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SharePoint Fantastic 40 Application Templates

Microsoft Windows SharePoint Services 3.0 (WSS) und Microsoft Office SharePoint Server 2007 (MOSS) bieten eine Plattform als zentrale Dokumentenaustausch-, Workflow und Portallösung. WSS als der "kleine" Bruder ist Bestandteil des Windows Servers 2003, MOSS ist die umfassende Server-Variante. Die neuen Versionen WSS 3.0 bzw. MOSS 2007 sind seit Herbst 2006 verfügbar und wurden rundum erneuert. Die Möglichkeiten der SharePoint-Portale sind - durch fertige Anwendungen, Integration und Erweiterbarkeit - riesig. Microsoft stellt seit Jahresbeginn eine ganze Reihe von fertigen Site-Vorlagen kostenlos zur Verfügung, und zwar im Windows SharePoint Services Application Template Resource Center (s.u.). Die Application Templates sind eine Sammlung von gesamt 40 Lösungenmit dem hübschen Namen "Fantastic 40 Application Templates". 20 Templates sind die "Site Admin Templates" in englisch, die restlichen 20 sind die "Server Admin Templates" und mehrsprachig ladbar. Was beinhalten die Templates? Nun, die Palette reicht von der Bug Tracking Datenbank, einer Call Center-Lösung mit Workflows über viele verschiedene Team Work Sites, eine gemeinsame KnowledgeBase, bis hin zum Urlaubskalender, Wiki und Zeiterfassung. Eine Liste der Vorlagen finden Sie unten in den Links. Neu ist auch, dass es nun Beschreibungen als Word-Dokument zu jedem einzelnen Template für IT-Pros Technical Decision Makers (TDM) und Business Decision Makers (BDM) gibt: Hier die Links zu den Downloads (englisch): Übersicht der Application Template Datasheets Windows SharePoint Services 3.0 Application Templates: All Site Admin Templates - diese Templates können ohne administrativen Zugriff auf dem SharePoint Server installiert werden. Windows SharePoint Services 3.0 Application Templates: All Server Admin Templates - diese Templates benötigen zur Installation administrativen Zugriff auf den SharePoint Server. Microsoft SharePoint Products and Technologies Team Blog / The official blog of the SharePoint Product Group - Link direkt zum Blog der SharePoint Entwicklungsgruppe Hinweis: Vor der Installation irgendeines Application Templates muss einmalig das Windows SharePoint Services 3.0 Application Template: Application Template Core installiert werden. Diese Voraussetzung mit Installationsanleitung findet sich jedoch auch direkt in den Templates und extra in obigem Link. Sie werden bestimmt die eine oder andere für Ihr Unternehmen sinnvolle Applikation finden. Viel Spaß beim Ausprobieren der Templates - es lohnt sich! Beitrag von Toni Pohl

Orcas und Katmai

...heißen seit der TechEd 2007 Anfang Juni in Orlando nun offiziell Visual Studio 2008 (Codename Orcas) und SQL Server 2008 (Codename Katmai). Microsoft hat damit die bewährte Namensgebung für die neuen Produkte verwendet.Visual Studio 2008 soll schon gegen Ende dieses Jahres verfügbar sein, SQL Server 2008 wird voraussichtlich Mitte des kommenden Jahres erscheinen. Zum Testen sind bereits Beta-Versionen und Community Technology Previews (CTP) verfügbar. Zur aktuellen Version Visual Studio 2008 Beta 1 passend gibt´s auch schon das  VS SDK Orcas June 2007 CTP.   Weitere Informationen, Whitepapers, Webcasts und Highlights zum SQL Server 2008 und den Download-Link des SQL Server 2008 June 2007 CTP finden Sie in den "Future Version" Seiten. Die Installation der CTP wird derzeit unter Windows Server 2003 (x86, 32 und 64bit) und Windows XP empfohlen. Hier ist ein "SQL Server Katmai Book Online" (BOL) zu dieser Version verfügbar. Beitrag von Toni Pohl

DPM – System Center Data Protection Manager Beta 2

Vor kurzem wurde die Beta 2 des System Center Data Protection Managers für die Betatestphase freigegeben. Ich bin ja ein großer Fan des DPM, wir haben den DPM 2006 selbst im Einsatz und er hat uns schon viele gute Dienste geleistet… Für alle, die den Data Protection Manager (noch) nicht kennen: Der DPM bietet Datensicherung, die keine langwierigen Backup- und Restorepläne erfordert. Die IT-Abteilungen werden entlastet, weil es möglich ist, den Benutzern das Restoren selbst in die Hand zu geben. Kein aufwändiges Bänder-suchen mehr – kein Sicherungsfenster mehr ! Der DPM sichert auf Festplatten, nicht auf externe Bandmedien – was bei einer gescheiterten Wiederherstellungsrate von 42% von Tapebackups im letzten Jahr gar nicht so verwunderlich ist. Die Wiederherstellung selbst dauert nur wenige Augenblicke. Und - was ich persönlich am besten finde: Benutzer können nicht nur auf Datensicherungen der letzten Tage, sondern auch auf ältere Versionen zurückgreifen, also auf Daten, die beispielsweise das letzte Mal vor 2 Monaten geändert wurden!Die Anzahl der wiederherstellbaren Versionen ist nur durch die Dimensionierung des verfügbaren Speicherplatzes begrenzt. Wer genaueres zum DPM 2006 nachlesen möchte, findet hier alle Infos! Besonders lesenswert für den Einstieg in die Vorteile des DPM sind die Top 10 Gründe, die für den DPM sprechen. Obwohl der DPM 2006 ein geniales Produkt ist, gab es doch einige Kritikpunkte: Integration von Clients  Exchange / Sharepoint / SQL  Kein Bandlaufwerk / externes Medium, also kein Backup außerhalb des Unternehmens Diese Anregungen wurden in die Entwicklung des DPM 2007 mit einbezogen, hier ein paar Highlights zum Funktionsumfang der Beta 2: Support von Exchange 2003 und Exchange 2007  Support für Sharepoint (WSS 2.0 und WSS 3.0)  Support für SQL Server (2000 SP3 und 2005)  Disk to Disk, Disk to Disk to Tape, Disk to Tape Support (Ja, richtig, Integration von Bandlaufwerken J)  Schutz von virtuellen Servern (Virtual Server 2005 R2) und zwar der Hosts und der Guests.  Clientsupport für Windows Vista (außer die Home Editionen) und Windows XP Pro SP2  Power Shell Support Für jeden, der die Beta 2 selbst testen möchte kann die Beta2 hier downloaden: DPM 2007 Beta 2 Übersichtsseite Es gibt auch schon eine Reihe von Webcasts zum Thema: On-demand TechNet Webcast: System Center Data Protection Manager 2007 Beta 2 Overview Data Back-up and Recovery for SQL, Exchange, and Windows Vista Information: A Technical Overview of System Center Data Protection Manager On-Demand TechNet Webcast: Painless Data Protection Ich wünsche weiterhin funktionierende und einfache Backups! :-) Beitrag von Martina Grom

TFS offline

Ein kleiner Ausflug in den Praxisalltag eines Developers mit Visual Studio Team System: Wer – so wie ich – viel mit Visual Studio 2005 arbeitet, lernt schnell die Vorzüge von Team Foundation Server (TFS) schätzen. TFS integriert sich nahtlos in Visual Studio und bietet automatische Quellcode-Verwaltung, Versionierung, Dokumentation und vor allem gemeinsames Arbeiten in einem Entwicklungsteam – fast ein „Must Have“ für Projektteams, die mit Visual Studio 2005 arbeiten. Sobald man jedoch beispielsweise mit seinem Notebook die gewohnte Netzwerkumgebung verlässt und an einer Solution weiterentwickelt, hat der Anwender die Möglichkeit, unter TFS verwaltete Projekte temporär oder dauerhaft zu entfernen. Üblicherweise wählt man hier "temporary uncontrolled" und überschreibt die lokalen Dateien durch die geänderten Version(en). Bislang hatte ich allerdings Probleme, die offline veränderten Dateien bei der Rückkehr ins Netzwerk wieder in TFS einzuchecken und sie somit wieder für das Projektteam verfügbar zu machen. TFS markiert alle Dateien, welche unter TFS-Kontrolle stehen, mit dem ReadOnly-Attribut. Geänderte Dateien haben allerdings das ReadOnly-Attribut ausgeschalten und TFS erkennt diese nicht als geändert an. Abhilfe für diese Situation schaffen die "Microsoft Visual Studio 2005 Team Foundation Server Power Tools" von http://msdn2.microsoft.com/en-us/vstudio/aa718351.aspx. Hier ist unter anderem ein Command Line Tool tfpt.exe enthalten, welches Dateien für TFS modifizieren kann. Nach der simplen Installation empfiehlt es sich, den Programmpfad zum Umgebungspfad hinzuzufügen: Öffnen Sie die Datei C:\Program Files\Microsoft Visual Studio 8\Common7\Tools\vsvars32.bat (unter Vista als Administrator) im Notepad und fügen Sie den Pfad der TFS Power Tools beim Eintrag "@set PATH= …" den Pfad zum TFPT hinzu, sodass der Eintrag in etwa so aussieht: set PATH=C:\Program Files\Microsoft Team Foundation Server Power Tools;…[Restpfad]… Nun wird vsvars32.bat einmal (als Administrator) ausgeführt. Danach das Command Prompt aufrufen, in das Visual Studio Projektverzeichnis wechseln und tfpt online aufrufen. Sämtliche geänderten oder hinzugefügten Dateien werden damit in TFS ausgecheckt. Ein Windows Form Dialog folgt und markiert jene Dateien des aktuellen Verzeichnisses. Diese Auswahl kann im Regelfall einfach mit "Pend Changes" bestätigt werden und – voila die geänderten Dateien sind in der Sourcecode-Verwaltung ausgecheckt und können nun einfach in TFS (in Visual Studio wie gewohnt) neu eingecheckt werden. Der oben beschriebene Vorgang des Aufrufs lässt sich natürlich auch einfach scripten. Für Developer, die viel auswärts arbeiten ist dieser Weg eine einfache und praktische Lösung, um unter TFS verwalteten Code und offline veränderte Dateien wieder in TFS einzuchecken und weiter zu verwenden - Team Foundation Server Power Tools sei Dank. Mehr Informationen zum spannenden Thema TFS gibt’s u.a. hier: http://msdn2.microsoft.com/en-us/teamsystem/aa718825.aspx die "Home"-Seite von TFS. http://www.microsoft.com/germany/msdn/vstudio/products/teamsystem/team/default.mspx die deutsche Produkinformationsseite des TFS. http://channel9.msdn.com/tags/Team+Foundation+Server bietet eine Reihe von Videos, auch zu den Power Tools sowie zum Thema TFS und Orcas. Beitrag von Toni Pohl

Die virtuelle TechEd 2007

Von 4. bis 8. Juni 2007 fand die TechEd2007 in Orlando, Florida statt. Für alle jene, die nicht live vor Ort sein konnten, liefert Microsoft auch eine begleitende Website http://www.virtualteched.com. Die Website läuft erwartungsgemäß ;-) unter Office SharePoint Server 2007 (MOSS) und bietet in Newsbeiträgen, Webcasts, Podcasts, Virtual Labs und Blogs brandaktuelle Themen wie beispielsweise Forefront Security for SharePoint Server - wie können Dokumente in SharePoint gegen Viren gescannt werden. Ebenso erhält man Informationen rund um Silverlight - ein neues Cross-Browser PlugIn, um die nächste Generation von Webapplikationen einzuläuten. Silverlight ist der offizielle Nachfolger von WPF/E auf der Basis von Microsoft .NET 3.0 und derzeit in der Version 1.0 Beta öffentlich verfügbar. Für Teilname an den virtuellen Labs ist eine Authentifizierung per Microsoft Passport erforderlich. Live Webcasts finden zu dedizierten Zeiten statt, zum Beispiel zum Thema MSDN Webcast: Creating Electronic Greeting Cards with "WPF/E" and XAML Browser Application Technologies (Level 200) am 21. Juni 2007, 12:00 P.M. - 13:00 P.M. Pacific Time (das ist bei uns um freundliche 21 Uhr, wenn ich richtig nachgerechnet habe). In diesem Webcast wird erklärt, wie Windows Presentation Foundation (WPF), Extensible Application Markup Language (XAML), und Browser Application (XBAP) zusammenspielen, um eigenen Text, Vektorgrafik und Fotos als Grußkarte mit Animationen zu versenden. Es gibt auch einige On-Demand Webcasts, für alle, die sich die Zeit lieber selbst einteilen: TechNet Webcast: Windows Vista Deployment Overview (Level 200). Hier werden Imaging Tools und Techniken rund um das Windows Imaging (WIM) File Format gezeigt und wie Windows Preinstallation Environment (Windows PE) verwendet wird. Und für alle Laufbegeisterten empfehle ich die angebotenen Podcasts für den eigenen MP3-Player zu einigen "heißen" Themen zum Appetit anregen: Business Intelligence, Database Development and Administration, Identity and Access, Microsoft Office, Unified Communications, Windows Vista, Windows Server Infrastructure und viele mehr.http://www.virtualteched.com/Pages/OnlineSessions/OnlinePodcasts.aspx Happy running! Beitrag von Toni Pohl