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Das war das erste ShareCamp.at in Wien

Letzten Samstag, den 7. September, fand bei Microsoft Wien das erste ShareCamp.at statt. Die kostenfreie Veranstaltung richtete sich an IT-Pros und Developer im SharePoint Umfeld und wurde als Barcamp – zum Mitmachen und Mitgestalten für alle Teilnehmer - durchgeführt.

Excel 2013 Power Map Add-In Preview

Power Map ist ein neues 3D Visualisierungs-Add-In für Excel 2013 und wurde in den Keynotes auf den beiden TechEd´s 2013 North America und Europe vorgestellt. Das Add-In kann geographische Daten ansprechend und interaktiv darstellen. Dazu wird Bing Maps in Verbindung mit Excel verwendet. Power Map Preview ist nun - neben Power Query, Power Pivot und Power View - Bestandteil von Power BI for Office 365 Preview, siehe auch PowerBI - Office und Announcing Power BI for Office 365 auf der WPC 2013. Der Download erfolgt von der Webseite Power Map Preview for Excel 2013 (formerly Project codename "GeoFlow"). Dazu gehört auch eine Word-Anleitung Getting Started with Power Map Preview_7-3-13.docx mit etwa 6MB Dateigröße. Das Add-In benötigt Office Professional Plus 2013 und Windows 7, Windows 8 oder Windows 2008 R2 mit Microsoft .NET Framework 4.0 und eine Internet-Verbindung (bing maps). Als Minimal-Auflösung wird 1024x768 benötigt. Auf Windows 8 RT ist das Add-In nicht lauffähig, es braucht schon etwas Rechenleistung. Der Download von PowerMap Preview For Excel 2013.exe ist 16,3MB klein. Die Installation ist einfach: Danach steht in Excel im Menü Einfügen der Befehl Map und Launch GeoFlow zur Verfügung. Damit das Ganze auch Sinn macht, benötigt Power Map Daten. Microsoft stellt hierzu auch in Download GeoFlow Preview for Excel 2013 einige Beispieldaten zu Download bereit: Chicago Crime Data Dallas Utilities Seasonal Electricity Consumption Simulation Food Inspections in Seattle NOAA Natural Disasters Growth of US Electrical Power Generation 1900 -2008 Fein zum ersten Testen. Ich habe mich für das Dataset "NOAA Natural Disasters" entschieden.Die Beispieldatei sieht dann so aus: Es gibt auch eine kurze Anleitung rechts von der ersten Tabelle. Zunächst wird im Ribbon Einfügen/Map/Launch GeoFlow (huch, hier steht noch der alte Projektname...) ausgewählt.Danach wird die Datenquelle ausgewählt: Jetzt folgt nach kurzer Analyse die Power Map. Hier werden Ereignisse in der Karte dargestellt werden. Mit den Themes kann das Aussehen der Karte bestimmt werden, mit Map Labels die Anzeige der Länder, Regionen und Städte. Mit den Beispieldaten sind bereits Darstellungen nach Kategorien vorhanden: Vulkanausbrüche, Hurricans, Erdbeben, Tsunamis, etc. Für die Darstellung in der Karte gibt es eine Fülle von Kombinationsmöglichkeiten, ähnlich wie beim Pivotieren. Mit verschiedenen Layern werden die Daten ausgewählt, bearbeitet oder neue Layer erstellt. Der Chart Type bestimmt die Darstellung der Werte in der Karte.    HeatMap kann nur einen Wert darstellen, Column zeigt mehrere Werte an. Hier im Beispiel der weltweiten Natur-Katastrophen mit der Anzahl der toten, verletzten und vermissten Personen und den wirtschaftliche Schaden im asiatischen Raum im Gesamtzeitraum. Sofort ersichtlich sind die großen Erdbeben in Sichuan in China 2008 und die beiden Tsunamis in Indonesien 2004 und in Japan 2011.In dem Time Settings kann zwischen Aktuellen, allen und den letzten Daten gewählt werden. Die Weltkarte kann mit den Pfeilen rechts unten und mit der Maus und Mausrad nach Belieben gezoomt, gedreht und verschoben werden. Alternativ können die Daten auch in einer animierten Tour "Play Tour" angezeigt werden. Hierbei wird die Zeitachse durchlaufen und visualisiert. Die Timeline kann unten ein- und ausgeblendet werden, ebenso kann in der TaskPane der darzustellende Zeitraum ausgewählt und die Geschwindigkeit angepasst werden. Auch hier gibt es einen Haufen Einstellungsmöglichkeiten. Um selbst eigene Daten darzustellen empfiehlt es sich in der Word-Anleitung das Kapitel "How to prepare your data for visualizing in Power Map" anzusehen und die Schritte zu durchlaufen. Sinnvoll ist so eine interaktive Darstellung etwa für Verkaufszahlen, Social Media Auswertungen und ähnliche Daten, die auf bestimmte Orte gebunden werden können. Power Map unterstützt keine Data Modelle mit Hierarchien. Mit "flachen" Daten können mit Power Map wirklich tolle Darstellungen durchgeführt werden. Als Beispiel siehe auch das Video von der TechEd Europe 2013 Keynote: The Cloud OS: It's Time! Hier wird Power Map von Tweets auf einem Riesen-Touch-Monitor gezeigt, etwa bei Laufzeit 1:00. Mit Power Map für Excel 2013 ist die Spielwiese eröffnet. Viel Spaß beim Ausprobieren und Visualisieren!

OfficeApps entwickeln-Teil 6 Seller Dashboard mit Office 365 Abonnement verknüpfen

Wie in OfficeApps entwickeln-Teil 5 Wie bekommen ich meine App in den Office Store” beschrieben, werden Apps für Office und SharePoint 2013 im SellerDashboard in den Office Store von Microsoft eingestellt. Im SellerDashboard gibt es seit April eine Neuerung: Beim Hinzufügen einer neuen App prüft das Dashboard, ob mit dem verwendeten Microsoft Konto eine gültige Office 365-Lizenz verknüpft ist. Wie man diese verknüpft, zeigen wir hier.

OfficeApps entwickeln-Teil 5 Wie bekommen ich meine App in den Office Store

Wenn man eine neue App für Office 2013 oder SharePoint 2013 entwickelt hat, ab damit in den Microsoft Office Store! Was benötigt der Entwickler dazu? Eine fertige App (je nach Typ der App nur die Manifest-Datei, oder das app-Paket), ein Microsoft Konto und eine Registrierung im Microsoft Sellerdashboard. Wie das funktioniert, zeigen wir hier.

Verwenden von Apps in Office 2013

Mit Microsoft Office 2013 und SharePoint Server 2013 steht eine neue Welt von “Apps” bereit. Ein neues Applikationsmodell ermöglicht Apps für Office und SharePoint zu verwenden, die auf Webstandards und Services setzen. Apps werden nun über Webdienste eingebunden und in SharePoint, in Windows Azure oder bei einem Provider gehostet – sie laufen nicht mehr IN der Applikation, sondern sind gänzlich davon losgelöst. Bestehende Lösungen und Technologien sind jedoch weiter verfügbar. Das neue Appmodell bietet jedoch viele Vorteile. Ein ganz wesentlicher Vorteil ist die einfache und sofortige Installation direkt durch den Benutzer – sofern es im Unternehmen zugelassen wird. Alternativ oder zusätzlich kann ein Unternehmen selbst einen eigenen App-Catalog bereitstellen. Die IT kann dabei die volle Kontrolle über den App-Genehmigungsprozess verwalten – oder einfach den Office Store freigeben, je nach Unternehmensstruktur und –kultur. App für Office Die Anatomie einer OfficeApp und SharePointApp sieht so aus, dass sie aus zwei Komponenten besteht: Aus einer (kleinen) XML Manifest-Datei – die in einem App Catalog bereitgestellt und darüber bezogen wird - und einer Webseite. Die Webseite enthält das User Interface und die ganze App-Logik. Hinweis: Im MSDN-Blog codefest.at und hier im atwork-blog starten wir zur Entwicklung von OfficeApps und SharePointApps in den nächsten Tagen eine eigene Serie. Hier finden Sie eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie Sie eine App in Office 2013 einfügen und verwenden können. Einfügen von Apps in ein Office Dokument OfficeApps können grundsätzlich von jedem Benutzer sehr einfach in eigene Dokumente eingebunden werden und zwar über einen App-Katalog. Dort werden die App-Manifestdateien ausgelesen, darüber kann dann die entsprechende App bezogen werden. Das Ganze funktioniert über das Menü Einfügen/Apps für Office: Das Menü zeigt die zuletzt verwendeten Apps an. Mit Alle anzeigen folgt der Office Store. Hier kann zwischen bereits erworbenen Apps (Meine Apps) und empfohlenen Apps und der App-Suche umgeschaltet werden. Der Link Weitere Apps führt zum Office Store. Im Office Store folgt derzeit noch eine Hinweismeldung: “Leider sind in Ihrem Land/Ihrer Region derzeit keine Apps für Office oder SharePoint verfügbar. Besuchen Sie den Office Store in den USA. Dort finden Sie aktuelle Apps, die allerdings möglicherweise für Ihr Land/Ihre Region ungeeignete Inhalte aufweisen und u. U. nicht ordnungsgemäß funktionieren.“ Beim Klick auf USA folgt dann der US-Store. Zur Verwendung von Apps muss der Benutzer mit seinem Microsoft Konto angemeldet sein. Hier kann dann zwischen Apps für Excel, Outlook, Project, SharePoint und Word und kostenfreien und kostenpflichtigen Apps gesucht und geschmökert werden. Derzeit ist der Office Store noch Beta und es sind noch nicht sehr viele OfficeApps vorhanden. Hat man dann eine interessante App gefunden, wird sie – ähnlich wie im Windows Store – mit Screenshot, Beschreibung und Bewertung angezeigt. Beim Anklicken von Add folgt – je nach App - eine Beschreibungsseite, die darüber informiert, wie diese App zu beziehen oder hinzuzufügen ist. Bei der Word-App “Bing News Search” muss zuerst mit Continue fortgesetzt werden, dann folgt der Hinweis zum Einfügen über das Menü in Word. Verwenden von Apps in Office In diesem Beispiel wird Word gestartet und wie gewohnt über das Menü Einfügen/Apps für Office die neue App hinzugefügt. Hinweis: Wenn die soeben erworbene App nicht erscheint, rechts auf Aktualisieren klicken! App markieren und Einfügen. Und schon kann die OfficeApp verwendet werden! Bing News Search integriert sich in die TaskPane rechts und sucht automatisch nach markiertem Text und schlägt News zu diesem Thema vor – das ist die Funktion dieser App. Mit dem Beispieltext SharePoint erscheinen sofort aktuelle News. Mit dem Plus-Symbol kann der News-Text mit einem Mausklick in den eigenen Text eingefügt werden! Office merkt sich die verknüpfte OfficeApp im Dokument. Das bedeutet, wenn ein Dokument mit aktivierter OfficeApp gespeichert wird und es wird erneut geöffnet, ist auch die App mit enthalten – genauso wie beim letzten Mal. Office 2013 Lösungen Wichtig: OfficeApps sind ausschließlich in Office 2013 (und Nachfolgeversionen) verfügbar – nicht in älteren Office-Versionen! Eine typische App-Lösung für Microsoft Office besteht aus diesen Komponenten: Client: Ein Gerät wie ein Desktop, Laptop oder Tablet PC oder ein Smartphone (nur Outlook), wo ein Office Rich Client oder Office Web App läuft. Für Excel, Project oder Word: Ein Dokument, eine Arbeitsmappe oder Projekt. Die App wird in der TaskPane, oder als Content App aus dem Office Store oder einem eigenen SharePoint oder aus dem Dateisystem bereitgestellt.   Für Outlook: Im E-Mail Account, sprich in der Mailbox des Benutzers, die am Exchange Server liegt. Die App wird durch den Benutzer oder Administrator des Exchange Servers oder durch das Exchange Admin Center (EAC) installiert. Weitere Informationen (engl.) finden Sie in Overview of apps for Office. Viel Spaß beim Ausprobieren der ersten Office Apps!