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DPM Tipp 2 - DPM 2010 Monitoring Management Pack

Wie schon in DPM Tipp 1 - Notifications einrichten gezeigt, sind Notifications in DPM Server 2010 rasch konfiguriert. Wenn Sie einen Microsoft System Center Operations Manager 2007 (MOM) betreiben, so kann DPM seine Warnungen auch (konsolidiert) an MOM senden. Was braucht man dazu? Neben MOM und DPM das System Center Data Protection Manager 2010 Monitoring Management Pack. Der Deployment Guide OM2007_MP_DPMv3.docx” auf derselben Seite liefert Anleitung und zusätzliche Informationen. Zunächst wird in der Microsoft System Center Operations Manager 2007 Console in der Aktionen-Taskpane der Link Import Management Packs” ausgewählt und danach das downgeloadete Paket Microsoft.Windows.SystemCenterDPM2010.mp” installiert. Es folgt eine Dialogbox mit Info und das entsprechende Icon neben dem Management Pack. Auf der DPM Seite müssen die DPM-Warnungen als Windows Events geliefert werden. Das funktioniert in der DPM-Console durch Aktivieren von Publish Active Alerts”  in Monitoring / Subscribe to notifications…: Das DPM 2010 Management Pack reduziert – durch service level agreement (SLA)-based alerting  - unnötige Warnungen  und entfernt doppelte Meldungen. Wenn das Ganze funktioniert, werden DPM Dienst-Status (DPM Dienste Status bis hin zur CPU-Last und Memory am DPM-Server) sowie die DPM Aktivitäten (Datenkonsistenz, Agent Status, Task Status, etc.) aller durch DPM geschützten Computer angezeigt. Letztlich kann das DPM Service auch getoppt und neu gestartet werden und alle DPM-Maschinen gepingt werden. Zum Schluss noch eine Empfehlung. Im DPM 2010-Management Pack-Handbuch finden Sie etwas Lesestoff zum DPM MOM Pack: Einführung in das System Center Data Protection Manager 2010-Management Pack Erste Schritte Grundlegendes zu Management Pack-Vorgängen Problembehandlung Also eine sinnvolle Sache – ein Muss, wenn man einen MOM  und einen DPM Server betreibt!

DPM Tipp 1 - Notifications einrichten

System Center Data Protection Manager 2010 ist eine feine Sache. Eigentlich recht simpel und sehr praktisch, so ein vollautomatisiertes Backup von verschiedenen Windows Rechnern mit Versionierung, Monitoring und einfachem Recovery by User! Ich selbst verwende DPM seit der 2006er Version – ganz nach dem Motto: Backup, before you wish you had!” Diesen Spruch möchte ich übrigens jedem, der mit IT zu tun hat, sehr ans Herz legen… Mit dieser kurzen Artikel-Reihe möchte ich ein paar Tipps und Hinweise zum DPM 2010 liefern. Vieles in DPM ist einfach zu bewerkstelligen, bei Setup und im laufenden Betrieb gibt es aber auch immer wieder Fragen und Fallstricke – genau auf diese Szenarien werde ich hier immer wieder in loser Reihenfolge eingehen, um System Center Admins das Leben etwas zu vereinfachen – die IT ist schon komplex genug. Beginnen möchte ich mit den automatischen Benachrichtigungen (Notifications). Benachrichtigungen sind in DPM sehr rasch eingerichtet! In der DPM Administrator Console kann in Monitoring in Subscribe to notifications” der SMTP-Server der Domäne eingetragen werden. Danach abonniert der Administrator die Warnungen (oder mehr): Dann am besten Send Test Notification” ausprobieren, ob die Testnachricht ankommt. Das wars! Im Betrieb erhält der Admin so die Warnungen per E-Mail, wie beispielsweise hier: Netterweise liefert DPM meist auch schon ein paar Hinweise zum Problem. Hier kann der System State nicht gesichert werden (die Auflösung folgt im nächsten Teil). Und es gibt dann auch Benachrichtigungen, wenn Probleme gelöst wurden, wie hier: DPM informiert somit über fehlgeschlagene Ereignisse und sendet Warnungen – wollen wir hoffen, dass nicht zu viele davon eintrudeln!

IPv6 Test am 8. Juni 2011

Wie der WebStandard.at berichtet: …2011 könnte daher das Jahr von IPv6 werden…”. Weltweit größter IPv6-Test am 8. Juni Mehr als 200 Provider wie Google, Facebook & Co. werden an diesem Tag ihre Netzwerke für 24 Stunden probeweise auf IPv6 umstellen (test flight). Siehe auch About World IPv6 Day”: http://www.worldipv6day.org/ Achja, hier kann man seine eigene, aktuelle (externe) IPv6 Connectivity testen: http://test-ipv6.com

System Center Advisor einrichten Teil 3–Troubleshooting

Das Entfernen von Atlanta-Diensten (Teil 1) und Installieren des SC Advisor RC (Teil 2) funktioniert ja recht einfach. Üblicherweise läuft der Setup-Prozess ganz nach dem Motto Next-Next-Finish und reportet dann in die Cloud-Dienste. Dennoch gab es auch in meiner Installation einen Stolperstein: Das Installieren des Gateways auf dem vorgesehenen Rechner hat nicht funktioniert und das Setup verweigerte die Installation. Bevor ich zur Lösung (bzw. zum Workaround) komme, hier die Situation und der Weg der Analyse: Es sollte im Setup das Gateway installiert werden: Kurz vor dem Ende der Installation folgte jedoch ein Fehler beim Konfigurieren des Gateways: "Setup encountered an error configuring the gateway." Setup führt dann ein Rollback aus – und deinstalliert alles. Der Neustart (zuvor wurden die Atlanta-Dienst auf dieser Maschine deinstalliert) und das neuerliche Aufrufen des Setups brachte das erwartete Ergebnis: Keine Änderung. Der Assistent ist ja sehr einfach – und bietet andrerseits aber auch keinerlei tiefgreifende Einstellungsmöglichkeiten. Also: Wo den Fehler suchen? Als alter Windows Hase ist natürlich das Eventlog die erste Anlaufstelle: Ja, hier steht der Fehler – allerdings ohne konkreten Hinweis (es sei denn, man kann mit einer ewig langen Hex-Zahl etwas anfangen…). Gut. Also befragt man die Suchmaschine(n) seiner Wahl. Die Suche nach "System Center Advisor" "Setup encountered an error configuring the gateway" lieferte bei mir allerdings – raten Sie mal – keine Treffer. Erst beim Entfernen der Quotes kamen ein paar Ergebnisse – von anderen Systemen. Allerdings bin ich dennoch auf eine sehr wichtige Seite zu SC Advisor gestoßen: Advisor Deployment Troubleshooting Hier findet sich u.a. die grundsätzliche Empfehlung, in das Installations-Logfile zu sehen – immer eine gute Idee! Um den temporären Installationspfad rasch herauszubekommen, empfiehlt es sich, die %temp%-Variable des Betriebssystems auszulesen: Und dann in dieses Verzeichnis zu wechseln. In meinem Fall: C:\Users\Administrator\AppData\Local\Temp\2 Dann öffnen wir mal das Logfile AdvisorSetupMSILog_6344*.txt und schauen uns hier ein wenig um und … suchen nach error”. In meinen Fall war es zum Glück einfach herauszufinden, und zwar in dieser Zeile ziemlich am Ende des Logs: MSI (c) (30:18) [13:28:12:044]: Windows Installer installed the product. Product Name: Microsoft System Center Advisor. Product Version: 1.0.1376.0. Product Language: 1033. Manufacturer: Microsoft Corporation. Installation success or error status: 1603. Product Language: 1033 steht für Englisch”. Deutsch hat den Code 1031. Ahja. Ich habe die Installation auf einem deutschen Windows Server 2008 R2 versucht. Das wird wohl das Problem des Setups gewesen sein – ok, es ist auch noch ein Release Candidate (erstaunlich, denn die Beta hat auf dieser Maschine funktioniert, aber neue Version neuer Build…). Kurzum: Die Installation des SC Advisor Gateways auf einem englischen Windows Server hat dann bestens funktioniert! In meinem Testszenario läuft nun das Gateway auf einem englischen Server und die restlichen zu überwachenden Maschinen können auch deutsch sein – beim Agent ist das kein Problem – gelöst. Alternativ könnte man sich natürlich noch weiter spielen, aber für eine RC-Version ist das für mich so ok. Nachdem dieses Problem gelöst war, lief das Setup und die Kommunikation einwandfrei. Apropos einwandfrei: Es gibt noch einige Tipps zur Konfiguration des SC Advisors, ich habe die wichtigsten hier zusammengefasst: Das Gateway kann auch später installiert werden: Manage Gateway Registration Gateway und Agent können auch im Nachhinein über Registry Settings in HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\SystemCenterAdvisor\Gateway konfiguriert (und fein-getuned) werden, siehe Configure the Gateway and Agent. Hinweise für die Automatisierung: Deploy System Center Advisor Praktisch: Install the Gateway and Agent from the Command Line Firewall: Für das Gateway müssen die Ports 80 und 443 offen sein, siehe Firewall Information for System Center Advisor In diesem Sinne wünsche ich gutes Gelingen beim Installieren, Konfigurieren und Testen des System Center Advisors!

System Center Advisor einrichten Teil 2

Nach dem Entfernen der Beta-Version von Atlanta in Teil 1 nun zum spannenderen Teil: Die Installation von System Center Advisor Gateway und Agents auf den zu überwachenden Maschinen. Wie die Beta-Version ist auch der Release Candidate des System Center Advisor ein freier Download. Mit SC Advisor können x86 und x64 Versionen von Windows Server 2008 (und später) und Microsoft SQL Server 2008 (und später) überwacht werden – für andere Systeme ist SC Advisor (derzeit) nicht vorgesehen. Als ersten Schritt zur Einrichtung besuchen Sie die SC Advisor Website https://www.systemcenteradvisor.com/ und legen Sie dort mit Create account” (mit Ihrer Windows Live ID) ein neues Konto an. Folgen Sie den Schritten, bis Sie zur Silverlight-Verwaltungsoberfläche Alert Dashboard” gelangen: Zunächst wird einmal in der Section Servers” links ein neuer Server hinzugefügt: Nun folgt eine Dialogbox mit zwei Downloads:  1. ein Zertifikat für den Account und das Gateway und 2. das Setup-Programm. Zertifikat und Setup-Programm AdvisorSetup.exe (etwa 30MB) werden nun downgeloadet und auf der Ziel-Maschine installiert. Hinweise für die Automatisierung: Deploy System Center Advisor und  Install the Gateway and Agent from the Command Line. Auch wichtig: Für das Gateway müssen die Ports 80 und 443 offen sein, siehe Firewall Information for System Center Advisor. Ok, nun wird das Setup ausgeführt: Bestätigen Sie das Lizenzabkommen und bestätigen Sie den Installationspfad: Mein Server ist mit dem Internet verbunden und soll sowohl Gateway (eines pro Netzwerk) und Agent (für diese Maschine) sein. Wenn weitere Maschinen überwacht werden sollen, wird dort nur mehr der Agent installiert. Wenn die Rolle Gateway” ausgewählt wird, muss nun auch das heruntergeladene Zertifikat angegeben werden: In meiner Umgebung ist kein Proxy erforderlich und für Testzwecke – es ist immerhin ein RC – lasse ich alle Maschinen für das Gateway zu. Weiter. Tipp: In Authorize Agents to Access the Gateway wird beschrieben, wie im Computer Management nur autorisierte Agents zugelassen werden können. Nun informiert mich das Setup über die auf meiner Zielmaschine erforderliche Komponente  SC Operations Manager 2007 R2 Agent (eine Voraussetzung für SC Advisor) – netterweise bietet das Setup gleich an, diesen zu installieren. Hat funktioniert, jetzt kann endlich der SC Advisor Agent installiert werden: Here we go. Finish: Hinweis: Für Tuning und mögliche Probleme bei der Installation siehe Teil 3 – Troubleshooting! Wenn alles geklappt hat, erscheinen in der Verwaltungsoberfläche mit Refresh (rechts) das Gateway und der Agent: Hinweis: Das initiale Übermitteln der Daten aus dem Agent kann übrigens einige Stunden dauern, also nicht nervös werden… So, die Hauptarbeit ist getan. Nun muss nur noch auf allen weiteren Maschinen ebenfalls der Agent installiert werden. Der Setup-Prozess unterscheidet sich nur in der Rolle Agent” (ohne Gateway) und logischerweise Angabe des Gateways. Der Setup-Wizard fragt dann nach der Adresse des Gateways – also der Maschine mit dem Gateway-Service (in meinem Beispiel SP5.atwork.local), das sieht dann so aus: Voila: Refresh und die zweite Maschine ist mit System Center Advisor verbunden. Feine Sache. Dann warten wir mal auf die gesammelten Daten dieser überwachten Maschinen…!

System Center Advisor einrichten Teil 1

Microsoft Codename Atlanta wurde zu System Center Advisor. Aktuell liegt das Online-Monitoring Tool als Release Candidate vor (siehe Microsoft Atlanta wird zu System Center Advisor). System Center Advisor läuft auf x86 und x64 Windows Server 2008 (und später) und kann eben diese Maschinen und Microsoft SQL Server 2008 (und später) überwachen. Die Verwaltungsoberfläche läuft – wie auch beispielsweise Windows Azure - in einer Silverlight 4.0 Website in der Microsoft Cloud. In diesem Beitrag geht es in zwei Teilen darum, die Beta-Version von Atlanta von bestehenden Maschinen zu entfernen und danach die aktuellen Services von System Center Advisor einzurichten. Wenn Sie eine Vorversion (TAP oder Beta) von System Center Advisor (zuvor Microsoft Codename Atlanta) auf einer Maschine installiert hatten, so folgen Sie dieser kurzen Anleitung (siehe auch Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor). Wichtig: Das Beta Gateway und der Beta Agent soll NICHT (wie wohl erwartet) in Systemsteuerung\Programme\Programme und Funktionen” deinstalliert werden: – Sondern stattdessen muss uninstall.exe im Programme-Verzeichnis in Microsoft Atlanta ausgeführt werden! Hier nun einfach den Schritten folgen (wie man es von einer Beta-Version erwartet im Console-Modus): Bis zum Ende. Hiermit verschwindet auch das installierte Programm in der Systemsteuerung. Es bleibt dann nur mehr C:\Program Files\Microsoft Atlanta und Uninstall.exe übrig – dieses sollte dann einfach manuell gelöscht werden (siehe auch Uninstall a Gateway or Agent). Das wars. Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. In Teil 2 werden Release Candidate Gateway und Agents neu installiert!

CSAD - CSS SQL Azure Diagnostics Tool

Frisch für alle SQL Azure Anwender: Im Blog mit dem unglaublich kurzen Namen Official team Web Log for Microsoft Customer Service and Support (CSS) SQL Support”  (ok, die Kurzform ist CSS SQL Server Engineers) wurde ein neues Tool veröffentlicht, das CSS SQL Azure Diagnostics tool. Auch dafür gibt es – Microsoft-konform – eine Abkürzung: CSAD Evan Basalik hat die Applikation CSAD entwickelt - da die Tools PSSDiag und SQLDiag gegen SQL Azure nicht funktionieren - um rasch eine Zusammenfassung der wesentlichen Daten einer SQL-Datenbank als Report zu erhalten – vor allem zum Troubleshooting von SQL Azure Performance-Problemen. CSAD liest ALLE Information aus den public Dynamic Management Views (DMVs) (diese funktionieren grundsätzlich genauso gegen einen lokalen SQL Server). Der direkte Download von CSAD (CSS SQL Azure Diagnostics) ist hier zu finden http://csssqlazure.blob.core.windows.net/csssqlazuredeploy/publish.htm. CSAD prüft automatisch beim Starten gegen den BLOB-Storage, ob eine neue Version vorliegt. Ich musste dieses Tool natürlich gleich testen – funktioniert auf Anhieb, hier mein Beispiel: Mein Report umfasst 4 Seiten. Das Tool zeigt : Top 10 CPU consumers (queries that are consuming the most CPU) Top 10 Durations (longest running queries) Top 10 Logical I/O (logical I/O consuming queries) Top 10 Physical I/O (physical I/O consuming queries) Sehr fein ist auch der integrierte Export nach Excel, PDF und Word. SQL Azure Benutzer: Anschauen & Ausprobieren!

System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta

Ganz frisch ist die Evaluation Version System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta im Microsoft Download Center zu laden. SCVMM 2012 dient zur Verwaltung von Hyper-V Maschinen und hat in der Version 2012 (Beta) einige neue Funktionen von Hyper-V Cluster bis zu Resource Optimization, LoadBalancer, Private Cloud Management und Service Lifecycle Management hinzu bekommen. Besonders die Private Cloud” Verwaltung finde ich bemerkenswert und top-aktuell! In Marketing Schreibweise heißt das so: System Center Virtual Machine Manager 2012 delivers industry leading fabric managment, virtual machine management and services deployment in private cloud environments.” Download System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta Der Download ist etwa 800MB klein. Zum Download ist nur einmalige Registrierung mit Windows Live-ID erforderlich. Viel Spaß beim Testen von System Center Virtual Machine Manager 2012 Beta – Evaluation!

Microsoft Atlanta wird zu System Center Advisor

Nach dem angekündigten Update von Microsoft Atlanta (siehe SQL going to the cloud, äh to Atlanta) präsentiert sich das Online-Tool im Status Beta” nun als neue Marke System Center Advisor” und ist liegt jetzt schon in der Version Release Candidate” vor. Die neue URL lautet www.systemcenteradvisor.com. Was ist neu? Nun, eine ganze Menge! System Center Advisor kann jetzt neben SQL Server Instanzen auch Windows Server 2008 Maschinen, Hyper-V Hosts und Active Directory analysieren und überwachen! Morgen wird übrigens Windows InTune veröffentlicht, welches die Überwachung von Client-Maschinen in der Cloud ermöglicht – übrigens auch ein Tipp für alle Big>Days 2011 Teilnehmer: InTune ansehen! System Center Advisor kann also als (eine von vielen) Ergänzung für die Windows Server Maschinen gesehen werden. Neu ist auch der Multi-User Support: Verschiedene Windows Live Konten können zu einem Firmen-Konto zugeordnet werden und es gibt nun E-Mail Notifikationen (das haben wir ja schon beim letzten Mal hier bemerkt), um wöchentliche E-Mails mit Zusammenfassungen des Health Status und Warnungen mitzubekommen. Das Bearbeiten von Warnung wurde verbessert: Advisor now detects when you have addressed the issue that generated an alert and automatically resolves the associated alert.” Letztlich unterstützt System Center Advisor jetzt auch SQL Server Clustering und informiert über Aktiv-Passiv Rollenwechsel. Eine Liste aller Neuerungen finden Sie hier: What's New in This Release of System Center Advisor? Für alle Beta-Tester: Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. Die Agents auf den überwachten Servern müssen allerdings – ob der neuen Datensammlungsfunktionen - neu installiert werden. Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor informiert über den Prozess eines Upgrades. Ich freue mich über das neue Online Tool in der Cloud, das mir helfen wird, meine Windows Server 2008 und meine Hyper-V Instanzen und Workloads zu überwachen! Wir werden jetzt einmal unsere bestehende Maschinen mit den Beta-Agents aktualisieren um Ihnen bald einen Praxisbericht hier zu veröffentlichen!

IE9 RTM kommt am 15. März

Es ist soweit! Wie das Windows Team Blog verkündet, wird der nigel-nagel-neue Internet Explorer 9 am 14. März (USA Pacific Time um 21h) veröffentlicht! A More Beautiful Web Launches on March 14th Zwölf Monate nach der ersten Platform Preview Version (bei mix10, was ich live miterleben durfte) erblickt IE9 also das Tageslicht - bei uns am 15. März um 6h Früh, da ist es mittlerweile gerade hell, in den USA ist es noch Abend – und die Launch-Party wird nach der Pressemitteilung starten. Viele der neuen Funktionen konnten bereits in der Vorgänger-Versionen getestet werden (siehe IE9 News). Meine persönlichen IE9-Highlights sind vor allem die Schnelligkeit, HTML5 sowie die vielen kleinen Verbesserungen wie Neue Tabs, Pinned Sites, neuer Developer-Modus, Tracking Protection Lists, und da gibt es noch ein paar weitere… Für alle, die zum Thema IE9 topaktuell informiert werden wollen: Siehe www.beautyoftheweb.com und folgen Sie dem IE-Team auf Twitter: www.twitter.com/ie! Ich freu mich schon auf den neuen IE9. Viel Spaß und sicheres Surfen mit IE9!

Wenn in SQL Server sogar bei varchar(max) bei 8000 Zeichen Schluss ist…

Microsofts SQL Server ist fast in jedem Microsoft (Server) Produkt drin. Und auch mein Lieblings-Produkt. So habe ich im Laufe meines Berufslebens bereits von SQL Server 6.5 bis hin zum aktuellen SQL Server 2008 R2 viel Datenbank-Wartung durchgeführt und viele Lösungen entwickelt. Hierbei lernt man viel – und auch viele Stolpersteine! So hatte ich vor kurzem die Anforderung, eine Reihe von SQL Server Reports neu zu generieren. Dazu habe ich mal vor einigen Jahren ein kleines Tool geschrieben, das eine XML Datei durchläuft und alle dort enthaltenen Reports mit bestimmten Parametern als PDF File persistiert – das soll weiterverwendet werden. Nun haben sich die Reports und deren Parameter geändert und eigentlich muss ich zum Neuaufruf nur das reports.xml File neu erstellen und das Tool (sozusagen per Knopfdruck) starten und alles sollte erledigt sein. Soweit so gut, das war die Vorgeschichte. Zum Generieren des neuen XML-Files verwende ich eine einfaches, zusammengebautes Script (das ich mir zum Glück aus dem Vorjahr gemerkt habe) direkt im SQL Server 2008 R2 SQL Management Studio. Dieses durchläuft eine gejointe Tabelle und schreibt den Output in eine Textvariable @x. Das ganze Script sieht vereinfacht etwa so aus: declare @x varchar(max) set @x = '<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>' + char(13) + char(10) + '<reports>' + char(13) + char(10) SELECT @x = @x + '<report>' + char(13)+char(10)+ '<name>/app/betrieb</name>' + char(13)+char(10)+ '<param>format=PDF|id=' + convert(varchar,BET_ID) + '</param>' + char(13) + char(10)+ '<path>C:\temp\betrieb_'+ right('00' + convert(varchar,(ROW_NUMBER() OVER (ORDER BY Name1))),2) + '.pdf</path>' + char(13) + char(10)+ '</report>' + char(13) + char(10) FROM Betriebe LEFT OUTER JOIN Bundeslaender ON BET_BDL_ID = Bundeslaender.BDL_ID WHERE (BetriebActive = 1) ORDER BY Bundesland, Name1 set @x = @x + '</reports>' + char(13)+char(10) print @x Der so erzeugte Text in @x wird dann einfach aus dem SQL Management Studio ausgeführt (F5) und ausgegeben, für jede Tabellenzeile (bei mir etwa 30 Reports) wird ein Abschnitt <report>” erstellt, etwa so: Der Text in Messages wird dann per Zwischenablage in ein Textfile kopiert – bzw. wird die Ausgabe direkt in ein File geschrieben Results to File”: Funktioniert … fast!  Der Output wird irgendwo abgeschnitten! Moment mal, unsere Variable @x ist doch vom Typ varchar(max)! Damit sind doch theoretisch bis zu 2GB Zeicheninhalt möglich. Also mal nachsehen, wie lange @x tatsächlich ist: print len(@x) ergibt sportliche 10655 Zeichen. Die Variable beinhaltet also den tatsächlichen Inhalt – nur wird der abgeschnitten… eine leise Vorahnung (eigentlich ein Rückblick) kommt auf... Seit SQL Server 2005 gibt es die Aufhebung der 8000-Zeichen Grenze bei Texten vom Datentyp Zeichen: Konkret war bis SQL Server 2000 aufgrund der internen Data Page-Größen bei 4000 Zeichen für nvarchar und bei 8000 Zeichen bei varchar Schluss. Nun kann stattdessen varchar(MAX) bis 2^31-1 Bytes (also fast 2GB) verwendet werden. Damit können ab SQL 2005 auch Zeichenkettenoperationen mit längeren Texten durchgeführt werden - ohne mühsame Workarounds mit Konvertierungsfunktionen und Datentyp TEXT. Die Ursache für das Abschneiden ist also das PRINT Statement. PRINT schneidet bei 8000 Zeichen ab! Print ist ja sehr praktisch. Nur hat Microsoft anscheinend vergessen, die neuen Grenzen ab SQL Server 2005 nachzuziehen? Natürlich dachte ich zuerst an die Optionen im SQL Management Studio, wo die Limits der Ausgabe eingestellt werden kann. Aber nein, das ist es nicht. Und ich könnte natürlich Zwischenschritte einlegen oder das Problem anders lösen … aber nur weil Print die Ausgabe abschneidet alles umstellen?? Aber es gibt eine einfache Abhilfe: In diesem Blog-Artikel von Falafel Software von Adam Anderson wird eine kleine Stored Procedure LongPrint” in nur insgesamt 26 Zeilen erstellt, welche einen langen String auf mehrere Teile á 4000 Zeichen vom Typ nvarchar aufteilt und schrittweise ausgibt: T-SQL: Exceeding the 8000 Byte Limit of the PRINT Statement Zur Anzeige des ganzen Scripts folgen Sie einfach dem Link oder klicken Sie auf dieses Bild: Eine einfache Lösung: 1. Einmaliges Ausführen des LongPrint() Scripts in der eigenen Datenbank und danach 2. statt im eigenen Script PRINT @x zu verwenden, einfach exec LongPrint @x angeben. So klappts mit langen Strings mit mehr als 8000 (bzw. 4000) Zeichen – ohne dass die bestehende Funktionalität umgebaut werden muss! Ein netter, kleiner Workaround bis sich Microsoft hoffentlich diesem Problem annimmt und das Limit von PRINT - vielleicht mit der nächsten SQL Server Version Denali” (2012?) - behebt.

Lync Server 2010 Best Practices Analyzer

Für alle, die sich für den neuen Microsoft Lync Server interessieren, ist der nagelneue Lync Server 2010 Best Practices Analyzer eine Empfehlung wert. Wozu dient das Tool? Die Antwort in einem Satz zusammengefasst lautet: Lync Server 2010 Best Practices Analyzer hilft Administratoren den Gesamtstatus ihrer Lync-Umgebung zu sehen. The Microsoft Lync Server 2010, Best Practices Analyzer is designed for administrators who want to determine the overall health of their Lync Server environment.” Lync Server 2010 Best Practices Analyzer ist im Microsoft Download Center herunterladbar. Das Tool sammelt Informationen der Konfiguration von Lync Server 2010 Komponenten wie Active Directory Domain Services, Exchange Server Unified Messaging und Lync Server 2010 selbst. Somit können Probleme erkannt werden und Performance Checks durchgeführt sowie die Konfiguration mit einer Best Practise verglichen werden. Ebenso werden erforderliche Updates und empfohlene Lösungen angezeigt. Für alle Lync-Admins ist Lync Server 2010 Best Practices Analyzer also ein Must Have. Für alle anderen: Microsoft Office 365 nutzen.