Und am Schluß kommt … BI

Thursday, 29 November 2007 16:22 von Toni Pohl

Business Intelligence ist der Ansatz, Daten aus vielen unterschiedlichen Systemen zusammenzuführen, auszuwerten und darauf aufbauende Planung. Beim Microsoft BI-Event heute in Wien befasste sich die Keynote mit der Einführung des PerformancePoint Server 2007. PPS ist ein integriertes Produkt, welches aus den Systemen ProClaity und Scorecard Manager entstanden ist.

 

Werner Leibrandt, Marketing Manager Microsoft Österreich, beschrieb, wie PPS seit diesem Geschäftsjahr bei Microsoft selbst eingeführt und verwendet wird: Bislang beschäftigten Zielvorgaben für Scorecards zwei Mitarbeiter für drei Monate.
Nun können mit PPS 30 Scorecards mit 900 Zielvorgaben in nur mehr wenigen Wochen erstellt werden und gibt es Planungsgenauigkeit, Sicherheit, Planung und definierte Genehmigungswege. Damit ist es jederzeit möglich, MYR (Halbjahres-Betrachtungen) und ähnliche Analysen durchzuführen und rasch Anpassungen und Korrekturen durchzuführen.

 

Der BI-Markt konsolidiert sich extrem: Allein 2007 wurden drei BI-Hersteller vom Mitbewerb aufgekauft. Derzeit gibt es im BI-Markt die folgenden großen Player: Oracle, Infor, Applix, Gartesis, SAP, MicroStragey und Microsoft.

 

Andy Kamlet, Director of Marketing, Office Business Applications, Microsoft, berichtet, dass BI ein Markt mit geschätzten 13 Milliarden US$ Umsatz ist und für Investoren ein „number one in buy companies“. Gute Aussichten für BI. ;-)

 

Eine sehr gute Beschreibung, was PPS für Sie tun kann:

 

“Performance Management software has the potential to transform how people drive business performance.”

 

Technisch gesehen steht hinter PPS immer ein SQL Server als Datenquelle mit den Basis-Funktionen: Integration Services, RDBMS, Reporting Services, Analysis Services, Excel; PerformancePoint Server.

Welche Bereiche können abgedeckt werden? Hier einige Beispiele:

  • Financial
  • Operational, Supply Chain, Management
  • Sales, Customer Needs, CRM
  • Human Resources

Welche Fragen können mit PPS beantwortet werden?

performancepointserver2007strategy_1

Was passierte? – Reporting Consolidation
Was passiert gerade? – Scorecards + Dashboards

Warum ist es passiert? – Analytics

Was wird passieren? – Forecasting
Was will ich erreichen? – Planning, Budgeting

 

Kritik in der heutigen BI-Realität sieht oft so aus: Kompliziert, Fragmentiert (viele Tools), Unflexibel, Kostenintensiv (50 bis 500 Euro Kosten pro Arbeitsplatz).

 

Die Vorteile des PerformancePoint Servers: Für Business User (Analysten, Manager und Information Worker), komplette, voll integrierte Lösung, Skalierbarkeit, kostengünstig.

 

Als Frontend wird auch Microsoft Excel verwendet. Warum Excel? Weil Business User Excel lieben, und zwar aus den folgenden Gründen: Kenntnis, Mächtigkeit, Flexibilität und gewohnte Arbeitsumgebung

 

PPS bringt: Prozesse und Regeln, ein zentrales Modell (als auch einzelne Modelle, z.B. eine Version für Corporate, eines für Sales, eines für Produktion, etc.), Security und Vertrauensstellungen. PPS ist eine Infrastruktur für Prozesskontrolle und Auditing.

 

„Empowering the business user, without burdening IT“ .

 

Das werden Mangement einerseits und IT-Abteilungen andererseits lieben. ;-)

 

Beitrag von Toni Pohl

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