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Lync 2010 mobile für Windows Phone–für Lync Server und Office 365

Für alle Windows Phone User gibt es gute News: Lync 2010 mobile ist zum Download verfügbar und unterstützt sowohl Lync Server als auch Office 365. Im Post “Mobile Clients für Microsoft Lync” wird schon beschrieben, welche Funktionen hier enthalten sind. Angekündigt sind ebenfalls Lync.Clients für das IPhone und weitere mit Partnern entwickelte Clients. Hier geht es zum Direktlink des US-Marketplaces, hier der Link zum österreichischen Marketplace. Lync 2010 für Windows Phone stellt den Funktionsumfang von Lync auch auf Ihrem Mobilgerät zur Verfügung – einschließlich umfassender Anwesenheitsinformationen, Instant Messaging, Telefonkonferenzen und Anruffunktionen auf einer einzelnen, einfach bedienbaren Benutzeroberfläche. Der mobile Client ist übrigens in 19 Sprachen verfügbar! Damit können Sie sich nun auch über Ihr mobiles gerät in Konferenzen einwählen – was insbesondere für Lync Online eine tolle Funktion ist, können Sie sich nun doch zu Lync-Telefonkonferenzen nun mit einem Tipp’s verbinden. Darüber hinaus sind Sie über Ihre Lync ID jederzeit erreichbar – always on. Sollten Sie Lync 2010 mobile mit Ihrem On-Premise Lync Server verwenden, empfehle ich die Lektüre dieses Artikels von MVP Tom Arbuthnot, wo Sie über die Neuigkeiten von Lync kummulativem Update 4 und die darin enthaltenen neuen PowerShell Befehle informiert werden.         Deshalb: Call me!

Exchange Server 2010 SP2 ist verfügbar

Lange war es schon angekündigt, das Exchange Server 2010 SP2 – zumindest für 2. Halbjahr 2011 (welches ja bekanntlich in einigen Tagen endet). Seit dem 4.12 steht es nun endlich zum Download zur Verfügung. Was gibt es neues im SP2: Hybrid Configuration Wizard: damit werden hybride Deployments (Cloud und On-Premise) vereinfacht – einige der manuellen Schritte sind dabei automatisiert. (Danke dazu von meiner Seite ) Cross-Site Silent Redirection für Outlook Web App Outlook Web App Mini: eine Browser-basierte Version von OWA für niedrige Bandbreiten (ich denke hier unweigerlich an OMA). GAL Segmentation Vielen Dank an dieser Stelle an den Exchange MVP Walter Steinsdorfer – er wird über das SP2 auch beim nächsten Exchange Usergroup Meeting erzählen! Am 16.12 bei Microsoft Österreich!

Lync unter MacOS mit Office 365

Seit kurzem steht können auch Apple User nach herzenslust lyncen, der Lync for Mac Client steht zur Verfügung und wird bei Mac Office 2011 Standard bzw. über das Volumenlizenzierungsprogramm ausgeliefert. Dieser Client funktioniert in Lync und auch in Lync Online. Lync for Mac mit Lync Server Hier gibt es keine besonderen Änderungen: Lync starten, anmelden, fertig: Ein Gespräch kann ebenso geführt werden, wie schnell einmal chatten: Soweit so gut, dürfte ja alles funktionieren. Wie aber ist es mit Lync Online in Office 365? Lync for Mac und Lync Online Um Lync for Mac mit Office 365 verwenden zu können, installieren Sie zunächst das Update 14.0.1 (Hier der englische Link). Danach Lync starten. Hier nun bitte vor dem Anmelden auf die Schaltfläche Erweitert klicken und die manuelle Konfiguration durchführen. Hier bitte in das Feld Interner Servername und Externer Servername jeweils sipdir.online.lync.com:443 eintragen. Auf OK klicken und anmelden. Schon sind alle Kontakte da, natürlich auch jene, die wir über eine Federation bereits zu unserem Lync Online hinzugefügt haben und auch die Live Messenger Kontakte, die hinzugefügt wurden. Da heute Sonntag ist und alle meine Kontakte offline waren, habe ich mich zu einem Selbstgespräch entschieden: einmal über Lync for Mac einmal im Live Messenger: Und so sieht dann das Gespräch aus: Lync around the world – egal auf welchem Betriebssystem! Bei Interesse an weiteren Lync Online und Office 365 Artikeln, hier gleich die Links: Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen! Teil 2: Office 365 und Lync Online: Federate me! Teil 3: Office 365 und Lync Online: Call Me! Teil 4: Office 365 und Lync Online: wie Sie Live Messaging Benutzer zu Lync Online hinzufügen können! Lync Power Pack oder: ist das Wetter wirklich so schlecht? Lync around the world–Office 365 und Lync Online übersetzt mit dem conversation translator! Webcast zu Lync auf Katapult.tv

Lync around the world–Office 365 und Lync Online übersetzt mit dem conversation translator!

Bereits vor einigen Wochen hat Gerhard Göschl in seinem Blog von den Lync Tools berichtet, mit dem man Unterhaltungen via Lync um einige Tools aufwerten kann. Lync Online, welches Teil von office 365 ist, soll ja die Kommunikation unterstützen und erleichtern. Wie die Lync Tools mit Office 365 eingerichtet werden, haben wir Ihnen ja bereits in unserer Serie zu Lync gezeigt: Teil 1: Office 365 und Lync Online: arbeiten Sie zusammen! Teil 2: Office 365 und Lync Online: Federate me! Teil 3: Office 365 und Lync Online: Call Me! Teil 4: Office 365 und Lync Online: wie Sie Live Messaging Benutzer zu Lync Online hinzufügen können! Lync Power Pack oder: ist das Wetter wirklich so schlecht? Funktioniert der Conversation Translator bzw. die Lync Power Packs auch mit Lync Online? Die Antwort ist einfach: Die Lync tools funktionieren auch mit Lync Online The lync tools also work with Lync online De lync's ook werkt on line met Lync Lync 工具亦聯同 Lync 線上 Les outils de lync travaillent également avec Lync en ligne Wie können Sie die Tools einbinden? Zuerst hier downloaden und installieren. Danach die Unterhaltung mit dem Gegenüber starten und die Sprache der Übersetzung wählen. Viel Erfolg mit Lync Online

Passwordneverexpires–How to disable password policy settings in BPOS and Office 365 with PowerShell

Office 365 has a password policy, which is by default set to expire on a regular basis (90 days). There are some guidelines which help to make sure that the password is secure: Use 8 to 16 characters combination of upper- and lowercase letters at leat one numer or one symbol (be aware that the symbol is available in every language on every keyboard) Do not use spaces, tabs, line breaks, your user name Each user is able to change his password at any time. If a user forgets his password it can be reset by an Office 365 administrator. In some cases – for example for service accounts – it is useful to change the password expiration policy to never expire. In this post I will show you how you can disable the password expiration for Office 365 and for BPOS as well. Password Policy change to never expire in Office 365 In office 365 you need only two lines to disable the password policy. First open the Microsoft Online Services Modul for Windows Powershell. (Download: 32bit or 64bit). Connect to Office 365 Connect-MsolService In the dialog enter the credentials of an administrator: To change a single user: Set-MsolUser -UserPrincipalName <username> -PasswordNeverExpires $True To change all users at once: Get-MsolUser | Set-MsolUser -PasswordNeverExpires $True That’s it. You can control the result with the following command: Get-MsolUser | fl Password Policy change to never expire in BPOS You can also change the password policy for former BPOS accounts. Here we use a csv-File, which contains all enabled users: First of all you need PowerShell for Migration (Download 32bit and 64bit). Our first step is to export all users to a csv-File. $Cred = Get-Credential Get-MSOnlineUser -Credential $Cred -Enabled | select-object -property Identity | export-csv C:\data\user.csv Now you find a csv-File with your enabled BPOS Users. Our Script looks like that: $Cred = Get-Credential $Users = Import-Csv -Path "C:\data\user.csv" ForEach($User in $Users) {         $User.Identity         Set-MSOnlineUserPasswordNeverExpire –Identity $User.Identity –PasswordNeverExpire $true –Credential $Cred } Save the script as disableexpire.ps1 in the same directory as your user.csv file. In PowerShell start the script with this command: &"C:\Data\disableexpire.ps1" This is the result: All user account expiration settings have been changed. Please be aware that it is – for security reasons – a good idea to change your passwords frequently! //

Alles Löschen aus einer SharePoint Online Dokumentbibliothek, bis auf eine Datei

Heute nur ein kurzer Tipp zum Löschen vieler Dateien in einer SharePoint Online Dokumentbibliothek über den Ribbon. Hier analysieren wir gerade die Synchronisation zwischen OneNote und SharePoint Online und eines der Notizbücher mag sich nicht synchronisieren. In der Dokumentbibliothek sieht das dann so aus: Diese Dateien sollten jetzt natürlich gelöscht werden – bis auf die eine Datei ganz oben. Und natürlich über die SharePoint Online Oberfläche. Dazu markieren Sie zunächst einmal alle Dateien und deselektieren die erste Datei, die wir ja behalten wollen. Der “alles löschen Befehlt” findet sich hier: Kleiner Tipp – jedoch hilfreich – danke an Josef B.!

Neuigkeiten rund um Blackberry Enterprise für Office 365 - BlackBerry® Business Cloud Services–Beta Nominierung ist möglich

Seit einigen Tagen gibt es Neuigkeiten zu Blackberry® Enterprise Services und Office 365 – eine Nominierung in die Beta ist möglich – genau dies zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag. Bisher ist es ja so, dass bei Office 365 – neben Windows Phone, IPhone und Android (bzw. halt jedes Mobile Device, welches Exchange Active Sync kann) in voller Funktionalität syncen kann, bei Blackberry jedoch nur als Blackberry Internet Service zur Verfügung steht (Im Gegensatz zum Vorgänger, wo BES bereits voll integriert ist). Im Bereich “Einrichten der E-Mail auf Mobiltelefonen”  finden sich neuerdings auch weitere Informationen zu Blackberry® Enterprise Diensten. Wichtig ist hier: Das Service wird nur in den E-Plänen verfügbar sein! BlackBerry® Business Cloud Services wird gesondert aktiviert. RIM erhält damit Zugriff auf Ihr Exchange Online Konto. Sobald dies erledigt ist, erscheint in Ihrem Administrationbereich ein neuer Punkt: “autorisierte Dienste” Sobald Sie hier auf Verwalten klicken, gelangen Sie auf die Seiten von RIM, wo Sie sich für die Teilnahme an der Public Beta anmelden können – und wo es auch weitere Informationen zur Verfügbarkeit gibt, z.B. dass RIM damit rechnet, dass Ihr Service mit Jänner 2012 zur Verfügung stehen wird. Für alle, die die Beta testen wollen, können sich hier eintragen – bitte beachten Sie: es ist eine BETA.

Office 365 oder: wie entferne ich eine Domain aus dem Service

Wie man Domains einem Office 365 Abo hinzufügt, kennen wir ja bereits. Was aber, wenn wir diese wieder entfernen wollen, aber alle Versuche in einer Fehlermeldung enden? Zuerst einmal sollten folgende Schritte überprüft werden: Wurden alle Benutzer einer neuen Domain zugeordnet? Wurde überall eine mögliche Alias-Adresse entfernt? Wurde die Domain sicherheitshalber wieder deaktiviert? Hilft das alles nix, hilft Powershell. Dieses mal verwenden wir die PowerShells, die hier verfügbar sind: 32bit Version 64bit Version Dann bitte folgendes ausführen: Connect-MsolService Zugangsdaten eines Administrators eingeben. Mit Get-MsolDomain erhalten Sie eine Liste der Domains, die in Ihrem Office 365 Abo enthalten sind. Zunächst stellen wir sicher, dass die Default Domain gesetzt wird: Set-MsolDomain -IsDefault –Name office365issupa.onmicrosoft.com Dann die Domain entfernen: Remove-MsolDomain -domainname exchangegeek.com –force Sollte das nicht klappen: Dann finden Sie mit Get-MsolUser –DomainName (domainname) bei welchen Usern eventuell noch Aliases oder sonstiges eingetragen sind. Sobald diese entfernt sind, geht auch das Entfernen der Domain.

PowerShell–Massenänderung von Primären E-Mail Adressen in Office 365

Vor kurzem haben wir Ihnen vorgestellt, wie Sie mittels PowerShell Änderungen der primären E-Mail Adresse in Office 365 vornehmen können. Der Vorteil dabei ist, dass Sie damit die Standard E-Mail Adresse setzen können, ohne das Login für Office 365 zu verändern. Damit können häufig auftretende Szenarien abgebildet werden, ein typisches Beispiel ist die Universität, an der als Login die Matrikelnummer verwendet wird, aber als E-Mail Adresse Vorname.Nachname@contosouniversity.com gelten soll. Die gezeigte Methode setzt diese Änderungen für einzelne Accounts sehr schnell um, was aber, wenn ich tausende Accounts mit dieser Methode ändern möchte? In diesem Fall empfiehlt es sich, alle Änderungen über eine csv-Datei abzuarbeiten. Diese Schritte sind sehr schnell erledigt. Zunächst erfolgt die Anmeldung an Office 365, die Umleitung und das laden der Cloud Befehle, wie schon im ersten Post dieser Serie gezeigt. Hier eine schnelle Wiederholung der Befehle: $LiveCred = Get-Credential $Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell/ -Credential $LiveCred -Authentication Basic –AllowRedirection Import-PSSession $Session –AllowClobber Nun können wir unser Script aufrufen. Die Daten dazu befinden sich in einer vorbereiteten CSV-Datei – die mit Komma getrennt ist (kein Semikolon!). Skript laden: $Users = Import-CSV "C:\Daten\myusers.csv" Danach: Skript abarbeiten: $Users | ForEach {Set-Mailbox $_.UserID -EmailAddresses $_.NewAddress,$_.Proxy1} UserID  steht für die Anmeldeadresse NewAddress steht für die neue primäre E-Mail Adresse Proxy1 steht für die alternative E-Mail Adresse Eine CSV-Datei würde also folgende Struktur haben: UserID,NewAddress,Proxy1 magrom@conotsouniverity.com,martina.grom@contosouniversity.com,magrom@contosouniversity.com Danach: bei PowerShell abmelden: Remove-PSSession $Session Sie können übrigens jeden PowerShell Befehl mit Hilfe dieser Methoden zur Massenbearbeitung verwenden.

Die Cloud ist nicht sicher….

…und meine Daten müssen bei mir bleiben. Eines der vielen Argumente, die ich im Rahmen von Office 365 Anfragen und Cloud Diskussionen immer wieder höre. Alles was rund um Rechenzentren, wo liegen meine Daten und Sicherheit passiert, ist in diesem Sommer ein häufig diskutiertes Thema, nicht zuletzt wegen der Hackerangriffe, vor denen auch Österreich nicht verschont geblieben ist. Gerade ist mir über einen Newsletter ein Bericht aufgefallen, der damit titelt: “Heimische Betriebe gehen zu unvorsichtig mit Daten um.” Vor allem Klein- und Mittelbetriebe investieren manchmal erst nach einem Angriff in Ihre IT-Security. Dazu möchte ich einen kurzen aktuellen Anlassfall aus der Praxis beschreiben, anhand dem mir wieder so richtig bewusst geworden ist, wie sehr es leider immer noch stimmt, dass wir unvorsichtig mit Daten umgehen. Es handelte sich hier um eine ganz normale Kundenanfrage zum Thema Office 365, der Kunde wollte laut eigener Definition alle Serverdaten in die Cloud legen, da das eigene Serversystem nicht mehr optimal funktioniert und befürchtet wurde, dass der Server in Kürze “eingehen” wird. Bevor das aber passiert, sollte geprüft werden, wie viele Daten überhaupt vorhanden sind und ob diese in SharePoint Online ausgelagert werden könnten. Der Servercheck sollte remote durchgeführt werden, um dies festzustellen. Die Ausgangssituation ist ein SBS 2003, also nicht ungewöhnlich, bei nur 4 Usern auf Office 365 umzusteigen. Sicherheitswarnung Nr. 1: Das Administrator Kennwort wurde telefonisch bekannt gegeben, obwohl die Ansprechperson, die den Check vereinbart hatte, gar nicht vor Ort war und bestätigen konnte, dass es sich hierbei um eine reelle Anfrage handelte. Sicherheitswarnung Nr. 2: Ein 15 Minütiger Check des Servers war ausreichend um die Ursache des “Eingehens” festzustellen: der Server wurde unter anderem als Workstation verwendet, die Exchange Logfiles zeigten an bestimmten Tagen (Wochenende) eine – für vier User – sehr ungewöhnliche Größe. Die Ursache für die großen Logfiles wurde ebenfalls sehr rasch gefunden. Ein Hacker, der dieses System als Zombie für seinen Spamversand verwendete, hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, seine Spuren zu verstecken: Direkt im Root des Servers lag eine – konfigurierbare – Datei, wo man Absender und Inhalte des Mailversandes bequem einstellen konnte. Sicherheitswarnung Nr. 3: Bitte vertrauen Sie Experten! In diesem konkreten Fall war es weder dem lokalen IT Betreuer noch dem Kunden bewusst, was da passierte. Unsere Empfehlung war dann doch eine etwas weitreichendere als nur eine Umstellung auf Office 365: Firewall, Security Check, Einsatz von Windows Intune, usw. Prompt kam auch zwei Tage später der Anruf: Der Server steht (nein, er ist nicht gestanden, er musste nur gerade ca. 2 Millionen Spam-E-Mails abarbeiten…). – Ein Tag später: “Es ist nicht mehr so eilig, der Server geht jetzt wieder (an diesem Tag war der Server mit dem Versand der E-Mails fertig, deswegen war ein Zugriff wieder möglich). Eine gut organisierte IT und Basis-Sicherheitsmaßnahmen sollten jedem von uns ein Anliegen sein! Helfen Sie mit, indem Sie sichere Kennwörter verwenden, einen Virenschutz einsetzen, regelmäßig Sicherheitsupdates durchführen, keine illegal heruntergeladene Software installieren, eine professionelle IT-Betreuung haben oder anbieten und jene Dienste, die Sie nicht notwendigerweise selbst betreiben müssen oder wollen, in Hände von Experten geben! Dieses Unternehmen hat mit der Wahl auf Office 365 sicher kein unsicheres Service gewählt sondern zumindest erste Schritte gesetzt! Trotzdem, die Anschaffung einer Firewall (aus Kostengründen?) wurde jedoch abgelehnt.

Alles wird Cloud? Und was ist Windows Azure?

Alle sprechen von “Cloud”. Nun gut, das, was früher ASP (Application Service Providing) hieß, heißt jetzt “Cloud” – wohl weil irgendein Grafiker das “unfassbare” Internet als Wolke gezeichnet hat… Nebenbei war die Abkürzung ASP sogar schon bei Microsoft vielfach belegt… . “Cloud-Computing” wird wohl definitiv der Trend dieses IT-Jahrzehnts – auch wenn ich glaube, dass jetzt, nachdem der Cloud-Hype wieder etwas abgeflaut ist, die Zukunft oft in Hybrid-Szenarien sein wird. Man muss schon gut abwägen, wo On-Premise Installationen und wo Cloud-Dienste Sinn machen. Und nachdem sich mittlerweile fast jede IT-Firma mehr oder weniger “Cloud” an die Fahnen geheftet hat, muss man natürlich differenzieren, wer was unter “Cloud” versteht... Aus meiner Sicht ersetze ich “Cloud” sehr gerne mit “Service” – ein Dienst, den ich über Internet konsumiere, ganz egal ob IaaS, SaaS oder PaaS (Infrastructure, Software oder Platform As A Service). Cloud-Services machen für mich vor allem Sinn für “standardisierbare” Dienste wie E-Mail und Online-Zusammenarbeit sowie Web-Dienste.   Zwei wichtige Microsoft Cloud-Services sind “Windows Azure” (PaaS) und “Office 365” (SaaS). Diese Dienste laufen in Microsoft Datenzentren. Sofern Sie den Artikel von Martina noch nicht gesehen haben, hier der Tipp: Besuchen Sie mit uns die Cloud! Für alle jene (Non-Developer), die sich fragen, “Was ist Windows Azure” denn eigentlich, sei dieses knackige 4 Minuten Video von “Microsoft DE - Cloud Computing” empfohlen: Windows Azure bietet eine grundsolide, skalierbare Basis für eigene Software - siehe Vorteile. Mehr zum Thema Windows Azure im msdn Was ist Windows Azure? und www.microsoft.de/azure. Oder beim IT-Cloud-Partner Ihres Vertrauens.

Besuchen Sie mit uns die Cloud

Nicht jeder von uns hatte bisher die Gelegenheit, sich ein Microsoft Datacenter einmal live anzusehen. Hier in Europa dürfen von Microsoft eingeladene Personen fallweise das Datacenter in Dublin besuchen. Nun habe ich dank eines lieben Kollegen, Franz K. ein erst am 24. Juli 2011 veröffentlichtes Video gefunden, welches eine virtuelle Datacenter Tour ermöglicht und eines sehr guten Einblick in die Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Betriebsart der Microsoft Technologien zeigt. Daten aus über 70 Ländern werden in diesen Datencenters gespeichert – in diesem Video wird gezeigt, wie Microsoft’s Cloud Strategie aus Infrastruktursicht aussieht. Egal welches Cloud Service von Microsoft hier verwendet wird, sei es nun eine Bing Suche, oder Hotmail oder Azure oder Office 365 insgesamt über 200 verschiedene Services – alle Anfragen laufen über diese Rechenzentren. Mehr als eine Milliarde Anwender und 20 Millionen Unternehmen nutzen jährlich diese Dienste. Microsoft betreibt seit 1989 Rechenzentren. Bis 2004 wurden diese für “klassische” Datenbereitstellung verwendet, wie sie jeder von uns kennt: Racks, aneinandergereiht mit vielen einzelnen Servern. Ab 2004 hat Microsoft dann damit begonnen, eigene Datencenter zu entwerfen, deren Fokus nicht mehr nur auf Rechnerbereitstellung, sondern auch auf Effizienz, Nachhaltigkeit, schnelles Deployment und Sicherheit ausgelegt war. 2007 wurde das erste, intern so genannte Klasse 2 Rechenzentrum in Quincy, Washington eröffnet. Quincy umfasst etwa die Größe von 10 Football Feldern. Durch eigene Dieselgeneratoren, Batterien und mehrfach abgesicherte Leitungen wird das Rechenzentrum vor Ausfällen geschützt. Quincy wird übrigens zu 100% durch Wasserkraft betrieben. Der Aufbau eines traditionellen Rechenzentrums benötigt ca. 18 - 24 Monate. Microsoft verfolgt hier einen modularen Ansatz, um diese Zeit zu verkürzen. Chicago, welches seit 2009 besteht, gehört schon zu dieser neuen Type und ist ein Klasse 3 Datencenter. Hier werden Standard-Schiffscontainer verwendet, in jedem bis zu 2.400 Rechner. Dublin ist übrigens auch ein Generation 3 Datencenter. Durch dieses Containersystem hat Microsoft die Möglichkeit eine sehr hohe Anzahl an vorassemblierten Rechnereinheiten in einem Rechenzentrum anzuschließen. Hier ist auch genau der zeit- und Ressourcengewinn messbar: in wenigen Stunden kann ein solche Container in Betrieb genommen werden. Generation 4 (Quincy) verwendet luftgekühlte vorgebaute, standardisierte Komponenten, die nach Bedarf erweitert werden können. Die Bauzeit wird damit um die Hälfte reduziert, ebenso reduziert sich der Kapitaleinsatz um 30-50%. Wer spricht noch von Server Racks? Heute nennen wir es “ITPACs” – Information Technology Pre-Assembled Components – Rechnereinheiten, die fix fertig sind inkl. USV. Soviel Technik will natürlich auch überwacht werden, 24x7x365. Dazu verwendet Microsoft eine der weltweit größten Installationen von System Center. Ebenso werden Energieverbrauch und Effizienz gemessen – damit kann eine Kostenverteilung vorgenommen werden. Eigene Glasfasernetze sichern die Kommunikation, Microsoft betreibt eines der größten Glasfasernetze weltweit: Auch eine oft gestellte Frage wird hier geklärt: Festplatten, besser gesagt Datenspeicher mit Daten wird bei der Dekommissionierung zerstört. Lesen Sie mehr hier.