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Microsoft Atlanta wird zu System Center Advisor

Nach dem angekündigten Update von Microsoft Atlanta (siehe SQL going to the cloud, äh to Atlanta) präsentiert sich das Online-Tool im Status Beta” nun als neue Marke System Center Advisor” und ist liegt jetzt schon in der Version Release Candidate” vor. Die neue URL lautet www.systemcenteradvisor.com. Was ist neu? Nun, eine ganze Menge! System Center Advisor kann jetzt neben SQL Server Instanzen auch Windows Server 2008 Maschinen, Hyper-V Hosts und Active Directory analysieren und überwachen! Morgen wird übrigens Windows InTune veröffentlicht, welches die Überwachung von Client-Maschinen in der Cloud ermöglicht – übrigens auch ein Tipp für alle Big>Days 2011 Teilnehmer: InTune ansehen! System Center Advisor kann also als (eine von vielen) Ergänzung für die Windows Server Maschinen gesehen werden. Neu ist auch der Multi-User Support: Verschiedene Windows Live Konten können zu einem Firmen-Konto zugeordnet werden und es gibt nun E-Mail Notifikationen (das haben wir ja schon beim letzten Mal hier bemerkt), um wöchentliche E-Mails mit Zusammenfassungen des Health Status und Warnungen mitzubekommen. Das Bearbeiten von Warnung wurde verbessert: Advisor now detects when you have addressed the issue that generated an alert and automatically resolves the associated alert.” Letztlich unterstützt System Center Advisor jetzt auch SQL Server Clustering und informiert über Aktiv-Passiv Rollenwechsel. Eine Liste aller Neuerungen finden Sie hier: What's New in This Release of System Center Advisor? Für alle Beta-Tester: Bestehende Atlanta Konten bleiben bestehen und sind funktionell. Die Agents auf den überwachten Servern müssen allerdings – ob der neuen Datensammlungsfunktionen - neu installiert werden. Upgrade from a Pre-Release Version of System Center Advisor informiert über den Prozess eines Upgrades. Ich freue mich über das neue Online Tool in der Cloud, das mir helfen wird, meine Windows Server 2008 und meine Hyper-V Instanzen und Workloads zu überwachen! Wir werden jetzt einmal unsere bestehende Maschinen mit den Beta-Agents aktualisieren um Ihnen bald einen Praxisbericht hier zu veröffentlichen!

IE9 RTM kommt am 15. März

Es ist soweit! Wie das Windows Team Blog verkündet, wird der nigel-nagel-neue Internet Explorer 9 am 14. März (USA Pacific Time um 21h) veröffentlicht! A More Beautiful Web Launches on March 14th Zwölf Monate nach der ersten Platform Preview Version (bei mix10, was ich live miterleben durfte) erblickt IE9 also das Tageslicht - bei uns am 15. März um 6h Früh, da ist es mittlerweile gerade hell, in den USA ist es noch Abend – und die Launch-Party wird nach der Pressemitteilung starten. Viele der neuen Funktionen konnten bereits in der Vorgänger-Versionen getestet werden (siehe IE9 News). Meine persönlichen IE9-Highlights sind vor allem die Schnelligkeit, HTML5 sowie die vielen kleinen Verbesserungen wie Neue Tabs, Pinned Sites, neuer Developer-Modus, Tracking Protection Lists, und da gibt es noch ein paar weitere… Für alle, die zum Thema IE9 topaktuell informiert werden wollen: Siehe www.beautyoftheweb.com und folgen Sie dem IE-Team auf Twitter: www.twitter.com/ie! Ich freu mich schon auf den neuen IE9. Viel Spaß und sicheres Surfen mit IE9!

Windows 7 SP1 Installationstipps–Speicherplatz ist wichtig!

Wochenende ist Wartungszeit, heute kam bei mir Windows 7 SP1 mit dem unspektakulären Namen KB976932 gleich zur Installation dran. Das Service Pack 1 steht ja bereits für alle Technet Abonnenten zur Verfügung. Was mir aufgefallen ist: Sie benötigen während der Installation 2 Dinge: Zeit Speicherplatz Die Installation nahm bei mir rund 30 Minuten in Anspruch (SSD Laufwerk). Auf der zur Verfügung stehenden Partition mit rund 10GB freiem Platz wurden für die Installation gleich einmal rund 5GB verbraucht – die sind zwar nach dem Reboot wieder verfügbar, als Tipp würde ich jedem empfehlen, sicherzustellen, dass er genügend Platz auf seiner Systempartition hat. Auf meinem Rechner laufen ja drei getrennte Systempartitionen: dem Bootloader ist es egal, welche der beiden Windows 7 Partitionen Sie zuerst aktualisieren. Übrigens: wichtige Dokumentationen zum SP1 finden Sie hier.

Sonntag ist Server-Wartung oder Warum RAM-Speicher oft wichtiger als CPU Leistung ist

Was mir bei der Server-Wartung immer auffällt: Die modernen Maschinen sind schon sooo leistungsfähig... Hier die typische Auslastung eines Hyper-V Servers, der viele virtuelle Maschinen laufen hat (in diesem Screenshot 7 VMs): Der (einen) Quad-Core CPU ist fad, der RAM-Speicher ist voll ausgelastet. Noch besser wird die Auslastung mit Windows Server 2008 R2 SP1 (soeben released) und Dynamic Memory. Somit zeigt sich sehr schön, dass es in vielen Fällen besser ist, RAM-Speicher aufzurüsten als CPU-Leistung. Das ist natürlich nicht immer gültig, aber in den meisten Fällen zutreffend!

Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 ist fertig

Wie das Windows Server Division WebLog gestern bekannt gab, ist das das Service Pack 1 für die aktuellsten Microsoft Betriebssysteme Windows Server 2008 R2 und Windows 7 fertig (Release). Gerüchte über das Erscheinungsdatum gab es ja schon reichlich, nun ist es fix: Für TechNet und MSDN-Abonnenten sowie Volume Licensing-Kunden wird SP1 ab dem 16. Februar verfügbar sein, die breite (öffentliche) Masse wird SP1 ab dem 22. Februar via Windows Update und Microsoft Download Center downloaden können. Erfahren Sie mehr über die Funktionen des SP1 hier: Windows Server 2008 R2 and Windows 7 SP1 Releases to Manufacturing Today Webcast-Tipp: TechNet Webcast: Dynamic Memory und RemoteFX (Level 200) - Überblick über das Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 und Windows 7 Windows 7 und Windows Server 2008 R2 SP1 Release Candidate Windows 7 und Windows Server 2008 R2 Service Pack 1: Dynamic Memory und RemoteFX für Hyper-V  Erste Erfahrungsberichte auf windowsblog.at: Installationsbericht Windows 7 Service Pack 1 Ich selbst bin schon sehr auf Dynamic Memory auf meinen Hyper-V Servern gespannt, und fast genauso auf Remote FX – die Anforderung von Video-Wiedergabe und Video-Konferenzen auf Remote Maschinen hatte ich auch schon mehrmals. Also, Windows-Maschinen, SP1 kommt bald

SBS 2011 Essentials RC ist da

Ganz frisch ist der Release Candidate for Windows Small Business Server 2011 Essentials” verfügbar: Details zum SBS2011 finden Sie im Official SBS Blog: Announcement: SBS 2011 Essentials Release Candidate Now Available und u.a. in windowsblog.at: Windows SBS 2011 Essentials und Windows Home Server 2011 Release Candidate verfügbar - übrigens gibt es bereits auch den neuen Windows Home Server 2011 RC zum Download. Auf Microsoft Connect: Windows Small Business Server gibt es den SBS 2011 RC downzuladen. Der Download enthält: - Server Setup DVD ISO file (DVD9 – Dual layer DVD) - Client Restore Media - SBS 2011 Product Guide Auf der Microsoft Connect SBS Download Seite sind zusätzlich einige Tools und Informationen enthalten, zum Beispiel die Windows Small Business Server 7 Top Ten Reasons: Von Get a Comprehensive, All-in-One Solution bis zu Simplify IT Management. Ein paar wichtige Funktionen des SBS 2011 auf einen Blick: Automatisches Backup Einfaches Restore von Server und Clients Einfache Konnektivität zu Microsoft Online Services (Office 365) Virtuelles Arbeiten erhöht die Produktivität Einfaches Speichern und Sharing Noch rasch ein Learning Tipp: SBS 2011 Essentials Learning Bites - Using Remote Web Access hier finden sich bereits ein paar SBS 2011 Videos. Viel Spaß beim Testen!

Neu: Web Platform Installer 3.0

Ganz frisch: Der neue Web Platform Installer 3.0 (Version 7.1.1042.1 vom 13.01.2011) ist verfügbar! www.microsoft.com/web/downloads/platform.aspx Für alle, die Web PI noch nicht kennen: “Der kostenfrei angebotene Web Platform Installer Version 3.0 (Web PI) hilft Ihnen, immer die aktuellen Komponenten der Microsoft Web Plattform herunterzuladen und einzusetzen. Dazu gehören Internet Information Services (IIS), SQL Server Express, das .NET Framework und Visual Web Developer. Zusätzlich installieren Sie damit weit verbreitete, beliebte Open Source-, ASP.NET- und PHP-Webanwendungen.” Für Agenturen, Web Developer, IT-Administratoren und Hoster ein Must Have. Web PI 3.0 (und viel mehr) zeigen wir übrigens auch live auf der xtopia 2011! Web Platform Installer 3.0 läuft unter allen Windows Versionen ab Windows XP SP2 und ab Windows Server 2003 SP1. Der Download ist nur 92KB klein, d.h. die zu installierenden Pakete werden natürlich bei Bedarf aus dem Internet nachgeladen. www.microsoft.com/web ist übrigens ein guter Startpunkt für Web-Hoster. So sieht Web PI nach der Installation aus: Gewünschte Pakete werden einfach hinzugefügt und installiert. Nach der Installation: Simple as click! Achja, neben dem Web PI wurden eine ganze Reihe weitere Development-Produkte wie ASP.NET MVC 3, IIS Express, SQL CE 4, Web Farm Framework, Orchard und WebMatrix veröffentlicht – aber das ist eine weitere Geschichte. Viel Spaß mit der Microsoft Web Plattform und beim Ausprobieren der vielen neuen Click-and-Run Weblösungen aus dem Web Platform Installer 3!

Dezember Patchday!

Mit dem Dezember Patchday kommen (wenn ich mich nicht verzählt habe) 17 Updates, zwei davon sind mit Kritisch” eingestuft: Eines behebt gleich mehrere Schwachstellen im Internet Explorer 6, 7 und 8 (MS10-090), das zweite eine Schwachstelle im OpenType Font (OTF) Driver (MS10-091) – das betrifft den Windows Explorer – und auch alle aktuellen Windows Versionen. Dann gibt es noch 14 wichtige” Updates und ein mäßig wichtiges” Update im Dezember. Einen Überblick der Dezember-Patches finden Sie hier: Microsoft Security Bulletin Summary for December 2010  Microsoft Security Bulletin Search zeigt alle immer die aktuellen Patches, auch durchsuchbar! Generell ist für alle Sicherheits-Experten (und solche die es werden wollen) die Zusammenfassung der Microsoft Security Bulletin Summaries and Webcasts empfehlenswert: Microsoft Security Bulletin Summaries and Webcasts Hier finden sich auch Webcasts zu den einzelnen monatlichen Security Bulletins. Die Webcasts dauern meist so um die 90 Minuten und erfordern nur eine Registrierung mit einer LiveID und können online angesehen oder downgeloadet werden, so zum Beispiel der Webcast vom November 2010: Heute, 15.12., um (11:00 Pacific Time, bei uns) 18:00 findet der Dezember-Webcast statt: Webcast- Information About Microsoft December Security Bulletins Der Patchday erfolgt jeden 2.ten Dienstag pro Monat – die Updates sind also seit gestern verfügbar und sollten auch rasch angewendet werden. Secure Computing!

Windows Small Business Server 2011 Standard ist RTM

Ja, es ist schon fast da: Bald kommt das Christkind und kurz danach: Der neue Windows Small Business Server 2011 Standard Edition gemeinsam mit Windows Small Business Server 2011 Premium Add-on. Das schreibt Curtis Lee, Director, Server and Cloud Marketing, im SBS Blog Windows Small Business Server 2011 Standard Releases to Manufacturing. Das Microsoft Produkt-Team ist in der Finalisierungs-Phase, ab Jänner 2011 wird SBS 2011 verfügbar sein: “…We are finalizing international versions, delivering the product to distribution channels and handing it off to our OEM partners so that they can begin pre-installing the software on new servers. Starting in early January, you will find SBS 2011 Standard and Premium Add-On in volume licensing, and from mid-January you will be able to download a trial copy from our website…” SBS 2011 ist die Lösung für KMUs bis zu 75 Benutzern und beinhaltet die neuesten Versionen von Microsoft Windows Server 2008 R2, Exchange Server 2010 SP1 und SharePoint Foundation Services 2010 (siehe auch Next Generation Small Business Server Aurora – Preview verfügbar). Das Premium Add-on beinhaltet die letzte Microsoft SQL Server 2008 R2 Version und bietet Hyper-V und Remote Desktop Services der Windows Server 2008 R2 Standard Version. Es wird einen Migration Path zum Update von früheren SBS-Versionen geben (erfahrungsgemäß zu mindestens supported für die letzte Version SBS 2008) um Ihren Kunden den Umstieg möglichst rasch und einfach anzubieten “…including ease of migration from earlier versions…”. Hier geht´s zur SBS next version Website und hier zu einer zweiseitigen SBS 2011 Broschüre. Freuet Euch, SBS 2011 kommt baaald!

IE9 ganz Privat: Tracking Protection Lists

Das IE9-Team tut (Einiges) Alles, um den neuen Internet Explorer 9 zum Top-Browser zu machen (siehe auch TechNet: Microsoft Internet Explorer). Vor kurzem hat das Produkt-Team in seinem Blog eine weitere neue Funktion angekündigt: Tracking Protection”. Mit Tracking Protection Lists” (mit der sinnigen Abkürzung TPL) kann ein Benutzer unerwünschtes Tracking ausschalten – und somit auch kontrollieren, welche Informationen an fremde Systeme gesendet oder nicht gesendet werden dürfen. Das Thema Privatsphäre muss ernst genommen werden. Somit hat sich auch das IE Team zum Ziel gemacht, effektive Mechanismen einzusetzen um dem Benutzer die Steuerung seines Datenstroms zu ermöglichen (…more effective technologies for consumer control”). TPL ist eine davon. Hm, wozu könnte das gut sein? Heute sind fast alle Webseiten verlinkt und benutzen Inhalte und Scripts von anderen Web(systemen), etwa für Social Media-Aktivitäten, Website-Traffic Analyse aber auch für Werbebanner und sonstige Adserver-Aktivitäten. Hier einige Beispiele: oder Der Seiten-Quellcode offenbart auch die Quelle, zum Beispiel sieht das bei der obigen Werbung so aus: <iframe width="300" height="250" title="Ad" src="http://d3l3lkinz3f56t.cloudfront.net/dclk1-0.9.html#swf=http%3A//s0.2mdn.net/1614546/EA_... Mit TPL können solche eingebetteten Inhalte auf Wunsch blockiert werden. IE9 will offer consumers a new opt-in mechanism (Tracking Protection”) to identify and block many forms of undesired tracking.” Unerwünschte URLs können zur TPL hinzugefügt werden, das sieht dann (mit unscharfem Screenshot aus einem Video) in etwa so aus: Geblockte Inhalte werden mit rotem Rahmen angezeigt, zugelassene Inhalte mit grünem Rahmen (nach dem Reload der Seite erscheinen die roten Rahmen nur mehr leer). Diese Regeln Do not Track” wirken sich nicht nur auf die aktuelle Webseite aus, sondern natürlich für alle Webseiten (die diese geblockten Adressen aus der TPL verwenden) – wir kennen das Verhalten ja bereits von Drittherstellern und AdServer-Blocking” AddOns. Mit TPL kann jeder Anwender mit einem Regelwerk selbst bestimmen, welche Fremd-Aufrufe zugelassen werden sollen und welche nicht. Die Regeln können sehr komplex sein und werden in einem XML-Dokument gespeichert – dieses wird voraussichtlich so aussehen (Screenshot aus dem Original-Artikel): Hier werden mit Regular Expressions geblockte (blockRegex) und erlaubte (allowRegex) Adressen angegeben: Das Fazit des IE-Produktteams: We believe that the combination of consumer opt-in, an open platform for publishing of Tracking Protection Lists (TPLs), and the underlying technology mechanism for Tracking Protection offer new options and a good balance between empowering consumers and online industry needs.” Vor allem: Es funktioniert sehr einfach – eine gute Voraussetzung für den Einsatz. Hier geht es zum Original-Artikel: IE9 and Privacy: Introducing Tracking Protection. Ein kurzes Silverlight-Video im Artikel zeigt die TPL-Funktionalität in Action: TPL wird ab dem IE9 Release Candidate verfügbar sein. (Für die letzte IE9-Version siehe http://ie.microsoft.com/testdrive) Achja noch ein Hinweis zur Installation von IE9: Im Web sind Gerüchte aufgetaucht, dass IE9 RTM unbedingt Windows 7 SP1 benötigen wird. Diese sind FALSCH. IE9 wird nur einige Hotfixes und Updates benötigen, die in SP1 enthalten sein werden, aber nicht das ganze” SP1 – und diese Updates werden mit der Installation von IE9 mitkommen und sich bei Bedarf automatisch installieren: When you install Internet Explorer 9 on a system that has Windows 7 RTM installed, additional operating system components are included as part of the installation of Internet Explorer 9. … this will be a seamless process for the user.” Derzeit ist Windows 7 Service Pack 1 Release Candidate verfügbar, die RTM-Version wird in der ersten Jahreshälfte 2011 veröffentlicht werden. Viel Spaß beim Testen von IE9!

Microsoft Patch Day

Soviel Patch Day war glaub ich noch nie: Microsoft hat 16 Windows-Updates veröffentlicht, mit denen 51 Sicherheitslecks geschlossen werden; 4 davon mit höchster Priorität. Siehe auch Microsoft schließt 51 Sicherheitslecks Happy installing (hoffentlich mit WSUS od. Windows Intune) und restarting!

Im Internet wirds langsam eng…

Die IPv4 Ära geht zu Ende. Die 4,3 Milliarden möglichen offiziellen Adressen von IPv4 werden nicht mehr lange ausreichen, so berichtet auch das renommierte c´t Magazin IPv4-Adressen werden ab 2011 knapp”. Auch wenn viele reservierte IPv4 Bereiche derzeit nicht genutzt werden, so ist es nur eine Frage der Zeit, bis Internet-Provider keine IPv4-Adressen mehr hergeben werden oder können. In Nordamerika wird das allerdings noch länger kein Problem sein, da dieser Region bei der Vergabe fast 70% aller IPv4 Adressen zugewiesen wurden. Überall anders wird bzw. ist es bald eng. Unabhängig davon sind die Adressbereiche von IPv4 mittlerweile stark fragmentiert. Deswegen wird bereits seit etwa fünf Jahren von Hardware- und Software-Herstellern und Carriern/ISPs in den Ausbau des Internet-Protokolls Nachfolgers IPv6 investiert. Ein wesentlicher Vorteil von IPv6 ist der riesige Adressraum von 2^128 (statt 2^32 bei IPv4 und unglaubliche 340 Sextillionen Adressen). Damit sollte dann für jedes mögliche Gerät vom Handy bis hin zum Kühlschrank (…und theoretisch für jedes Sandkorn auf der Erde) eine eigene IP-Adresse möglich sein. Hinzu kommen besseres Routing sowie Verbesserungen bei der Netzwerkadministration und ein neues, einfacheres HeaderFormat. Die Autokonfiguration erlaubt es jedem Gerät, sich selbst eine eindeutige Adresse zuzuweisen, ohne dass ein DHCP-Server benötigt wird, Network Address Translation entfällt bei IPv6 vollständig. Jedes Gerät erhält mit IPv6 also eine eigene, eindeutige Adresse aus einem zugewiesenen Teilnetz. Das ist vor allem für mobile Geräte hilfreich. In Windows XP ab SP2 und Windows Server 2003 kann IPv6 nachträglich aktiviert werden. Ab Windows Vista, Windows 7 und Windows Server 2008 und R2 ist IPv6 standardmäßig aktiviert (und u.a. Voraussetzung für Direct Access). So liefert der Befehl ipconfig beispielsweise: Verbindungslokale IPv6-Adresse  . : fe80::6469:7862:7230:f74a%12 IPv4-Adresse  . . . . . . . . . . : 192.168.75.114 Mit dem Kommando netsh interface ipv6 kann IPv6 dauerhaft konfiguriert werden, mehr dazu im TechNet. IPv6 ist ein sehr weites, immer aktuelleres Thema. Für Netzwerker ist es somit wichtig, Know How und Infrastruktur aufzubauen! Ein Umstieg bzw. eine Symbiose von IPv4 und IPv6 kann sanft erfolgen, aber es gibt viel zu diesem Thema zu erfahren. Letztlich wird IPv4 auslaufen und im Laufe der nächsten Jahr(zehnte ;-) komplett durch IPv6 ersetzt werden. Zum Abschluss noch ein paar interessante Links: TechNet: Einrichten der IPv6-Infrastruktur TechNet: IPv6 TechNet Video: IPv6 - Aufbau eines gerouteten Netzwerks Ping mich mal mit IPv4 vs. Windows und IPv6