blog.atwork.at

news and infos about microsoft, technology, cloud and more

Der neue Windows Webserver - IIS7 News

Microsoft´s Webserver Internet Information Server geht in eine neue Runde: mittlerweile ist die Version 7 als "major upgrade of IIS" in Windows Vista und in Windows Server 2008 verfügbar: IIS7 Das Ziel des IIS-Teams war einfach: den besten Webserver zu schaffen, den Microsoft je hervorgebracht hat. Webserver sind heutzutage ja mehr als einfache Maschinen, die Webseiten liefern und Logfiles schreiben, sondern Applikations-Server mit Security, Services, Lifecycle-Mechanismen, Automatismen, Balancing und weiteren Fähigkeiten. Eine Liste der neuen Funktionen des IIS ist auch unter Overview of Available Features in IIS 7.0 zu finden:IIS7 ist inklusive der Version Windows Vista Home Premium Edition aufwärts Bestandteil des Betriebssystems und natürlich in allen Windows Server 2008-Versionen integriert. FTP ist beispielsweise ab Windows Vista Ultimate, Business und Enterprise Editions verfügbar. Hier nun einige Highlights in einer kurzen Zusammenfassung: Alle Anfragen an den Server (requests) verstehen nun HttpModules und HttpHandlers . Damit werden Themen wie authentication, authorization, logging, url-rewriting, auditing usw. und .NET sehr einfach verwendbar. Die ASP.NET configuration ist nun in IIS integriert. IIS verwendet nun dasselbe web.config Modell wie ASP.NET Applikationen. Damit können default pages, IIS security, logging einfach in der web.config eingestellt und diese dann per FTP auf den Webserver kopiert werden! Sehr praktisch, um eine ganze Webapplikation weiterzugeben oder für Hosting-Szenarien... Es gibt ein integriertes Admin UI-Werkzeug, mit welchem Membership, Roles und Provider administriert werden können. Es gibt eine klare Trennung zwischen den einzelnen Kategorien und Einstellungen. Besseres Error-Handling durch "Failed Request Event Buffering". Damit können dem Benutzer genauere Informationen mitgeteilt werden. Zusätzlich gibts noch Anweisungen, wie der Fehler möglicherweise behoben werden kann:   Neue API und command-line-tools: Webs anlegen, ändern, Stati anzeigen usw. Damit ist es beispielsweise rasch möglich, alle aktiven worker-Processes anzuzeigen und wie lange sie bereits laufen. Mit Scripts sind diese "alltäglichen Arbeiten" dann leicht abrufbar und automatisierbar. Mehr Infos zu IIS7 gibt u.a. in Scott Guthrie´s blog und im IIS DownloadCENTER. Hier gibt´s Tools, Beispiele und Scripts für IIS6 und IIS7. Ein eigenes Video The .NET SHOW: Robert Hess interviews Bill Staples and Scott Guthrie about IIS7 zeigt eine Diskussion und einige der neuen Features des IIS7. Eine neue IIS-Ära beginnt! Beitrag von Toni Pohl

Windows Server 2008 RC0 Evaluierungs-Links

Erst gestern gab es die Neuigkeit zum Windows Server 2008 RCO mit vielen spannenden Links, heute liefere ich gleich noch welche nach!   Wir kennen es ja schon alle ganz lange, aber hier noch einmal als Erinnerung: das Technet Trial Center bietet Trial Software (nona), Virtual Labs, VHD's und vieles mehr. Zum Windows Server 2008 RCO kann man sich die die Trialversionen zum Probieren laden: Technet Evaluierung Windows Server 2008. Wieder in Englsich, Deutsch, Französich, Spanisch, Japanisch. In 32bit und 64bit Ausführung. Standard, Enterprise, Datacenter, Web - für jeden sollte was dabei sein. Es lohnt sich, hier regelmäßig vorbeizuschauen! Fröhliches Probieren! Beitrag von Martina Grom

Windows Server 2008 RC0 seit heute verfügbar!

Jetzt ist es offiziell: seit heute ist der Windows Server 2008 RC0 verfügbar. Gleich zum Start gibt es ihn in einigen Sprachen: neben Englisch und Deutsch finden sich auch Französisch, Spanisch und Japanisch. Die Images gibts hier: Windows Web Server 2008 RC0 Windows Server 2008 RC0 Standard Edition Windows Server 2008 RC0 Enterprise Windows Server 2008 RC0 for Itanium-based System Windows Server 2008 RC0 Datacenter Im Gegensatz zu manchen Kollegen bin ich ja eine Verfechterin von Manuals lesen - und zwar VOR der Implementierung, deshalb hier die Links zu Systemvoraussetzungen und technischem Überblick in Englisch): System Requirements and Installation Documentation for Windows Server 2008 Release Candidate Windows Server 2008 Technical Overviews Windows Media Services finden sich in einem Standalone Package:  Windows Media Services for Windows Server 2008 RC0 Zur Virtualisierung finden Sie hier weitere Infos: Release Notes for this Release of Windows Server Virtualization Gadget Time! Für alle Gadget Fans: es gibt auch ein Gadget, wo man einen Countdown zum Launch findet.Windows Server 2008 Launch Gadget         Beitrag von Martina Grom

Exchange 2007 Dokumentationen News

In Exchange 2007 hat sich im September wieder einiges getan, wie das Blog des Microsoft Exchange Teams (mit der treffenden Sprechblase) zeigt. Vom Exchange Documentation Team wurde fast ein Dutzend WhitePapers im Exchange-Blog veröffentlicht, von "Deploying Exchange ActiveSync in Exchange Server 2007" bis zu "Unified Messaging Technical Reference - Part 6". Im Exchange-Blog sind im Bereich Files eine Reihe von Videos, Screenshots, Tools und Scripts verfügbar. Es existiert auch eine Dokumentation was sich mit Exchange 2007 SP1 verändert hat: What's New in Exchange Server 2007 SP1 (Exchange 2007 SP1 kann übrigens unter Windows Server 2008 installiert werden). Weitere Infos und Artikel zu diesem spannenden Thema gibts unter anderem im TechCenter. Beitrag von Toni Pohl

Tafiti - Suchergebnisse mit Silverlight

Seit 22. August ist Tafiti online. Tafiti ist eine experimentelle Suchmaschine basierend auf Live Search, welche eine Weboberfläche mit Microsoft Silverlight bietet. "Tafiti" ist Suaheli und steht für "forschen" (der Name klingt ja schon cool und neu). Die Oberfläche wird noch als Beta-Version ausgegeben, funktioniert aber bestens. Für die Anzeige der Website ist das aktuelle Silverlight-PlugIn erforderlich. Wenn dieses noch nicht installiert ist, folgt eine Download-Möglichkeit mit Installation. Die Suchmaschine präsentiert sich mit einer gewohnten Textbox und anklickbaren Kategorien (Books, Feeds, News, Images und Web). Suchergebnisse können mit Drag & Drop einfach im rechten Bereich gemerkt werden. Die Links können selbst mit einem "Label" versehen werden. Ein Klick auf den gemerkten Link zeigt eine Kurzinfo der Website. Dazu gibts noch eine Fülle von weiteren Möglichkeiten (siehe FAQs).   In einem kurzen Walk-Through (in Silverlight-Streaming-Technologie) werden die Möglichkeiten von Tafiti schön gezeigt.Suchen Sie mal in Tafiti nach tafiti und experementieren Sie ein wenig mit den Suchergebnissen und Möglichkeiten! Schon eine Vorläufer-Version Ms. Dewey -  wer´s noch nicht kennt unbedingt mal vorbeischauen :-) - und nun Tafiti zeigen Microsofts Interesse und Forschung in Hinblick auf kommende Suchmaschinen-Technologien und -Visualisierungen. Schauen Sie rein! Beitrag von Toni Pohl

Surface - Technische Gedanken zu einem angeblich untechnischen Produkt

Letzten Samstag war ich auf einer Flughafenbesichtigung - dankenswerterweise habe ich bei einem Gewinnspiel etwas gewonnen: ein Vormittag Flughafen Wien mit Besichtigung des Towers, einer Flughafenrundfahrt und Besuch bei der Feuerwehr (und den Feuerwehrmännern). Zum Abschluss waren wir noch im Visit Air Center. Was das alles mit dem Technet Blog zu tun hat? Nun ja, jetzt kommts: das Visitair Center ist neu ausgestattet. Touchscreens, Kopfhörer, Bildschirme und vieles mehr. Unter anderem gibt es da auch einen Präsentationstisch (ok, er ist sehr groß), auf dem man Magnetkarten ablegt und dann an den dafür definierten Punkten weitere Infos erhält - Zum Flughafen, zur Geschichte, etc. etc. Klingelts? Tisch - Informationen - Surface! Nicht alle meiner Kollegen sind der Meinung, dass Surface für Techniker interessant sein könnte. Tja, mag schon sein. Andererseits - welche Anwendungsgebiete hätten wir alle mit Surface? Der Flughafen hat es mir eindrucksvoll gezeigt - die haben ein Surface quasi nachgebaut. Für mich ist es definitiv interessant: durch meinen Focus auf Onlinelösungen und deren einfache Anwendung sind Kiosksysteme und solche Präsentationsflächen immer eine tolle Sache: durch einfache Berührungen werden Befehle ausgeführt, Bilder gezeigt, Daten synchronisiert, Präsentationen gezeigt, Kartenspiele aufgerufen, Tischrechnungen aktiviert, Musikdateien abgerufen, Oberflächen grafisch illustriert, Pläne veranschaulicht, Zeichnungen entworfen, Gesellschaftsspiele abgerufen, Hotels gesucht, Barrierefreiheit erzeugt.... nahezu unendlich, was es da für Möglichkeiten geben wird. Video: Possibilities of Microsoft Surface Ich jedenfalls bin jetzt schon ein Fan davon. ;-) Aber natürlich auch die technischen Details sind zu liefern: Ein 30'' Schrim, eingebaut in einen Tisch. 5 Kameras. Ein Computer. KEIN Touch Screen, sondern ein Touch Interface - die Kameras zeichnen die Bewegungen am Tisch auf. Surface ist für 52 gleichzeitige Berührungen optimiert - klingt witzig - ist es auch, aber trotzdem mal kurz nachrechnen: 4 Personen mit 10 Fingern und 12 Dinge, die am Tisch liegen. Also alle Gadgets, die man so hat, alle vier Personen haben gleichzeitg Kamera, Phone und Zune am Tisch. :-) Klar, Surface hat natürlich Ethernet, Wireless und Bluetooth. Weitere Details finden sich hier. Die Kollegen vom readyblogAustria haben auch schon darüber berichtet und sind offensichtlich auch der Meinung, dass Surface etwas bahnbrechendes werden könnte (seien wir uns doch ehrlich: es ist NICHT bequem, ein 4x5 cm grosses Handydisplay mit dem Finger zu bedienen). Sehen Sie hier:Video: Power of Microsoft Surface Die offizielle Website zum Thema gibts auf Microsoft Surface. Viele nette Links haben die Kollegen aus der Schweiz in Ihrem Surface Artikel gesammelt, besonders erwähnenswert ist das 18 Minutige englische Video auf on10.net, wo Surface Live gezeigt wird. Beitrag von Martina Grom

Wsusutil.exe - den WSUS in Schuss halten

Man kann es gar nicht oft genug sagen: haltet Eure Systeme fit, haltet Eure Systeme gepatcht, spielt Updates regelmässig ein, etc. etc. Viele werden das jetzt belächeln und als alten Hut abwinken, leider komme ich aber immer wieder zu Kunden, die Ihre Systeme nach wie vor nicht patchen, bzw. vom WSUS (Windows Server Update Services) noch nie gehört haben. Dabei ist es damit so einfach, ganze Netzwerke zu aktualisieren - ohne Administration per Pedes. Wer allerdings mit dem WSUS arbeitet, wird ihn nicht mehr missen möchten. Wenn da nicht die sache mit dem vielen Speicherplatz wäre. Update für Update wird geladen, da kommen schon etliche GBytes zusammen. Und so mancher Festplattenplatz, der eigentlich reichen müsste, wir immer enger und enger. Das passiert vor allem dann, wenn man mehrere Sprachen bzw. viele Programme synchrnisiert - WSUS hält ja mittlerweile nicht mehr nur Betriebssysteme, sondern auch Office, Visual Studio, SQL Server, etc. etc. am aktuellen (Update-)Stand. Um den WSUS zu optimieren, gibt es das Tool wsusutil.exe, das bei jeder WSUS Installation mit dabei ist. Mit diesem Tool gibt es einige Einstellungsmöglichkeiten: WSUSUtil.exe exportWSUSUtil.exe importWSUSUtil.exe migratesusWSUSUtil.exe movecontentWSUSUtil.exe resetWSUSUtil.exe deleteunneededrevisionsWSUSUtil.exe listinactiveapprovalsWSUSUtil.exe removeinactiveapprovals Was die einzelnen Befehle tun, können Sie hier in der englischen Technet nachlesen. Sollte man den WSUS etwas verkleinern wollen, hilft: WSUSUtil.exe deleteunneededrevisions Dieser Befehl macht gleich mal einige GB Platz auf einem Laufwerk - oft schon ausreichend, um einfach wieder mehr Platz zu haben. Wichtig vor dem Ausführen ist: den WSUS im IIS beenden! Ich habe mir dazu eine kleine Batchdatei angelegt, da wir mehrere WSUSe verwalten und dies ab und zu ausführen: cd [Systemlaufwerk]:\[Programmverzeichnis]\Update Services\ToolsWSUSUtil.exe deleteunneededrevisions pause Tja, aber was, wenn dieser Eingriff doch nicht mehr ausreicht? Dann kommt movecontent zum Einsatz, wo mit einem Befehl die Content-Files des WSUS verschoben werden - auf eine - hoffentlich - größere Festplatte oder ein größeres Laufwerk. Die Syntax von movecontent lautet: wsusutil movecontent contentpath logfile -skipcopy Für eine Batchdatei: cd [Systemlaufwerk]:\[Programmverzeichnis]\Update Services\Tools WSUSUtil.exe movecontent [Laufwerk]:\[Name des ordners, wo hinverschoben werden soll]\ [Laufwerk]:\[Verzeichnisname]\logfilename.log pause Das Zielverzeichnis muss in NTFS formatiert sein. Der Vorgang kann schon eine Weile dauern, also bitte um Geduld! Nach dem erfolgreichen Verschieben sollte das Logfile so aussehen: 2007-08-18T11:52:42 Successfully stopped WsusService.2007-08-18T11:52:42 Beginning content file location change to e:\WsusContent\2007-08-18T12:27:43 Successfully copied content files.2007-08-18T12:27:43 Successfully changed WUS configuration.2007-08-18T12:27:45 Successfully changed IIS virtual directory path.2007-08-18T12:27:45 Successfully changed registry value for content store directory.2007-08-18T12:27:45 Successfully changed content file location.2007-08-18T12:27:47 Successfully started WsusService.2007-08-18T12:27:47 Content integrity check and repair...2007-08-18T12:27:47 Initiated content integrity check and repair. Tja, den alten Content: den müssen Sie dann von Hand löschen.... Übrigens: den WSUS gibt es jetzt bereits in der Version 3.0. Mehr darüber in einem späteren Beitrag. ;-) Wer ihn _wirklich_ noch nicht kennt, hier ein paar Links: Microsoft Windows Server Update Services Erste Schritte mit WSUS Patch Management, das neue Maßstäbe setzt Webcast zu WSUS Beitrag von Martina Grom

Das Zertifikat ist abgelaufen! - Das Zertifikat ist abgelaufen?

Wer kennt es nicht: gaaanz dringend noch eine Kleinigkeit im System machen - schnell remote anmelden, alles erledigen, fertig. Denkste. Schadenfroh meldet sich ein abgelaufenes Zertifikat, welches die Verbindung sicherstellt - tja, das wars dann wohl mit "ich brauche nur noch 5 Minuten". Um solche unliebsamen Dinge zu vermeiden, hat Microsoft jetzt seine PKI-Dienste mit einem Tool aufgewertet: Identity Lifecycle Manager (ILM). Zertifikatverwaltung, Identitätsbereitsstellung und die Verwaltungsfunktionen des Identity Integration Servers werden in diesem Produkt vereint. Der ILM-CM Manager (in Langform: Identity Lifecycle Manager Certificate Management) erfordert für die Installation SQL Server und Active Directory. Die Installation erfolgt Assistenten-gestützt - mit einigen Vorbereitungsschritten: Schemaerweiterung .net Framework 2.0 SQL Server IIS SMTP ... Die Verwaltung erfolgt danach über eine Weboberfläche. Eine tolle Anleitung und Kurzvorstellung des Tools finden Sie hier: Ein leistungsfähiges neues Tool für die Zertifikatsverwaltung Englische Produktinfoseite Englische Technet Infos Weitere Infos zur Identitätsverwaltung:Englische Identity Solution Seite MIIS Ressource Tool Kit Erstellen eines einstufigen Bereitstellungsworkflows Identitäts- und Zugriffsverwaltung: Einfacheres einmaliges Anmelden mittels ADFS Beitrag von Martina Grom

DPM 2007 - Webcast zu virtuellen Welten

Passend zu meinem Artikel vom Data Protection Manager 2007 freue ich mich besonders, hier den nächsten Webcast am 30. August 2007 zu diesem spannenden Thema anzukündigen - hier geht es um den System Center Data Protection manager und seinen Einsatz in virtuellen Umgebungen. Durch das kürzlich erschienene Servicepack 1 für Virtual Server 2005 R2, das den Virtual Server Volume Shadow Copy Service Writer einführt, ist es dem DPM nun möglich, auch die immer grösser werdende Zahl an virtuellen Umgebungen zu schützen. Übrigens: DPM 2007 Beta Tester können jetzt auch eine XBox gewinnen. ;-) Beitrag von Martina Grom

MMPC = Mehr zum Thema Sicherheit

Es gibt Themen, da können IT-Pros gar nicht gut genug informiert werden. Dazu gehört zweifelsohne das Thema Sicherheit. Oft wissen IT-Abteilungen erst nach Attacken, Hacks und Missbrauch, wie sie auf solche Vorfälle reagieren können und versuchen nachher, Löcher zu stopfen und ihre Infrastruktur sicherer zu machen.   Genau diesem Thema nimmt sich Microsoft mit einem neuen Online-Werkzeug an: Microsoft Malware Protection Center (MMPC). Das MMPC ist ein Web-Portal, welches über "Threat Research and Response" (also Bedrohung, Analyse und Reaktion) informiert und es sich zum Ziel macht, die eigene IT vorher zu überprüfen, und Schwachstellen und Störungen zu minimieren. Das Portal zeigt die aktuellsten und häufigsten Bedrohungen in den verschiedenen Bereichen wie Desktop, E-Mail, Adware/Spyware. Ein durchsuchbares Lexikon liefert Informationen über Viren und Exploits. So bringt die Suche nach "pdf attachment" über das derzeit recht aktuelle Spaming mit PDF-Dateien 434 Ergebnisse und auch brauchbare Hinweise, wie die Schädlinge in den einzelnen Antivirus-Programmen heißen, beispielsweise: Win32/BagzWORM_BAGZ.GEN (Trend Micro) W32/Bagz.gen@MM (McAfee) W32.Bagz@mm (Symantec) Vom MMPC können auch die aktuellsten Updates (Latest Definition Updates) für Windows Defender und Microsoft Forefront Client Security downgeloadet werden. Im Tools-Bereich sind Programme verlinkt sowie Links zu Security-Blogs: Vom kostenlosen Windows Defender bis hin zum umfassenden Schutz mit Microsoft Forefront. Es können auch verdächtige oder infizierte Files (bis 10MB) an Microsoft zur Untersuchung gesendet werden - nun kann man Viren an Microsoft schicken! :-)   Das Portal präsentiert sich zeitgemäß und funktionell. Ein Link führt direkt zum Microsoft Security Intelligence Report (der Report Juli bis Dezember 2006 ist übrigens wirklich interessant und hier ladbar).  Unsere Kollegen vom Ready Blog Austria haben auch bereits Ende Juli in ihrem Beitrag über MMPC berichtet, aber man kann Security ja bekanntlich gar nicht oft genug an den Mann bringen! Tipp: Melden Sie sich gleich für den monatlichen Security Newsletter an! Der Newsletter enthält Security Bulletins, Update-Infos, Webcasts-Links und vieles mehr zum Thema Sicherheit. Den letzten Newsletter können Sie übrigens hier online ansehen. MMPC ist ein guter Start, sich intensiver mit dem Thema Sicherheit in Ihrer IT-Infrstruktur zu befassen und bietet dazu eine Fülle an Links und Informationen. Auf Ihre sichere IT! Beitrag von Toni Pohl

HowTo Script in PowerShell

Langsam wird die neue PowerShell immer populärer. Im Windows Server 2008 ist die PowerShell bereits in der Evaluation Version inkludiert. Für alle anderen Windows Betriebssysteme muss die PowerShell 1.0 heruntergeladen und installiert werden (Voraussetzung ist nur das Vorhandensein des .NET Framework 2.0). Seit Ende Jänner ist die finale Version verfügbar, nun gibt es seit dem 31. Juli für die Benutzer der MUI Versionen von Windows XP und Windows Server 2003 eine PowerShell Version für x86, x64 und Server IA64 hier zu laden. (Hinweis: Die MUI Language Packs laufen nur unter den MUI Versionen von Windows. Zuerst muss die englische Version der PowerShell 1.0 installiert werden und danach das Language Pack for Windows PowerShell 1.0.) Die PowerShell arbeitet vollständig objektorientiert. Wie bei anderen Shells gibt es eine Pipeline, in der Ergebnisse von Befehlen an andere Kommandos weitergegeben und weiterverarbeitet werden können. Für alle jene, die sich die PowerShell noch nicht angesehen haben und einmal selbst drauflosprobieren wollen hier eine Quick-Start-Anleitung für das schnelle Erfolgserlebnis. Nach dem Download erfolgt die Installation zügig: Der Aufruf der PowerShell erfolgt einfach über den Pearl-Button und Aufruf der PowerShell (C:\WINDOWS\system32\WindowsPowerShell\v1.0\powershell.exe): Und schon geht´s los mit einfachen Kommandos: get-process Die PowerShell besitzt vielleicht den Charme der Eingabeaufforderung, bietet unter der Haube aber ein völlig neues Konzept der Administration von Windows-Rechnern und eine neue, zusätzliche Plattform der Automation. Beim Aufruf von Scripts lauert ein Stolperstein: Das gewohnte Ausführen von Scripts mit der Erweiterung .ps1 öffnet bei Ausführung das Script im Notepad und startet nicht (wie vielleicht von Windows Scripting Host gewohnt) das Script! Als Abhilfe hier nun die Schnellanleitung zum Handling und Testen eines einfachen Scripts in der PowerShell: Zuerst wird (außerhalb der PowerShell) ein neues Textfile mit Notepad mit einer Zeile (zur Anzeige der Betriebssystem-Version mit gwmi win32_operatingsystem) erstellt: Das File wird in C:\Script\test1.ps1 gespeichert. Nun, wie wechselt man (in der PowerShell) das Verzeichnis? cd C:\Scriptdir Microsoft hat übrigens auch Altbewährtes - Flashback! ;-) - aus einer anderen Welt übernommen: pwd, chdir, ls, ... Logisch erscheint, nun einfach das Script test1.ps1 aufzurufen... Das klappt aber so noch nicht. Warum? Die PowerShell verwendet eine "excution policy", welche verhindert, dass nicht signierte Scripts aufgerufen werden (versuchen Sie mal Get-ExecutionPolicy um anzusehen welche Policy eingestellt ist oder Get-Help About_Signing). Das bedeutet, wir stellen mal die Policy auf "RemoteSigned" ein: Set-ExecutionPolicy RemoteSigned Neuerlicher Aufruf von test1.ps1... es klappt noch immer nicht. Durch das Ändern der Policy ist es möglich, Scripts aufzurufen. Allerdings - obwohl wir uns im richtigen Verzeichnis befinden - behandelt die PowerShell Pfade anders als gewohnt. Das bedeutet, es muss immer der Pfad zum Script mit angegeben werden: C:\Script\test1.ps1 (oder kürzer mit ".\":) .\test1.ps1 Nun funktioniert der Aufruf! Wenn C:\Script im PATH vorhanden ist, kann die Pfadangabe entfallen. Um den aktuellen PATH auszugeben, verwenden Sie beispielsweise $env:path und zerlegen diesen mit Split(";") nach dem Trennzeichen ";" in einzelne Elemente:$a = $env:path; $a.Split(";") Hinweis: $-Zeichen definieren übrigens Variablen. D.h. $a wird der Environment-Variable zugewiesen und gibt im zweiten Teil die Variable aus. Nachdem es sich um .net Objekte handelt, sind deren Eigenschaften und Methoden (wie hier .Split verwendbar). Dies ist auch die Stärke der PowerShell, dass fast alle .net-Objekte verwendbar und "pipe-able" (weiterverwendbar) sind. Um dem PATH eigene Verzeichnisse hinzuzufügen verwenden Sie:$env:path = $env:path + ";c:\scripts" Achja noch ein Tipp: Bei Script-Aufrufen in Pfaden mit Leerzeichen muss der Pfad - wie gewohnt - in "C:\Mein Script\test1.ps1" eingefasst werden UND dieser "String" mit dem & - Zeichen als Call-Operator aufgerufen werden: & "C:\Mein Script\test1.ps1" Und wie kann man nun ein PowerShell-Script außerhalb der PowerShell aufrufen? Die Lösung ist einfach: Aufrufen der PowerShell mit dem Script (und der optionalen Anweisung -noexit, damit die PowerShell geöffnet bleibt): powershell.exe -noexit c:\script\test1.ps1 Das wars! Mit diesem Handwerkszeug steht die Basis zum Experimentieren mit PowerShell Scripts bereit und die Fülle an bereits verfügbaren Scripts kann getestet und angepasst werden. Das Windows PowerShell Owner’s Manual liefert die ersten Informationen zur Verwendung der PowerShell, das Windows PowerShell 1.0 Documentation Pack eine Getting Started-Dokumentation. Zum Einstieg empfehle ich u.a. die Links Scripting with Windows PowerShell im Microsoft Script Center und das Blog des PowerShell Teams sowie den Download des Windows PowerShell Graphical Help File (PowerShell.chm). Es gibt auch bereits eine deutschsprachige community mit einem Angebot an News, Informationen, Blogs und Tutorials. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Entdecken der Fähigkeiten der PowerShell und beim Scripten! Beitrag von Toni Pohl