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WebMatrix 2 Beta zum Download verfügbar

Eigentlich noch recht frisch ist Microsofts Web Developer Tool WebMatrix in Erinnerung – Version 1 (akt. v7.1) wurde im Winter 2010 veröffentlicht und erfreut sich bei Web-Developern großer Beliebtheit. Nun – ganz frisch – wurde WebMatrix Version 2 Beta auf http://www.microsoft.com/web/webmatrix/betafeatures.aspx veröffentlicht (erste Infos dazu gab es schon in den ASPNET-Announcements hier). WebMatrix ist ein freies Tool für Webentwickler mit Unterstützung von ASP.NET und weiterer Script-Sprachen und enthält (nach wie vor) IIS Express zum raschen und einfachen Testen und Debuggen von Website-Projekten (inkl. eigenem Test-Zertfikat für HTTPS). Vor allem fertige, freie Software-Projekte wie DotNetNuke, Umbraco, Drupal, Blogengine.net aber auch Joomla oder WordPress Pakete können sozusagen per Mausklick installiert und ausprobiert werden. Was ist neu? Die Beta-Version von WebMatrix enthält jetzt den Package-Manager NuGet sowie zusätzliche Erweiterungen. Neu ist auch IntelliSense für .NET, PHP (!), HTML 5, CSS 3 und JavaScript – für alle Webentwickler wohl eine der wichtigsten Programmierhilfen! Die mitinstallierte SQL Server Compact Edition wurde auf die kommende SQL-Server-Version (Codenamen Denali) aktualisiert. Version 2 Beta ist noch benutzerfreundlicher geworden, so kann WebMatrix beispielsweise auch Datenbank-Logins generieren, um den Installationsprozess noch einfacher und rascher durchzuführen. WebMatrix unterstützt eine Reihe von Technologien:     Wichtig: WebMatrix 2 Beta Readme informiert über Kompatibilität und bekannte Funktionseinschränkungen in der Beta-Version. So läuft die Beta auch unter der nagelneuen Windows 8 Developer Preview Version, aber nicht mit IE10 – daher am besten vor der Installation ReadMe (list of common known issues with WebMatrix 2 Beta) durchschauen. Hier gehts zum Download und zur Liste der neuen Funktionen: http://www.microsoft.com/web/webmatrix/betafeatures.aspx Viel Spaß beim Testen!

Facebook Seiten Bug: “Mehr” bzw. “Bearbeiten” fehlt!!!

Vor kurzem ist uns bei einigen Facebook Seiten aufgefallen, dass der Link “Mehr” (bzw. “Bearbeiten”) FEHLT! Dieser dient zur Verwaltung der Einträge und Applikationen einer Facebook-Seite, wo man Administrator ist. Interessanterweise war dies bei einigen – aber nicht bei allen - betreuten Seiten der Fall – trotz Admin-Berechtigungen. Das ist – gelinde gesagt – blöd! Vor allem, wenn Applikationen links eingetragen oder geändert werden sollen. Und ganz blöd, wenn ein Redaktionsplan einer Seite mit 140.000 Fans eine Änderung vorsieht – und es klappt einfach nicht, weil die Links nicht vorhanden sind! Nach Probieren und forschen, sind wir dann auf diesen Eintrag im Facebook Forum gestoßen – genau dieses Problem haben VIELE Facebook Seiten-Admins! "Apps" Under "Edit Profile" on business page admin is missing!! HELP! Und es gibt anscheinend keine Lösung dafür…! Facebook hat soweit wir eruieren konnten darauf bislang nicht reagiert. Aber: Wir haben einen Workaround für den fehlenden Bearbeiten-Link gefunden! Bei manchen Seiten hat Facebook einen Fehler, dass das „Mehr“ oder „Bearbeiten“ zwar vorhanden, aber nicht sichtbar ist. Wenn man sich den Quellcode der Facebook-Seite genau ansieht, findet man heraus, dass der “Bearbeiten”-Bereich zwar vom Facebook Webserver gerendert wird, aber nicht sichtbar ist. Grund dafür ist ein Style, der das Control ausschaltet! Wenn das der Fall ist, kann mit einem Browser mit Developer-Modus, z.B. mit Firefox und Firebug die Seite analysieren und bearbeiten. Hier nun der Workaround: Im HTML-Quellcode die “unordered list” der linken Navigation suchen und zum Element <div class="actionLinks"> navigieren. In den Styles sieht man den style "display: none". Wenn man den durch Anklicken links ausschaltet, erscheint der AJAX-Link „Mehr“ wieder! Dieser kann dann wie gewohnt aufgeklappt werden, und die Naviagtion mit „Bearbeiten“ neu angeordnet werden… In Firebug sieht dieser Workaround so aus: Wow, was für ein Facebook CSS Bug! Der hat wohl vieeelen Admins Probleme bereitet! Wir haben den Workaround auch ins englische Facebook Forum gepostet: http://www.facebook.com/topic.php?uid=2378983609&topic=20571#topic_top und zwar auf Seite 4: Und auch schon ein cooles Feedback dazu erhalten. Wir hoffen, dieser Workaround hilft allen geplagten Facebook-Seiten-Admins, die dieses Problem haben!

Tipp für die Ferienzeit: Microsoft Kamera Codec Pack

Digitalkameras sind ja nicht mehr wegzudenken – vor allem in der Ferienzeit sollen damit die schönsten Urlaubsbilder eingefangen werden. Um verlustfrei fotografieren zu können verwenden viel Fotografen als Speicherformat das RAW Format. Microsoft hat dazu nun ein Codec Pack veröffentlicht, mit dem diese Daten nun auch im Windows Explorer und in der Windows Live Foto Galerie 2011 angezeigt werden können. Das Codec Pack unterstützt einige Kameramodelle aller gängigen Hersteller und steht in einer 32bit und in einer 64bit Variante zum Download zur Verfügung.

Die neue Sysinternals Suite ist da

Wo es um Sysadmins geht, ist Mark Russinovich nicht weit. Er hat gerade gemeinsam mit Aaron Margosis sein neues Buch “Windows Sysinternals Administrator’s Reference” heraus gebracht. In diesem Buch werden alle 70 Tools aus der Sysinternals Serie im Detail besprochen. Übrigens gibt es seit 25. Juli eine neue Sysinternals Suite, hier gleich der Download-Link. In diesem Toolset finden Sie alle nützlichen Troubleshooting Tools – nicht aber die “Spaßtools” BSOD Screen Saver oder NotMyFault. Übrigens: Process Explorer ist nun in der Version 15 verfügbar! Process Explorer wird oft auch als der “richtige Taskmanager” bezeichnet. Dieses äußerst nützliche Tool hilft bei der Fehleranalyse, zeigt es doch auf, welche Prozesse gerade im System geladen sind – und was sie tun. Die neue Version hilft auch dabei GPU Nutzung anzuzeigen. Übrigens: die Tools lassen sich auch über http://live.sysinternals.com direkt starten. Hier die neuen Infos zur GPU Usage: Viel Erfolg mit der neuen Sysinternals Suite!

Facebook Analytics mit Insight und PageLever

Zur Auswertung von Facebook Aktivitäten gibt es verschiedenste Möglichkeiten. Facebook-Seiten Statistiken können direkt mit Facebook Insights ausgewertet werden, siehe auch hier. Jetzt gibt es ein neues Tool pagelever.com. Das Tool kann 14 Tage als Trial ausprobiert werden, dann kostet es von 34 bis 94 USD pro Monat. Siehe auch Mashable: New Facebook Analytics Tool Digs Deeper Than Insights.

DPM Tipp 3 - System State und Bare Metal Recovery Fehler

Vor kurzem hatte ich in DPM 2010 das Szenario, dass sich ein Rechner partout weigert, seinen “System State” und sein “Bare Metal Recovery“ zu sichern. Alle zu sichernden Elemente können gebackupt werden, nur diese beiden Tasks bleiben im Status “Replica is inconsistent”. In der DPM Console sieht das dann etwa so aus: Wenn Sie selbst DPM 2010 im Einsatz haben, kennen Sie dieses Problem vielleicht. Um den Fehler zu lokalisieren, helfen u.a. die Notifications, diese sind eingetragen. Also starten wir mal den “Consistency Check” Vorgang nochmals. Beim Synchronisieren erhält der Admin so die Warnungen per E-Mail, beispielsweise so: Ok. Ein möglicher Grund wird hier in der Notifikation angezeigt: Windows Server Backup könnte fehlen! DPM verwendet Windows Server 2008 Backup für “System State” und sein “Bare Metal Recovery“ (das Feature “Windows Server Sicherung” muss dafür installiert sein). Also auf der Ziel-Maschine prüfen und das Backup einrichten und laufen lassen: Und danach nochmals in DPM den Consistency Check starten: Im besten Fall sieht es nach dem neuen Check so aus: Frei nach dem Motto: Muss nicht, aber kann die Ursache sein. In meinem Fall war Windows Backup auf den Clients die Lösung zur vollständigen DPM Sicherung mit “System State” und “Bare Metal Recovery”. Happy Backuping!

DPM Tipp 2 - DPM 2010 Monitoring Management Pack

Wie schon in DPM Tipp 1 - Notifications einrichten gezeigt, sind Notifications in DPM Server 2010 rasch konfiguriert. Wenn Sie einen Microsoft System Center Operations Manager 2007 (MOM) betreiben, so kann DPM seine Warnungen auch (konsolidiert) an MOM senden. Was braucht man dazu? Neben MOM und DPM das System Center Data Protection Manager 2010 Monitoring Management Pack. Der Deployment Guide “OM2007_MP_DPMv3.docx” auf derselben Seite liefert Anleitung und zusätzliche Informationen. Zunächst wird in der Microsoft System Center Operations Manager 2007 Console in der Aktionen-Taskpane der Link “Import Management Packs” ausgewählt und danach das downgeloadete Paket “Microsoft.Windows.SystemCenterDPM2010.mp” installiert. Es folgt eine Dialogbox mit Info und das entsprechende Icon neben dem Management Pack. Auf der DPM Seite müssen die DPM-Warnungen als Windows Events geliefert werden. Das funktioniert in der DPM-Console durch Aktivieren von “Publish Active Alerts”  in Monitoring / Subscribe to notifications…: Das DPM 2010 Management Pack reduziert – durch service level agreement (SLA)-based alerting  - unnötige Warnungen  und entfernt doppelte Meldungen. Wenn das Ganze funktioniert, werden DPM Dienst-Status (DPM Dienste Status bis hin zur CPU-Last und Memory am DPM-Server) sowie die DPM Aktivitäten (Datenkonsistenz, Agent Status, Task Status, etc.) aller durch DPM geschützten Computer angezeigt. Letztlich kann das DPM Service auch getoppt und neu gestartet werden und alle DPM-Maschinen gepingt werden. Zum Schluss noch eine Empfehlung. Im DPM 2010-Management Pack-Handbuch finden Sie etwas Lesestoff zum DPM MOM Pack: Einführung in das System Center Data Protection Manager 2010-Management Pack Erste Schritte Grundlegendes zu Management Pack-Vorgängen Problembehandlung Also eine sinnvolle Sache – ein Muss, wenn man einen MOM  und einen DPM Server betreibt!

DPM Tipp 1 - Notifications einrichten

System Center Data Protection Manager 2010 ist eine feine Sache. Eigentlich recht simpel und sehr praktisch, so ein vollautomatisiertes Backup von verschiedenen Windows Rechnern mit Versionierung, Monitoring und einfachem Recovery by User! Ich selbst verwende DPM seit der 2006er Version – ganz nach dem Motto: “Backup, before you wish you had!” Diesen Spruch möchte ich übrigens jedem, der mit IT zu tun hat, sehr ans Herz legen… Mit dieser kurzen Artikel-Reihe möchte ich ein paar Tipps und Hinweise zum DPM 2010 liefern. Vieles in DPM ist einfach zu bewerkstelligen, bei Setup und im laufenden Betrieb gibt es aber auch immer wieder Fragen und Fallstricke – genau auf diese Szenarien werde ich hier immer wieder in loser Reihenfolge eingehen, um System Center Admins das Leben etwas zu vereinfachen – die IT ist schon komplex genug. Beginnen möchte ich mit den automatischen Benachrichtigungen (Notifications). Benachrichtigungen sind in DPM sehr rasch eingerichtet! In der DPM Administrator Console kann in Monitoring in “Subscribe to notifications” der SMTP-Server der Domäne eingetragen werden. Danach abonniert der Administrator die Warnungen (oder mehr): Dann am besten “Send Test Notification” ausprobieren, ob die Testnachricht ankommt. Das wars! Im Betrieb erhält der Admin so die Warnungen per E-Mail, wie beispielsweise hier: Netterweise liefert DPM meist auch schon ein paar Hinweise zum Problem. Hier kann der System State nicht gesichert werden (die Auflösung folgt im nächsten Teil). Und es gibt dann auch Benachrichtigungen, wenn Probleme gelöst wurden, wie hier: DPM informiert somit über fehlgeschlagene Ereignisse und sendet Warnungen – wollen wir hoffen, dass nicht zu viele davon eintrudeln!

IPv6 Test am 8. Juni 2011

Wie der WebStandard.at berichtet: “…2011 könnte daher das Jahr von IPv6 werden…”. Weltweit größter IPv6-Test am 8. Juni Mehr als 200 Provider wie Google, Facebook & Co. werden an diesem Tag ihre Netzwerke für 24 Stunden probeweise auf IPv6 umstellen (test flight). Siehe auch “About World IPv6 Day”: http://www.worldipv6day.org/ Achja, hier kann man seine eigene, aktuelle (externe) IPv6 Connectivity testen: http://test-ipv6.com

System Center Advisor einrichten Teil 3–Troubleshooting

Das Entfernen von Atlanta-Diensten (Teil 1) und Installieren des SC Advisor RC (Teil 2) funktioniert ja recht einfach. Üblicherweise läuft der Setup-Prozess ganz nach dem Motto Next-Next-Finish und reportet dann in die Cloud-Dienste. Dennoch gab es auch in meiner Installation einen Stolperstein: Das Installieren des Gateways auf dem vorgesehenen Rechner hat nicht funktioniert und das Setup verweigerte die Installation. Bevor ich zur Lösung (bzw. zum Workaround) komme, hier die Situation und der Weg der Analyse: Es sollte im Setup das Gateway installiert werden: Kurz vor dem Ende der Installation folgte jedoch ein Fehler beim Konfigurieren des Gateways: "Setup encountered an error configuring the gateway." Setup führt dann ein Rollback aus – und deinstalliert alles. Der Neustart (zuvor wurden die Atlanta-Dienst auf dieser Maschine deinstalliert) und das neuerliche Aufrufen des Setups brachte das erwartete Ergebnis: Keine Änderung. Der Assistent ist ja sehr einfach – und bietet andrerseits aber auch keinerlei tiefgreifende Einstellungsmöglichkeiten. Also: Wo den Fehler suchen? Als alter Windows Hase ist natürlich das Eventlog die erste Anlaufstelle: Ja, hier steht der Fehler – allerdings ohne konkreten Hinweis (es sei denn, man kann mit einer ewig langen Hex-Zahl etwas anfangen…). Gut. Also befragt man die Suchmaschine(n) seiner Wahl. Die Suche nach "System Center Advisor" "Setup encountered an error configuring the gateway" lieferte bei mir allerdings – raten Sie mal – keine Treffer. Erst beim Entfernen der Quotes kamen ein paar Ergebnisse – von anderen Systemen. Allerdings bin ich dennoch auf eine sehr wichtige Seite zu SC Advisor gestoßen: Advisor Deployment Troubleshooting Hier findet sich u.a. die grundsätzliche Empfehlung, in das Installations-Logfile zu sehen – immer eine gute Idee! Um den temporären Installationspfad rasch herauszubekommen, empfiehlt es sich, die %temp%-Variable des Betriebssystems auszulesen: Und dann in dieses Verzeichnis zu wechseln. In meinem Fall: C:\Users\Administrator\AppData\Local\Temp\2 Dann öffnen wir mal das Logfile AdvisorSetupMSILog_6344*.txt und schauen uns hier ein wenig um und … suchen nach “error”. In meinen Fall war es zum Glück einfach herauszufinden, und zwar in dieser Zeile ziemlich am Ende des Logs: MSI (c) (30:18) [13:28:12:044]: Windows Installer installed the product. Product Name: Microsoft System Center Advisor. Product Version: 1.0.1376.0. Product Language: 1033. Manufacturer: Microsoft Corporation. Installation success or error status: 1603. Product Language: 1033 steht für “Englisch”. Deutsch hat den Code 1031. Ahja. Ich habe die Installation auf einem deutschen Windows Server 2008 R2 versucht. Das wird wohl das Problem des Setups gewesen sein – ok, es ist auch noch ein Release Candidate (erstaunlich, denn die Beta hat auf dieser Maschine funktioniert, aber neue Version neuer Build…). Kurzum: Die Installation des SC Advisor Gateways auf einem englischen Windows Server hat dann bestens funktioniert! In meinem Testszenario läuft nun das Gateway auf einem englischen Server und die restlichen zu überwachenden Maschinen können auch deutsch sein – beim Agent ist das kein Problem – gelöst. Alternativ könnte man sich natürlich noch weiter spielen, aber für eine RC-Version ist das für mich so ok. Nachdem dieses Problem gelöst war, lief das Setup und die Kommunikation einwandfrei. Apropos einwandfrei: Es gibt noch einige Tipps zur Konfiguration des SC Advisors, ich habe die wichtigsten hier zusammengefasst: Das Gateway kann auch später installiert werden: Manage Gateway Registration Gateway und Agent können auch im Nachhinein über Registry Settings in HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\SystemCenterAdvisor\Gateway konfiguriert (und fein-getuned) werden, siehe Configure the Gateway and Agent. Hinweise für die Automatisierung: Deploy System Center Advisor Praktisch: Install the Gateway and Agent from the Command Line Firewall: Für das Gateway müssen die Ports 80 und 443 offen sein, siehe Firewall Information for System Center Advisor In diesem Sinne wünsche ich gutes Gelingen beim Installieren, Konfigurieren und Testen des System Center Advisors!

System Center Advisor einrichten Teil 2

Nach dem Entfernen der Beta-Version von Atlanta in Teil 1 nun zum spannenderen Teil: Die Installation von System Center Advisor Gateway und Agents auf den zu überwachenden Maschinen. Wie die Beta-Version ist auch der Release Candidate des System Center Advisor ein freier Download. Mit SC Advisor können x86 und x64 Versionen von Windows Server 2008 (und später) und Microsoft SQL Server 2008 (und später) überwacht werden – für andere Systeme ist SC Advisor (derzeit) nicht vorgesehen. Als ersten Schritt zur Einrichtung besuchen Sie die SC Advisor Website https://www.systemcenteradvisor.com/ und legen Sie dort mit “Create account” (mit Ihrer Windows Live ID) ein neues Konto an. Folgen Sie den Schritten, bis Sie zur Silverlight-Verwaltungsoberfläche “Alert Dashboard” gelangen: Zunächst wird einmal in der Section “Servers” links ein neuer Server hinzugefügt: Nun folgt eine Dialogbox mit zwei Downloads:  1. ein Zertifikat für den Account und das Gateway und 2. das Setup-Programm. Zertifikat und Setup-Programm AdvisorSetup.exe (etwa 30MB) werden nun downgeloadet und auf der Ziel-Maschine installiert. Hinweise für die Automatisierung: Deploy System Center Advisor und  Install the Gateway and Agent from the Command Line. Auch wichtig: Für das Gateway müssen die Ports 80 und 443 offen sein, siehe Firewall Information for System Center Advisor. Ok, nun wird das Setup ausgeführt: Bestätigen Sie das Lizenzabkommen und bestätigen Sie den Installationspfad: Mein Server ist mit dem Internet verbunden und soll sowohl Gateway (eines pro Netzwerk) und Agent (für diese Maschine) sein. Wenn weitere Maschinen überwacht werden sollen, wird dort nur mehr der Agent installiert. Wenn die Rolle “Gateway” ausgewählt wird, muss nun auch das heruntergeladene Zertifikat angegeben werden: In meiner Umgebung ist kein Proxy erforderlich und für Testzwecke – es ist immerhin ein RC – lasse ich alle Maschinen für das Gateway zu. Weiter. Tipp: In Authorize Agents to Access the Gateway wird beschrieben, wie im Computer Management nur autorisierte Agents zugelassen werden können. Nun informiert mich das Setup über die auf meiner Zielmaschine erforderliche Komponente  SC Operations Manager 2007 R2 Agent (eine Voraussetzung für SC Advisor) – netterweise bietet das Setup gleich an, diesen zu installieren. Hat funktioniert, jetzt kann endlich der SC Advisor Agent installiert werden: Here we go. Finish: Hinweis: Für Tuning und mögliche Probleme bei der Installation siehe Teil 3 – Troubleshooting! Wenn alles geklappt hat, erscheinen in der Verwaltungsoberfläche mit Refresh (rechts) das Gateway und der Agent: Hinweis: Das initiale Übermitteln der Daten aus dem Agent kann übrigens einige Stunden dauern, also nicht nervös werden… So, die Hauptarbeit ist getan. Nun muss nur noch auf allen weiteren Maschinen ebenfalls der Agent installiert werden. Der Setup-Prozess unterscheidet sich nur in der Rolle “Agent” (ohne Gateway) und logischerweise Angabe des Gateways. Der Setup-Wizard fragt dann nach der Adresse des Gateways – also der Maschine mit dem Gateway-Service (in meinem Beispiel SP5.atwork.local), das sieht dann so aus: Voila: Refresh und die zweite Maschine ist mit System Center Advisor verbunden. Feine Sache. Dann warten wir mal auf die gesammelten Daten dieser überwachten Maschinen…!

System Center Advisor einrichten Teil 1

Microsoft Codename Atlanta wurde zu System Center Advisor. Aktuell liegt das Online-Monitoring Tool als Release Candidate vor (siehe Microsoft Atlanta wird zu System Center Advisor). System Center Advisor läuft auf x86 und x64 Windows Server 2008 (und später) und kann eben diese Maschinen und Microsoft SQL Server 2008 (und später) überwachen. Die Verwaltungsoberfläche läuft – wie auch beispielsweise Windows Azure - in einer Silverlight 4.0 Website in der Microsoft Cloud. In diesem Beitrag geht es in zwei Teilen darum, die Beta-Version von Atlanta von bestehenden Maschinen zu entfernen und danach die aktuellen Services von System Center Advisor einzurichten. Wenn Sie eine Vorversion (TAP oder Beta) von System Center Advisor (zuvor Microsoft Codename Atlanta) auf einer Maschine installiert hatten, so folgen Sie dieser kurzen Anleitung (siehe auch Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor). Wichtig: Das Beta Gateway und der Beta Agent soll NICHT (wie wohl erwartet) in “Systemsteuerung\Programme\Programme und Funktionen” deinstalliert werden: – Sondern stattdessen muss uninstall.exe im Programme-Verzeichnis in Microsoft Atlanta ausgeführt werden! Hier nun einfach den Schritten folgen (wie man es von einer Beta-Version erwartet im Console-Modus): Bis zum Ende. Hiermit verschwindet auch das installierte Programm in der Systemsteuerung. Es bleibt dann nur mehr C:\Program Files\Microsoft Atlanta und Uninstall.exe übrig – dieses sollte dann einfach manuell gelöscht werden (siehe auch Uninstall a Gateway or Agent). Das wars. Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. In Teil 2 werden Release Candidate Gateway und Agents neu installiert!