Die Bedeutung der PowerShell steigt mit (fast) jedem neuen Microsoft Produkt. Noch recht unbekannt ist das Tool zum Finden von PowerShell Scripten, der Microsoft Script Explorer for Windows PowerShell (pre-release)!
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Alle neu, macht der … April! Seit heute ist die finale Version (RTM) von Microsoft System Center 2012 im TechNet und MSDN Abonnement downloadbar! Die Familie der System Center-Produkte und Lösungen umfasst eine Vielzahl von IT-Verwaltungslösungen...
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Hyper-V ist die eingebaute Virtualisierungstechnologie in Microsoft Windows. Auch wenn Hyper-V sehr rasch und einfach einzusetzen ist, gibt es doch viele interessante Themen für alle IT-Pro´s, die Hyper-V optimieren und warten müssen. Im partnerblog.at hat Christian Decker dazu einen sehr guten Link-Tipp gepostet: partnerblog.at: Interessante Webseite Eine feine Tipp-Sammlung! Und auch gleich eine gute Idee, interessante Hyper-V Links durchzugehen und meine kleine Link-Sammlung zum Thema Hyper-V zusammen zu stellen. Here it is! Microsoft.de: Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 TechNet: Einführung in Hyper-V in Windows Server 2008 Microsoft.com: Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 faq-o-matic.net faq-o-matic.net: Unsere Adventstipps 2011 zu Hyper-V server-talk.eu - Der Schweizer Blog rund um Server Lösungen msdn.com: Clustering and High-Availability msdn: Virtual PC Guy's Blog - Ben Armstrong, Hyper-V Program Manager TechNet: John Howard - Senior Program Manager in the Hyper-V team TechNet: Jose Barreto's Blog TechNet: germanvirtualizationblog rachfahl.de: Podcasts rund um Private und Public Cloud Windows Sysinternals: Disk2vhd searchservervirtualization.techtarget.com TechNet: Virtualization tools and stuff. By Matthijs ten Seldam PowerShell management Library for Hyper-V TechNet: Ask the Core Team - Windows Server Core Team Viel Spaß beim Lesen!
Zu den Weihnachtsfeiertage sieht man nichts Böses ahnend per VPN im 350km entfernten Büro nach … und macht ein paar Server Wartungsarbeiten. Wie Murphy´s Law so treffend formuliert: Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen. Ganz nach diesem Motto hat sich einer der Windows Hyper-V Hosts verabschiedet und hängt. Nur Strom-aus (Remote Console sei dank!) half, den Host wieder zum Leben zu erwecken. Das RAID baut sich in den nächsten Stunden also wieder auf und synct sich – wenigstens muss der Rechner auch arbeiten… aber das ist eine andere Geschichte. Hilft wirklich, wenn man nicht vor Ort ist und nichts mehr geht: Restart per Remote Console. Nun gut, auf zur Kontrolle der Virtual Machines. Einige der VMs auf dem Host haben den Neustart per Power Recycle etwas übel genommen und sind reparaturbedürftig. Eine davon ist eine SQL Server 2008 Maschine, die als Database Mirror fungiert. Das SQL Management Studio verbindet sich brav zum SQL Server Dienst und dieser läuft. Gut, der Database Mirror arbeitet wieder… aber: Der SQL Server Configuration Manager verweigert seinen Dienst: "Cannot connect to WMI provider. You do not have permission or the server is unreachable." An den Berechtigungen dürfte es nicht liegen – schließlich wurde nichts geändert. Der Hinweis, dass nur SQL Server 2005 und später verwaltet werden kann ist zwar nett, aber ebenso nicht zutreffend. Also liegt es wohl an der Verbindung zu WMI - Windows Management Instrumentation (WMI) ist eine grundlegende Windows-Verwaltungstechnologie. Damit können lokale Computer als auch Remotecomputer verwaltet werden. Zum Glück hat die Suche rasch ein Ergebnis geliefert: Es gibt einen Microsoft Knowledge Base Artikel 956013, der sich mit diesem Problem befasst: http://support.microsoft.com/kb/956013/en-us Die Ursache wird hier so beschrieben: “This problem occurs because the WMI provider is removed when you uninstall an instance of SQL Server 2008.”. Das ist in meinem Fall zwar nicht passiert, aber das Problem dürfte dasselbe sein: Die Verbindung des SQL Server Configuration Managers zu WMI klappt nicht. Die Reparatur erfolgt in der CommandLine mit dem mofcomp Tool: mofcomp ist ein Dienstprogramm des Betriebssystems zum Kompilieren von MOF-Dateien, durch das die Informationen in diesen Dateien dem WMI-Repository hinzugefügt werden - siehe auch Geheimnisse von Windows Management Instrumentation. Wenn das entsprechende MOF File im SQL Verzeichnis vorhanden ist, kann das Problem so behoben werden: cd "C:\Program Files (x86)\Microsoft SQL Server\100\Shared" mofcomp sqlmgmproviderxpsp2up.mof Dadurch wird die Konfiguration des SQL Server Configuration Manager repariert. Die Konsole funktioniert nun wieder: Die “WMI Provider” Fehlermeldung war - zur Abwechslung - mal einfach zu lösen, mofcomp sei Dank. Achja: Für alle IT-Pro´s, welche die (hoffentlich) ruhige Zeit nutzen wollen, noch ein paar (Download-) Tipps zum Evaluieren: Microsoft Virtual Academy Download von Windows Server 2008 R2 mit Service Pack 1 Download Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 mit Service Pack 1 Download von Microsoft System Center 2012 Vorabversion So, fortsetzen mit dem Fixen der weiteren VMs … Stoff für weitere Artikel.
Die //build windows Konferenz naht und Microsoft informiert nach und nach über Building Windows 8 – siehe auch windowsblog.at. Windows Chef Steven Sinfosky informiert in seinem Artikel über die Team-Strukturen des Windows 8 Teams und der “feinen Balance” zwischen Zusammenarbeit der Teams und unabhängiger Projektarbeit und der Arbeit der “feature teams”. More to come! Windows 8 ist ein unglaublich breites Thema, hier fließen Arbeit und Code verschiedenster Teams zusammen. Und nachdem das Windows Betriebssystem so unglaublich viele Bereiche abdeckt, ist es natürlich spannend zu erfahren, was hier so alles an Technologien Einzug halten wird… Ich habe dazu einen recht interessanten Artikel im hyper-v.nu gefunden: The teams that contribute to Hyper-V version 3. Hyper-V und System Center 2012 werden von Windows 8 und Windows Server “8” profitieren (oder umgekehrt…). Microsoft´s Private Cloud wächst und wird weiter Gestalt annehmen. Mehr von neuen Technologien in und rund um Windows 8 werden wir bei der build-Konferenz erfahren – Livestream inkludiert!
Zur Abwechslung wieder etwas “Technisches”.
Wie kann man die Leistung eines Hyper-V Hosts für mehrere virtuelle Maschinen steigern? Die Festplatten-Geschwindigkeit spielt die größte Rolle.
Carsten Rachfahl hat es selbst getestet: “Festplatten”-Performance auf Hyper-V Server mit SATA, SAS und SSD-Speicherkarten:
Hier gehts´ zu den Testergebnissen: Hyper-V Plattenperformance mit SSDs
Eine Erkenntnis: SSD bringts – aber (noch) zu einem hohen Anschaffungspreis.
Hier einige weitere Posts zum Thema Performance in Hyper-V Server:
Hyper-V R2 Performance FAQs
Sonntag ist Server-Wartung oder Warum RAM-Speicher oft wichtiger als CPU Leistung ist
Hyper-V Parent Memory für Dynamic Memory reservieren
Hyper-V best practise with SharePoint
SQL Server 2008 in Hyper-V: Best Practices and Performance Recommendation
Lust auf eine eigene Private Cloud? Dazu gibt es ein interessantes Beispiel, nämlich die vor kurzem stattgefundene TechEd 2011 Noth America. Auf Microsoft Konferenzen werden oft Hands on Labs (HOL) angeboten. Teilnehmer können Dutzende Beispiele zu verschiedensten Technologien selbst ausprobieren. Das Ganz läuft logischerweise in virtuellen Maschinen auf Hyper-V, die bei Bedarf instanziert werden. Auf der TechEd mit zehntausend Teilnehmern werden so tausende verschiedene virtuelle Maschinen on Demand benötigt. Wie geht man als Administrator damit um? Was ist zu beachten? Welche Hardware muss man für diese Anforderungen einsetzen? In diesem 20 Minuten-Video von TechNet Edge mit Ronald Beekelaar, MVP aus den Niederlanden, sehen Sie einen Blick hinter die Kulissen. Ronald erzählt über das Setup der Private Cloud für HOL @ TechEd, wie die Lösung verbessert wurde und zeigt die verwendete Infrastruktur. The Hands On Lab private cloud at TechEd Behind the scenes about Cloud Foundation for Hyper-V. Eins hab ich noch zum Thema: Jeff Woolsey talks Virtualization, SP1, CentOS & Hyper-V Fast Track Viel Spaß!
Und schon ist sie wieder vorbei, die TechEd 2011 North America – von 16 bis 19. Mai in Atlanta mit mehr als 10.000 Teilnehmern. Alle aufgezeichneten Sessions gibt es schon auf Channel9 anzusehen. Und speziell für alle System Center Fans: Im System Center Team Blog ist eine Zusammenfassung aller Sessions und Materialien nur zu diesem Thema vorhanden, es sind mehr als 50 Sessions von Client Management, Hybrid Cloud Management, Forefront, DPM, SCCM, VMM, bis zu Virtualization verfügbar! SC-Blog: Tech Ed 2011 Session Recordings and Materials available Die nächste TechEd 2012 North America wird übrigens in Orlanda stattfinden, ab morgen ist die Registrierung offen – für “echte” Frühbucher. Für alle, die nicht so weit reisen wollen: TechEd Europe 2012 findet nächstes Jahr in Amsterdam statt!
Man kennt das ja: Die Anforderungen an die Serverlandschaft steigen und der Admin beschließt, neue Server anzuschaffen oder bestehende Server aufzurüsten. Die vielen virtuellen Maschinen müssen ja wo laufen und genügend Ressourcen erhalten. Mit Windows 2008 R2 mit SP1 als Hyper-V Server (mit Dynamic Memory) sind die besten Voraussetzungen dafür vorhanden. In meinem Fall kommen drei neue Server und ein Upgrade eines bestehenden Servers. So stecke ich also eine zusätzliche CPU und weitere 24GB RAM in den Server, in Summe sind dann 2 XEON CPUs und 48GB RAM in der 1 HE “Pizzabox”… Erinnert mich an eine umgemünzte Waschmittel-Werbung: Mehr können Sie für Ihren Server nicht tun… er ist somit voll: Kurzer Check im Setup, passt, Windows neu starten. Nun der Check im Windows System: 2 CPUs, ok, 48GB RAM ok – aber es werden nur 32GB RAM verwendet! Die MSDN Seite Memory Limits for Windows Releases gibt Aufschluss über den Grund: Windows Server 2008 (R2) Standard hat die Grenze von 32GB RAM pro Maschine. Nur Windows Server 2008 R2 Enterprise und Windows Server 2008 R2 Datacenter können bis zu 2TB RAM adressieren. Nun gut, Enterprise License macht es möglich: Also Upgrade der bestehenden Maschine von Standard auf Enterprise. Wie? Netterweise ist es leicht möglich, ein In-Place Upgrade (ohne Installationsmedium) durchzuführen, und zwar mit dem Tool DISM.exe. DISM ist das “Deployment Image Servicing and Management Tool” für Windows Server 2008 und Windows 7, mehr dazu hier: What Is Deployment Image Servicing and Management? Achtung: Das In-Place Upgrade mit DISM funktioniert NICHT auf einem Domain Controller! Dieser muss zuvor mit dcpromo heruntergestuft werden, das Upgrade durchgeführt werden und dann wieder zum DC hinaufgestuft werden! Diese Situation werden aber wahrscheinlich wenige Admins haben, sonst funktioniert DISM eigentlich (fast) problemlos. Die Kurzfassung des Upgrades: (siehe auch Upgrading Windows Server 2008 R2 without media): DISM /online /Get-CurrentEdition liefert die aktuell verwendete Windows Edition DISM /online /Get-TargetEditions liefert die möglichen Upgrade-Editionen DISM /online /Set-Edition:<edition ID> /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX führt das In-Place Upgrade auf eine bestimmte Edition durch Klingt einfach – ist es grundsätzlich auch – wenn da nicht ein kleiner Stolperstein wäre. Also starten wir mal: DISM /online /Get-CurrentEdition Ok, wir haben die Standard-Edition installiert. DISM /online /Get-TargetEditions Gut, wir können auf Enterprise upgraden. Tun wir´s (mit dem installierten Key). DISM /online /Set-Edition:ServerEnterprise /ProductKey:XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX Es folgt jedoch ein Fehler. Es klappt nicht: Es gibt ein Problem mit dem Product Key. Obwohl dieser gültig ist (Windows ist aktiviert), funktioniert das Upgrade nicht. Die Ursache liegt am Installationsmedium und dem verwendeten Product Key. Wenn es sich um eine Volume License (VL) handelt, so streikt DISM, wenn die Windows Version mit einem Multiple Activation Key (MAK) oder einem Key Management Service (KMS) Schlüssel installiert wurde! Siehe auch Informationen zur Produktaktivierung und zu Produktschlüsseln. Die Lösung: Nach einigem Suchen habe ich sie in diesen Links gefunden: TechNet KMS Client Setup Keys Windows 2008 R2 KMS Licensing Issues Error Installing SP1 on Server 2008 R2 In-place upgrade from Windows Server Standard to Enterprise or Datacenter In diesem Satz in der TechNet KMS Seite liegt der Grund: “By default, the Windows 7 and Windows Server 2008 R2 operating systems use KMS for activation. In volume installations, the setup key is installed by default, which makes the system a KMS client. If you are converting a computer from a KMS host, MAK, or retail edition of Windows to a KMS client, install the applicable setup key (GVLK) from Table 9 using slmgr /ipk <setup key>.” In VL Installationen macht der hinterlegte Product Key das System zu einem KMS Client. Daher muss auch dieser für das Upgrade verwendet werden. Nachdem auch ich die VL-Product Keys verwendet habe, ist die Lösung, das Upgrade auf Enterprise Edition mit DIESEM (KMS) Product Key durchzuführen: DISM /online /Set-Edition:ServerEnterprise /ProductKey:489J6-VHDMP-X63PK-3K798-CPX3Y Und so funktioniert der Vorgang: Noch ein Reboot und prüfen: Tatsächlich begrüßt mich Windows nun mit Enterprise Edition und dem vollen RAM-Wert. Nun muss nur noch wieder auf den eigenen VL-Product Key gewechselt werden, Windows erneut aktiviert werden und das Upgrade (und damit die volle Nutzung meines RAM-Speichers) ist erledigt. Cool! Virtuelle Maschinen, ihr habt wieder Ressourcen und mehr Platz!
Ganz frisch ist die Evaluation Version System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta im Microsoft Download Center zu laden. SCVMM 2012 dient zur Verwaltung von Hyper-V Maschinen und hat in der Version 2012 (Beta) einige neue Funktionen von Hyper-V Cluster bis zu Resource Optimization, LoadBalancer, Private Cloud Management und Service Lifecycle Management hinzu bekommen. Besonders die “Private Cloud” Verwaltung finde ich bemerkenswert und top-aktuell! In Marketing Schreibweise heißt das so: “System Center Virtual Machine Manager 2012 delivers industry leading fabric managment, virtual machine management and services deployment in private cloud environments.” Download System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta Der Download ist etwa 800MB klein. Zum Download ist nur einmalige Registrierung mit Windows Live-ID erforderlich. Viel Spaß beim Testen von System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta – Evaluation!
Nach dem angekündigten Update von Microsoft Atlanta (siehe SQL going to the cloud, äh to Atlanta) präsentiert sich das Online-Tool im Status “Beta” nun als neue Marke “System Center Advisor” und ist liegt jetzt schon in der Version “Release Candidate” vor. Die neue URL lautet www.systemcenteradvisor.com. Was ist neu? Nun, eine ganze Menge! System Center Advisor kann jetzt neben SQL Server Instanzen auch Windows Server 2008 Maschinen, Hyper-V Hosts und Active Directory analysieren und überwachen! Morgen wird übrigens Windows InTune veröffentlicht, welches die Überwachung von Client-Maschinen in der Cloud ermöglicht – übrigens auch ein Tipp für alle Big>Days 2011 Teilnehmer: InTune ansehen! System Center Advisor kann also als (eine von vielen) Ergänzung für die Windows Server Maschinen gesehen werden. Neu ist auch der Multi-User Support: Verschiedene Windows Live Konten können zu einem Firmen-Konto zugeordnet werden und es gibt nun E-Mail Notifikationen (das haben wir ja schon beim letzten Mal hier bemerkt), um wöchentliche E-Mails mit Zusammenfassungen des Health Status und Warnungen mitzubekommen. Das Bearbeiten von Warnung wurde verbessert: “Advisor now detects when you have addressed the issue that generated an alert and automatically resolves the associated alert.” Letztlich unterstützt System Center Advisor jetzt auch SQL Server Clustering und informiert über Aktiv-Passiv Rollenwechsel. Eine Liste aller Neuerungen finden Sie hier: What's New in This Release of System Center Advisor? Für alle Beta-Tester: Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. Die Agents auf den überwachten Servern müssen allerdings – ob der neuen Datensammlungsfunktionen - neu installiert werden. Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor informiert über den Prozess eines Upgrades. Ich freue mich über das neue Online Tool in der Cloud, das mir helfen wird, meine Windows Server 2008 und meine Hyper-V Instanzen und Workloads zu überwachen! Wir werden jetzt einmal unsere bestehende Maschinen mit den Beta-Agents aktualisieren um Ihnen bald einen Praxisbericht hier zu veröffentlichen!
Für alle Admins, Developer und SharePoint Experten: Für die Planung und den Betrieb von SharePoint in virtuellen Umgebungen – und das macht fast immer Sinn - gibt es viel zu wissen. Dazu möchte ich auf diese TechNet-Website hinweisen: http://technet.microsoft.com/en-us/sharepoint/ff602849.aspx Hier finden Sie Unterstützung und Lizenzierungsinformationen für die Verwendung von Server-Virtualisierungstechnologien für SharePoint. Reinschaun!
Was mir bei der Server-Wartung immer auffällt: Die modernen Maschinen sind schon sooo leistungsfähig... Hier die typische Auslastung eines Hyper-V Servers, der viele virtuelle Maschinen laufen hat (in diesem Screenshot 7 VMs): Der (einen) Quad-Core CPU ist fad, der RAM-Speicher ist voll ausgelastet. Noch besser wird die Auslastung mit Windows Server 2008 R2 SP1 (soeben released) und Dynamic Memory. Somit zeigt sich sehr schön, dass es in vielen Fällen besser ist, RAM-Speicher aufzurüsten als CPU-Leistung. Das ist natürlich nicht immer gültig, aber in den meisten Fällen zutreffend!
Thursday, 10 February 2011 12:57
von
Toni Pohl
Wie das Windows Server Division WebLog gestern bekannt gab, ist das das Service Pack 1 für die aktuellsten Microsoft Betriebssysteme Windows Server 2008 R2 und Windows 7 fertig (Release). Gerüchte über das Erscheinungsdatum gab es ja schon reichlich, nun ist es fix: Für TechNet und MSDN-Abonnenten sowie Volume Licensing-Kunden wird SP1 ab dem 16. Februar verfügbar sein, die breite (öffentliche) Masse wird SP1 ab dem 22. Februar via Windows Update und Microsoft Download Center downloaden können. Erfahren Sie mehr über die Funktionen des SP1 hier: Windows Server 2008 R2 and Windows 7 SP1 Releases to Manufacturing Today Webcast-Tipp: TechNet Webcast: Dynamic Memory und RemoteFX (Level 200) - Überblick über das Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 Windows 7 und Windows Server 2008 R2 SP1 Release Candidate Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1: Dynamic Memory und RemoteFX für Hyper-V Erste Erfahrungsberichte auf windowsblog.at: Installationsbericht Windows 7 Service Pack 1 Ich selbst bin schon sehr auf Dynamic Memory auf meinen Hyper-V Servern gespannt, und fast genauso auf Remote FX – die Anforderung von Video-Wiedergabe und Video-Konferenzen auf Remote Maschinen hatte ich auch schon mehrmals. Also, Windows-Maschinen, SP1 kommt bald
Tuesday, 14 December 2010 16:26
von
Toni Pohl
Ja, es ist schon fast da: Bald kommt das Christkind und kurz danach: Der neue Windows Small Business Server 2011 Standard Edition gemeinsam mit Windows Small Business Server 2011 Premium Add-on.
Das schreibt Curtis Lee, Director, Server and Cloud Marketing, im SBS Blog Windows Small Business Server 2011 Standard Releases to Manufacturing.
Das Microsoft Produkt-Team ist in der Finalisierungs-Phase, ab Jänner 2011 wird SBS 2011 verfügbar sein:
“…We are finalizing international versions, delivering the product to distribution channels and handing it off to our OEM partners so that they can begin pre-installing the software on new servers. Starting in early January, you will find SBS 2011 Standard and Premium Add-On in volume licensing, and from mid-January you will be able to download a trial copy from our website…”
SBS 2011 ist die Lösung für KMUs bis zu 75 Benutzern und beinhaltet die neuesten Versionen von Microsoft Windows Server 2008 R2, Exchange Server 2010 SP1 und SharePoint Foundation Services 2010 (siehe auch Next Generation Small Business Server Aurora – Preview verfügbar).
Das Premium Add-on beinhaltet die letzte Microsoft SQL Server 2008 R2 Version und bietet Hyper-V und Remote Desktop Services der Windows Server 2008 R2 Standard Version.
Es wird einen Migration Path zum Update von früheren SBS-Versionen geben (erfahrungsgemäß zu mindestens supported für die letzte Version SBS 2008) um Ihren Kunden den Umstieg möglichst rasch und einfach anzubieten “…including ease of migration from earlier versions…”.
Hier geht´s zur SBS next version Website und hier zu einer zweiseitigen SBS 2011 Broschüre. Freuet Euch, SBS 2011 kommt baaald!
Wednesday, 15 September 2010 15:07
von
Toni Pohl
Im vorigen Artikel Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1: Dynamic Memory und RemoteFX für Hyper-V habe ich über die Unterstützung von Dynamic Memory für Hyper-V geschrieben. Dazu noch ein wichtiger Nachtrag, dieser betrifft die Speichernutzung des Hosts: Was ist, wenn man auf einem Hyper-V mit SP1 Dynamic Memory benutzt – und der Hauptspeicher für den Host (“Parent Memory”) ausgeht? Mit Dynamic Memory ist man natürlich versucht, möglichst viele virtuelle Maschinen (VM) zur optimalen Nutzung der Hardware-Ressourcen laufen zu lassen – Hyper-V weist dann RAM-Speicher automatisch innerhalb der gesetzten Parameter zu. Wenn zu viele VMs laufen, könnte es passieren, dass das Host-Betriebssystem zu wenig Parent Memory verfügbar hat – und der Hyper-V Server in Durchsatz und Reaktionszeit immer langsamer wird! Wenn nun eine VM gestoppt wird, wird zwar wieder Speicher frei – den nutzen dann aber eventuell andere VMs (Guests) sofort wieder… und wir wären wieder am Anfang. Im Virtual PC Guy's Blog habe ich zu diesem Problem auch eine Lösung gefunden: Parent memory reserve with dynamic memory. Der Autor des Artikels ist Ben Armstrong, Virtualization Program Manager. Die Lösung sieht so aus: Es kann eine Reservierung für Parent Memory eingestellt werden! Es ist jedoch (noch) keine eigene Einstellung in der Oberfläche der Hyper-V Console, sondern ein Registry-Eintrag, den man selbst hinzufügen muss. Am Hyper-V Server regedit.exe starten und zu diesem Key navigieren: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Virtualization Hier muss ein neuer Key vom Typ DWORD angelegt werden. Als Name muss “memoryreserve” angegeben werden. In diesen Schlüssel wird nun der zu reservierende Wert für das Parent Memory eingetragen, z.B. 2048 MB (2GB) RAM. “You can then set the value to the static amount of memory that you want to reserve for the parent.” Der reservierte Speicher sollte nicht zu gering sein, damit die Performance des Hyper-V Servers nicht beeinträchtigt wird – und umgekehrt nicht zu groß ausfallen, da sonst weniger VMs laufen können. Grundsätzlich sollten auf dem Hyper-V Server soundso keine weiteren Rollen installiert sein, je nach physischem RAM, Maschinentyp und Auslastung sind wahrscheinlich Werte um die 2GB Reservierung sinnvoll. Hyper-V Server restarten und go! Wir wünschen erfolgreiches Virtualisieren mit Windows Server 2008 R2 SP1 Hyper-V und Dynamic Memory! ;-)
Thursday, 9 September 2010 11:57
von
Toni Pohl
Mit der Veröffentlichung der Beta von Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 sind auch Fragen aufgekommen, ob die neuen Funktionen Dynamic Memory und RemoteFX für Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 unterstützt werden.
Die Antwort ist: Ja. (“…the two most important developments in SP1.”)
Hyper-V R2 wird mit SP1 Dynamic Memory unterstützen. Hyper-V Hosts ermöglichen mit Dynamic Memory den verfügbaren RAM Speicher dynamisch an die Arbeitslast der virtuellen Maschinen anzupassen – und somit eine noch bessere Auslastung zu erreichen – es können mehr Maschinen laufen.
“With Dynamic Memory Hyper-V will enable greater virtual machine density suitable for servers and VDI deployments. Use physical memory as efficiently and dynamically as possible with minimal performance impact.” (siehe auch Microsoft Virtualization Team Blog: Dynamic Memory Coming To Hyper-V).
Empfehlenswert ist auch das WhitePaper vom Juni 2010: Microsoft Download Center: Implementing and Configuring Dynamic Memory.docx.
Bevor Dynamic Memory in den Virtuellen Maschinen verwendet werden kann, muss im Gast-Betriebssystem auf die letzte Version der Integration Services upgegradet werden. Das kann durch Ausführen von SP1 für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 im Gast-OS erledigt werden, oder in der laufenden Maschine durch das Menü “Insert Integration Services Setup Disk” in der Konsole.
So sieht dann die Speicher-Konfiguration mit Dynamic Memory einer virtuellen Maschine aus: Startup RAM, Maximum RAM, Memory Reservation, Memory Priority.
Als “Startup RAM” wird übrigens empfohlen:
Für Windows 7, Windows Vista und Windows Server 2008 (und R2) 512 MB, für Windows Server 2003 (und R2) 128MB RAM.
Das Monitoring sieht so aus, es gibt einfach zusätzliche Spalten in der Übersicht der virtuellen Maschinen.
Solange noch genügend physischer Speicher vorhanden ist, hat Memory Priority keinen oder fast keinen Effekt. Wenn der physische Speicher eng wird, dann greift die Memory Priority. Wer sich hiermit mehr befassen möchte: siehe "Best Practices for Implementing Dynamic Memory" und “Performance Counter” im WhitePaper.
RemoteFX ist eine Verbesserung der “Windows client user experience” im Remote Desktop Protocol (RDP). Die Neuerungen sind: In Virtual Desktop Infrastructures (VDI) werden 3D virtual adapter, intelligent codecs, und USB Redirects in virtuellen Maschinen unterstützt werden.
In anderen Worten bedeutet das: Volles, wiedergabegetreues Abspielen von Audio und Video sowie Windows Aero, Silverlight und 3D-Grafik über RDP Sessions. Plus Remote USB. Cool!
Lesenswertes zum Thema RemoteFX: Explaining Microsoft RemoteFX und Microsoft RemoteFX sowie der Artikel Beta testing Microsoft RemoteFX in Service Pack 1.
Windows Server 2008 R2 Trial und SP1 Beta können von hier downgeloadet werden: Windows Server 2008 R2 Home.
In TechNet EValuation Center: Download Windows 7 and Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 (SP1) Beta gibt es neben dem Download auch FAQs und weitere Informationen. Das SP1 Beta kann übrigens (bzw. muss vor der finalen SP1) auch wieder deinstalliert werden.
Achja, das finale Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 wird in der ersten Jahreshälfte 2011 veröffentlicht werden.
Bis dahin: Happy Testing!
…zeigt Andrew Fryer in seinem Blog Post .VHD, one of my favourite file formats. Für alle, die sich jetzt fragen, was VHD überhaupt ist… VHD steht für Virtual Hard Disk und ist das Datei-Format, welches Microsoft verwendet für: Windows Backup Virtuelle Maschinen in Windows Server 2008 Hyper-V und Windows 7 Windows 7 kann direkt von VHD Files booten und VHD Files wie physische Laufwerke verwenden Alles zusammen: echt praktisch, das VHD-File-Format. Mehr dazu im Artikel!