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Live Blogging vom Cloud Computing Day und Windows Azure

Wie im Blog gestern kurz erwähnt hier der Inhalt vom Live-Blogging des Cloud Computing Day mit David Chappel zur raschen Nachlese!

(12/12/2008)

9:10

Georg - vistablog.at:  So, guten Morgen!
Mario Spuzta begrüßt uns pünktlich um 9:10.

9:14

Georg - vistablog.at:  Sehr lustiges Intro von David. Er erzählt von seinem Auftritt mit Bill Gates in der Hofburg.

9:15

9:16

Georg - vistablog.at:  David erlaubt Fragen - etwas das ich bei Speakern sehr schätze.

9:18

Georg - vistablog.at:  
Die Agenda:

9:18

9:20

Georg - vistablog.at:  David klärt auf, Cloud Computing fügt Optionen hinzu. Nicht alles wird bei Hostern landen oder in der Wolke.

9:22

Georg - vistablog.at:  Nun kategorisiert David Cloud Services. Wie z.B. Software as a Service (Saas) am Beispiel salesforce.com

9:23

Georg - vistablog.at:  Oh... und Garner kommt auch zur Sprache :)

9:23

Georg - vistablog.at:  Gartner

9:26

Georg - vistablog.at:  Bei der Erwähnung von Gartner ist mein Browser gecrashed.

9:26

Georg - vistablog.at:  Ah der Toni ist auch da.
Nur 26 minuten zu spät.

9:31

9:34

Georg - vistablog.at:  Toni schafft es nicht online zu gehen. *kopfschüttel* Eigentlich wollte ich ja mit ihm gemeinsam bloggen.

9:37

Georg:  
Was für eine Aussage: Azuer ist das nächste Facebook - in Bezug auf Skalierbarkeit und Verfügbarkeit.

9:38

9:38

Georg:  Real men do enterprise computing ;)

9:39

Georg:  Aber tatsächliche Herausforderungen an eine Platform sind Consumer Plattformen. z.B. facebook mit 120 Millionen User - keine enterprise applikation hat 120 Millionen Nutzer (Mitarbeiter).

9:41

Georg:  Hallo Toni! Welcome!

9:42

Toni:  Hi all! Danke. Eine kurze Registrierung später bin  ich auch online.

9:42

Georg:  David: "Azure ist noch nicht final, check back in 6 month"

9:44

Georg:  Azure ist nicht dazu gedacht, dass man Windows Applikationen 1:1 in die Cloud verschiebt - zumindest derzeit nicht. Ein Non-Goal.

9:45

Georg:  Azure ist nicht zu kaufen um es selbst zu hosten - es ist ein Service.

9:45

Toni:  Aber dennoch: in Zukunft wird auch UNmanaged Code unterstützt werden!

9:46

Georg:  "I don't care who you are - Microsoft has bigger Datacenters than you".

9:46

Toni:  Die Idee ist einfach, Cloud Services zu nutzen - Microsoft hat die ressourcen, Clouds anzubieten - definitiv mehr als jeder von uns. ;-)

9:47

Georg:  Ja. Gut mein kleiner SBS hätte noch ein paar Ressourcen frei, aber die Fantastillionen die Microsoft in Infrastruktur investiert,... einzigartig.

9:48

Toni:  

Die bestandteile von Azure:
config - compute - storage. Darauf baut die application und das service auf.

9:49

Toni:  Keine Überraschung: Cloud Services laufen in virtuellen maschinen mit Windows Server 2008

9:52

9:52

Toni:  Es gibt 2 Typen von Virtual Machines:
LoadBalancer ->
- Web Role (IIS, ASP.NET, WCF, etc.)
- Worker Role (background processes, etc. )
(In CTP mit partial trust Recht, nicht Full trust)

9:53

Toni:  Backgroud Processes können Windows Services sein, Queues. etc.

9:54

Georg:  

Frage aus dem Publikum: Roadbalancer nur für die Web Role? Nö.  gibts auch für die Worker Role

9:55

Georg:  Frage: Interop, oder kann ich auch PHP laufen lassen?
Antwort: Nicht in der CTP, später durchaus möglich.

9:56

Georg:  Interop bzw. auch die Möglichkeit Java, PHP und whatever laufen zu lassen wird sicherlich ein kritischer Erfolgfaktor.

9:56

Toni:  Frage: Wie sieht es mit Interoperabilität aus? Die Systeme können interagieren. Ebenso ist es später(nach CTP)  z.B. genauso möglich PHP zu hosten (dank FastCGI - Unterstütztung in IIS7 sogar sehr performant)

9:56

Georg:  Wie machens andere: die unterstützen Windows in the Cloud in ihren Infrastrukturen ebenso, z.B. Amazons  EC2

9:58

Toni:  Kann man einen Debugger z.B. einer ASP.NET Web-Applikation in eine Azure Cloud hinzufügen? Antwort: Nein. Aber: Es gibt Logging-Mechanismen.

9:59

Georg:  Points of Interest: Cloud optimized Hypervisor auf 64 Bit.

9:59

Toni:  ad Virtualisierung: VMs verwenden einen cloud-optimierten hypervisor (Microsoft kann es sich selbst ja wohl gut richten ;-). Darin 64bit Windows Server 2008. jJede VM hat dzt. einen eigenen processor (das kann sich noch ändern).

10:00

[Comment From Walter Gruber]
Reiner Test Comment - alles zu technisch

10:01

Georg:  Ja, aber ich finds nicht schlecht - sonst wird es schnell zu seicht, oder?

10:02

Toni:  

Und in Azure sind eine Reihe interessanter Technologien drinn...

10:02

Georg:  Ich find gut, dass viele bekannte Komponenten drin sind

10:03

Georg:  vor allem .net

10:03

[Comment From Chris]
Mal ne ganz blöde Frage: Wie greife ich auf Azure zu? Über einen Browser? Wird das als Laufwerk angezeigt? Oder öffnet sich ein Fenster?

10:04

Georg:  Nun, auf Azure läuft die Anwendung bzw. ein Teil der Anwendung - d.h. je nachdem was die Anwendung denn so tut, kann der Zugriff erfolgen. Das mag über einen Fat Client oder einen Browser geschehen. Ich glaube nicht, dass es hier wirkliche Limitationen gibt. Kommunikation wird wohl über HTTP(S) laufen.

10:05

Georg:  

Toni, sag was dazu, du bist der technische Guy

10:05

Toni:  

bzw. auch über REST-Protokoll.

10:06

Toni:  Hinweis von David: SOAP ist nicht der Ansatz von Cloud Computing. SOAP (Webservices sind für "innerhalb" eines Unternehmens gut, nicht für "public" Internet).

10:06

Georg:  Aha, REST: http://de.wikipedia.org/wiki/Representational_State_Transfer

10:07

Georg:  Aber da hat sich der SOAP Ansatz von Microsoft geändert, das war ja sehr wohl als Internet Service gedacht, WSDL, Directories, Hailstorm,... und das kommt ja jetzt quasi wieder

10:08

Toni:  Azure-goals: massive scaleable and massive reliability.
Die Nutzung von z.B. Datenbanken erfolgt nicht über Standard-ADO oder Standard LINQ, etc. es gibt eigene Services, die syntaktisch ähnlich sind.

10:10

Toni:  Es gibt auch keine "tables", sondern stattdessen hierarchische Strukturen: Storage -> table -> Entitiy -> property -> Name|Type|Value. Es ist also zwingend, diese Strukturen und Services zu verwenden anstatt von herkömmlichen Datenbank-zugriffen. Vorteil davon: Die stabile Struktur der Cloud-Services.

10:13

Toni:  ISVs (Software-Hersteller) werden Cloud Services lieben: eine skalierbare, stabile Anwendungsplattform!

10:13

10:14

Toni:  ah. Danke Georg für die Grafik zum Text. So ist der Datenzugriff bunter und besser vorstellbar. ;-)

10:15

Georg:  
Jo, sehr bunt.

10:15

Georg:  Die Slides wird es übrigens natürlich zum Download geben. Aber ich denke, das macht es einfach etwas lebendiger.

10:17

Toni:  

Ein kleiner Schwenk zum Thema Vertrauen: Werden Kunden dem "Provicder" trauen: Wird eine Bank ihre Geschäftsdaten in eine Cloud stellen?

10:18

Toni:  David hat dazu sehr unterschiedliche Meinungen gehört: Von Nein bis hin nach Norwegen, wo viele Banken Hosting-Services benutzen. Ein sehr wichtiger Punkt dabei: die Kosten-Effizienz einer Cloud!
Darüber wird sicherlich noch mehr diskutiert werden.

10:20

Toni:  Auch eine wichtige Frage: "Ist der Provider klagbar?" - Ja. definitiv. Microsoft hat damit wohl auch  schon einige Erfahrungen. ;-)

10:20

Georg:  

So gut das ist, ich brauche bald Kafeenachschub. Bin wieder mal bis 3 vorm Rechner gessessen....   und muss dauernd gähnen. Und das in der ersten Reihe - peinlich.

10:22

Toni:  Trost: Pause kommt aber bald...

10:24

Toni:  Noch ein Aspekt: Man bezahlt nur, was man benutzt. So können z.B. quasi auf Knopfdruck Ressourcen für kurze zeit hinzugefügt werden oder einfach wieder freigegeben werden.

10:25

Toni:  Also: On Demand

10:26

Georg:  Interessant: Venture Capitalists sagen Webstartups in Richtung Cloud zu gehen. Völlig logisch: sonst wird das Geld in unnötige eigene Datacenters gesteckt, vor allem wenn's nicht klappt.

10:26

Georg:  Haha, jetzt ist Toni der IE gecrashed. Vermutlich ist das CoverItLive eine gewisse Herausforderung für den IE.

10:27

Toni:  aber schon wieder da (flinke Finger ;)

10:29

Toni:  Und während meines IE-Crashs hat David davon erzählt, wie wichtig es - vor allem für Startups - ist, rasch reagieren zu können. Schnell mal eine Plattform nutzen und Business machen - und genauso wichtig, das rasch wieder zuzusperren.

10:29

Toni:  "it´s important to fail _fast_."

10:30

Georg:  Spannend: vergleich mit Amazons EC2

10:31

Georg:  Vorteil Amazon: einfach letztlich gehostete VMs, dadurch wirkliches verschieben von Anwendungen ungeändert in die Cloud.
Vorteil Azure: massiv skalierbar by Design

10:32

Toni:  Ein Unterschied: in EC2 sind Anwendung und Datenbank in einer VM. In Azure: Azure Storage ist außerhalb.

10:32

Toni:  So, jetzt ist sie da, die Pause.

10:32

Georg:  PAUSE

10:32

Toni:  Kaffee!

10:33
[Be Right Back Countdown]
10 minutes

10:33
[Be Right Back Countdown]
20 minutes

10:52

Georg:  So, wieder zurück!

10:52

Toni:  Back again.

10:54

Toni:  Frage: Wer nutzt Amazon Web Services? - Ein kleiner Vergleich zw. Amazon und Azure.

10:55

Toni:  besides: Alle services bei Amazon beginnen mit "Simple" ;-) (Simple Storage System, SimpleDB, Simle Queue Service)

10:55

Georg:  ja, und alle Microsoft mit "Windows"

10:56

Toni:  Genau.

10:56

Georg:  "Pyhton is well know in Austria" - fast jeder im Raum kennt Python

10:56

Toni:  Und Google: verwendet ein Phyton Runtime.

10:57

Toni:  Schluck: Jetzt haben wir beide Python falsch geschrieben...

10:58

Toni:  Die datenbank-Sytnax heißt "GQL". Lustig. jede company hat ihre eigenen Namen (für dieselbe od. ähnliche Funktionalität).

11:01

[Comment From Guest]
which language is this

11:01

Georg:  German

11:01

[Comment From Tariq]
which city is th is conference

11:01

Georg:  It's the Cloud Computing Day from Microsoft Austria in Vienna

11:01

Toni:  David bewundert die Transparenz von Microsoft. Und auch inoffiziell: Bei der PDC in L.A. wunderte er sich darüber, was die Microsoft Product-Manager so alles über ihre Produkte erzählen.

11:04

Toni:  Jede Cloud hat ihre Vorteile und ihre eigene Technik. Ein Wechsel zw. Clouds ist nicht (ohne Umschreiben) möglich.

11:06

Georg:  Vendor Lock In bei jeder Cloud Plattform - sollte man bedenken.

11:07

Toni:  Ein Gschichterl: Ein Kunde bei Salesforce.com (oder wars Force.com?) brauchte 500MB (in Worten: ein halbes Gigabyte) mehr Speicher. Die Kosten: 3000USD pro Monat!!!! - Keine Chanche: Man kann seine Cloud nicht einfach welchseln. Der Kunde musste einwilligen.

11:09

Toni:  Priciing ist ein wichtiges Thema, klar. Bei Amazon EC2 bezahlt man pro Stunde (egal ob benötigt oder nicht). Man muss hier wirklich durchrechnen, was man brauchen könnte.

11:11

Toni:  Zusäzlich gibt es Ansätze für 1 Cent pro Write und pro read, Deletes sind gratis, pro Gigabyte Traffice in Abstufungen, etc. Schwer zu vergleichen!

11:15

Toni:  Die Preise von Azure sind noch nicht bekannt gegeben, sie werden "competitive" sein.

11:22

Toni:  Fakt ist: Jede Anwendung muss für Clouds geschrieben werden. Man muss sich "comitten". Man nennt es "good business". ;-)

11:22

Georg:  Hmmm, das Beispiel mit good business hätt ich anders verstanden.

11:23

Georg:  Be evil ;)

11:23

Toni:  Ok. good business = ein Vorteil für beide Seiten. ;-)

11:23

Toni:  Hihi. Jetzt ist georgs IE mit der Console gechrasht (be evil! ;-)

11:25

Georg:  Das war ein Schutzmechanismus. Wenn man was böses schreibt, dann gibts eine IE Content Protection Panic

11:27

Toni:  

Nach Pricing und vendor Locking folgt  .NET Services - die Infrastruktur in der Cloud.

11:30

Georg:  Und Access Control Service.
Und Genevaa.  
http://msdn.microsoft.com/en-us/security/aa570351.aspx

11:32

Toni:  Für alle, die nicht nachlesen wollen, hier die Zusammenfassung:

"Geneva" Server security token service (STS) for issuing and transforming claims, enabling federations, and managing user access

11:32

Georg:  
Problem: Interne Apps im Internet ... NAT, Firewalls,...
Lösung: der Service Bus: um zwischen clients und cloaud zu vermitteln und apps zu finden

11:34

Toni:  

ServiceBus ist etwas, was SQL-Server Kundigen bekannt sein dürfte: interne SOAP requests an "Endpoints".

11:35

Toni:  Ok, georg hat mir gerade gezeigt, dass die Casts zu diesem Thema Level 400 haben - also für echte Spezialisten!

11:38

Toni:  Weiter zu Workflow Service - die neue MS Workflow Engine (die auch SharePoint verwendet) und SQl Services - das bedeutet alle daten-Dienste (auesser SQl Server selbst!).

11:40

Toni:  SQL Data Services verwenden SOAP, um auf das DataCenter zuzugreifen (dieselbe Folie von vorhin, nur anders benamst).

11:44

Toni:  SDS verwendet eine Syntax ähnlich von LINQ C# (sind aber nicht ident). Es können JOINS zw. den entities verwendet werden, ORDER BY, etc. Aber eben   eine eigene Sprache.

11:45

Toni:  Sorry: SDS = SQL Data Services, also wie der Datenzugriff aud das DataCenter in Azure funktioniert.

11:46

Georg:  

Jetzt kommen die Live Services

11:50

Toni:  

Live Services können über HTTP (AtomPub) von eigenen Applikationen benutzt werden!

11:51

Georg:  Live Operating Enviroment
als gemeinsame Schnittstelle von den Live Serives zu eigenen Applikationen
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/dd217641.aspx

11:52

Toni:  Tipp besides: Zum Thema Live.com selbst benutzen: dev.live.com

11:56

Toni:  Eine neue abkürzung: RIA = Rich Internet application kann mit Silverlight, Javascript, oder anderen (z..B. auch Flash!) gebaut werden.

11:57

Georg:  Na so neu ist die Abkürzung RIA  auch nicht. Gut kann auch was anders heißen. Regierungsinspektoranwärter zum Beispiel. http://de.wikipedia.org/wiki/RIA

11:58

Toni:  ;-) ich glaub es gibt Sauerstoffmangel im raum.

11:58

Georg:  Gut, aber schon interessant, die Offenheit ist verblüffend, the new Microsoft,... eine Java Appliaktion, die auf Linux läuft kann auf Live Services Data zugreifen.

11:59

Toni:  

David: "Microsoft makes progress".

12:02

Toni:  Auch Google bietet Zugriff: Google Data API (GData), Google Gears (synchronisiert Daten zw. Client und Cloud).
Ebenso Adobe Integrated Runtime (AIR): Flash am Desktop, etc.

12:03

Toni:  Conclusion: Cloud Platforms bieten Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Kosteneffizienz.

12:05

Toni:  Ein paar Statements zu Cloud Computing: "A new world is unfolding". "Prepare to be part of it".

12:06

Toni:  

Das wars mit dem theoretischen Teil. Danke David!

12:11

Georg:  Ok, das wars auch mal von der Live Berichterstattung. Danke für alle die dabei waren!
cu!

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