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BPOS Exchange Online Services versus Gmail

Gerade eben wurde ich über Twitter auf ein Microsoft Showcase Video aufmerksam gemacht, welches die Unterschiede zwischen Exchange Online Services und GMail zeigt, wenn es im Unternehmenseinsatz ist. Hier eine kurze Zusammenfassung und Direktlink zum Video: Remote-Wipe von Telefonen ist mit Exchange Online Services sehr einfach über Outlook Web Access möglich. Zur Erläuterung: wenn man sein Telefon verliert, kann über Remote-wipe dieses von der Ferne” gelöscht werden. Zugriff auf die Mailbox anderer Benutzer ist möglich, ebenso wie die Kalender- oder Kontaktfreigabe über den Outlook Client. Out-of-Office Nachrichten sind möglich, ebenso wie das Verwalten von Konferenzräumen. Blackberry BES Unterstützung ist mit Exchange Online möglich, ohne einen lokalen BES Server. Aber sehen Sie selbst: Sehen Sie dazu auch die Top 10 Fragen zu Microsoft Exchange Online Services. Beitrag von Martina Grom

Web 2.0 bei Microsoft und Microsoft Online Services für Webhoster: Präsentationen sind online!

Wir haben unsere beiden Präsentationen der Xtopia 2010 Vienna zu den Themen Web 2.0 bei Microsoft” und Microsoft online Services – Möglichkeiten für Hoster” auf slideshare.net zur Verfügung gestellt und freuen uns auf Feedback! In unserer Präsentation zu Web 2.0 bei Microsoft hat Toni Pohl gemeinsam mit mir die aktuelle Verwendung von Social Web aus Blickrichtung Microsoft erzählt, wir haben die von uns entwickelten Blogportale vorgestellt, aus dem Leben als Blogger berichtet und einen Ausblick auf aktuelle Social Media Trends gemacht. Hier finden Sie die gesamte Präsentation: Track Web 2 0 Bei Microsoft Customer View more presentations from atwork information technology. Im zweiten Vortrag habe ich gemeinsam mit Gerwald Oberleitner Microsoft Online Services und die Möglichkeiten für Hoster näher beleuchtet. Microsoft Online Services sind im Moment ein erklärtes Steckenpferd von mir, bin aus technischer Sicht sehr überzeugt von dem Produkt und denke, dass es für viele Kunden und Partner eine sehr interessante Alternative ist. Going to the cloud! Microsoft Online Services Customer View more presentations from atwork information technology.

BPOS und Blackberry: wie Sie zu Ihrer Microsoft Online Services Hosted BlackBerry® Service Trial kommen

Vor ein paar Tagen haben wir ja erfreut darüber berichtet, dass Microsoft Online Services nun ein BlackBerry® zertifizierter Partner ist. Seitdem mehren sich die Anfragen, wie man denn nun die Möglichkeit erhält, das Service zu nutzen. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Schritte für die Trial und das formelle Set-Up. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie das lösen können: entweder Sie überlassen die Abwicklung Ihrem Online Services Partner (was die empfohlene Variante ist) oder Sie gehen folgendermaßen vor: Einen Support-Case öffnen, wo Sie das Service anfragen. Das Service Team sollte Ihnen dann die nötigen Unterlagen (ein Excel Sheet und den Services Contract, auch einen Onboarding Guide) zusenden – diese Unterlagen (alle noch in Englisch) gibt es aus mir unerfindlichen Gründen derzeit noch nicht zum Download, das wird sich hoffentlich bald ändern. Das Excel Sheet ausfüllen mit jenen Nutzern, die das Service nutzen wollen und den Contract ausfüllen und an die im Support-Case angegebene E-Mail Adresse senden. Dann warten, bis das Microsoft Online Services Team die Trial eingerichtet hat, dies dauert ca. 2-3 Werktage. Die technische Einrichtung beschreibe ich dann gesondert, hier noch ein paar Infos zu Preis und Abwicklung: Das Service wird monatlich, gesondert von Microsoft Online Services fakturiert. Leider ist es nicht im Kundenportal integriert. Der derzeitige Preis in Euro ist 8,52. Die 30 Tage Trial erhält jeder. Das Service ist monatlich kündbar. Beitrag von Martina Grom

BPOS und BlackBerry®: BIS und BES support

Microsoft Online Services ist nun ein BlackBerry® zertifizierter Partner. Welche Neuerungen bringt uns das nun bei den Microsoft Online Services? Kunden, die das Hosted Blackberry Service nutzen möchten, können dies nun direkt über Microsoft tun und müssen die Lizenzen nicht mehr extra kaufen. Der Einsatz von BlackBerry Devices ist sehr populär – ich bin mit meinem – nennen wir es Smart(I)Phone” - auch sehr zufrieden, jedoch weiß ich, dass BlackBerry Benutzer sehr treue Kunden sind. Das Hosted BlackBerry Service von Microsoft Online Services (unter dem klingenden Namen Microsoft Online Services Hosted BlackBerry® Service) bietet damit kabellosen Zugang zu E-Mails (push E-Mail), Kalendern, Aufgaben und Kontakten (inkl. Globaler Adressliste). Auch das Device Management mit Passwort-Reset, Remote-wipe (remote-löschen eines verloren gegangenen Devices), Usermanagement und Sicherheitsrichtlinien ist natürlich möglich. Unterstützt werden alle Blackberry Devices der Versionen 4.2 und 4.3. Im Microsoft Online Services Team Blog gibt es noch weitere Infos zu dieser guten Neuigkeit. Bereits bisher wurden BlackBerry Devices unterstützt, allerdings per default nur” BIS (Blackberry Internet Service) – für BES (Blackberry Enterprise Server) mussten Lizenzen extra bereit gestellt werden. Das Hosted BlackBerry Service wird getrennt von Exchange Online Standard und/oder der Business Productivity Online Suite verkauft. Es wird monatlich verrechnet, es gibt keine Mindestuseranzahl. Der Preis ist 10,- US$ - den Euro Preis habe ich leider noch nicht gefunden. Ein freies 30Tage Trial ist verfügbar, welches automatisch umgewandelt werden kann. Eine detaillierte Servicebeschreibung in englisch kann hier geladen werden. Damit unterstützen die Microsoft Online Services sicher die gebräuchlichsten mobilen Devices. Bleiben Sie am Laufenden, in den nächsten Monaten erwarten uns laufend weitere News zu Microsoft Online Services! Wollen Sie sich informieren? Kontaktieren Sie uns bzw. erfahren Sie mehr unter http://www.bpos.at Beitrag von Martina Grom

BPOS: Exchange Online und Autodiscover?

Letzte Woche hatten wir auf der Xtopia Vienna wieder einen spannenden Vortrag zum Thema Microsoft Online Services. Es ging vor allem darum, die Vorteile aus Sicht eines Partners hervor zu heben. Dazu kamen natürlich einige Fragen zum Thema Verfügbarkeit und ob denn Exchange Online nun full featured Exchange ist oder nicht. Hier eine kurze Zusammenfassung der Fragen und die Antworten in Kürze: Frage: geht Autodiscover? Geht denn Autodiscover mit Exchange Online: ja. Zuerst einmal: wozu brauchen Sie Autodiscover? Die modernen E-Mail Clients konfigurieren sich durch Eingabe von E-Mail Adresse und Kennwort quasi von selbst”. Dies bedeutet: weniger Arbeit. :-) Um Autodiscover zu aktivieren, müssen Sie dazu DNS-Einträge setzen, wie bei einem Exchange Server, der bei Ihnen steht. D.H. hier ist es ganz wichtig, dass Sie oder Ihr Service Partner Zugriff auf Ihre DNS-Einstellungen hat. Hier die Schritte, um autodiscover einzurichten: Erstellen eines CNAME Eintrages für Ihre Domain: autodiscover.domain.name CNAME AutoDiscoverRedirect-Red002.Mail.emea.MicrosoftOnline.com Sollten Sie das Blog aus Amerika oder Asien lesen, verwenden Sie bitte diese Einträge: United States: AutoDiscoverRedirect-Red001.Mail.MicrosoftOnline.com Singapore: AutoDiscoverRedirect-Red003.Mail.apac.MicrosoftOnline.com Frage: wie schaut es mit public Foldern aus? Öffentliche Ordner / Public Folder werden derzeit nicht von Exchange Online unterstützt. Sollten Sie Öffentliche Ordner dazu verwendet haben, um E-Mails für eine Gruppe von Personen zu empfangen würde ich Ihnen empfehlen, hier eine zusätzliche Mailbox zu erwerben und Ihre Anforderungen hier drin über Regeln zu bearbeiten. Gerne können Sie sich mit Fragen an uns wenden, wir haben einige Ideen zu dem Thema. Frage: was passiert, wenn das Service ausfällt? Microsoft hat eine Money-Back Garantie. In Europa haben wir Anfang Jänner 3 Mal hintereinander für jeweils ca. 30 Minuten Zugriffsprobleme beobachtet. Was tut Microsoft in so einem Fall? Hier die Antwort:   Beitrag von Martina Grom

Exchange Online und POP3 - BPOS

Wir haben ja bereits über die häufigsten Fragen zu Exchange Online Services berichtet. Exchange Online Services unterstützt jedoch auch POP3, sollten Sie einmal diesen Anwendungsfall brauchen, nützlich könnte das eventuell bei nicht Exchange Active Sync fähigen Geräten sein. Bitte beachten Sie, dass bei Verwendung von POP3 die Exchange” Funktionen (wie Frei/Gebucht Infos, Verfügbarkeit etc.) nicht zur Verfügung stehen. Das Service steht für die Deskless Suite nicht zur Verfügung. Die Domain muss Authorativ sein. Falls Sie POP3 aktivieren möchten, müssen Sie dies zunächst für jedes Mailkonto über Microsoft Online Services Support aktivieren lassen – dazu reicht ein einfacher Supportcase, diese werden innerhalb eines Tages beantwortet. Wichtig bei der Konfiguration: vergessen Sie nicht, dass Sie die Nachrichten auf dem Server belassen, da ansonsten die Nachrichten auf den POP3-Client geladen werden und nicht mehr in Exchange Online zur Verfügung stehen. POP3: POP-Server: EMEA: pop.mail.emea.microsoftonline.com Asia Pacific: pop.mail.apac.microsoftonline.com Nordamerika: pop.mail.microsoftonline.com Port 995 Security Protocol SSL User account Benutzername und Kennwort Wo POP3, da ist SMTP nicht weit: SMTP: SMTP-Server: EMEA: smtp.mail.emea.microsoftonline.com Asia Pacific: smtp.mail.apac.microsoftonline.com Nordamerika: smtp.mail.microsoftonline.com Port 587 Security Protocol SSL (TLS Transport Layer Security) User account Benutzername und Kennwort Beitrag von Martina Grom

BPOS Deep Dive – Exchange Online – senden als

Heute habe ich zu meinem gestrigen Artikel gleich eine Anfrage von Paul B. erhalten, dass ich den Punkt 8. Senden im Auftrag von etwas genauer beschreiben könnte. Alle Parameter sind ja im erwähnten KB-Artikel beschrieben. Aber wie geht man da vor? Zuerst einmal: das Migration Toolkit laden. Hier der Link zur 32bit Version oder zur 64bit Version. Dann das passende Toolkit installieren. Im nächsten Schritt dann unter Start/Programme/Microsoft Online Services auf Befehlsshell für die Migration klicken. Es öffnet sich – eine Powershell. Um im Namen eines anderen Benutzers senden zu dürfen, bzw. auf dessen Postfach zuzugreifen brauchen Sie nun folgende Befehle: Vollzugriff: Add-MSOnlineMailPermission -Identity emaildesBenutzersaufdasZugriffgegebenwird@email.com - TrustedUser emaildesbenutzersderZugrifferhaelt@email.com -GrantFullAccess True Senden als: Add-MSOnlineMailPermission -Identity emaildesBenutzersaufdasZugriffgegebenwird@email.com - TrustedUser emaildesbenutzersderZugrifferhaelt@email.com -GrantSendAs True Die Syntax lautet: Add-MSOnlineMailPermission -Identity your@mailbox.com -TrustedUser theuser@togrant.com -GrantSendAs True Ein guter Tipp, der obendrein Lizenzen spart: was macht man, wenn man einen User hat, der eine “private” und eine “geschäftliche” E-Mail Adresse hat? Hier können Sie eine Verteilerliste anlegen, die die private E-Mail Adresse ist und als Mitglied den User mit seiner geschäftlichen E-Mail Adresse hat. Mit den SendAs Permissions können Sie dann festlegen, dass der User als Verteilerliste versenden darf.

BPOS Deep Dive – Die Top 10 Fragen zu Microsoft Online Services für Exchange Online

Mein Kollege Georg Binder hat vor einigen Tagen im Windowsblog bereits über seinen Umstieg zu Microsoft Online Services berichtet. Georg zeigt sehr schön, welchen Nutzen man von der Auslagerung dieser Ressourcen hat und rechnet auch vor, dass das Service sehr kostengünstig ist. Viele Kollegen aus dem Infrastrukturbereich sind sehr skeptisch, was Microsoft Online Services angeht, deswegen versuche ich hier einmal die mir am häufigsten gestellten Fragen zu beantworten. Sollte es noch weitere Fragen geben, können Sie diese gerne in den Kommentaren hinterlassen, bzw. eine E-Mail senden, wir werden diese gerne beantworten. 1. Wie funktioniert die Einrichtung der Services? Man benötigt für das Abonnement zunächst eine Live ID, mit der man sich anmeldet. An diese Live Id werden auch die Zahlungsinformationen gebunden. Bezahlt wird monatlich, direkt an Microsoft. Für die Bezahlung sollten Sie Ihre UID Nummer und eine österreichische, gültige Kreditkarte verwenden. Die Bezahlung auf Rechnung ist auch möglich, allerdings erst ab einem monatlichen Mindestbetrag (das sind derzeit 200,-). Es gibt bereits einige Microsoft Online Services Partner, die Sie gerne bereits bei der Bestellabwicklung unterstützen. Sie können Ihre Domänen, über die Sie E-Mailen wollen ebenfalls gleich aktivieren, dazu müssen Sie diese mit einem CNAME Eintrag zuerst validieren – in diesem Fall ist also ein DNS-Panel hilfreich. 2. Kann ich meine Blackberry-Geräte verwenden? Ja, Sie können Blackberry ebenso weiter verwenden als auch jedes andere Exchange Active Sync fähige Gerät anbinden. Ja, auch Iphones und Androids. Aus der Praxis: die Einrichtung der mobilen Geräte ist nicht anders als mit einem lokalen Exchange, es funktioniert wunderbar über Autodiscover, Microsoft bietet natürlich den Zugang gesichert mit validen Zertifikaten an, die oft in der Praxis übliche Verwendung (vor allem bei SBS Servern sieht man das sehr oft) von selbst ausgestellten Zertifikaten mit allen damit verbundenen Nachteilen des manuellen Imports ist also nicht nötig. 3. Wie funktioniert die Migration meiner bestehenden Postfächer? Es gibt ein eigenes Migrationstoolkit, mit dem Sie die Migration durchführen können. Hier sollte man Aufwand und Nutzen auch wieder etwas in Relation setzen, bei sehr kleinen Unternehmen ist es eventuell ausreichend, die Mails in einer lokalen pst zu sichern und dann in Exchange Online zu importieren. Auch hier empfehlen wir die Zusammenarbeit mit einem Partner, der Sie bei der Entscheidung, welcher Weg gewählt wird, unterstützt. Ein guter Zeitpunkt, seine Postfächer einmal auszumisten: obwohl Ihr Exchange Online Postfach bis zu 25GB groß sein kann, würde ich Ihnen empfehlen, vor der Migration nicht mehr benötigte E-Mails zu archivieren (oder zu löschen). Meine persönliche Erfahrung mit den Migrationen: es ist einfach. Vor kurzem habe ich einen Live-Bericht eines Bloggers gefunden, der beschreibt, dass er sein Unternehmen innerhalb von drei Tagen umgestellt hat. Der Artikel ist insbesondere deshalb sehr interessant, weil hier auch beschrieben wird, dass die BPOS Suite dabei hilft, verteilte Applikationen (in diesem Beispiel 21 Apps), die in einer gewachsenen Infrastruktur verwendet werden, zu ersetzen bzw. zu konsolidieren. 4. Mit welchen Outlook Versionen funktioniert Exchange Online? Exchange Online funktioniert ab Outlook Version 2003 und Windows XP SP2. Beim Umstieg ist es oft gut, auch seine Software auf den aktuellen Stand zu bringen, es könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein, auf Outlook 2007 und Windows 7 umzusteigen. Während der Installation des Online Services Client macht Sie dieser darauf aufmerksam, was Sie alles aktualisieren müssen. Achtung: unter den Home Editions der Betriebssysteme funktioniert das Service nicht. Seit ein paar Tagen steht auch ein eigener Outlook 2003 Connector zum Download zu Verfügung, der es Outlook 2003 Benutzern nun ermöglicht, das Offlineadressbuch herunterzuladen und frei/gebucht Informationen anzusehen. 5. Kann ich Verteilerlisten anlegen? Ja, natürlich. Sie können beliebig viele Verteilerlisten anlegen. Ebenfalls können Sie externe Kontakte bequem hinterlegen. 6. Wie schaut es mit öffentlichen Ordnern aus? Gar nicht. Es gibt keine öffentlichen Ordner in Exchange Online. Das ist sicher für diejenigen, die öffentliche Ordner sehr viel nützen zuerst die größte Überraschung. Ein No-Go ist es aber trotzdem nicht. Wir hatten einen konkreten Anwendungsfall, wo öffentliche Ordner E-Mail Enabled waren um den Zugriff auf E-Mails für mehrere Benutzer zu ermöglichen. Die Lösung für diesen Anwendungsfall lautet: Ein Exchange Online Postfach erstellen, mit den benötigten E-Mail Adressen versehen und dann den Benutzern darauf Zugriff zu geben. Möglichkeit 2: Einer der User bekommt die Alias-Adressen und stellt dann mit Regeln im Postfach ein, wie die entsprechenden Mails verteilt werden. Eine dritte Möglichkeit wäre, Konferenzräume zu verwenden, die aber im allgemeinen nicht für öffentlichen E-Mailverkehr gedacht sind und eine maximale Kapazität von nur 50 MB haben. 7. E-Mail Weiterleitungen: Immer wieder sehe ich E-Mail Konfigurationen, wo JEDE E-Mail, die an eine bestimmte Person geht, auch an eine zweite Person versendet wird. Ich persönlich bin über solche Lösungen nicht besonders froh, da sie die E-Mail Inflation fördern. Mit einem lokalen Exchange Server kann man diese Regel Serverseitig bequem einstellen. Mit Exchange Online ist das ebenfalls möglich, hier erledigt das der Microsoft Support für Sie. 8. Senden im Auftrag von möglich? Aber klar doch, hier gibt es einen detaillierten KB-Artikel, wo die Einstellungen dafür beschrieben werden. 9. Wozu brauche ich den Online Services Client? Der Online Services Client dient dazu, alle über Microsoft Online Services zur Verfügung stehenden Dienste an einem zentralen Ort zur Verfügung zu stellen und zu verwalten. Der Client richtet das Outlook Profil ein und stellt zudem Links zum SharePoint Portal zur Verfügung. Außerdem verwaltet er die Kennwortänderung, die alle 90 Tage nötig ist (ja, sie ist nötig). Die gute Nachricht: wenn Sie auf einem Apple arbeiten, stehen Ihnen die Online Services ebenso zur Verfügung: seit kurzem gibt es auch einen Online Services Client für Macintosh. Der Client sorgt auch dafür, dass Sie sich nicht – wie bei anderen Exchange RPC over HTTPS Konfigurationen – bei jedem Start von Outlook Ihr Kennwort eingeben müssen. 10. Wie sieht es mit Updates der Services aus, wird Exchange Online auch automatisch auf Exchange 2010 umgestellt? Eine oft gestellte Frage und die Antwort lautet: ja. Die Microsoft Online Services werden periodisch aktualisiert, auch der Umstieg auf Exchange 2010 wird bald erfolgen. Es gibt noch viele Dinge, die man über Exchange Online schreiben kann, aber für heute wollte ich mich einmal auf 10 Punkte beschränken. Ein 11ter Punkt wäre z.B. das in Exchange Online enthaltene FOPE (Forefront Online Protection for Exchange, vormals FOSE – Forefront Online Security for Exchange vormals EHS – Exchange Hosted Filtering, naja, ein guter Name braucht halt Weile). Damit sind Sie und Ihre Mailboxen auch zu 99% Spamfrei und zu 100% Virenfrei. Die anderen Services der BPOS Suite, wie SharePoint, Livemeeting und Office Communicator bekommen eigene Artikel. Beitrag von Martina Grom