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Das Zertifikat ist abgelaufen! - Das Zertifikat ist abgelaufen?

Wer kennt es nicht: gaaanz dringend noch eine Kleinigkeit im System machen - schnell remote anmelden, alles erledigen, fertig. Denkste. Schadenfroh meldet sich ein abgelaufenes Zertifikat, welches die Verbindung sicherstellt - tja, das wars dann wohl mit "ich brauche nur noch 5 Minuten". Um solche unliebsamen Dinge zu vermeiden, hat Microsoft jetzt seine PKI-Dienste mit einem Tool aufgewertet: Identity Lifecycle Manager (ILM). Zertifikatverwaltung, Identitätsbereitsstellung und die Verwaltungsfunktionen des Identity Integration Servers werden in diesem Produkt vereint. Der ILM-CM Manager (in Langform: Identity Lifecycle Manager Certificate Management) erfordert für die Installation SQL Server und Active Directory. Die Installation erfolgt Assistenten-gestützt - mit einigen Vorbereitungsschritten: Schemaerweiterung .net Framework 2.0 SQL Server IIS SMTP ... Die Verwaltung erfolgt danach über eine Weboberfläche. Eine tolle Anleitung und Kurzvorstellung des Tools finden Sie hier: Ein leistungsfähiges neues Tool für die Zertifikatsverwaltung Englische Produktinfoseite Englische Technet Infos Weitere Infos zur Identitätsverwaltung:Englische Identity Solution Seite MIIS Ressource Tool Kit Erstellen eines einstufigen Bereitstellungsworkflows Identitäts- und Zugriffsverwaltung: Einfacheres einmaliges Anmelden mittels ADFS Beitrag von Martina Grom

DPM 2007 - Webcast zu virtuellen Welten

Passend zu meinem Artikel vom Data Protection Manager 2007 freue ich mich besonders, hier den nächsten Webcast am 30. August 2007 zu diesem spannenden Thema anzukündigen - hier geht es um den System Center Data Protection manager und seinen Einsatz in virtuellen Umgebungen. Durch das kürzlich erschienene Servicepack 1 für Virtual Server 2005 R2, das den Virtual Server Volume Shadow Copy Service Writer einführt, ist es dem DPM nun möglich, auch die immer grösser werdende Zahl an virtuellen Umgebungen zu schützen. Übrigens: DPM 2007 Beta Tester können jetzt auch eine XBox gewinnen. ;-) Beitrag von Martina Grom

MMPC = Mehr zum Thema Sicherheit

Es gibt Themen, da können IT-Pros gar nicht gut genug informiert werden. Dazu gehört zweifelsohne das Thema Sicherheit. Oft wissen IT-Abteilungen erst nach Attacken, Hacks und Missbrauch, wie sie auf solche Vorfälle reagieren können und versuchen nachher, Löcher zu stopfen und ihre Infrastruktur sicherer zu machen.   Genau diesem Thema nimmt sich Microsoft mit einem neuen Online-Werkzeug an: Microsoft Malware Protection Center (MMPC). Das MMPC ist ein Web-Portal, welches über "Threat Research and Response" (also Bedrohung, Analyse und Reaktion) informiert und es sich zum Ziel macht, die eigene IT vorher zu überprüfen, und Schwachstellen und Störungen zu minimieren. Das Portal zeigt die aktuellsten und häufigsten Bedrohungen in den verschiedenen Bereichen wie Desktop, E-Mail, Adware/Spyware. Ein durchsuchbares Lexikon liefert Informationen über Viren und Exploits. So bringt die Suche nach "pdf attachment" über das derzeit recht aktuelle Spaming mit PDF-Dateien 434 Ergebnisse und auch brauchbare Hinweise, wie die Schädlinge in den einzelnen Antivirus-Programmen heißen, beispielsweise: Win32/BagzWORM_BAGZ.GEN (Trend Micro) W32/Bagz.gen@MM (McAfee) W32.Bagz@mm (Symantec) Vom MMPC können auch die aktuellsten Updates (Latest Definition Updates) für Windows Defender und Microsoft Forefront Client Security downgeloadet werden. Im Tools-Bereich sind Programme verlinkt sowie Links zu Security-Blogs: Vom kostenlosen Windows Defender bis hin zum umfassenden Schutz mit Microsoft Forefront. Es können auch verdächtige oder infizierte Files (bis 10MB) an Microsoft zur Untersuchung gesendet werden - nun kann man Viren an Microsoft schicken! :-)   Das Portal präsentiert sich zeitgemäß und funktionell. Ein Link führt direkt zum Microsoft Security Intelligence Report (der Report Juli bis Dezember 2006 ist übrigens wirklich interessant und hier ladbar).  Unsere Kollegen vom Ready Blog Austria haben auch bereits Ende Juli in ihrem Beitrag über MMPC berichtet, aber man kann Security ja bekanntlich gar nicht oft genug an den Mann bringen! Tipp: Melden Sie sich gleich für den monatlichen Security Newsletter an! Der Newsletter enthält Security Bulletins, Update-Infos, Webcasts-Links und vieles mehr zum Thema Sicherheit. Den letzten Newsletter können Sie übrigens hier online ansehen. MMPC ist ein guter Start, sich intensiver mit dem Thema Sicherheit in Ihrer IT-Infrstruktur zu befassen und bietet dazu eine Fülle an Links und Informationen. Auf Ihre sichere IT! Beitrag von Toni Pohl

HowTo Script in PowerShell

Langsam wird die neue PowerShell immer populärer. Im Windows Server 2008 ist die PowerShell bereits in der Evaluation Version inkludiert. Für alle anderen Windows Betriebssysteme muss die PowerShell 1.0 heruntergeladen und installiert werden (Voraussetzung ist nur das Vorhandensein des .NET Framework 2.0). Seit Ende Jänner ist die finale Version verfügbar, nun gibt es seit dem 31. Juli für die Benutzer der MUI Versionen von Windows XP und Windows Server 2003 eine PowerShell Version für x86, x64 und Server IA64 hier zu laden. (Hinweis: Die MUI Language Packs laufen nur unter den MUI Versionen von Windows. Zuerst muss die englische Version der PowerShell 1.0 installiert werden und danach das Language Pack for Windows PowerShell 1.0.) Die PowerShell arbeitet vollständig objektorientiert. Wie bei anderen Shells gibt es eine Pipeline, in der Ergebnisse von Befehlen an andere Kommandos weitergegeben und weiterverarbeitet werden können. Für alle jene, die sich die PowerShell noch nicht angesehen haben und einmal selbst drauflosprobieren wollen hier eine Quick-Start-Anleitung für das schnelle Erfolgserlebnis. Nach dem Download erfolgt die Installation zügig: Der Aufruf der PowerShell erfolgt einfach über den Pearl-Button und Aufruf der PowerShell (C:\WINDOWS\system32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe): Und schon geht´s los mit einfachen Kommandos: get-process Die PowerShell besitzt vielleicht den Charme der Eingabeaufforderung, bietet unter der Haube aber ein völlig neues Konzept der Administration von Windows-Rechnern und eine neue, zusätzliche Plattform der Automation. Beim Aufruf von Scripts lauert ein Stolperstein: Das gewohnte Ausführen von Scripts mit der Erweiterung .ps1 öffnet bei Ausführung das Script im Notepad und startet nicht (wie vielleicht von Windows Scripting Host gewohnt) das Script! Als Abhilfe hier nun die Schnellanleitung zum Handling und Testen eines einfachen Scripts in der PowerShell: Zuerst wird (außerhalb der PowerShell) ein neues Textfile mit Notepad mit einer Zeile (zur Anzeige der Betriebssystem-Version mit gwmi win32_operatingsystem) erstellt: Das File wird in C:\Script\test1.ps1 gespeichert. Nun, wie wechselt man (in der PowerShell) das Verzeichnis? cd C:\Scriptdir Microsoft hat übrigens auch Altbewährtes - Flashback! ;-) - aus einer anderen Welt übernommen: pwd, chdir, ls, ... Logisch erscheint, nun einfach das Script test1.ps1 aufzurufen... Das klappt aber so noch nicht. Warum? Die PowerShell verwendet eine "excution policy", welche verhindert, dass nicht signierte Scripts aufgerufen werden (versuchen Sie mal Get-ExecutionPolicy um anzusehen welche Policy eingestellt ist oder Get-Help About_Signing). Das bedeutet, wir stellen mal die Policy auf "RemoteSigned" ein: Set-ExecutionPolicy RemoteSigned Neuerlicher Aufruf von test1.ps1... es klappt noch immer nicht. Durch das Ändern der Policy ist es möglich, Scripts aufzurufen. Allerdings - obwohl wir uns im richtigen Verzeichnis befinden - behandelt die PowerShell Pfade anders als gewohnt. Das bedeutet, es muss immer der Pfad zum Script mit angegeben werden: C:\Script\test1.ps1 (oder kürzer mit ".\":) .\test1.ps1 Nun funktioniert der Aufruf! Wenn C:\Script im PATH vorhanden ist, kann die Pfadangabe entfallen. Um den aktuellen PATH auszugeben, verwenden Sie beispielsweise $env:path und zerlegen diesen mit Split(";") nach dem Trennzeichen ";" in einzelne Elemente:$a = $env:path; $a.Split(";") Hinweis: $-Zeichen definieren übrigens Variablen. D.h. $a wird der Environment-Variable zugewiesen und gibt im zweiten Teil die Variable aus. Nachdem es sich um .net Objekte handelt, sind deren Eigenschaften und Methoden (wie hier .Split verwendbar). Dies ist auch die Stärke der PowerShell, dass fast alle .net-Objekte verwendbar und "pipe-able" (weiterverwendbar) sind. Um dem PATH eigene Verzeichnisse hinzuzufügen verwenden Sie:$env:path = $env:path + ";c:\scripts" Achja noch ein Tipp: Bei Script-Aufrufen in Pfaden mit Leerzeichen muss der Pfad - wie gewohnt - in "C:\Mein Script\test1.ps1" eingefasst werden UND dieser "String" mit dem & - Zeichen als Call-Operator aufgerufen werden: & "C:\Mein Script\test1.ps1" Und wie kann man nun ein PowerShell-Script außerhalb der PowerShell aufrufen? Die Lösung ist einfach: Aufrufen der PowerShell mit dem Script (und der optionalen Anweisung -noexit, damit die PowerShell geöffnet bleibt): powershell.exe -noexit c:\script\test1.ps1 Das wars! Mit diesem Handwerkszeug steht die Basis zum Experimentieren mit PowerShell Scripts bereit und die Fülle an bereits verfügbaren Scripts kann getestet und angepasst werden. Das Windows PowerShell Owner’s Manual liefert die ersten Informationen zur Verwendung der PowerShell, das Windows PowerShell 1.0 Documentation Pack eine Getting Started-Dokumentation. Zum Einstieg empfehle ich u.a. die Links Scripting with Windows PowerShell im Microsoft Script Center und das Blog des PowerShell Teams sowie den Download des Windows PowerShell Graphical Help File (PowerShell.chm). Es gibt auch bereits eine deutschsprachige community mit einem Angebot an News, Informationen, Blogs und Tutorials. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Entdecken der Fähigkeiten der PowerShell und beim Scripten! Beitrag von Toni Pohl

Zwei neue Tools: MSCD (CTP) und Network Monitor 3.1

Sie wollen eine große Datei herunterladen und der Download bricht immer wieder ab? Abhilfe schafft der Microsoft Secure Content Downloader (MSCD) July 2007, welcher als Community Technology Preview (CTP) verfügbar ist. MSCD arbeitet im peer-to-peer Prinzip und lädt Teile des Downloads von anderen Clients und fehlende Teile vom zentralen Server. Damit wird eine wesentlich schnellere Downloadrate erreicht und MSCD kann unterbrochene Downloads fortsetzen. Die CTP ist allerdings nur für 4 Wochen lauffähig, es ist also damit zu rechnen, dass bald die finale Version verfügbar sein wird. Microsoft Network Monitor 3.1 (MN) ist ein Network Protocol Analyzer, welcher Netzwerk-Traffic mitprotokollieren und analysieren kann. Version 3.1 ist ein Update zur Version 3.0 und ersetzt die Versionen 2, ein Word Dokument beschreibt die Fixes. Microsoft Network Monitor 3.1 ist unter Windows Server 2003, Windows Server 2003 x64 Editions, Windows Vista, Windows XP und Windows XP 64-bit lauffähig. Einige Neuerungen der Version 3.1: Unterstützung von Wireless (802.11), RAS-Tracing, Filter mit rechter Maustaste, Update per WU, neue und schnellere Parser-Engines. Ein eigenes Technet-Blog informiert über weitere Fähigkeiten und How-To´s. Beitrag von Martina Grom

Visual Studio 2008 Beta 2 und .NET 3.5 Beta 2 verfügbar

Brandaktuell hat Microsofts .NET Visionär Scott Guthrie, General Manager der Microsoft Developer Division, am 26. Juli in seinem Blog die Verfügbarkeit von Visual Studio 2008 Beta 2 und von .NET 3.5 Beta 2 angekündigt. Unter anderem beschreibt Scott in seinen "Installation Notes" auch einige Fallstricke und Neuerungen von VS 2008. Mehr Infos sind auch in Scott´s Präsentationen zu finden. Hier gehts zum Download des VS 2008, alternativ finden Sie hier die Express Editions Visual Basic, Visual C#, Visual C++ und Visual Web Developer 2008. Es gibt auch bereits weitere Erfahrungsberichte zur Installation des VS 2008 Beta 2. Die Beta 2 soll nahezu "feature complete" sein, ein Whitepaper gibt Überblick über die neuen Funktionen von VS 2008 (Orcas). Beitrag von Toni Pohl

Neues im SQL Server 2008 - your data any place, any time

Der SQL Server 2005 war bereits ein Meilenstein in der Geschichte der Datenbanksysteme. Microsoft hat nun seine Vision der Application Server wieder stark erweitert und die neue Version SQL Server 2008 angekündigt. Die aktuelle Version SQL Server 2008 June CTP sowie Dokumentationen, Infos und Webcasts finden Sie hier. Es gibt mittlerweile schon einige Webseiten mit Informationen über die neuen Funktionen und Erweiterungen des SQL Server 2008. Dort liest man von den vier Hauptthemen "Mission Critical", "Pervasive Insight", "Dynamic Development" und "Beyond Relational". Nur, was bedeuten diese Begriffe? Microsoft sieht in der Version 2008 die neue Basis als Datenplattform für die nächste Generation von Datengesteuerten Applikationen - eine "große" Sicht der Dinge und "simple as that". ;-) Hier eine kurze Zusammenfassung der neuen Funktionen des SQL Server 2008: Mission Critical: Sicherheit durch Verschlüsselung, Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit, Systemadministration, hohe Stabilität und Ressourcen-Planung (Transparent data encryption, Extensible key management, Hot Add CPU, Policy-based Management, Declarative Management Framework, Streamlined installation, Optimized and Predictable System Performance, Resource Governor für Workload-Management) Pervasive Insight: Business-Intelligence (BI) Optimierungen und Erweiterungen, schnellere Berechnungen bei höherem Datenvolumen (Data compression, Partitioned table parallelism, MERGE SQL, Scaleable SSIS, Scalable Analysis Platform, Scalable Reporting, Rich Information Experiences) Dynamic Development: Rasche Entwicklung, flexible neue Datentypen, Offline-Szenarien durch neue Synchronization Services in ADO.NET und Offline Designers in Visual Studio (ADO.NET, CLR, LINQ, Occasionally Connected Systems) Beyond Relational: Verwalten von unstrukturierten Daten, neue Datentypen (z.B. das langersehnte "nur" DATE und TIME, kein 8KB Limit für user-defined types), Fulltext über mehr Datentypen (Store Any Type of Data, Location Intelligence für geographische Informationen) Zum Thema BI: Der SQL Server 2008 soll besonders gut mit Analyse-Werkzeugen wie Excel 2007, ProClarity, SharePoint Server 2007 und dem Office PerformancePoint Server 2007 zusammenarbeiten. Eine Beschreibung der neuen Funktionen finden Sie im White Paper Product Overview SQL Server 2008 (englisch). Beitrag von Toni Pohl

Microsoft Worldwide Partner Conference 2007, Gemeinsamer Launch von Windows Server 2008, Visual Studio 2008 und Microsoft SQL Server 2008

Auf der Microsoft Worldwide Partner Conference 2007 (WWPC) von 10. bis 12. Juli in Denver, Colorado, wurden den Microsoft Partnern Best-Practises, Produkt-Neuerungen und Vertriebsmodelle vorgestellt. Auch zu diesem Event gibts wieder eine virtuelle Website mit Webcasts, einen Pressroom und eine Fülle von Material. Es gab auch zuvor bereits einige Gerüchte über die voraussichtlichen Markteinführungs-Termine der neuen Produkte Windows Server 2008 (Longhorn), SQL Server 2008 (Katamai) und Visual Studio 2008 (Orcas). In seiner Keynote löst Kevin Turner, Chief Operating Officer, Microsoft Corporation, das Geheimnis: Es wird ein gemeinsames Launch-Event für diese drei Software-Produkte am 27. Februar 2008 in Los Angeles, California, geben. Pressemeldung: "...In anticipation for the most significant Microsoft enterprise event in the next year, Turner announced that Windows Server® 2008, Visual Studio® 2008 and Microsoft SQL Server™ 2008 will launch together at an event in Los Angeles on Feb. 27, 2008, kicking off hundreds of launch events around the world..." Kevin Turner wörtlich: "...And your question to me might be when, when will you do this Microsoft? It says announcing; when?Well, here's when. We're going to do it on February 27, 2008 worldwide. It's the biggest single launch we've got in Microsoft on one day..." Jetzt sind bereits Beta-Versionen und CTPs verfügbar, brandaktuell beispielsweise die Windows Server 2008 June 2007 CTP. Windows Server 2008 wird übrigens  laut Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) in Los Angeles im Mai 2007 das letzte 32-Bit Betriebssystem werden. Klar, mittlerweise ist 64-Bit Hardware schon längst Standard. Voraussichtlich wird es Windows Server 2008 in drei Varianten geben: Small Business, Midmarket und Storage Server. Eine R2 Version ist für 2009 vorgesehen. Beitrag von Toni Pohl

SQL Server Builds und Versionen identifizieren

Wissen Sie, welche Version von Microsoft SQL Server auf einer Maschine läuft? Im SQL Management Studio sehen Sie neben der verbundenen Instanz die Versionsnummer, zum Beispiel 9.00.3042 wenn Sie SP2 installiert haben. Die Version Developer, Standard, Enterprise, etc. sowie die Build-Nummer finden Sie im SQL Server 2005 in den Eigenschaften der SQL Instanz und im Menü Hilfe/Info. Die TSQL-Abfrage select @@VERSION liefert ebenfalls die aktuelle Version der SQL Server-Instanz, beispielsweise Microsoft SQL Server 2005 - 9.00.3054.00 (Intel X86)   Mar 23 2007 16:28:52   Copyright (c) 1988-2005 Microsoft Corporation  Developer Edition on Windows NT 6.0 (Build 6000: ) oder etwas besser lesbar mit SELECT SERVERPROPERTY('productversion'), SERVERPROPERTY ('productlevel'), SERVERPROPERTY ('edition') zeigt beispielsweise 9.00.3054.00, SP2, Developer Edition. Hier die zusammengefassten SQL Server Versionen im Überblick:   RTM/No SP SP1 SP2 SP3 SP4 SQL Server 2005 9.00.1399 9.00.2047 9.00.3042         SQL Server 2000 8.00.194 8.00.384 8.00.532 8.00.760 8.00.2039 SQL Server 7.0 7.00.623 7.00.699 7.00.842 7.00.961 7.00.10 Quelle: KB-Artikel 312185 - Ermitteln der SQL Server-Version und -Edition (englische Version hier) Der KB-Artikel 937137 von Ende Juni 2007 (englische Version hier) gibt Auskunft über alle Builds, welche nach SP2 veröffentlicht wurden! Alle SQL Service Packs sind kumulativ, das bedeutet, dass alle Updates und Fixes bis zum Zeitpunkt des Service Packs im Service Pack enthalten sind. Damit kann zum Beispiel eine frisch installierter SQL Sever 2005 sofort auf Stand SP2 gebracht werden. Beim Update eines Service Packs für SQL Server 2005 gilt dies im Gegensatz zu SQL Server 7 und 2000 für alle SQL Dienste auf der Maschine und die Offline-Dauer ist sehr gering. Einige weitere brauchbare Links und eine komplette Liste der SQL Server Builds mit einer kurzen Beschreibung der Fixes und Link zur ausführlichen KB-Beschreibung finden Sie u.a. in den Blogs hier (englisch): http://ianblythmanagement.wordpress.com/2006/12/11/sql-versions/ http://www.aspfaq.com/sql2005/show.asp?id=20 http://sqlserverbuilds.blogspot.com/ (Liste der Fixes mit KB-Links) Beitrag von Toni Pohl

SharePoint bunt

Vor kurzem habe ich hier einen Artikel über die SharePoint 3.0 Application Templates veröffentlicht. Passend zu diesem Customzing-Thema von SharePoint empfehle ich als Nachschlag hübsche, bunte Designs. SharePoint-Seiten basieren auf sog. "Master-Pages". Das Konzept stammt von ASP.NET 2.0: Eine Vorlagenseite enthält das Basislayout und alle Seiten, welche davon erben erhalten das Aussehen und eine Basisfunktionalität von der Master-Page. In einem SharePoint-Web können beliebig viele Master-Pages vorhanden sein, per SharePoint Designer sind diese sehr leicht zu integrieren und umzuschalten. Die neuen Vorlagen sind kostenlos und in 4 Geschmacksrichtungen á 5 Farben verfügbar und tragen die Namen Clarity, Horizon, Reverse und Block. Die Beispiel-Vorlagen können selbst angepasst, erweitert und in WSS 3.0 und MOSS 2007 verwendet werden. Hier geht´s zum Download und zur Übersichtsseite. Viel Spaß beim Ausprobieren! Beitrag von Toni Pohl

Silverlight pur

Silverlight hat nun eine eigene Produkt-Website: http://www.microsoft.com/silverlight Hier erfahren Sie alles rund um das Thema Silverlight, es gibt kurze Videos, News und Links zu Blogs des Development-Teams sowie den Download von Silverlight 1.0 Beta für Windows und Mac. Beitrag von Toni Pohl

SharePoint Fantastic 40 Application Templates

Microsoft Windows SharePoint Services 3.0 (WSS) und Microsoft Office SharePoint Server 2007 (MOSS) bieten eine Plattform als zentrale Dokumentenaustausch-, Workflow und Portallösung. WSS als der "kleine" Bruder ist Bestandteil des Windows Servers 2003, MOSS ist die umfassende Server-Variante. Die neuen Versionen WSS 3.0 bzw. MOSS 2007 sind seit Herbst 2006 verfügbar und wurden rundum erneuert. Die Möglichkeiten der SharePoint-Portale sind - durch fertige Anwendungen, Integration und Erweiterbarkeit - riesig. Microsoft stellt seit Jahresbeginn eine ganze Reihe von fertigen Site-Vorlagen kostenlos zur Verfügung, und zwar im Windows SharePoint Services Application Template Resource Center (s.u.). Die Application Templates sind eine Sammlung von gesamt 40 Lösungenmit dem hübschen Namen "Fantastic 40 Application Templates". 20 Templates sind die "Site Admin Templates" in englisch, die restlichen 20 sind die "Server Admin Templates" und mehrsprachig ladbar. Was beinhalten die Templates? Nun, die Palette reicht von der Bug Tracking Datenbank, einer Call Center-Lösung mit Workflows über viele verschiedene Team Work Sites, eine gemeinsame KnowledgeBase, bis hin zum Urlaubskalender, Wiki und Zeiterfassung. Eine Liste der Vorlagen finden Sie unten in den Links. Neu ist auch, dass es nun Beschreibungen als Word-Dokument zu jedem einzelnen Template für IT-Pros Technical Decision Makers (TDM) und Business Decision Makers (BDM) gibt: Hier die Links zu den Downloads (englisch): Übersicht der Application Template Datasheets Windows SharePoint Services 3.0 Application Templates: All Site Admin Templates - diese Templates können ohne administrativen Zugriff auf dem SharePoint Server installiert werden. Windows SharePoint Services 3.0 Application Templates: All Server Admin Templates - diese Templates benötigen zur Installation administrativen Zugriff auf den SharePoint Server. Microsoft SharePoint Products and Technologies Team Blog / The official blog of the SharePoint Product Group - Link direkt zum Blog der SharePoint Entwicklungsgruppe Hinweis: Vor der Installation irgendeines Application Templates muss einmalig das Windows SharePoint Services 3.0 Application Template: Application Template Core installiert werden. Diese Voraussetzung mit Installationsanleitung findet sich jedoch auch direkt in den Templates und extra in obigem Link. Sie werden bestimmt die eine oder andere für Ihr Unternehmen sinnvolle Applikation finden. Viel Spaß beim Ausprobieren der Templates - es lohnt sich! Beitrag von Toni Pohl