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Greylisting - wenn Exchange 2003 Mails zu spät zustellt

Unter Greylisting versteht man, vereinfacht erklärt, ein Verfahren, wie man als Mailserveradministrator versucht, dem Spamaufkommen dadurch entgegenzuwirken, indem man davon ausgeht, dass böse "Spammer" nur einmal eine Mail an eine Mailadresse senden und bei einem falschen Antwortcode weiterziehen. Die Implementierung ist einfach und senkt natürlich auch den Traffic auf dem Mailserver. Unter Exchange 2003 kann es aber in seltenen Fällen zu Problemen beim Versand an Mailserver führen, die Spamabwehr mittels Greylisting betrieben. Hier kann es dazu kommen, dass die Mail, die von Exchange nicht zugestellt werden kann, einfach in der Messagequeue "verschwindet" und erst bei einem Neustart des SMTP-Services zugestellt wird. Peinlich, wenn der Server brav monatelang läuft und dann plötzlich Mails versendet werden, die schon etwas älter sind.   Greylisting kann man auch für Exchange verwenden - alle Infos dazu und zum Verfahren finden Sie hier. Was tun, wenn oben beschriebenes Verhalten auftritt. Unser Kollege, Daniel Melanchthon hat bereits vor einiger Zeit Lösungsvorschläge in seinem Blog gepostet: Probleme mit Greylisting   Die in seinem Blog geposteten Workarounds funktionieren gut. Mittlerweile gibt es jedoch auch einen Knowledgebaseartikel mit der Nummer 934709 und hier kann man sich auch einen Hotfix bestellen, wenn das Problem den eigenen Exchange Server trifft.   Die gute Nachricht ist übrigens: Unter Exchange 2007 gibt es dieses Problem nicht.   Da mir Antispam Methoden ein großes Anliegen sind, werde ich in weiterer Folge auch baldigst über Exchange Hosted Filtering berichten, ein tolles Mittel um Spam den Garaus zu machen!   Beitrag von Martina Grom

Visual Studio 2008 ist fertig

Seit gestern ist die RTM-Version (released to manufacturing) von Microsoft Visual Studio 2008 (Codename Orcas) fertig! Die Visual Studio Pakete entsprechen jenen von VS2005, also von der kostenlosen Express-Edition bis hin zur Visual Studio Team System 2008 Team Suite Es wurden mehr als 250 Features hinzugefügt, mit VS2008 kommt das Microsoft .net Framework 3.5 mit. Neu ist u.a., dass mit Multitargeting VS2008-Projekte für die .net Framework-Versionen 2.0, 3.0 und 3.5 angelegt werden können (ohne VS2005). Im Blog von Daniel Moth gibts eine Liste der Top 10 Themen über VS2008 und .net Framework. 3.5 VS2008 ist bereits für MSDN-Abonnenten auf der Liste der Top-Downloads verfügbar, hier gehts mit Klick aufs Logo zur Ankündigung und zu weiteren Links: Wichtiger Hinweis zum Download: Der Download ist nur auf der MSDN Subscriptions Home Page verfügbar (das Visual Studio 2008 Readme im Produkte-Baum weist auch darauf hin). Falls noch nicht aktualisiert, benötigen Sie den aktuellen msdn-Download-Manager und müssen Popup-Blocker deaktiviert haben. Mit dem offiziellen Launch am 27. Februar 2008 wird dann die Packerl-Version verfügbar sein, MSDN-Abonnenten sind hier klar im Vorteil. ;-) Beitrag von Toni Pohl

Listas - Neues aus den Microsoft Live Labs

Die Microsoft Live Labs sind ja immer für Neuigkeiten gut: Listas ist ein social bookmarking service, für Leute, die Ihre Bookmarks gerne mit anderen teilen. Wie übersetzt man "social bookmarking service" bloß? Vielleicht als "soziales Favoriten Service? ich denke, ich bleibe bei der englischen Version. Mit Listas können Benutzer ihre Links sammeln, sie mit Text, Bildern oder ganzen Websites versehen. Pro Liste können Sie entscheiden, ob diese nur von Ihnen oder auch von Ihren freunden angesehen werden kann. Texte können über einen kleinen WYSIWYG Editor hinzugefügt werden. Beitrag von Martina Grom

Ausblick auf Windows7 und MinWin

Apropos Virtualisierung: Microsoft´s Mann für Virtualisierung Eric Traut befasste sich schon bei Connectix (vor der Übernahme durch Microsoft 2003) mit Emulatoren und Kernel-Technologien und hat mit seinem Team neben den Produkten Virtual PC und Virtual Server eine neue virtuelle Maschinenarchitektur "Viridian" (Hypervisor mit Microkernel) entworfen, die Bestandteil von Windows Server 2008 sein wird. Wie auch channel9 berichtet, hat Eric vor gut einer Woche im Rahmen der annual computing conference "Reflections | Projections" der Universität von Illinois eine Präsentation über Microsofts Virtualisierungstechnologie gehalten. Dabei gab es auch einen kurzen Ausblick auf Windows 7 (mit dem hübschen Codename Vienna) - den Nachfolger nach Windows Vista - und eine kurze Präsentation von MinWin. MinWin ist ein internes Microsoft-Projekt mit dem Ziel den höchst effizienten Windows Kernel zu erreichen, der in Windows 7 verwendet werden soll ("scale down"). MinWin soll auf einem sehr kleinen Kernel mit nur etwa 100 Dateien und 25MB Festplattenplatz basieren (im Vergleich: Windows Vista besteht aus etwa 5000 Dateien und 4GB core) und - natürlich ohne grafische Oberfläche - nur um die 33MB RAM verbrauchen. Alle benötigten Services werden auf diesen Kernel einfach hinzugefügt. Als Startbildschirm für MinWin wurde das Windows-Logo in ASCII-Umsetzung gezeigt, der zweite Screenshot zeigt MinWin mit laufendem Webserver. Der Microkernel wird allerdings nur intern verwendet werden, aber als Basis für alle Folgeversionen von Windows dienen, so Traut. In Zukunft könnten also auf einer sehr kleine Hypervisor-Schicht das (oder mehrere) Betriebssystem(e) laufen. Mit Windows 7 wird nach Microsoft´s Plänen voraussichtlich um 2010 zu rechnen sein. Weitere Quellen zu MinWin: Computerworld-Magazin, Blog-IStartedSomething und das Video der Präsentation selbst. Im Video (Dauer 1:07) zeigt Eric auch noch in Virtual PC´s Look and Feel der Windows Versionen 1 und 2 (bei etwa 0:45), Version 3.11 (etwa 0:44), NT4 (etwa 0:43) - Flashback! - und MinWin Boot und Speicherverbrauch mit Webserver (etwa 0:47). ;-) Beitrag von Toni Pohl

Virtual Server VHD Files vergrößern

Jeder, der Virtual Server einsetzt kennt wahrscheinlich das Problem: Die Anforderungen wachsen und die virtualisierten Systeme werden irgendwann einmal zu klein. Windows Updates (WU) tragen ihren Teil dazu bei. So ist es auch mir passiert. Vor etwa 2 Jahren habe ich begonnen, viele virtuelle Windows Server-Systeme für verschiedenste Zwecke und Funktionen anzulegen - damals mit einer 16GB großen Systempartition C: (ich war der naiven Meinung, dachte das genügt für alle Zeiten ;-), während die Daten (SQL Server Datenbanken, Webs etc.) immer auf einer eigenen Datenpartition D: liegen, Logs auf E: und so weiter. Nun, die Zeit und WU sind gekommen, wo der Platz auf der Systempartition mit 16GB zu eng geworden ist. In meinem Fall konnte z.B. das Visual Studio 2005 Service Pack 1 für SQL-BI nicht mehr auf dem Rechner installiert werden, weil (hust) nur mehr 200MB frei waren. Klar, zuerst wird einmal das Pagefile mit 2GB auf eine andere Platte verschoben. Dann folgen Systembereinigung, Entfernung alter Patches, Temp-Files und diverse auf C: gelagerte Installs. Hilft ... kurze Zeit. Nach ein paar Wochen stand ich vor demselben Problem. Diesmal hatte ich allerdings keinen Optimierungs-Spielraum mehr - es war einfach zu wenig Platz. Also, wie schafft man neuen Festplatten-Platz? Nun hierzu gibt es eine ganze Reihe von Ansätzen und Lösungsmöglichkeiten. Ich wollte eine praktikable Lösung, die einfach und nach Möglichkeit kostenlos ist. Ich habe sie nun gefunden! Da mir mein Lösungsweg sehr praktikabel erscheint, hier nun die step-by-step Anleitung. Das Resizing Zuerst das Tool VHD Resizer von vmToolkit  auf dem eigenen Rechner oder auf dem Virtual Server installieren (Vielen Dank übrigens an Peter Forster für den Tipp zum Tool!). VHD Resizer ist ein kostenloses Tool und kann VHD-Files vergrößern und verkleinern und den Datenträger-Typ ändern, also ein sehr hilfreiches Werkzeug für virtuelle Welten. Nun wird das Tool gestartet, das VHD-Quellfile ausgewählt, das VHD-Zielfile eingetragen und dynamic oder fixed gewählt und die neue Zielgröße angegeben. Mit Resize wird der Vorgang gestartet.In meinem Beispiel sieht das dann so aus: Im ersten Schritt wird die neue Festplatte mit der angegebenen Größe erzeugt: Danach werden vom Tool die Sektoren in die neue VHD kopiert:  Dieser Vorgang dauert je nach Größe und Performance einige Minuten bis Stunden, auf meinem Server-System mit SATA Festplatten warens für die Verdoppelung der Festplatte von 16GB auf 32GB etwa 20 Minuten. Wenn der Vorgang abgeschlossen wurde, folgt der nächste Schritt. VHD Resizer legt eine größere Festplatte an - belässt die Partitionen allerdings so, wie sie waren! Das Ändern der Partition muss der Administrator dann also selbst erledigen. Das Partitionierungs-Tool Um es gleich vorweg zu nehmen: Es ist natürlich nicht ganz so trivial wie ich dachte... Es gibt ein Commandline-Tool diskpart.exe, welches Partitionen vergrößern und verkleinern kann. diskpart ist Bestandteil von Windows XP und Windows Server 2003 und natürlich auch ein einer erweiterten Form in Windows Vista enthalten. Siehe dazu auch "Verwenden von "Diskpart.exe" zum Erweitern eines Datenträgers unter Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000". Die Systempartition neu partitionieren Diskpart hat allerdings einige Einschränkungen. Das Erweitern funktioniert aber nicht für ... die Systempartition. Wenn es sich nicht um die Systempartition handelt, kann diskpart einfach im Gastsystem selbst aufgerufen werden. (Murphy´s Law hat wieder zugeschlagen, denn in meinem Fall brauche ich das Ganze natürlich genau für die Systempartition.) Mal schnell die grauen Zellen anstrengen - und das Internet durchsuchen. Die Lösung dafür ist genauso einfach wie zunächst unvermutet: Was hindert mich daran, die neue VHD in eine bestehende Windows Maschine hinzuzuhängen und dort diskpart auf dieses Volume auszuführen? Also, gleich ausprobieren: Eine weitere Maschine auf meinem Virtual Server nehmen und dort in deren Configuration die Festplatte (bei mir als Disk 3 hinzufügen): Nun wird die "Hilfsmaschine" gestartet und mit RDP eine Verbindung dazu hergestellt. Schauen wir gleich mal nach, wie das neue Volume aussieht: Manage Computer und Disk Management. Ahja, die logische Festplatte ist nun tatsächlich 32GB groß und die Partition 16GB. Es sind also noch 16GB zu "allozieren". Jetzt wird ein Commandline-Prompt geöffnet und diskpart aufgerufen, danach list volume. Der folgende Screenshot zeigt recht übersichtlich die aktuelle Belegung und den Aufruf: diskpart list volume Nun das zu vergrößernde Volume erkennen und auswählen. In meinem Beispiel ist das Volume 0 (mein Drive E:). select volume 0 Und jetzt kommts: extend Und das ausgewählte Volume wird sofort auf die verfügbare Größe erweitert! Ich war überrascht und sehr angetan, dass dieser Vorgang blitzschnell ausgeführt war. extend besitzt übrigens auch Parameter, u.a. size=n (in MB), um die neue Größe selbst anzugeben. Mit exit aus dem diskpart-Tool aussteigen und die Hilfsmaschine herunterfahren. Danach wird im Virtual Server Webinterface das neue Volume wieder mit Remove und OK von der Hilfsmaschine in deren Configuration entfernt: Zu allerletzt wird noch in meinem RDP zur Virtual Server Maschine das neue VHD von MinniSystem32.vhd auf MinniSystem.vhd umbenannt. Ich empfehle die "alte" VHD aus Sicherheitsgründen immer aufzuheben, daher benenne ich sie ebenfalls auf MinniSystem16.vhd um. So, das wars. Nun die virtuelle Maschine neu starten und ausprobieren! Und es hat bestens funktioniert: Ich habe wieder 16GB freien Speicherplatz auf meiner Systempartition! Jetzt können sie kommen, die neuen (Windows) Updates. ;-) Beitrag von Toni Pohl

Hübsches und Nützliches in Vista

Bitte nicht falsch verstehen: Ich bin ja ein Fan von Windows-Systemen, besonders weil sie einfach administrierbar sind und man ganz tolle Applikationen und Lösungen damit bauen kann. Nun hat mich unser WSUS allerdings mit Windows Dreamscene für Windows Vista beglückt: Damit können MPEG-Filmchen als Desktop-Hintergrund verwendet werden. Echt toll! So ein fließender Bach oder Wasserfall als Hintergrund erfreut mein Herz und meine Naturverbundenheit. Mehr Filme gibts übrigens bei WinCutomize. Allerdings wünsche ich mir nach einem Jahr Vista sehnlichst, dass das File-Kopieren im Windows Explorer endlich funktioniert, ohne manchmal im Nirwana zu enden oder dass Vista zum Booten nicht 10 Minuten braucht oder dass UAC brauchbarer wird oder ..... (endlose Liste). Ist das zuviel verlangt, dass ich mit meinem Rechner nur arbeiten möchte (und mich bunte, bewegte Bilder in meiner Produktivität nicht unterstützen)? Ich bin ja schon froh, wenn ich nicht am PC sitze. So glaube ich, dass mich ein Wasserfall zwar für ein paar Sekunden erfreut - die Performance meines Vista-Rechners allerdings weniger. Aber wozu hat man denn DualCore-Systeme und 4GB RAM? Vielleicht erfährt Microsoft ja bald, dass Marketing nicht alles ist und das Buntes zwar schön aber nicht wichtig für Menschen ist, die mit IT-Lösungen ihr Geld verdienen und darauf angewiesen sind, dass Systeme funktionieren. Wie heisst es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt. ;-)

Vernetztes Rechnen mit Windows Compute Cluster Server 2003

Mit "High Performance Computing" (HPC) werden Rechenarbeiten durchgeführt, deren Bearbeitung eine hohe Rechenleistung oder Speicherkapazität benötigt, beispielsweise in den Gebieten Meteorologie, Physik, Chemie, Biologie, Genetik, Strömungsmechanik, u.v.m, aber auch in Nicht-Wissenschaftlichen Bereichen wie Finanzwirtschaft, Animationserstellung, Produktion, etc. Die Liste der 500 größten Supercomputer sind bislang von proprietären RISC und Unix basierten Systemen wie Cray, SGI, Hewlett-Packard und IBM beherrscht. Microsoft ist in die Welt des HPC eingestiegen und bietet  mit dem "Compute Cluster Server" (CCS) auch ein umfangreiches technologisches Angebot dazu: Windows Compute Cluster Server 2003. Die Vorteile des CCS sind u.a. die einfache Umgebung (ease of use), die integrierte Applikationsplattform, Security, Active Directory Services und das gewohnte Windows Betriebssystem um eine leistbare und sichere HPC-Lösung zu gewährleisten. Laut einer Studie IDC wird übrigens der HPC Server Markt stärker als die üblichen IT-Segmente wachsen und zwar von einem Umsatz von über 10 Milliarden US$ im Jahr 2006 auf 14 Milliarden US$ im Jahr 2010. Als Grund werden vor allem fallende Hardware-Kosten und effiziente Nutzung der Mehrkern-Technologien sowie steigende Verfügbarkeit von verteilten Anwendungen genannt. Gute Startpunkte zur Erforschung der HPC-Möglichkeiten und der Technologie: Windows Compute Cluster Server 2003 (Die Home-Site) Windows Compute Cluster Server TechCenter (SP1, Webcasts, etc.) TechNet CCS (Technical Library) Evaluate Windows Compute Cluster Server 2003 today (Voraussetzungen: 64bit-CPU, 2 Partitionen) Scripting for Compute Cluster Server (Die Toolbox für Automatismen in CCS) Ready Blog Austria (u.a. mit einem Link zu einer Studie der Harvard Research Group über CCS). In Kürze wird es auch ein zweitägiges, kostenloses Training zu High Performance Computing geben! Details dazu finden Sie baldigst in Gerhard´s Marktbeobachtungen. Happy computing! Beitrag von Toni Pohl 

Der neue Windows Webserver - IIS7 News

Microsoft´s Webserver Internet Information Server geht in eine neue Runde: mittlerweile ist die Version 7 als "major upgrade of IIS" in Windows Vista und in Windows Server 2008 verfügbar: IIS7 Das Ziel des IIS-Teams war einfach: den besten Webserver zu schaffen, den Microsoft je hervorgebracht hat. Webserver sind heutzutage ja mehr als einfache Maschinen, die Webseiten liefern und Logfiles schreiben, sondern Applikations-Server mit Security, Services, Lifecycle-Mechanismen, Automatismen, Balancing und weiteren Fähigkeiten. Eine Liste der neuen Funktionen des IIS ist auch unter Overview of Available Features in IIS 7.0 zu finden:IIS7 ist inklusive der Version Windows Vista Home Premium Edition aufwärts Bestandteil des Betriebssystems und natürlich in allen Windows Server 2008-Versionen integriert. FTP ist beispielsweise ab Windows Vista Ultimate, Business und Enterprise Editions verfügbar. Hier nun einige Highlights in einer kurzen Zusammenfassung: Alle Anfragen an den Server (requests) verstehen nun HttpModules und HttpHandlers . Damit werden Themen wie authentication, authorization, logging, url-rewriting, auditing usw. und .NET sehr einfach verwendbar. Die ASP.NET configuration ist nun in IIS integriert. IIS verwendet nun dasselbe web.config Modell wie ASP.NET Applikationen. Damit können default pages, IIS security, logging einfach in der web.config eingestellt und diese dann per FTP auf den Webserver kopiert werden! Sehr praktisch, um eine ganze Webapplikation weiterzugeben oder für Hosting-Szenarien... Es gibt ein integriertes Admin UI-Werkzeug, mit welchem Membership, Roles und Provider administriert werden können. Es gibt eine klare Trennung zwischen den einzelnen Kategorien und Einstellungen. Besseres Error-Handling durch "Failed Request Event Buffering". Damit können dem Benutzer genauere Informationen mitgeteilt werden. Zusätzlich gibts noch Anweisungen, wie der Fehler möglicherweise behoben werden kann:   Neue API und command-line-tools: Webs anlegen, ändern, Stati anzeigen usw. Damit ist es beispielsweise rasch möglich, alle aktiven worker-Processes anzuzeigen und wie lange sie bereits laufen. Mit Scripts sind diese "alltäglichen Arbeiten" dann leicht abrufbar und automatisierbar. Mehr Infos zu IIS7 gibt u.a. in Scott Guthrie´s blog und im IIS DownloadCENTER. Hier gibt´s Tools, Beispiele und Scripts für IIS6 und IIS7. Ein eigenes Video The .NET SHOW: Robert Hess interviews Bill Staples and Scott Guthrie about IIS7 zeigt eine Diskussion und einige der neuen Features des IIS7. Eine neue IIS-Ära beginnt! Beitrag von Toni Pohl

Windows Server 2008 RC0 Evaluierungs-Links

Erst gestern gab es die Neuigkeit zum Windows Server 2008 RCO mit vielen spannenden Links, heute liefere ich gleich noch welche nach!   Wir kennen es ja schon alle ganz lange, aber hier noch einmal als Erinnerung: das Technet Trial Center bietet Trial Software (nona), Virtual Labs, VHD's und vieles mehr. Zum Windows Server 2008 RCO kann man sich die die Trialversionen zum Probieren laden: Technet Evaluierung Windows Server 2008. Wieder in Englsich, Deutsch, Französich, Spanisch, Japanisch. In 32bit und 64bit Ausführung. Standard, Enterprise, Datacenter, Web - für jeden sollte was dabei sein. Es lohnt sich, hier regelmäßig vorbeizuschauen! Fröhliches Probieren! Beitrag von Martina Grom

Windows Server 2008 RC0 seit heute verfügbar!

Jetzt ist es offiziell: seit heute ist der Windows Server 2008 RC0 verfügbar. Gleich zum Start gibt es ihn in einigen Sprachen: neben Englisch und Deutsch finden sich auch Französisch, Spanisch und Japanisch. Die Images gibts hier: Windows Web Server 2008 RC0 Windows Server 2008 RC0 Standard Edition Windows Server 2008 RC0 Enterprise Windows Server 2008 RC0 for Itanium-based System Windows Server 2008 RC0 Datacenter Im Gegensatz zu manchen Kollegen bin ich ja eine Verfechterin von Manuals lesen - und zwar VOR der Implementierung, deshalb hier die Links zu Systemvoraussetzungen und technischem Überblick in Englisch): System Requirements and Installation Documentation for Windows Server 2008 Release Candidate Windows Server 2008 Technical Overviews Windows Media Services finden sich in einem Standalone Package:  Windows Media Services for Windows Server 2008 RC0 Zur Virtualisierung finden Sie hier weitere Infos: Release Notes for this Release of Windows Server Virtualization Gadget Time! Für alle Gadget Fans: es gibt auch ein Gadget, wo man einen Countdown zum Launch findet.Windows Server 2008 Launch Gadget         Beitrag von Martina Grom

Exchange 2007 Dokumentationen News

In Exchange 2007 hat sich im September wieder einiges getan, wie das Blog des Microsoft Exchange Teams (mit der treffenden Sprechblase) zeigt. Vom Exchange Documentation Team wurde fast ein Dutzend WhitePapers im Exchange-Blog veröffentlicht, von "Deploying Exchange ActiveSync in Exchange Server 2007" bis zu "Unified Messaging Technical Reference - Part 6". Im Exchange-Blog sind im Bereich Files eine Reihe von Videos, Screenshots, Tools und Scripts verfügbar. Es existiert auch eine Dokumentation was sich mit Exchange 2007 SP1 verändert hat: What's New in Exchange Server 2007 SP1 (Exchange 2007 SP1 kann übrigens unter Windows Server 2008 installiert werden). Weitere Infos und Artikel zu diesem spannenden Thema gibts unter anderem im TechCenter. Beitrag von Toni Pohl

Tafiti - Suchergebnisse mit Silverlight

Seit 22. August ist Tafiti online. Tafiti ist eine experimentelle Suchmaschine basierend auf Live Search, welche eine Weboberfläche mit Microsoft Silverlight bietet. "Tafiti" ist Suaheli und steht für "forschen" (der Name klingt ja schon cool und neu). Die Oberfläche wird noch als Beta-Version ausgegeben, funktioniert aber bestens. Für die Anzeige der Website ist das aktuelle Silverlight-PlugIn erforderlich. Wenn dieses noch nicht installiert ist, folgt eine Download-Möglichkeit mit Installation. Die Suchmaschine präsentiert sich mit einer gewohnten Textbox und anklickbaren Kategorien (Books, Feeds, News, Images und Web). Suchergebnisse können mit Drag & Drop einfach im rechten Bereich gemerkt werden. Die Links können selbst mit einem "Label" versehen werden. Ein Klick auf den gemerkten Link zeigt eine Kurzinfo der Website. Dazu gibts noch eine Fülle von weiteren Möglichkeiten (siehe FAQs).   In einem kurzen Walk-Through (in Silverlight-Streaming-Technologie) werden die Möglichkeiten von Tafiti schön gezeigt.Suchen Sie mal in Tafiti nach tafiti und experementieren Sie ein wenig mit den Suchergebnissen und Möglichkeiten! Schon eine Vorläufer-Version Ms. Dewey -  wer´s noch nicht kennt unbedingt mal vorbeischauen :-) - und nun Tafiti zeigen Microsofts Interesse und Forschung in Hinblick auf kommende Suchmaschinen-Technologien und -Visualisierungen. Schauen Sie rein! Beitrag von Toni Pohl