Hyper-V best practise with SharePoint

Friday, 8 May 2009 16:37 von Toni Pohl

Virtualisierung sind super, sei es für Legacy-Systeme, Testbetrieb oder Konsolidierung von Hardware. Vor allem die Snapshot-Technologie hilft beim Testen und Installieren von Systemen – ich bin bereits seit Jahren ein Fan von Virtualisierung.

Vor kurzem bin ich im SharePoint Service TechCenter auf eine feine Website gestoßen, die eine Reihe von Tipps – eigentlich Regeln - für die Virtualisierung von (SharePoint-) Maschinen mit Hyper-V enthält. Diese erscheinen recht praxisgerecht zu sein und sollten generell beachtet werden.

hyper-v-logo   microsoft_virtualization

Performance and capacity requirements for Hyper-V

Hier nun die wichtigsten Regeln für den Betrieb von VMs mit Hyper-V zusammengefasst:

  • Configure the correct amount of memory for Hyper-V guests - Testmaschinen konnten bis zu 8 GB RAM allozieren “ohne NUMA nodes” zu überschreiten (Non-uniform Memory Access; mehr Infos dazu hier). Empfohlen wird, einer VM im optimalen Fall nur bis zu 8GB RAM zuzuweisen.
  • Use Windows Server 2008 as the guest operating system – erscheint logisch, ebenso
  • Install and test integration components
  • Install the Hyper-V update for Windows Server 2008 (KB950050) on the host and guests – das war mir neu. Allerdings – mit heutigem Stand – ist dieses Update bereits von unserem WSUS auf den Hyper-V Host ausgerollt, also entfällt die manuelle Installation.
  • Use IPv4 as the network protocol for Hyper-V guests – in den Tests hat sich herausgestellt, dass die exklusive Verwendung von IPv4 eine bessere Netzwerk-Performance liefert als IPv6. Also IPv6 (im Host und im Guest) deaktivieren, wenns nicht gebraucht wird.
  • Do not use unnecessary host roles – erscheint auch logisch, je weniger Roles umso weniger Last fürs System.
  • Optimize host CPU use – Den einzelnen VMs die Anzahl der CPU´s zuweisen, die sie auch verwenden. Also am besten Systeme unter Echtbetrieb testen und versuchen die Hardware möglichst gut auszulasten.
  • Make the right disk choice – SQL Server und Index-Role am besten auf einer eigenen Harddisk (VHD) mit fixed size laufen lassen (VHDs mit fixed size liefern eine besser Performance als dynamic size; siehe auch hier). Aufteilung von VHDs auf mehrere physische Harddisks; es können auch SCSI-Hard Disks verwendet werden (außer fürs Betriebssystem, das muss IDE sein).
  • Do not use the Hyper-V snapshot feature on virtual servers that are connected to a SharePoint Products and Technologies server farm – SharePoint verwendet eigene TimeServer, welche beim Erzeugen von Snapshots in einen inkonsistenten Zustand fallen können. Grundsätzlich ist es bei SharePoint immer eine gute Idee, den SP-Server, ev. den Webserver, den Datenbankserver und den Indexserver in eigene Maschinen zu trennen, 64bit Maschinen und eine Serverfarm zu verwenden.

Happy virtualizing!

Beitrag von Toni Pohl

Comments (1) -

>

5/10/2009 1:58:53 PM #

Tipp: Im Original-technet-Artikel finden sich auch Performance-Messungen mit SharePoint!

technet.microsoft.com/en-us/library/dd277865.aspx

Toni Pohl Österreich

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