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System Center Advisor einrichten Teil 1

Microsoft Codename Atlanta wurde zu System Center Advisor. Aktuell liegt das Online-Monitoring Tool als Release Candidate vor (siehe Microsoft Atlanta wird zu System Center Advisor). System Center Advisor läuft auf x86 und x64 Windows Server 2008 (und später) und kann eben diese Maschinen und Microsoft SQL Server 2008 (und später) überwachen. Die Verwaltungsoberfläche läuft – wie auch beispielsweise Windows Azure - in einer Silverlight 4.0 Website in der Microsoft Cloud. In diesem Beitrag geht es in zwei Teilen darum, die Beta-Version von Atlanta von bestehenden Maschinen zu entfernen und danach die aktuellen Services von System Center Advisor einzurichten. Wenn Sie eine Vorversion (TAP oder Beta) von System Center Advisor (zuvor Microsoft Codename Atlanta) auf einer Maschine installiert hatten, so folgen Sie dieser kurzen Anleitung (siehe auch Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor). Wichtig: Das Beta Gateway und der Beta Agent soll NICHT (wie wohl erwartet) in “Systemsteuerung\Programme\Programme und Funktionen” deinstalliert werden: – Sondern stattdessen muss uninstall.exe im Programme-Verzeichnis in Microsoft Atlanta ausgeführt werden! Hier nun einfach den Schritten folgen (wie man es von einer Beta-Version erwartet im Console-Modus): Bis zum Ende. Hiermit verschwindet auch das installierte Programm in der Systemsteuerung. Es bleibt dann nur mehr C:\Program Files\Microsoft Atlanta und Uninstall.exe übrig – dieses sollte dann einfach manuell gelöscht werden (siehe auch Uninstall a Gateway or Agent). Das wars. Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. In Teil 2 werden Release Candidate Gateway und Agents neu installiert!

So teuer ist Windows Azure

Services und Hosting in der Cloud. Klingt super. Ist es auch. Ausfallsicherheit, Elastizität und Kosteneinsparung sind für mich spontan die wichtigsten Vorteile. Daneben gibt es natürlich auch noch Kostentransparenz, Ressourcenoptimierung und –einsparung und freie IT-Kapazitäten bis hin zum Umweltgedanken als weitere Pluspunkte. Bei SaaS (Software as a Service ) Lösungen wie Office365 ist – was Qualität, Service und Kosten angeht - die Akzeptanz im Regelfall sehr hoch: Der Benutzer weiß genau, was er erhält: E-Mail Services zu einem monatlichen Fixpreis. Bei Bedarf können weitere Services wie SharePoint Online, CRM, Lync, etc. hinzugefügt werden – alles zu einer definierten monatlichen Pauschale. Bei eigenen PaaS (Platform as a Service ) Software-Lösungen, die in der Cloud gehostet werden ist es aber nicht ganz so einfach, denn der Cloud-Betreiber verrechnet ja auch Rechenzeit, Storage und Traffic-Kosten – schließlich kann er ja nicht wissen, wie Ressourcen-intensiv Ihre Lösung läuft. So gibt es hier Unsicherheitsfaktoren über die tatsächlichen Kosten. Oft wird argumentiert, man kann die tatsächlichen Kosten ja vorher nicht abschätzen – wie bei einer Stromrechnung... Es gibt zwar viele Informationen und Kalkulatoren zu den Azure Kosten, aber was kommt dann im Betrieb tatsächlich heraus? Windows Azure Billing Basics www.microsoft.com/windowsazure/offers Azure ROI Calculator Wenn Sie ein MSDN-Abo besitzen: Windows Azure Platform MSDN Premium Die Gebühren von Windows Azure sind zwar gering, aber meistens wissen die Betreiber von Webseiten oder ASP-Lösungen gar nicht genau, wie viel Rechenleistung, Traffic und Bandbreite ihre gehosteten Lösungen tatsächlich benötigt. Das ist neben den Basiskosten natürlich ein wichtiger Faktor. Damit fühlen sich Kunden nicht wohl, denn wer will schon einen Dienst benutzen, wo am Ende vielleicht eine Riesen-Rechnung herauskommt? Um genau das zu demonstrieren möchte ich hier ein ganz aktuelles Beispiel von Microsoft selbst zeigen! Microsoft betreibt für seine Partner eine “Logo Builder Application” im Microsoft Partner Network (MPN). Damit kann jeder Partner online einsteigen und für seine erworbenen Zertifizierungen Logos erstellen lassen. Ein solches “zusammengebautes” Logo sieht dann beispielsweise so aus: Der Microsoft Logo Builder ist EIN Beispiel für eine Web-Lösung in der Cloud. Hier wird wenig Speicherplatz genutzt, dafür viel Rechenleistung – in anderen Applikationen kann das natürlich auch genau umgekehrt sein. Ich finde diesen Auszug aber sehr informativ und durchaus relevant, um ein Gefühl für die realen Kosten einer auf Windows Azure gehosteten Lösung zu erhalten! Danke an Jon Roskill, Corporate Vice President, Worldwide Partner Group, Microsoft, für das Teilen dieses Beispiels in A Look Inside Windows Azure Billing. So sieht die Abrechnung für diese Applikation aus: Herausstechend sind 812$ für Rechenleistung und insgesamt nur 825$ für Rechenleistung und Storage und Traffic. Das bedeutet im Klartext, dass für Storage und Traffic für diesen Zeitraum nur etwa 13$ anfallen – für eine stark genutzte Website von Microsoft! 6.769 Rechenstunden entsprechen 282 Tagen und damit etwa 9,4 Monaten. Rechnen wir das auf den Tag um, so kostet das Azure-Service (inkl. Traffic) 2,92$/Tag! Nur die Storage und Traffic Kosten sind dann 0,046$/Tag! 5 DollarCents! Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass pro Stunde – bei Bedarf - auch mehrere Rechenstunden anfallen können, wenn mehrere CPUs/Maschinen rechnen. In diesem Beispiel muss das Service also nicht zwingend 282 Tage laufen, sondern vielleicht auch kürzer. Selbst in diesem Fall sind die Kosten allerdings – fast unglaublich – gering! Ich habe mal interessenshalber recherchiert, wie die Stromkosten für einen durchschnittlichen Haushalt in Österreich liegen. Ein Haushalt benötigt etwa 4.770 Kilowattstunden (kWh) im Jahr (EU-Schnitt: 4040 kWh) bei Stromkosten in Wien (siehe Wien Energie Strompreis) von derzeit 0,6643 EuroCent ergibt 3.168€ durch 365 Tage = 8,68€/Tag. Interessant, oder? Jon schreibt auch, dass das Hosting dieser Website bei einem anderen Hoster zuvor 110.000$/Jahr gekostet hat. Das Migrieren der Application auf Windows Azure ist somit eine “wesentliche” Einsparung der Kosten, insgesamt eine Reduktion um 91%! Als weitere Vorteile erhält das Team Skalierbarkeit und Redundanz! Überzeugt?

Office 365 im Test: das Cross Browser Experience

Nachdem am 18. April Office 365 in die Public Beta gekommen ist können Sie auch gleich die neuen Funktionen von Office 365 testen. Das Onboarding in die Beta dauert aufgrund der hohen Nachfrage zwischen 2 und 4 Wochen, wer sich also rasch anmeldet, kommt früher dran. Ein großer Vorteil von Office 365 ist ja die Cross-Browser Kompatibilität, d.h. Office 365 sieht in verschiedenen Browsern unterschiedlicher Hersteller immer gleich aus. Offiziell werden Windows Internet Explorer 9, Internet Explorer 8 und Internet Explorer 7 unter Windows 7 Windows Internet Explorer 8 und Internet Explorer 7 unter Windows Vista Mozilla Firefox unter Windows 7 oder Windows Vista (da fehlt in der Beta offensichtlich die Versionsangabe) Apple Safari unter Mac OS X, Version 10.6 oder 10.5 unterstützt. Gestern haben wir dann getestet, ob die Kompatibilität gegeben ist. Als Browser haben wir folgendes getestet: Internet Explorer 9 unter Windows 7 ist “nona” – geht also. Internet Explorer 8 habe ich schon im Zuge der geschlossenen Beta erfolgreich mit Office 365 getestet, geht also auch. Firefox unter Mac OS Firefox unter Windows 7 Safari unter Mac OS Google Chrome unter Windows 7 (obwohl oben nicht angegeben) Ergebnis: it just works Hier ein paar Beispiele, wie sich Office 365 in unterschiedlichen Browsern anfühlt: Useranlage unter Mac OS und Safari: Administrationsoberfläche unter Google Chrome: Outlook Web Access unter Firefox und Mac OS: Outlook Web Access unter Safari und Mac OS: Damit ist sicher gestellt, dass die User Experience in unterschiedlichen Systemen immer die gleiche ist und damit profitieren wir alle davon!

3 Tipps zur sorgenfreien Abrechnung–Microsoft Online Services (aka BPOS aka Office 365)

Zwar nicht unbedingt ein technisches Thema, trotzdem immer wieder vorkommend: was tue ich, wenn sich meine Kreditkarte für die Bezahlung der Microsoft Online Services Rechnung ändert oder ich diese erneuern muss? Wie kann ich dann sicher stellen, dass mein Account nicht gesperrt wird? Dies sind sehr häufige Fragen, die oft von Kunden gestellt werden. Die häufigste Bezahlmethode für die Microsoft Online Services ist die Kreditkarte. Wie kann diese Bezahlmethode aktualisiert werden? Hier ein paar Tipps: In Ihrem Microsoft Online Services Kundenportal, auf das Sie mit Ihrer Windows Live ID Zugriff haben, können Sie Rechnungen abrufen, die Menge Ihres Abo’s anpassen, neue Produkte dazu kaufen, etc. Hier können Sie auch Ihre Bezahlmethoden aktualisieren. Tipp Nr. 1: aktualisieren Sie die Bezahlmethode bei jedem Einzelprodukt. Im Screenshot unten wird ein Abo gezeigt, welches 2 Teilprodukte enthält. Bitte aktualisieren Sie die Bezahlmethode für alle hier aufgeführten Abonnements. Tipp Nr. 2: Es kann nur eine geben Sollten Sie die hinterlegte Kreditkarte gegen eine neue Kreditkarte des gleichen Kreditkartenbetreibers tauschen wollen (also Visa zu Visa oder Amex zu Amex oder Mastercard zu Mastercard) wählen Sie bitte die vorhandene Kreditkarte aus und ändern im darauf folgenden Schirm dann die Kreditkartendaten. Beim Versuch, eine neue Karte anzulegen, erhalten Sie sonst eine Fehlermeldung wegen eines doppelten Eintrags (die Überprüfung geht also offensichtlich auf den Kreditkartenbetreiber). Nur wenn Sie Ihren Kreditkartenanbieter gewechselt haben wählen Sie die Option “Neue Kreditkarte”. Tipp Nr. 3: Sprechen Sie mit dem Support oder Ihrem Partner Sollte es trotzdem einmal soweit gekommen sein und Ihr Account wurde gesperrt – keine Sorge: solange Sie innerhalb der 30 Tage vor der Accountdeaktivierung über den Microsoft Support um eine neue Aktivierung bitten, können Sie ihre Zahlungsinformationen nachtragen. Falls Ihr Abonnement von einem Microsoft Partner administriert wird, kann dieser gerne für Sie den entsprechenden Supportcase öffnen.

Erste Schritte mit Ihrem Office 365 Beta Account

Auf www.office365.com können Sie sich zu einem Beta Account anmelden. “Welcome to the Office 365 Beta” - Wie Sie in wenigen Schritten Ihr Office 365 Beta Account aktivieren können und gleich auch eine eigene Domain einbinden können. Sobald Sie eine E-Mail erhalten, in der Ihr Office 365 Beta Account angekündigt wird, können Sie diesen auch gleich einrichten. In dieser E-Mail haben Sie den Link zur Registrierung Ihres Beta Accounts. Nach Abschluss und Eingabe des Captchas werden Sie sofort mit Ihrer extra dafür angelegten Live-ID angemeldet. Hier kann es vorkommen, dass Sie schon angemeldet sind: einfach abmelden und mit dem neuen Login anmelden. Zusätzlich erhalten Sie nach wenigen Augenblicken auch noch eine E-Mail mit den Details zu Ihrem Account:   Nach der Online-Anmeldung kann es auch schon losgehen: Wie Sie sehen, ist in Office 365 alles in einer übersichtlichen Adminstrationsoberfläche zusammen gefasst. Damit müssen Sie sich nur mehr an einer Adresse anmelden und haben von hier aus alles im Überblick. Viel Erfolg mit Ihren ersten Schritten mit Office 365!

Office 365–Webcast zu Federation und FOPE

Office 365 – die neue Version der Microsoft Online Services steht ja quasi vor der Tür. Bereits jetzt können Sie sich umfassend über Office 365 informieren, wir sind gerade dabei, den Content der englischen Community in Deutsch zu übersetzen. Neben den tollen Videos von Steffen Krause gab es auch bei Microsoft Österreich bereits 2 Webcasts zum Thema. Schwerpunkt meines Webcasts war Sicherheit und Federation, vor allem im Zusammenhang mit Exchange Online. Viel Spaß beim ansehen!

Windows Intune–wie gesund ist das Service eigentlich?

Seit Ende März ist Windows Intune bereits verfügbar, kann für 30 Tage getestet und auch bereits in der finalen Version gekauft werden. Windows Intune hilft uns ja dabei, unsere Clients gesund zu erhalten, sie mittels der smarten Windows Intune Protection vor Gefahren zu schützen und alle Clients immer am aktuellen Stand zu halten. Doch wie schaut es mit Intune selbst aus? Von Office365 kennen wir ja bereits das Health Dashboard, klarerweise gibt es das auch für Windows Intune. Ähnlich wie beim Health Dashboard sehen Sie hier einen Überblick über den Status Ihres Windows Intune. Die Darstellung und Aufteilung der “Rechenzentren” lässt fast darauf schließen, dass das Dashboard unter Azure gehostet wird. Bis zu fünf Wochen können Sie zurück gehen und so überprüfen, ob die Dienste immer verfügbar sind. Damit ist auch Windows Intune selbst einfach überwachbar.

Das waren die Microsoft Big Days 2011 mit atwork

Nach zwei Wochen sind gestern die Microsoft Big>Days 2011 in Graz zu Ende gegangen. Von uns war Martina Grom, MVP für Office 365, mit dabei. Martina war Teil der Keynote und stand am “Ask the experts” Stand von Microsoft für Fragen zur Microsoft Cloud zur Verfügung. Martina Grom, MVP, Expertin für Office 365. Petra Jänner, CEO von Microsoft Österreich am Wort. Viele Besucher! Waren Sie auch mitdabei? Wenn ja, dann haben Sie hoffentlich am Cloud Yourself Gewinnspiel von ETC und COMSOFT am Microsoft Stand teilgenommen! Auf Facebook finden Sie alle Fotos im Cloud-Sujet der Big>Days – und die dazu passenden Cloud Sprüche! http://on.fb.me/cloudyourself Das Gewinnspiel und die Facebook-App stammen übrigens auch von atwork. Wir freuen uns, dass so viele Big>Days Teilnehmer mitgemacht haben!   Übrigens: Wenn Sie sich nicht selbst “gecloudet” haben, so können Sie dennoch für kurze Zeit am Gewinnspiel auf der ETC-Fanpage auf Facebook teilnehmen! Und weil es so schön war hier noch ein paar bunt gewürfelte Schnappschüsse von den Events! Ask the Expert mit Georg Binder. Werbung für Cloud Yourself Gewinnspiel. Harald Leitenmüller, Microsoft, hält die Keynote. Gehard Göschl, Microsoft, über die Roadmap 2011. In Linz beginnts. Die CEOs von COMSOFT und ETC mit charmantem Support. Experten von Microsoft… sowie Partner (wie wir …) am “Ask the Experts” Stand. Closing Keynote. Microsoft Partner Betreuer und Microsoft Partner. The End. Wir hoffen, Sie haben die Möglichkeiten zum Informieren, Austauschen, Netzwerken und Spaß haben rund um das Event nutzen können und viele Ideen von den diesjährigen Microsoft Big>Days mitgenommen! Und für alles, was das Thema “Cloud” betrifft: Kontaktieren Sie uns einfach – wir stehen gerne mit Rat und Tat bereit! //

Microsoft Atlanta wird zu System Center Advisor

Nach dem angekündigten Update von Microsoft Atlanta (siehe SQL going to the cloud, äh to Atlanta) präsentiert sich das Online-Tool im Status “Beta” nun als neue Marke “System Center Advisor” und ist liegt jetzt schon in der Version “Release Candidate” vor. Die neue URL lautet www.systemcenteradvisor.com. Was ist neu? Nun, eine ganze Menge! System Center Advisor kann jetzt neben SQL Server Instanzen auch Windows Server 2008 Maschinen, Hyper-V Hosts und Active Directory analysieren und überwachen! Morgen wird übrigens Windows InTune veröffentlicht, welches die Überwachung von Client-Maschinen in der Cloud ermöglicht – übrigens auch ein Tipp für alle Big>Days 2011 Teilnehmer: InTune ansehen! System Center Advisor kann also als (eine von vielen) Ergänzung für die Windows Server Maschinen gesehen werden. Neu ist auch der Multi-User Support: Verschiedene Windows Live Konten können zu einem Firmen-Konto zugeordnet werden und es gibt nun E-Mail Notifikationen (das haben wir ja schon beim letzten Mal hier bemerkt), um wöchentliche E-Mails mit Zusammenfassungen des Health Status und Warnungen mitzubekommen. Das Bearbeiten von Warnung wurde verbessert: “Advisor now detects when you have addressed the issue that generated an alert and automatically resolves the associated alert.” Letztlich unterstützt System Center Advisor jetzt auch SQL Server Clustering und informiert über Aktiv-Passiv Rollenwechsel. Eine Liste aller Neuerungen finden Sie hier: What's New in This Release of System Center Advisor? Für alle Beta-Tester: Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. Die Agents auf den überwachten Servern müssen allerdings – ob der neuen Datensammlungsfunktionen - neu installiert werden. Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor informiert über den Prozess eines Upgrades. Ich freue mich über das neue Online Tool in der Cloud, das mir helfen wird, meine Windows Server 2008 und meine Hyper-V Instanzen und Workloads zu überwachen! Wir werden jetzt einmal unsere bestehende Maschinen mit den Beta-Agents aktualisieren um Ihnen bald einen Praxisbericht hier zu veröffentlichen!

POP3 für Exchange Online via PowerShell aktivieren

Es gab ja im Jänner Service Update zu den Microsoft Online Services (vulgo BPOS, vulgo Office365) auch die – neue – Möglichkeit, POP3 Konten über Powershell zu aktivieren, anstatt über einen Service Request. Per Default ist POP3 nicht aktiviert, trotzdem gibt es immer wieder Fälle, in denen Sie dies doch benötigen. Hier eine kurze Anleitung, wie Sie das machen können: Zunächst installieren oder updaten Sie bitte die Migration Tools der Microsoft Online Services (Achtung: diese sind seit 02.02.2011 neu, also hier ein Update machen, damit das Cmdlet auch verfügbar ist!) Nun melden Sie sich mit diesem Befehl bei den Online Services an: $AdminCreds=Get-Credential Es folgt die Eingabeaufforderung, wo Sie die Zugangsdaten Ihres Dienstadministrators angeben: Damit müssen Sie nicht jedes Mal Ihre Login-Daten eingeben, wenn Sie in dieser Session PowerShell Befehle absetzen. Nun verwenden Sie das Enable Pop3 Cmdlet. Enable-MSOnlinePOPAccess -Identity <String> -Credential <PSCredentials> Beispiel, wenn Sie Pop3 für einen User1@contoso.com aktivieren wollen: Enable-MSOnlinePOPAccess -Identity user1@contoso.com –Credential $AdminCreds Natürlich können Sie POP3 auch wieder deaktivieren, dies funktioniert mit Disable. Disable-MSOnlinePOPAccess -Identity user1@contoso.com –Credential $AdminCreds Die Einstellungen für den E-Mail Client können Sie dann hier nachlesen! Viel Erfolg!

90 Days are over now–Passwort ändern bei den Microsoft Online Services

Viele Neuigkeiten hat ja das Jänner Update bei den Microsoft Online Services gebracht, mittlerweile sind die Neuerungen auch in den Portalen schon eingespielt und die Admin-Center zeigen sich in etwas anderem Gewand: Hier gibt es nun gleich den Zugriff auf das Health Dashboard, ebenso gibt es den Zugriff auf das Migrationstool. Neu ist seit Jänner auch, dass es für Firmen unter 500 Usern nicht mehr möglich ist, die Password Policy, die eine Kennwortänderung alle 90 Tage erfordert, über einen Supportcase zu ändern – oder zu deaktivieren. Abos, wo dies vor dem 31.12.2010 eingetragen wurde, sind von dieser Änderung nicht betroffen, wohl aber alle neuen Abos. Zum Ausgleich ist es nun jedoch einfacher, über ein Powershell Script eine Massenänderung der Kennwörter durchzuführen – alle Administratoren oder Online Services Partner können damit die Änderung für Ihre Benutzer alle 89 Tage durchführen. Besonders wichtig ist diese Funktion für Deskless Worker. Beispiel: In diesem Beispiel wird das Kennwort für Jane Dow auf P@55word festgelegt. Zudem muss sie bei der nächsten Anmeldung ihr Kennwort NICHT zurücksetzen. Set-MSOnlineUserPassword –Identity jane.dow@contoso.com –Password P@55word –ResetPasswordOnNextLogon $false –Credential $companyAdminCred Also: ran an die Tasten und los mit den PowerShell Scripts!

SBS 2011 Essentials RC ist da

Ganz frisch ist der “Release Candidate for Windows Small Business Server 2011 Essentials” verfügbar: Details zum SBS2011 finden Sie im Official SBS Blog: Announcement: SBS 2011 Essentials Release Candidate Now Available und u.a. in windowsblog.at: Windows SBS 2011 Essentials und Windows Home Server 2011 Release Candidate verfügbar - übrigens gibt es bereits auch den neuen Windows Home Server 2011 RC zum Download. Auf Microsoft Connect: Windows Small Business Server gibt es den SBS 2011 RC downzuladen. Der Download enthält: - Server Setup DVD ISO file (DVD9 – Dual layer DVD) - Client Restore Media - SBS 2011 Product Guide Auf der Microsoft Connect SBS Download Seite sind zusätzlich einige Tools und Informationen enthalten, zum Beispiel die Windows Small Business Server 7 Top Ten Reasons: Von Get a Comprehensive, All-in-One Solution bis zu Simplify IT Management. Ein paar wichtige Funktionen des SBS 2011 auf einen Blick: Automatisches Backup Einfaches Restore von Server und Clients Einfache Konnektivität zu Microsoft Online Services (Office 365) Virtuelles Arbeiten erhöht die Produktivität Einfaches Speichern und Sharing Noch rasch ein Learning Tipp: SBS 2011 Essentials Learning Bites - Using Remote Web Access hier finden sich bereits ein paar SBS 2011 Videos. Viel Spaß beim Testen!