicht das verwendete Endgerät ausschlaggebend für Produktivität ist, sondern das Endgerät in den Hintergrund rückt. Wichtig ist nicht, was man verwendet, sondern wie man am Liebsten arbeitet. Denn das (gemeinsame) Arbeiten soll auch Spaß machen.

Meine Erfahrungen mit dem Microsoft Band nach 8 Monaten

Bereits im Dezember habe ich über meine ersten Erfahrungen mit dem Microsoft Band berichtet und überraschend viel Feedback dazu erhalten. Das hat mich sehr gefreut und zeigt, dass das Microsoft Band wirklich starkes Interesse weckt. Nun sind etwas mehr als 8 Monate vergangen und ich denke, es ist an der Zeit, zu schreiben, wie sich das Band im Langzeitgebrauch hält. Mittlerweile ist das Band auch in Europa erhältlich. Damit ist es einfacher geworden, sich selbst eines zu bestellen. Zuerst einmal: Alles was ich hier schreibe, ist meine private Meinung und stellt keine offizielle Microsoft Meinung dar. Ich habe das Band privat mit meinem eigenen Geld gekauft. Langzeitverwendung Ich trage das Band seit November 2014 eigentlich 24/7. Geladen wird es morgens, während ich dusche, diese 30 Minuten sind ausreichend, dass der Akku lange hält. Der Akku ist bisher erst zweimal fast aus gewesen (nein, ich hatte geduscht, aber irgendwie wohl aufs Laden vergessen). Das Band schaltet sich danach in einen Reduced Modus und ist auch schnell wieder geladen.  Bluetooth habe ich immer an, GPS beim Laufen. Durch die permanente Verbindung mit meinem Windows Phone merke ich dort jedoch den Verbrauch deutlich – mein Handy war regelmäßig spätestens um 17 Uhr leer. Das war auch reproduzierbar, sobald ich am Band Bluetooth deaktiviert habe, hat meine Phone-Akku wieder lange genug gehalten. Mit den Band Updates hat sich das etwas verbessert, ich hatte Bluetooth zwar zwischenzeitlich deaktiviert, mittlerweile habe ich es aber wieder permanent an und lade mein Handy dementsprechend früher. Schwachstellen Das Microsoft Band hat aus meiner Sicht drei Schwachstellen: Die Beschichtung der Akkus Die Ladekontakte Der Verschluss Nicht alle drei Probleme treten bei jedem Anwender gleichzeitig auf, lästig sind sie trotzdem. Bei meinem Band hat sich beispielsweise die Beschichtung auf den Akkus gelöst. Das ist zwar nur ein kosmetisches Problem, aber trotzdem nicht schön. Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit, im Zuge der Build Konferenz in San Francisco das Band zu tauschen. Der Austausch ging sehr problemlos (und ohne Vorweisen einer Rechnung – diese hatte ich gar nicht mit) direkt in einem Microsoft Store. Generell ist Microsoft die Kundenzufriedenheit viel wert: Bänder werden anstandslos getauscht. Toni’s Band hatte Problem Nr. 2 – die Ladekontakte. Auf der Ignite in Chicago wurde auch dieses Band, nachdem zuerst versucht wurde, die Kontakte zu reinigen – gegen ein neues getauscht (meines in San Francisco war ein Austauschmodell, Toni bekam ein niegelnagelneues Band in Original-Verpackung). Interessanterweise hat Toni’s neues Band vor kurzem wieder begonnen, mit den Ladekontakten Probleme zu machen – ich habe es vorsichtig mit Nagellackentferner und einem Wattestäbchen gereinigt und es lädt wieder problemlos. Der echte Geek wird wahrscheinlich eher Kontaktspray verwenden, den hatte ich aber gerade nicht zur Hand. Das Verschlussproblem hat Georg getroffen: plötzlich schließt das Band nicht mehr richtig. Ursprünglich wollten wir das Band mit zum Umtausch nehmen. Georg konnte es aber mit ruhiger Hand und einer gängigen Anleitung aus dem Web dann doch selbst reparieren, da sich nur die Verschlussfeder verschoben hat. Achtung jedoch bei diesen Reparaturversuchen – das kann zum Garantieausschluss führen! Georg’s eigene Worte dazu: “… nach 5 Minuten war es repariert. Ist ein ziemlicher Schmarrn, die kleine Feder da drin kann jederzeit rausspringen,… aber zumindest für den Moment funktioniert es. “ So ist es übrigens bis heute. Wer sein Band tauschen muss findet hier die Supportseite. Der problemlose Umtausch ist übrigens toll, das Einrichten des neues Bandes dauert nur wenige Minuten: altes Band entkoppeln und deregistrieren Neues Band koppeln Fertig Der Vergleich zur Apple Watch Ebenfalls auf der Ignite hatte ich die Gelegenheit, eine Apple Watch kurz zu testen. Im Detail leider nicht, es ging hier in erster Linie um Tragekomfort und Vergleich der Funktionen. Die Apple Watch schaut deutlicher nach einer Uhr aus als das Microsoft Band – aber das mag nicht der Anspruch sein. Lustig fand ich persönlich, dass die Apple Watch versucht zu erkennen wann man draufschaut – das klappt mal besser, mal weniger gut. Auch das Armband ist aus meiner Sicht gewöhnungsbedürftig. Allerdings dürfte die Funktionalität eine gute sein – z.B. gibt es dort einen Selbstauslöser für die iPhone Kamera, das kann ich für das Band über eine eigene App ebenfalls bewerkstelligen. Die beiden Apps nennen sich Band Camera und Band Camera Control.   Sonst kann ich wirklich nicht viel sagen – denn dazu war der Zeitraum zum Test zu kurz. Die Weiterentwicklung Das Microsoft Band hat sich jedoch auch beachtlich weiter entwickelt. Mit jedem neuen Update wurden Funktionen hinzugefügt bzw. verbessert. Bereits im Dezember hatte ich mir eine Website gewünscht, in der man sich die Daten besser ansehen kann. Heute gibt es dieses Portal schon und es zeigt eine beachtliche Übersicht an Daten, die das Band sammelt. Erreichbar ist das Dashboard hier. Das Dashboard kann auch dazu verwendet werden, langfristige Auswertungen anzusehen und beispielsweise seinen eigenen Fitnesslevel zu überprüfen. Praktisch ist auch, dass ich im Dashboard unter den Benutzereinstellungen meine Daten als CSV oder im Excel Format exportieren kann um sie dann weiter zu analysieren. Im Bereich Connected Apps kann ich mein Band nun mit anderen Apps verbinden – ich habe das derzeit nur mit wenigen Apps gemacht, denn für mich hat sich in der Langzeitverwendung einfach herausgestellt, dass ich es zwar zum Tracken verwende, aber meine Motivation sich nicht aus dem Band ableitet. Ich habe Microsoft Health beispielsweise mit Healthvault verbunden, weil es praktisch ist, alle Gesundheitsdaten an einem Ort zu haben. Die Windows PC App hat sich ebenfalls weiter entwickelt. Von der App komme ich nun direkt in das Health Dashboard und ebenfalls kann der Sync angestoßen werden, genauso wie es neue Updates gibt. Zusätzlich kann ich in der App nun meine Tiles verwalten und die dortigen Einstellungen vornehmen. Besonders praktisch finde ich hier, dass man nun die Details der Tiles besser anpassen kann: ich kann z.B. einstellen, was mir angezeigt wird, wenn ich Fahrrad fahre oder laufen gehe – so kann ich hier jene Werte auswählen, die für mich interessant sind – statt Kalorien habe ich gleich mal auf Distanz umgeschalten. Auch für Developer hat sich einiges getan. Es gibt eine Microsoft Band SDK und seit kurzem auch Microsoft Health für Developer mit Zugriff auf Web Tile und loud API. Schlaf wird nun automatisch erkannt – es muss nicht mehr extra der Schlafmodus aktiviert werden. Das hat zwar aus meiner Erfahrung den Nachteil, dass die Zeit zum Einschlafen nicht korrekt gemessen wird (bei mir sind es immer 3 Minuten), jedoch ist das eine ziemliche Vereinfachung. Die Erkennung erfolgt aufgrund der Herzfrequenz und der Bewegungsabläufe und ein Schlaf wird erst ab einer Dauer von mindestens 2 Stunden erkannt. Lustiges Detail am Rande: wenn Sie bewegungslos am Strand liegen und im Urlaub ein Buch lesen kann das ebenfalls vom Band als Schlaf interpretiert werden. Im Unterschied zum aktivierten Schlafmodus werden Benachrichtigungen aber an das Band weiter gegeben – es kann also sein, dass das Band mitten in der Nacht plötzlich vibriert. Erkannter Schlaf wird in den Apps erst später angezeigt – etwa 1,5 Stunden, nachdem das Schlafende erkannt wurde. Neu hinzugekommen sind neben den Workouts und dem Laufen nun auch Fahrrad und Golf. Bei der Laufapp ist mir weiterhin aufgefallen, dass hier die Genauigkeit der Entfernung – aus welchem Grund auch immer – auch damit zusammenhängt, ob das Band korrekt und nicht zu locker am Handgelenk ist. Ich laufe zu Hause meistens die gleiche Strecke, die Entfernung schwankt jedoch zwischen 4,8 km und 5,1 km. Gestern habe ich die Bike App probiert – nicht ganz fair auf einem Tretboot und nicht am Fahrrad. Naja, ein Tretboot hat zumindest auch Pedale. Das Ergebnis sieht man hier: …und der reale Weg (mit einigen Pausen wie oben erkennbar): Im Gegensatz zu den ersten Monaten mit dem Microsoft Band nutze ich nun seit dem Bandtausch im April auch verstärkt die Notifikationen. Es ist sehr praktisch, wenn man eingehende Anruf am Band sieht wenn das Handy gerade nicht ganz in der Nähe liegt. Auch die Cortana Erinnerungen (“Time to leave”) habe ich schätzen gelernt, damit ich zu meinen Terminen pünktlich komme. Alles in allem bin ich weiterhin sehr zufrieden mit dem Band. Ob die Version 2 (welche auf der WPC Keynote angekündigt wurde) wohl auch wasserdicht ist? Useful Links Microsoft Band Apps Meine Erfahrungen mit dem Microsoft Band WPC 2015: Kevin Turner confirms Microsoft Band v2 is on the way Microsoft Band and Health Developer Platform Microsoft Band SDK Microsoft Health for Developers Diabetes Daten am Band von Scott Hanselman Uservoice für Verbesserungsvorschläge für das Band Ich hoffe, mein Langzeit Erfahrungsbericht hilft Interessenten und anderen Anwendern sich ein Bild von der Funktionalität des Microsoft Bands zu machen.

Office 365 Domain ist bereits in einem anderem Tenant in Verwendung

Die Domainverifizierung in Office 365 ist eine der Voraussetzungen, um mit Office 365 in Produktion gehen zu können. Es kann jedoch passieren, dass man beim hinzufügen der Domain eine Fehlermeldung erhält, dass die Domain bereits in einem anderen Tenant verwendet wird. Dies kann mehrere Ursachen haben: Die Domain wurde tatsächlich bereits in einem anderen Tenant hinzugefügt und dort nicht entfernt – normalerweise sollte hier die IT Abteilung darüber Bescheid wissen. Ein Benutzer im Unternehmen hat sich für eine PowerBI Demo registriert. Ein schneller Weg, falls die Domain in PowerBI registriert wurde, sie wieder zu entfernen, ist mit diesen Schritten möglich: Ein Benutzer mit der entsprechenden "@contoso.at" registriert sich hier http://www.powerbi.com/ Nach dem Sign-Up wird das Account im Tenant provisioniert.  Anschließend bitte in https://portal.office.com mit der "@contoso.at" anmelden Hier erhalten sie eine "Become an admin" Option. Nun dem Prozess der Admin-Option folgen: Domain mit txt record verifizieren. Anschließend sind Sie Admin des Tenants. Nun können Sie entweder entscheiden, den Tenant weiter zu verwenden oder die Domain aus dem Tenant entfernen· Infos, wie Domains aus einem Tenant entfernt werden, habe ich hier und hier beschrieben. Viel Erfolg mit Office 365!

Office 365 Domain is stuck in another shadow tenant

Domain verification in office 365 is one of the requirements to use Office 365 in production. Sometimes it happens that you receive an error while you want to add your domain to a tenant. There are various reasons for that. The Domain was already added in another tenant and not removed from that tenant. Normally the IT department knows which tenant is affected and can work out a solution. A user in your company signed up for a PowerBI Demo. A fast way to remove an accidentially added domain from a PowerBI demo is available through that steps: A user with "@contoso.com" needs sign-up in http://www.powerbi.com/ Once you sign up, your account will be provisioned in the tenant Now go to https://portal.office.com and signup with "@contoso.com" account You will get an "Become an admin" option. Follow through the process of becoming an admin (you will asked to verify that you own the domain with the TXT record) At the end of this process, you should be the owner / admin of this tenant Now you can either decide to continue using this tenant or if you are particular about the tenant name, then, delete the domain "contoso.com" from the shadow tenant (note that all users who had signed up for azure AD RMS and PowerBI will lose access to those services). How to remove a domain from Office 365 is documented here and troubleshooting is documented here.  Have fun with Office 365!

Visual Studio Online mit Unternehmenskonten nutzen

Die Nutzung von VS Online erfolgt zumeist mit einem Microsoft Konto. In Unternehmen, möchte man allerdings im Regelfall keine individuellen Microsoft Accounts sondern die Organisations-Konten aus der eigenen Organisation aus dem AAD verwenden. Geht das? Ja, klar! Hier seht ihr wie es funktioniert und wie die grundsätzliche Verwaltung von VS Online funktioniert.