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Web Hosting & Developer Roadshow Nachlese

Gestern fand die Web Hosting & Developer Roadshow bei Microsoft in Wien statt (Für den Azure Services Platform - Cloud Computing Day mit David Chappell morgen gibt es soweit ich mitbekommen habe für Schnellentschlossene sogar noch ein paar freie Plätze!). Die Zielgruppe waren Hosting Partner und solche die es werden wollen und im zweiten Teil gab es einen aktuellen Technologie-Überblick für Developer. Die Veranstaltung enthielt eine Fülle an Informationen, daher möchte ich hier eine kleine (unvollständige) Nachlese veröffentlichen, wo die / meine subjektiv wichtigsten Themen erwähnt werden. Die Agenda zur Roadshow gibt´s hier. Vorab einige interessante Fakten: Wussten Sie, dass 96% des Gesamt-Umsatzes von Microsoft durch Partner erwirtschaftet werden? Microsoft setzt sehr stark auf das Thema "Software PLUS Service" Neu ist, dass Microsoft in vielen Bereichen nun alle drei Lösungsmöglichkeiten anbietet: On-Premise (Software wird klassisch beim Kunden installiert), Partner Hosted (Partner als Application Service Provider) und Microsoft Hosted (Betrieb einer Software-Lösung in einem Microsoft Rechenzentrum). "Hosting" wird übrigens eine eigene Kompetenz für Microsoft Certified Partner. Und die Neuigkeiten, Tipps zu Tools zum Thema IIS7: IIS7 ist über http remote administrierbar! Dies ist vor allem für Kunden, die ihre eigenen Webs verwalten sinnvoll. Dazu muss nur der (standardmäßig ausgeschaltene) Switch [X] Management Service eingeschalten werden. IIS7 bietet "Feature Delegation". Damit kann der Server-Admin steuern, welche Roles ein Web-Admin bearbeiten darf und welche er gar nicht sieht. Die Windows Server 2008 Web Edition darf nun mit SQL Server 2008 Web Ed. für lokale Web-Applikationen verwendet werden. SQL Server 2008 Web Ed. hat keine Beschränkungen in der Filegröße der Datenbanken. Es gibt einen neuen Treiber für SQL Server 2008 für PHP. PHP kann nun über FastCGI verwendet werden und ist somit bis zu 25x schneller als herkömmlich. Neue Unterstützung auch für Ruby und Perl. Failed Request Tracking (FRT) hilft, Fehler im IIS Verarbeitungsprozess von Webseiten aufzuspüren. "Say goodbye to the metabase" - Es war vor allem ein Problem, mehrere Maschinen in einer Webfarm manuell mit der gleichen metabase zu replizieren. Daher hat MS das Vererbungsmodell der config´s geändert und u.a. applicationHost.config etc. und "Shared Config" (mit Replikation) eingeführt. (Die WebFarm-Maschinen müssen allerdings schon manuell auf denselben Software-Stand gebracht werden.) Infos, wie bestehende Webs von IIS6 zu IIS7 migriert werden können, finden Sie im Web Deployment Tool. Media Services: Server Playlist (.isx) ist ein Paket und wird verwendet, um einzelne Video-Files zu senden; Mechanismus für Bandwith Throttling (also Bandbreite wird gedrosselt durch Versenden nur des nächsten Teils eines Videos, nicht mehr das ganze File versendet) Smooth Streaming: das ist wirklich cool, Silverlight-Streaming Videos fast in HD-Qualität, je nach Bandbreiten-Geschwindigkeit. Schauen Sie sich mal diesen Bon Jovi-Song "We Love this town" an und überzeugen Sie sich selbst! www.smoothhd.com IIS7 Extensions: Sind Erweiterungen, die auch durch Updates kommen können (keine drei Jahre bis zur R2-Release ;-), z.B. URL Rewriting. Sehr cool: Web Platform Installer (dzt. RC) installiert Roles durch simples Markieren einer Checkbox. Kein Runterladen, Installieren, nächstes Tool, sondern einfach alle gew. Features selektieren und Go. Noch cooler: Web Application Installer (Open Source bei Codeplex) installiert durch simples Markieren Features wie ASP.NETm PHP, Perl, Microsoft SQL Server (2005 and 2008), MySQL Server und Web-Applications wie DotNetNuke, Galleries, CMS, etc. Windows Server 2008 SP2 kommt 2009. ASP.NET on Windows Server Core kommt mit Windows Server 2008 R2 (etwa 2010). BUILTIN\IUSR ersetzt IUSR_<MachineName> - damit für WebFarms/mehrere Maschinen immer gleicher User, ebenso IIS_IUSRS ersetzt IIS_WPG. Eine ganz wichtige URL: learn.iis.net. Hier gibts Dokumente und Anleitungen u.a. "Hosting Guidance"! Virtualisierung: Virtualisierung hat viele Vorteile: u.a. bessere Planbarkeit (Hoster schaffen neue Server im Regelfall alle 3-4 Jahre neu an; meist mit zuviel Hardware-Kapazität für die Bedürfnisse. Durch Virtualisierung können Ressourcen bedarfsweise hinzugefügt werden). Green IT, Kosten-Einsparung, rasche Verfügbarkeit, Snapshots. Und der fast wichtigste Grund: Maschinen können (z.B. für Projekte) leicht archiviert und wieder reaktiviert werden. Der Virtualisierungs-Trend geht auch schon soweit, dass viele große Firmen (z.B. Banken, wo viele Applikationen im Einsatz sind) nur mehr virtualisierte PCs verwenden, weil damit (mit Hyper-V) auch die ganze Treiber-Problematik entfällt. SPLA: Das Service Provider Licensing Agreement (SPLA) ist die einzige Lizensierung von Microsoft, die es erlaubt, Webhosting öffentlich verfügbar zu betreiben. Kontaktieren Sie bei Bedarf einen SPLA-Partner Ihrer Wahl (In Österreich gibts derer zwei - Ihre Microsoft Kontakte helfen hier ebenfalls gerne weiter). Alle SPLA-Teilnehmer bezahlen dieselben Preise, mögliche Rabatte gibt es bei 3-Jahres-Bindung. ...am besten SPLA-Partner oder den Microsoft Hosting-Lead kontaktieren. Developer: Web 2.0 Ansatz von Microsoft: der Mensch steht im Mittelpunkt, die Technologien sollen die "experience" vermitteln: Daten auf unterschiedlichen Devices und bedarfsgerecht durch Internet-Technologien. Microsoft-Web-Platform: Vom Server über ASP.NET, PHP, Silverlight, bis hin zu SharePoint und CRM. Deepzoom-mit Silverlight: memorabilia.hardrock.com (nette Demos mit starker Zoom-Möglichkeit) Viel hübsche Silverlight-Demos: silverlight.net/showcase (was kann man alles mit Silverlight machen...) Andi Pollak zeigte ein sehr nettes ASP.NET Ajax-Demo "MyStocks", in welche Aktienkurse von Live.com abgerufen werden, und mit Drag&Drop und mit Animation verglichen werden können. Eine Open Source Silverlight-Slideshow und Silverlight Videoshow gibts bei codeplex.com. dev.live.com bietet Ressourcen für Live-Development für Entwickler. Weitere wichtige Links: www.microsoft-web.com - technische Infos am Microsoft-Portal für Hosters port25.technet.com - Open Source Community at Microsoft channel9.msdn.com - Der infokanal für Entwickler Hosting bleibt ein spannendes Thema mit vielen Technologien. Als besonderes Zuckerl gab es zum Abschluss drei DVDs und einen USB-Stick mit einem komplett fertigem VHD Image "Web Platform in a Box". Viel Spaß beim Durchschauen! Beitrag von Toni Pohl

Can&acute;t go back!

Auf der letzten Microsoft TechEd 2008 in Barcelona gab´s einen coolen Track über "How IT will change in next 10 years and why should you care" von Miha Kralj, Senior Architect bei Microsoft. Unter anderem ging es auch um Upgrades: Einmal durchgeführt, gibt es kein Zurück! (Oder: fast nie ein Zurück!) Man kann es sich einfach nicht leisten, durchgeführte Upgrades rückgängig zu machen, auf neu gewonnene Funktionalität zu verzichten und Daten zu reduzieren.Und diese Grafik demonstriert das sehr nett! bad mojo visualized... ;-)

Events zu Hosting and Developing und Azure Services Cloud Computing

Die TechEd 2008 in Barcelona ist leider schon vorbei - man siehts auch an den vielen tollen Postings von unseren Bloggern Georg und Peter hier ;-). Dennoch tut sich auch viel in Österreich bis zum Jahresende: Eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Hosting und WebDevelopment. So finden im Dezember u.a. folgende Events statt: Web Hosting and Developer Roadshow am 10. Dezember bei Microsoft in Wien Und wer wissen will, was Azure und Cloud Computing mit Microsoft heißt, der sollte sich dieses Event ansehen: Azure Services Platform - Cloud Computing Day mit David Chappell am 12. Dezember bei Microsoft in Wien. Viel Spaß! Beitrag von Toni Pohl

Neues TechNet Briefing im Juni! SQL Server 2008

Den SQL Server 2008 RC0 gibt´s bereits im msdn zum Download. Dazu passend findet noch vor der (ersehnten) Sommerpause ein TechNet Briefing mit dem Thema "SQL Server 2008 - Management, Compliance & Performance" am 26. Juni  2008 bei Microsoft Österreich in Wien statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und dauert von 9:00 bis 13:00 (Check-In um 8:30) mit anschließendem Buffet und Come Together. Die Zielgruppe sind IT-Pros und technisch interessierte BDMs. Hier erfahren Sie mehr über modernes Daten-Management und die neuen Möglichkeiten und Funktionen des SQL Server 2008! Melden Sie sich rasch an! Hier geht´s zum Event und zur Anmeldung! Beitrag von Martina Grom

Vorschau auf die Big&gt; Days 2008

Die letzten beiden Wochen durfte ich bei zwei Rehearsals zu den Big> Days 2008 teilnehmen. Einmal ging es um ein Developer Thema (Freude, Freude), das zweite Rehearsal war nicht minder interessant: Infrastruktur und hier im speziellen Virtualisierung. Wofür Rehearsals? Bei den Rehearsals zu den Big> Days 2008 geht es darum, dass eine Reihe von potentiellen Zuhörern einen Vortrag hinsichtlich Inhalt, Verständlichkeit, Dramaturgie etc. prüfen. Zusätzlich stellt das Rehearsal eine Art Feuerprobe für die technischen Anforderungen dar. Und die sind gar nicht ohne. Ohne nicht mindestens zwei virtuelle Maschinen dabei zu haben, läuft ja mittlerweile gar nichts mehr. Leider ging es sich bei mir zeitlich nicht aus, bei mehreren der Rehearsals anwesend zu sein, aber was ich gehört habe: alle Achtung! Die Big> Days 2008 bieten dieses Jahr eine ganze Menge Neuerungen im Server- und Entwicklungsbereich. Aber nun eine kleine Vorschau der beiden Tracks, die ich mir angehört habe: 1. 10 Tipps für Applikationen mit SQL Server 2008Andreas Könighofer und Andreas Rynes stellen hier 10 Neuerungen in SQL 2008 vor, mit denen Developer (Entwickler) effizienter arbeiten werden können. Lustig im Rehearsal war insbesondere die "Eindeutschung" aller Begriffe. Ein Highlight: Geospatialdaten (Geo-Spatial Integration). Die beiden Andreas haben da eine Menge guter News - sehr empfehlenswert! 2. Virtualisierung ist mehr als nur Server-Virtualisierung Klaus Kremser, und mein Blog-Kollege Peter Forster werden einen sehr umfassenden Blick zu den Virtualiserungsthemen bieten, das Spektrum reicht von Softgrid bis zu Hyper-V. Wie Sie ja von diesem Blog schon wissen, handelt es sich bei Peter Forster um den Spezialisten zur Virtualisierung, er freut sich schon besonders auf seine ersten Big> Days!   Ich hoffe, Sie nehmen sich dieses Jahr auch wieder die Zeit, um bei den Big> Days 2008 vorbei zu schauen! See you there, äehm: wir sehen uns dort! Beitrag von Martina Grom

Ganz frisch: useful stuff of MIX08

In Las Vegas fand Anfang März die große Microsoft-Konferenz MIX08 rund um die Themen Webdesign, Webentwicklung und Online Business statt. Das Motto lautete "The Next Web Now". Und weil bei dieser Veranstaltung so viele News, Informationen und Produkte zum Thema "Web" enthalten sind, hier eine kleine Zusammenfassung! Im MIX-Web sind 88 Sessions zum Abrufen bereit, hier geht´s direkt zu den Webcasts (natürlich mit Silverlight Technologie). Diesmal gab es auch für die Teilnehmer eine Fülle an Mitbringsel - aktuelle Software zum Anschauen und Testen. Diese finden Sie auch hier zum Download, unter anderem die Expression-Produkte, IE8-Beta, Silverlight Beta, ASP.NET Silverlight server controls und vieles mehr. Sehr hilfreich finde ich vor allem - als Webentwickler - diese Maschinen: Internet Explorer Application Compatibility VPC Image mit fertigen VPCs mit IE6, IE7 und IE8Beta. Zum Testen ideal! Ein gänzlich neues Thema wurde mit den SQL Server Data Service (SSDS) vorgestellt: SSDS ist eine hochskalierbare, robuste on-demand Datenspeicher-Lösung, die per Webservice konsumiert wird. Ziel sind (Web-)Applikationen, die hochverfügbar sind und kosten-effizient gehostet werden. Mehr dazu finden Sie in Kürze hier im Blog. Viel Spaß beim Durchforsten des MIX-Angebotes! Beitrag von Toni Pohl

Bill Gates letzte Keynote von der CES

Passend zu meinem Artikel zu Bill Gates "letztem offiziellem Auftritt vor einem großen Messepublikum" ist jetzt auch bereits die Keynote als Video abrufbar. Die Links dazu finden Sie ebenfalls bei diesem Artikel. Bill Gates hat in seiner Keynote von der zweiten digitalen Dekade gesprochen - die weitere Durchdringung von Technologie im Alltagsbereich, Autos, Telefon, Musik. Wer jedoch Bill Gates kennt, weiß auch von seiner Begeisterung für Videoauftritte in verschiedenen Rollen, es gab bereits diverse Parodien von Matrix, Harry Potter, Star Wars, etc. Nun gibt es auch eine Videopräsentation, wie er sich seinen letzten Arbeitstag bei Microsoft vorstellt, bzw. wie seine zukünftigen Aufgaben sein sollen: als U2 Bandmitglied, im Fitnessstudio, etc: Beitrag von Martina Grom

Happy New Year 2008!

Wir wünschen allen unseren Lesern ein fröhliches Neues Jahr! In diesem Jahr wird es besonders heiß hergehen: Die Microsoft 008 Global Launch Wave startet am 27. Februar und wirft bereits (Vor-) Versionen und viele Informationen zu den finalen Produkten voraus. Von 5. bis 7. Februar findet in Wien Österreichs größte IT-Fachmesse, die iTnT, statt. Auch dort wird der Focus vor allem auf den neuen Microsoft-Produkten Windows Server 2008, SQL Server 2008 und Visual Studio 2008 und dem Thema IT-Services liegen. Wir werden uns wieder bemühen, Ihnen im Blog einen aktuellen Mix an Produktinformationen, Technik-Infos und Neuheiten zu liefern und freuen uns auf Ihr Feedback! Ihr Team von atwork

Feature-Details von SQL Server 2008 speziell f&uuml;r BI

Passend zum BI-Event in Wien wurde auch für dieses Publikum die zukünftige Version des SQL Servers kurz vorgestellt. SQL Server 2008 ist eine solide Weiterentwicklung von SQL Server 2005 und geht bereits weit über reine Datenhaltung hinaus. Die Highlights wurden bereits in diesem Blog in Neues im SQL Server 2008 - your data any place, any time kurz beschrieben.  Einige neue Funktionen bieten eine noch bessere Plattform für BI-Umsetzungen. Hier nun eine kurze, unvollständige ;-) Liste der neuen Features in Schlagworten: Neu sind die Datentypen für Multimediadaten (Filestream, Metadaten sind im SQL Server, Daten liegen physikalisch aber noch im Filesystem, der Zugriff erfolgt jedoch transparent via SQL) und geographischen Daten (z.B. ein .NET Objekt, welches Landkarten in Form von Polygonen abbildet; SQL Server kann nach Punkten in Polygonen suchen, etc.). Dynamische Thread-Zuweisung an Operatoren (Beschleunigung bis Faktor 2) Neue Lookup-Transformationen: unbegrenztes Caching und lokales Caching, damit effektiver. Language integrated Query-Unterstützung: LINQ to SQL, LINQ to XML, LINQ over Dataset. Vorteil: Abfrage innerhalb von LINQ im Speicher und einfache Aktualisierung der Daten. Neue Datentypen: Date und Time getrennt, Date (Genauigkeit 1 Tag; 3Bytes), Time (Genauigkeit bis 100ns; 3-5 Bytes), Datetimeoffset (berücksichtigt die Zeitzone), Sparse Columns (Umgang mit leeren Spalten; z.B. char(50) benötigt nun keinen Platz in DB wenn leer, NULL benötigt keinen physischen Speicherplatz, das alles zielt darauf hin, Platz in DB einzusparen und Performance zu verbessern). Data Compression: Abfrage-Geschwindigkeit erhöhen, pro Tabelle steuerbar. Z.B. Integer speichert nur mehr Wert selbst, Prefix Compression (Wörterbuch). Dadurch kann Speicherplatz im Faktor 1,5 bis 7x eingespart werden. Partitioned Table Parallelism: 2005: Tabelle auf 2 Partitionen verteilen, damit 2 Threads. 2008: Multiple Threads über Parttitionen, damit bessere Ausnutzung der Rechenleistung. Zugriff auf das Change Data Capture (Änderungen durch Transaktionen können z.B. SSIS weitergereicht werden und so eigene Backup-Tabellen befüllt werden, etc.).  Änderungen über Transaction Log sind weiterverwenden. Bisher: Trigger. Neu: Transaction Log, damit weniger störend für Application und extra z.B. in ein Paket ausrollbar (TVF - Table Value Functions). T-SQL: Code-Vervollständigung wie in Visual Studio. Star Join Query (Joins werden effektiver, Abfragen werden schneller durch Hash Joins, 2008 kann multiple Bitmap-Filter erzeugen und einsetzen), Insert over DML (fügt mehr als einen Datensatz hinzu), Erweiterung der GROUP BY Klausel (ersetzt UNION), MERGE (Update, Insert und Delete in einem Befehl, OUTPUT liefert zusätzlich ein SELECT), Pseudo-Tabellen einfach in SQL durch VALUES erzeugen. Analysis Services: Subspace/Block Computations (Berechnungen warden für den ganzen Cube ausgeführt, also z.B. auch, wenn ein Kunde in einem Monat keinen Umsatz hat – nun: nur wenn Daten vorhanden sind), Attribute Hierarchy Designer und Writeback. Reporting Services: Engine verbessert, nun auch ohne IIS, bessere Layout-Möglichkeiten, Export nach Word, neues Control Tablix (Tabelle + Matrix; damit Dynamische Spalten + Statische Spalte, z.B. für Abweichung berechnen, etc.), Office Integration in Excel und Word, Report Builder. Das Fazit: SQL Server 2008 bietet viele neue und sinnvolle Funktionen und noch bessere Performance! Beitrag von Toni Pohl

Und am Schlu&szlig; kommt &hellip; BI

Business Intelligence ist der Ansatz, Daten aus vielen unterschiedlichen Systemen zusammenzuführen, auszuwerten und darauf aufbauende Planung. Beim Microsoft BI-Event heute in Wien befasste sich die Keynote mit der Einführung des PerformancePoint Server 2007. PPS ist ein integriertes Produkt, welches aus den Systemen ProClaity und Scorecard Manager entstanden ist.   Werner Leibrandt, Marketing Manager Microsoft Österreich, beschrieb, wie PPS seit diesem Geschäftsjahr bei Microsoft selbst eingeführt und verwendet wird: Bislang beschäftigten Zielvorgaben für Scorecards zwei Mitarbeiter für drei Monate. Nun können mit PPS 30 Scorecards mit 900 Zielvorgaben in nur mehr wenigen Wochen erstellt werden und gibt es Planungsgenauigkeit, Sicherheit, Planung und definierte Genehmigungswege. Damit ist es jederzeit möglich, MYR (Halbjahres-Betrachtungen) und ähnliche Analysen durchzuführen und rasch Anpassungen und Korrekturen durchzuführen.   Der BI-Markt konsolidiert sich extrem: Allein 2007 wurden drei BI-Hersteller vom Mitbewerb aufgekauft. Derzeit gibt es im BI-Markt die folgenden großen Player: Oracle, Infor, Applix, Gartesis, SAP, MicroStragey und Microsoft.   Andy Kamlet, Director of Marketing, Office Business Applications, Microsoft, berichtet, dass BI ein Markt mit geschätzten 13 Milliarden US$ Umsatz ist und für Investoren ein number one in buy companies. Gute Aussichten für BI. ;-)   Eine sehr gute Beschreibung, was PPS für Sie tun kann:   Performance Management software has the potential to transform how people drive business performance.”   Technisch gesehen steht hinter PPS immer ein SQL Server als Datenquelle mit den Basis-Funktionen: Integration Services, RDBMS, Reporting Services, Analysis Services, Excel; PerformancePoint Server. Welche Bereiche können abgedeckt werden? Hier einige Beispiele: Financial Operational, Supply Chain, Management Sales, Customer Needs, CRM Human Resources Welche Fragen können mit PPS beantwortet werden? Was passierte? – Reporting ConsolidationWas passiert gerade? – Scorecards + Dashboards Warum ist es passiert? – Analytics Was wird passieren? – ForecastingWas will ich erreichen? – Planning, Budgeting   Kritik in der heutigen BI-Realität sieht oft so aus: Kompliziert, Fragmentiert (viele Tools), Unflexibel, Kostenintensiv (50 bis 500 Euro Kosten pro Arbeitsplatz).   Die Vorteile des PerformancePoint Servers: Für Business User (Analysten, Manager und Information Worker), komplette, voll integrierte Lösung, Skalierbarkeit, kostengünstig.   Als Frontend wird auch Microsoft Excel verwendet. Warum Excel? Weil Business User Excel lieben, und zwar aus den folgenden Gründen: Kenntnis, Mächtigkeit, Flexibilität und gewohnte Arbeitsumgebung   PPS bringt: Prozesse und Regeln, ein zentrales Modell (als auch einzelne Modelle, z.B. eine Version für Corporate, eines für Sales, eines für Produktion, etc.), Security und Vertrauensstellungen. PPS ist eine Infrastruktur für Prozesskontrolle und Auditing.   Empowering the business user, without burdening IT .   Das werden Mangement einerseits und IT-Abteilungen andererseits lieben. ;-)   Beitrag von Toni Pohl

BI mit Office PerformancePoint Server 2007

Viele Unternehmen versinken heute in einem Meer von Daten. CRM-Daten werden in System A gespeichert, Produkte in B, Kostenrechnung in C, Dokumente wieder woanders und so weiter. Damit ist es natürlich sehr aufwändig, Daten weiterzuverarbeiten und auszuwerten. Das betrifft große Unternehmen wie auch KMUs, nur die Dimension der Daten ist anders, das Kernproblem bleibt. Anhand von Geschäftsdaten müssen Entscheidungen getroffen, Kostenrechnung gemacht, Prozesse analysiert und optimiert werden. Diese Anwendungen werden üblicherweise in dem schönen Wort Business Intelligence (BI) zusammengefasst. Konnektivität, Skalierbarkeit, Leistungsfähigkeit und vertraute Umgebung kennzeichen die integrierte Lösung der Microsoft Business Intelligence-Produkte.   Microsoft Office PerformancePoint Server 2007 hilft bei Organisationen bei Leistungssteigerungen, indem Überwachungs-, Analyse- und Planungsfunktionen in einer Anwendung angeboten werden. Die Top 10 Liste der Vorteile informiert über die wichtigsten Funktionen und Einsatzgebiete des PPS: Von Monitoring (geschäftlichen Aktivitäten überwachen) über Analytics (Probleme erkennen und bewerten) bis hin zu Planning (Optimierung, Zusammenarbeit, betriebswirtschaftliche Aufgabenverteilung).   Zu diesem sehr spannenden Thema findet ein TechNet Briefing am 6.12.2007 (das letzte dieses Jahres) in Wien statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der Microsoft BI zu informieren und melden Sie sich hier an! "PerformancePoint Server 2007 - Deployment Best Practices" Beitrag von Toni Pohl