blog.atwork.at

news and infos about microsoft, technology, cloud and more

Why Software Sucks

Auf der diesjährigen Microsoft TechEd in Orlando (wo wir leider nicht live dabei waren) gab´s eine interessante Session mit dem Titel "Why Software Sucks" von David Platt. Den Teaser dazu konnte ich so bestätigen, dass ich ihn hier posten musste (etwas zusammengefasst und die wesentlichsten Aussagen markiert) ;-) "Users think that today's software sucks. It's unsafe, unreliable, and hard to use. These problems are not technical. We've been able to solve them for many years, but instead we've gotten a paper clip with eyebrows. Why? Software sucks because developers forget (or never knew) THE bedrock principle of software development: KNOW THY USER, FOR HE IS NOT THEE. What do your customers come to you for? Hint: it's not software. Do you think your users care about your application? They don't. Never have, never will.They care about accomplishing the task that it does. They don't want to think about you or your application at all. It's your job to care about them anyway. Some developers understand and help their users, and those that treat users with contempt. ...Developers fear looking like dinosaurs by not having the latest technology, but ordinary users fear breaking an installation that currently works, or having useless junk like dancing paper clips slow down their computers so they need to buy new ones. Your user is not you. We put this nation on wheels not by training the entire population as mechanics, but by improving cars so they seldom need mechanics. The same transition needs to happen to the software industry. This talk provides sound design principles so that your software won't suck. Learn how blindness will improve your vision..." Als Lösungsanbieter fühlen wir uns hier richtig bestärkt! ;-)

Brauchbares SQL für HOT und COLD

Sind Sie Datenbank-Administrator oder Software-Entwickler? Interessiert Sie SQL-Server Technik? Wenn ja, dann kennen Sie wahrscheinlich Anforderungen wie diese: Hatten Sie schon einmal das Problem zwei Datenbanken vergleichen zu müssen? Oder eine Datenbank zu erweitern? Und das Ganze möglichst automatisiert? Ich habe diese Anforderung ... sehr oft. Es gibt eine Applikation, einmal HOT (Echtdaten) und einmal COLD (Demodaten) - die Benutzer verwenden HOT zum Arbeiten und COLD zum Testen. Es beginnt dann besonders interessant zu werden, wenn in der Demodatenbank neue Funktionen und Erweiterungen eingebaut werden. Diese werden getestet, Anwender geben Daten ein - und wollen dann auf einmal, dass die eingegebenen Daten in das Echtsystem übernommen werden. Leider war der Split der Datenbank-Version schon vor einem Monat und die Scripts zum Erweitern der HOT-Datenbank haben ihren Weg zum Administrator nicht gefunden. Und der steht nun da und weiß nicht, welche Schema-Änderungen durchzuführen sind, damit beide Systeme die gleichen Struktur haben, damit dann die Daten übernommen werden können. Klingt zu übertrieben? Glauben Sie mir, so etwas (und ähnliche Anforderungen) passiert in der Praxis öfters - vor allem bei rasch wachsenden Systemen. Da wäre es natürlich gut, sich helfen zu können. Zunächst einmal gibt es im SQL Management Studio im Kontextmenü immer den SCRIPT-Befehl: Diese Funktion schreibt dann beispielsweise ein ALTER des Objekts in ein File zum Ausführen auf dem Zielsystem. Das ist sehr brauchbar aber eben manuell. Wie kann Scripten und Vergleichen automatisiert werden? Hier hilft T-SQL weiter. Im SQL Server 2005 wurden die (kryptischen) Abfrage-Mechanismen des Vorgängers SQL Server 2000 durch neue Views im Schema sys ersetzt. Damit ist es nun bequem möglich, Datenbank-Objekte abzufragen. Hier nun ein paar praktische Beispiele: -- Anzeige aller Objekteselect * from sys.sysobjects order by xtype, name Liefert alle Objekte aus dem Systemkatalog. xtype gibt dabei an, um welchen Objekt-Typ es sich handelt (siehe unten). -- Anzeige aller Tables in einer DB:sp_tables -- Anzeige aller Views (0..Default Microsoft Views, 1..eigene Views):SELECT * FROM sys.all_views WHERE is_ms_shipped = 1 -- Detaillierte Anzeige aller Spalten-Informationen einer Tabelle:SELECT * FROM INFORMATION_SCHEMA.COLUMNS WHERE TABLE_NAME = 'produkte' -- SQL einer Stored Procedure anzeigen:sp_helptext 'spMeinProgramm' Durch ein JOIN mit Syscomments können auch die dahinterliegenden SQLs angezeigt werden! Somit funktioniert die Anzeige beispielsweise aller Views und der verwendeten SQL-Befehle so: select o.id, o.name, c.text from sysobjects o join syscomments c on o.id=c.id where xtype='V' order by id, colid /* -- xtype Werte:C = CHECK constraintD = Default or DEFAULT constraintF = FOREIGN KEY constraintL = LogFN = Scalar functionIF = Inlined table-functionP = Stored procedurePK = PRIMARY KEY constraint (type is K)RF = Replication filter stored procedure S = System tableTF = Table functionTR = TriggerU = User tableUQ = UNIQUE constraint (type is K)V = ViewX = Extended stored procedure*/ Mit diesen Werkzeugen können zum Beispiel alle Schemas oder SQLs (von Views, SPs od. Funcs) in eine Tabelle geschrieben werden. Diese könnte dann in einer Stored Procedure mit einer ebenso erzeugten Tabelle in einer anderen Datenbank vergleichen werden und die Unterschiede auswerfen. Oder die Tabelle als Textdatei exportiert werden und dann die beiden Files (z.B. mit Windows-Bordmitteln: fc.exe oder mit WinDiff - ja, das gibt es noch immer) verglichen werden. Die Vorgangsweise hängt natürlich vom erwünschten Ziel ab: Eine Automatisierung als Stored Procedure um alle unterschiedlichen Views, Stored Procedures und Functions auszuwerfen, oder per SSI, oder.... Also recht individuell. ;-) Der Knackpunkt für mich war, herauszufinden, wie man zu den SQL-Befehlen in den gespeicherten SQL-Objekten gelangt. Und das liefert eben das JOIN mit Syscomments zur weiteren Verarbeitung oder zum Parsen für komplexere Anwendungen (Ja, ich weiß: Die Schemata's können natürlich auch mit ADO.NET ausgelesen und verarbeitet werden - für einfache Anforderungen ist T-SQL jedoch gut geeignet). Achja, noch ein SQL zur Performance-Messung: Dynamic Management Views (DMV) liefern Informationen über den aktuellen Auslastungszustand des SQL Servers. Zum Beispiel ein Snapshot der aktuellen Aktivität eines SQL Servers: SELECT object_name, counter_name, instance_name, cntr_value FROM sys.dm_os_performance_counters WHERE counter_name IN ('Buffer cache hit ratio', 'User Connections', 'Transactions' , 'Average Wait Time (ms)', 'Transactions/sec', 'Errors/sec', 'Target Server Memory (KB)', 'Total Server Memory (KB)' )ORDER BY object_name, counter_name Diesen Output wieder periodisch in eine Tabelle schreiben, somit Daten über längere Zeiträume sammeln und mit Reporting Services auswerten. Und so weiter... SQL Server ist eine große Spielwiese ein DBMS mit vielfältigen Möglichkeiten! Beitrag von Toni Pohl

Download von SQL Server 2008 Release Candidate 0

Ganz schnell: SQL Server 2008 kommt im Herbst auf den Markt - siehe auch SQL Server 2008 Roadmap. Im msdn gibt´s bereits SQL Server 2008 Release Candidate 0 zum Download (wie für das zweite Quartal angekündigt) - dieser ist feature-complete! Im Download mit 3.3GB sind die folgenden Multiple Editions (x86, x64, ia64) enthalten:   •    SQL Server 2008 Developer Edition RC0 •    SQL Server 2008 Enterprise Edition RC0 •    SQL Server 2008 Standard Edition RC0 •    SQL Server 2008 Web Edition RC0 •    SQL Server 2008 Workgroup Edition RC0 Die Freischaltung der Version erfolgt mit dem product key aus dem msdn. SQL Server 2008 Release Candidate 0 (RC0) kann 180 Tage lang getestet werden und läuft danach aus. Beitrag von Toni Pohl

Totgesagte leben länger - so auch SQL-Injection

Die guten alten Zeiten - da war alles noch einfacher. Oder doch nicht? Ich habe mal an einem größeren Shop-System programmiert - das war im Jahr 2000 - und dabei gelernt, dass man einige Dinge beachten muss: Funktionalität, Usability und ... Security. Ein SQL-Server-System ist ja eine feine Sache, aber es könnte dazu benutzt werden, um "bösen" SQL-Code abzusetzen - wenn man nicht ein paar grundlegende Dinge berücksichtigt. Die Bezeichnung "SQL-Injection" bedeutet, dass Eingaben (meist durch Webformulare oder präparierte URLs) um syntaktisch korrekte SQL-Befehle erweitert werden, sodass von Außen bösartiger Code eingeschleust werden kann, der Daten ändert oder löscht. Warum ist SQL Injection jetzt (noch) ein Thema? Es gab in den letzten Wochen und Monaten einige Mitteilungen, dass Systeme mit IIS und SQL Server durch SQL Injection verwundbar seien. Diese sind schlichtweg - falsch! Es handelt sich bei diesen Attacken nicht um Schwachstellen von Windows oder IIS oder SQL Server, sondern um Fehler von Software-Lieferanten oder Entwicklern. Damit Applikationen durch SQL Injection verwundbar sind, müssen die folgenden Voraussetzungen zutreffen: Websites und Applikationen, welche Classic ASP (oder auch PHP, od. ASPX) verwenden, die SQL Server (oder ähnliche SQL-Datenbanksysteme wie Oracle, MySQL, etc.) verwenden und SQL-Befehle ungefiltert zusammensetzen und ausführen (siehe Beispiel unten). Die Verantwortung für die Softwarelösungen liegt beim Entwickler selbst!Und hier herrscht leider immer noch viel zu wenig Focus von Software-Entwicklern im Bereich Security, denn sonst wären solche Attacken gegen Webseitensysteme nicht mehr erfolgreich! Wie funktioniert SQL-Injection? Auch darüber ist schon viel berichtet worden, hier ein einfaches Beispiel zur Funktionsweise. Angenommen, es gibt auf einer Webseite eine Login-Seite: Diese verwendet die Texteingaben ungefiltert und baut daraus einen SQL-String zusammen, welcher gegen die Datenbank abgesetzt wird: SELECT * FROM Users WHERE Username = 'max' and Password = 'geheim' Das schaut soweit ja fürs Erste funktionell aus - und als Ergebnis werden alle Datensätze mit diesem Filter geliefert - im Idealfall ein Datensatz mit dem User Max, wo sein Kennwort geheim ist. Max wird dann angemeldet und ... zurück zum Start! Ein findiger, böser Mensch kann nun folgendes versuchen: in der Annahme, dass die User-Abfrage so (oder ähnlich) funktioniert, kann er nun in die Textfelder folgendes schreiben: ' or '1'='1 und dasselbe beim Passwort. Was kommt beim Zusammensetzen des SQL-Befehls in der Login-Seite raus? SELECT * FROM Users WHERE Username = '' or '1'='1' and Password = '' or '1'='1' Die Texteingaben werden in das SQL eingesetzt und liefern somit immer WAHR. Und was liefert diese Abfrage? ALLE Benutzer aus der Users-Tabelle. Das bedeutet zum Beispiel, dass (bei einer Login-Seite) der anonyme Benutzer gleich als erster User in der Tabelle angemeldet wird. Blöd. Noch blöder: Wenn der Angreifer sich nicht damit begnügt, sondern dahinter noch ein böses SQL absetzt: 1'='1';DELETE FROM Users; Ganz schlecht. Damit wird beim Ausführen der Abfrage die ganze Users-Tabelle gelöscht. Dumm gelaufen - für den Betreiber der Website. Optimierung von SQL Injection Eine weitere Variante - diese ist ganz aktuell aus einem Logfile einer Website entnommen, die mit SQL Injection bearbeitet wurde: Statt od. zusätzlich zur Bedingung wird ein Script eingesetzt, welches aufgerufen wird, wenn die Tabelle ausgelesen und in einer Website angezeigt wird: <script src="http://www.---boeseseite---.com/b.js"></script> Und hier drinnen gehts dann mit Javascript weiter... die aufrufende Seite wird zur Umleitung oder (im besten Fall) unbrauchbar. Suchen Sie mal im Web nach "banner82.com" oder "adw95.com" - dann finden Sie ziemlich viele (auch prominente) Websites, die durch die aktuellen SQL-Injection-Angriffe "ge-hackt" wurden und diese Scripts intus haben oder hatten. Hier ein Beispiel, wie so eine infizierte Seite dann aussehen kann: Hier sind viele Attacken ausgeführt worden, sodass das Script mehrfach injiziert wurde und teilweise wieder unbrauchbar wird. Noch ein Hinweis zu banner82: Diese Attacke wird nicht ganz im Klartext injiziert, sondern kommt in etwa so daher: DECLARE @S%20VARCHAR(4000);SET @S=CAST(0x4445434C415245204054205641 ..... 6F7220 AS VARCHAR(4000)); EXEC(@S) Das SQL wird in einer Variable zusammengebastelt, lädt alle Tabellen und Spaltennamen in einer Schleife und versucht, das Script überall hineinzuschreiben und wird am Schluss mit EXECute ausgeführt. Eine weitere Steigerung: Mittlerweile ist es nicht mehr so, dass ein Hacker manuell versucht, in die Datenbank einer Website zu einzudringen, sondern die Angriffe werden automatisiert. Dazu bietet sich zum Beispiel an, ein API von Google od. einer anderen Suchmaschine zu benutzen: Suche alle Sites, wo Parameter (z.B. http://www.--eineseite--/article?id=xyz) übergeben werden.Versuche, an den Parameter ein ' anzufügen.Analysiere die Response der Seite, ob der gesendete Parameter korrektes Encoding besitzt. Wenn nein, dann ist die Website "offen" und ein Kandidat für SQL-Injection-Scripts! Schutz vor SQL Injection Die Lösung: Es gibt für alle Entwickler eine einfache Regel: All input is evil! Jede Eingabe muss vom Programm gefiltert oder kontrolliert werden. Das bedeutet: Keine SQL-Befehle mehr aus Eingabefeldern zusammensetzen. Auch schon in ADO (Classic ASP) gab es Parameter-Übergabe, natürlich auch in ASP.NET. Diese verhindert, dass Texteingaben ungültige Zeichen enthalten und somit bösartige SQL-Befehle ausführen können! Aus der Demo-Abfrage von oben wird: select TOP (1) UserID from Users where username = @username and password = @password und @username und @password werden als Parameter übergeben. In ASP.NET 2.0 (VB.NET) sieht das dann beispielsweise so aus: Dim conn As SqlConnectionDim cmd As New SqlCommandconn = New SqlConnection(ConnectionStrings("conn").ConnectionString)conn.Open()cmd = New SqlCommand(SQL, conn)cmd.CommandType = CommandType.Text ' od besser: .StoredProcedurecmd.Parameters.AddWithValue("@username", Me.txtUsername.Text)cmd.Parameters.AddWithValue("@password", Me.txtPassword.Text)UserID = cmd.ExecuteScalar()conn.Close() und schon hat SQL-Injection dank der Parameter-Übergabe keine Chance mehr. Das Ganze noch in einen Try..Catch Block, mit etwas Fehlerabsicherung versehen und man hat sauberen, sicheren Code (Hardcore-Entwickler mögen mir verzeihen - ich weiß, der Code kann effizienter formuliert werden aber das Beispiel dient nur zur Demonstration). Ziel dieses Artikels ist, das Bewußtsein zu diesem (eigentlich sehr alten) Thema zu fördern, die Funktionsweise zu demonstrieren und Entwickler anzuhalten, ihre Software sicher zu programmieren, damit keine mißbräuchliche Verwendung von öffentlich zugänglichen Webseiten möglich ist. Es gibt dazu eine Fülle von Anleitungen und Hilfen. Viel mehr zu diesem Thema und weitere Hilfestellung, wie man sich davor schützen kann, finden Sie in den folgenden Links: http://blogs.technet.com/swi/archive/2008/05/29/sql-injection-attack.aspx - Microsoft´s call to action und weitere Infos: http://weblogs.asp.net/scottgu/archive/2006/09/30/Tip_2F00_Trick_3A00_-Guard-Against-SQL-Injection-Attacks.aspx - Scott Guthrie´s blog http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms998271.aspx - msdn: How To: Protect From SQL Injection in ASP.NET http://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb671351.aspx - msdn: Explained – SQL Injection http://technet.microsoft.com/de-de/library/ms161953.aspx - technet: SQL Injection http://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa224806.aspx  - Injection Protection Achja, es gibt natürlich auch zum Thema Programmieren im Internet einige weitere interessante Security-Themen: SQL Cross Site Scripting, Canonicalization Attacks (wußten Sie, wie viele Arten es gibt, eine URL anzugeben, zum Beispiel auch dezimal), Query String, Form, Cookie, HTTP Header-Manipulations und vieles mehr. Internet-Technologie ist toll, aber bietet eine Reihe von Angriffsmöglichkeiten. Bei Tauchern heißt der Abschiedsgruß "Gut Luft". Bei Entwicklern sollte es heißen "Secure coding"! ;-) Beitrag von Toni Pohl

DreamSpark - Professionelle Software f&uuml;r Studenten

channel8 hat was Cooles zu vermelden: Mit dem Microsoft DreamSpark-Programm können Studenten professionelle Developer und Designer Tools gratis verwenden! Studenten erhalten somit die Möglichkeit, sich fortzubilden, einzuarbeiten und jene Software-Produkte kennen zu lernen, die sie vielleicht in ihrem späteren Berufsleben verwenden werden.   DreamSpark beinhaltet Produkte der Microsoft Visual Studio Edition, Expression Studio, SQL Server und Windows Server. Es handelt sich dabei nicht um Beta- oder Testversionen, sondern um die vollen Produkte unter der DreamSpark-Lizenz. Ein kleiner Wehrmutstropfen: Derzeit ist das Programm noch nicht in Österreich erhältlich, sondern erst in den folgenden elf Staaten: USA, Großbritannien, Kanada, China, Deutschland, Frankreich, Finnland, Spanien, Schweden, Schweiz und Belgien. Die gute Nachricht: DreamSpark wird erweitert und das Programm wird 2009 weltweit verfügbar sein! Wie funktioniert DreamSpark?Man muss Schüler oder Student sein und benötigt eine Windows Live ID. Nach Auswahl der Ausbildungsstätte wird eine Validierung der Daten durch die (Hoch)Schule bzw. durch die Studenten-ID und dem Provider der Schule/Organisation durchgeführt. Der Studenten-Status muss nach jeweils einem Jahr innerhalb des DreamSpark-Programms online erneuert werden. Nach Validierung können die Software-Produkte downgeloadet und installiert werden. Jeder Student erhält einen Single-Use-Single-Activation product-key zur einmaligen Installation. Hier die in DreamSparks verfügbaren Produkte: Visual Studio 2008 Professional Edition Visual Studio 2005 Professional Edition Expression Studio (includes Web, Blend, Media and Design) SQL Server 2005 Developer Edition Windows Server 2003 R2 Standard Edition, with SP2 Noch ein Hinweis für alle Nicht-Studenten: Die folgenden Microsoft-Produkte sind frei einsetzbar: SQL Server 2005 Express Edition Visual Studio 2005 Express Edition XNA Game Studio 2.0 (with 12-month Creators Club trial membership) Virtual PC Hier geht´s zur DreamSpark-Website und den FAQs. Beitrag von Toni Pohl

Ganz frisch: useful stuff of MIX08

In Las Vegas fand Anfang März die große Microsoft-Konferenz MIX08 rund um die Themen Webdesign, Webentwicklung und Online Business statt. Das Motto lautete "The Next Web Now". Und weil bei dieser Veranstaltung so viele News, Informationen und Produkte zum Thema "Web" enthalten sind, hier eine kleine Zusammenfassung! Im MIX-Web sind 88 Sessions zum Abrufen bereit, hier geht´s direkt zu den Webcasts (natürlich mit Silverlight Technologie). Diesmal gab es auch für die Teilnehmer eine Fülle an Mitbringsel - aktuelle Software zum Anschauen und Testen. Diese finden Sie auch hier zum Download, unter anderem die Expression-Produkte, IE8-Beta, Silverlight Beta, ASP.NET Silverlight server controls und vieles mehr. Sehr hilfreich finde ich vor allem - als Webentwickler - diese Maschinen: Internet Explorer Application Compatibility VPC Image mit fertigen VPCs mit IE6, IE7 und IE8Beta. Zum Testen ideal! Ein gänzlich neues Thema wurde mit den SQL Server Data Service (SSDS) vorgestellt: SSDS ist eine hochskalierbare, robuste on-demand Datenspeicher-Lösung, die per Webservice konsumiert wird. Ziel sind (Web-)Applikationen, die hochverfügbar sind und kosten-effizient gehostet werden. Mehr dazu finden Sie in Kürze hier im Blog. Viel Spaß beim Durchforsten des MIX-Angebotes! Beitrag von Toni Pohl

Aus Alt mach Neu in SQL Server Reporting Services

Auch wenn mittlerweile SQL Server 2008 in den Startlöchern steht - die Realität sieht zumeist (viel) älter aus. So hatte ich vor kurzem einen Datenbankumstieg, wo von einem alten Datenbankserver auf einen neuen zu migrieren war. Die Datenbank selbst war zwar SQL Server 2005, das war jedoch ein Upgrade von einem SQL Server 2000. Eigentlich kein Problem, doch passten die (beim 2000er SQL Server noch zusätzlich zu installierenden) Reporting Services nicht zur DB-Version 2005 und waren noch RS 2000 SP2. Die Reporting Services (RS) sind übrigens Bestandteil des SQL Servers und bieten Report-Erstellung, Management und eine skalierbare Bereitstellung. Eine Weboberfläche am Reporting Server dient zur Administration, die Bereitstellung kann per URL oder auch per Webservice erfolgen. Nachdem es bei unserer Umstellung ein paar Stolpersteine gab, hier ein paar Tipps für den Umstieg SQL Server 2000 Reporting Services auf 2005. Die RDL-Syntax: Die Übernahme der Reports in die neuen SQL 2005 RS war problemlos, außer dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass RS 2005 Syntax-Fehler nicht verzeiht. So kam bei einem Report ein Fehler in einer "Hidden"-Eigenschaft (das wars auch schon mit dem Hinweis, wo der Fehler zu suchen war). Nach Ansicht der Report-Codeansicht mit Taste F7 und manuellen Durchsehen aller Hidden-Ausdrücke war der Schuldige identifiziert: =iif(trim(Fields!SEM_Text1.Value) <> "", Fields!SEM_Text1.Value, "") Nun Hidden erwartet True oder False - in meinem Fall stand hier aber fälschlicherweise ein Stringausdruck. Klar, so kann das nicht funktionieren. Also Zeile(n) ausbessern und ausprobieren: =iif(trim(Fields!SEM_Text1.Value) <> "", False, True) Jetzt funktioniert der Report auch in 2005. Fein! Noch ein Hinweis zum RDL-Format: Mit 2005 wurde das RDL-Format erweitert und ist nicht mehr abwärtskompatibel. Report-Dateien (.rdl) für RS 2005 können aber nach wie vor mit Visual Studio 2003 erstellt und verändert werden. Reports aus VS 2005 werden jedoch im Format RS 2005 gespeichert. Diese Reports können dann nicht mehr mit VS 2003 bearbeitet werden. RS versteht aber beide Formate. Nach Lösen dieses Problems kam dann eine weitere Hürde. Automatisiertes Erstellen von Reports per Script: In unserem Szenario haben wir einfache Scripts mit dem RS.exe Tool verwendet, um Reports zu bestimmten Zeiten automatisch als PDF-File zu erstellen. Eigentlich eine sehr praktische Sache. Dummerweise klappten die Scripts mit RS 2005 nicht mehr... Der Aufruf von rs.exe per Scheduled Tasks erfolgt so: C:\>rs -i D:\Tasks\testrs.rss -s http://db1/ReportServer$atwork test.rss ist ein VB Script, welches vom .NET VB-Compiler verarbeitet wird: ' File: testrs.rss by atworkDim format as string = "PDF"Dim fileName as String = "D:\Tasks\myreport.pdf"Dim reportPath as String = "/mydir/myreport"Public Sub Main()    ' Prepare Render arguments    Dim historyID as string = Nothing    Dim deviceInfo as string = Nothing    Dim showHide as string = Nothing    Dim results() as Byte    Dim encoding as string    Dim mimeType as string = "pdf"    Dim warnings() AS Warning = Nothing    Dim reportHistoryParameters() As ParameterValue = Nothing    Dim streamIDs() as string = Nothing    rs.Credentials = System.Net.CredentialCache.DefaultCredentials    ' Report with Parameters     Dim parameters(0) As ParameterValue    parameters(0) = New ParameterValue()    parameters(0).Name = "id"    parameters(0).Value = "1234"    results = rs.Render(reportPath, format, Nothing, Nothing, parameters, Nothing, Nothing, encoding, mimeType, reportHistoryParameters, warnings, streamIDs)    ' Open a file stream and write out the report     Dim stream As FileStream = File.OpenWrite(fileName)    stream.Write(results, 0, results.Length)    stream.Close()End Sub Der RS-Aufruf erzeugte den Fehler: Microsoft (R) Visual Basic Compiler version 8.0.50727.832 for Microsoft (R) .NET Framework version 2.0.50727.832 Copyright (c) Microsoft Corporation.  All rights reserved.C:\Documents and Settings\atwork\Local Settings\Temp\1\zv3y0cit.1.vb(60) : errorBC30456: 'Render' is not a member of 'Microsoft.SqlServer.ReportingServices2005.ReportingService2005'.    results = rs.Render(reportPath, format, Nothing, Nothing, parameters, Nothing, Nothing, encoding, mimeType, reportHistoryParameters, warnings, streamIDs)              ~~~~~~~~~ Ok, also die Render-Methode funktioniert angeblich nicht mehr. Also nach der Ursache forschen. Hier hatte ich netterweise Hilfe von Markus Oswald, unserem Microsoft PTC (Partner Technical Consultant), der mir auch den entscheidenden schnellen Workaround lieferte: RS 2005 läuft gegen den neuen 2005er SOAP Endpoint. Zum Glück wird der "alte" RS 2000 Endpoint des Webservices noch weiter unterstützt. Dazu ist nur bei Aufruf des RS-Tools der Schalter "-e mgmt2000" anzuhängen, um den alten Endpoint aufzurufen. Simple as that! C:\>rs -i D:\Tasks\testrs.rss -s http://db1/ReportServer$atwork -e mgmt2000 So klappt der Aufruf des neuen RS-Tools (und der Kunde freut sich darüber, dass es eine schnelle, einfache Lösung gibt und die automatisierten Dokumente wieder verfügbar sind)! Auch wenn das nur einer (von vielen) Lösungswegen ist (kurz dachte ich darüber nach, ein eigenes kleines .net Tool für die Konsumation des RS-Services zu schreiben...), zählte im aktuellen Fall die rasche Lösung und die gewohnte Funktionalität. Es führen viele Wege zu Reporting Services 2005! Beitrag von Toni Pohl

Windows Server 2008 Developer Training Kit (Beta 3)

Das Windows Server 2008 Developer Training Kit enthält eine Reihe von Hands-on-Labs und Präsentationen der Neuigkeiten im Windows Server 2008 (IIS7, Management, WCF, WF, Windows Cardspace, Windows PowerShell, Virtualisierung und das Transaction File System). Dieses Kit soll Entwicklern zeigen wie man Applikationen baut, die auf Windows Server 2008 Technologie aufbauen. Das Kit beinhaltet sieben Hands-on-labs, die auf der DinnerNow Beispielapplikation aufbauen. Beitrag von Martina Grom

Entwickler / Welt

Das deutsche msdn-Portal wurde aufgeräumt: Nach dem Motto "Schneller finden, was Sie brauchen" präsentiert sich die deutschsprachige msdn-community mit einer übersichtlichen Such- und Startseite "Entwickler / Welt". Hier finden Sie aktuelle, interessante Artikel, Services und Hotline bis hin zur msdn Bibliothek - alles in Deutsch und recht übersichtlich gruppiert. Viel Spaß beim Entdecken der Entwickler / Welt! Beitrag von Toni Pohl

Entwicklungshilfe f&uuml;r DACH

Endlich gibt es auch für die kostenlose SQL Server 2005 Express Edition eine deutsche Dokumentation (DACH steht übrigens für Deutschland, Österreich und die Schweiz), und zwar in der TechNet Library: Onlinedokumentation für Microsoft SQL Server 2005 Express Edition Wer glaubt, es handelt sich dabei um eine simple übersetzte Site, der irrt. Die Doku ist gut gemacht und befasst sich mit relevanten Themen wie dem Verteilen von SQL Server Express und Replikation. Wenns dann doch tiefer gehen soll, dann ist allerdings wieder der Klick in die englische msdn, ins SQL-Server msdn-Forum und ins SQL Server Express msdn-Forum hilfreich. Beitrag von Toni Pohl

Wieviele Zeilen Code hat eigentlich...

...ein aktuelles Produkt von Microsoft? (Es handelt sich hier um managed code, also eine .NET Sprache.) Visual Studio 2005: 7.5 million lines SQL Server 2005: 3 million lines BizTalk Server: 2 million lines Visual Studio Team System: 1.7 million lines Windows Presentation Foundation: 900K lines Windows Sharepoint Services: 750K lines Expression Interactive Designer: 250K lines Sharepoint Portal Server: 200K lines Content Management Server: 100K lines Exchange 12 is 80% managed code. Quelle: Aaron Saikovski's SharePoint Blog

Visual Studio 2008 ist fertig

Seit gestern ist die RTM-Version (released to manufacturing) von Microsoft Visual Studio 2008 (Codename Orcas) fertig! Die Visual Studio Pakete entsprechen jenen von VS2005, also von der kostenlosen Express-Edition bis hin zur Visual Studio Team System 2008 Team Suite Es wurden mehr als 250 Features hinzugefügt, mit VS2008 kommt das Microsoft .net Framework 3.5 mit. Neu ist u.a., dass mit Multitargeting VS2008-Projekte für die .net Framework-Versionen 2.0, 3.0 und 3.5 angelegt werden können (ohne VS2005). Im Blog von Daniel Moth gibts eine Liste der Top 10 Themen über VS2008 und .net Framework. 3.5 VS2008 ist bereits für MSDN-Abonnenten auf der Liste der Top-Downloads verfügbar, hier gehts mit Klick aufs Logo zur Ankündigung und zu weiteren Links: Wichtiger Hinweis zum Download: Der Download ist nur auf der MSDN Subscriptions Home Page verfügbar (das Visual Studio 2008 Readme im Produkte-Baum weist auch darauf hin). Falls noch nicht aktualisiert, benötigen Sie den aktuellen msdn-Download-Manager und müssen Popup-Blocker deaktiviert haben. Mit dem offiziellen Launch am 27. Februar 2008 wird dann die Packerl-Version verfügbar sein, MSDN-Abonnenten sind hier klar im Vorteil. ;-) Beitrag von Toni Pohl