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Testbericht Lenovo X240 Tablet

Mit Windows 8 respektive 8.1 wurde es möglich einen Client Hypervisor zu installieren. Das geht ja relativ einfach. Man wählt einfach “Programs and Features” und fügt die Rolle “Hyper-V” hinzu. Schon hat man einen Hyper-V installiert…

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Simpel oder? Wer sich jetzt fragt – warum mir das einfällt, weil ich mir gerade mein neues Notebook ansehe und dabei noch einige Dinge zu konfigurieren sind. Mein neues Notebook ist ein Lenovo X240 geworden, obwohl leider nicht was ich mir wirklich gewünscht hätte. Warum, werden viele fragen?

Jetzt warte ich schon wirklich sehr lange auf mein neues Notebook und bin was das betrifft sicherlich extrem pingelig. Ich bin schon seit Jahren ein Freund von Lenovo und der T Serie. Extrem Stabil, gute Hardware, viel Memory und eine Tastatur zum Niederknien. Leider auch meist nicht so ein Leichtgewichter.

Da ich die Teile aber trotzdem als Arbeitsnotebook verwende und schon mal zum Testen eine virtuelle Maschine betreiben muss, kam ein kleines Ultrabook mit schwacher CPU oder 2GB Memory nicht in Frage. Daher ein Blick in Richtung X Serie von Lenovo. Mein aktuelles T420s hat ja schon einige Tage auf dem Buckel. Selbst auch schon stolzer Besitzer eines x230t – das mir wirklich sehr gute Dienste geleistet hat. Einziger Nachteil – durch das “t” ist es zwar ein Tablet oder Notebook, es macht das Gelenk für den Bildschirm aber leider auch etwas wackelig. Gerade für ein Touchdevice etwas unpraktisch und lästig.

Also – kurzerhand ein aktuelles x240 das ja noch immer “angeblich” mit Full HD Display auf 12,5” (??) erscheinen soll angesehen und verliebt. Nachdem aber selbiges leider seit Monaten nicht lieferbar und auch vom Distributor teilweise ja nicht mal bekannt dass es kommen wird, dann doch für die “kleine” Auflösung von nur 1366x768 entschieden.

Hier das Vergleichsfoto vom x230t und vom neuen x240.

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Gesamteindruck, durchaus positiv. Es wirkt wesentlich zierlicher als das x230t und auch handlicher. Wirklich “Ultrabook” like. Die Eckdaten können sich sehen lassen. Angefangen von i7 und 8 GB Memory bis hin zu natürlich SSD und neuem PowerBridge Feature. Aber was hilft die viele Power wenn einem das Ganze nicht unter die Nase steht?

Für mich immer sehr wesentlich – die Haptik und die Tastatur. Beim x230t eine Full Size “neue” Chiclet Lenovo Tastatur. war für mich wirklich toll- Der Druckpunkt ist extrem gut (meiner Meinung nach besser als bei den Original IBM Tastaturen – bitte nicht schlagen dafür!) aber das Layout hat durch das Redesign gelitten: Kein Sechserblock rechts oben, keine Abstände für 4er Blocks bei den F Tasten,… Eine Kleinigkeiten halt. Der rote Nubbel in der Mitte darf natürlich bei keinem Notebook fehlen.

Beim neuen x240 hat sich da jetzt theoretisch nicht soviel getan, einzig das Touchpad (das ja eh keiner verwendet) ist wesentlich grösser und anders plus natürlich die Tasten unterm Nubbel wurden als “virtuelle” Tasten ausgeführt. was man sich darunter vorstellen kann – kommt gleich.

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Die Tastatur selbst wurde _LEIDER_ wieder umgestellt. Der Hub ist etwas weniger geworden (gefühlt!) was dem Druckpunkt Gefühl nicht gerade zuträglich ist. die Tasten sind ganz glatt, ich liebte diese leicht aufgeraute Oberfläche (zumindest bevor die Tastatur als ganzes speckig geworden ist.). Jetzt hat man das von Anfang an. Gleichzeitig wirken die Tasten nicht nach innen (unten) gewölbt sondern nach oben. Gibt das Gefühl das man ständig von den Tasten abrutscht oder diese nicht ganz trifft. Bei der alten war das besser.

Das Layout hat sich mit Abständen bei den F-Tasten zum Besseren verändert, bei der Pos1 | Ende | Entf Kombination rechts oben fehlt eine Taste.. ja RICHTIG – die Einfg Taste ist eine FN Taste… Leider hat man damit das Layout zu “neuen” Chiclet Tastatur wieder verändert was ich etwas schade finde. Plus – die Tasten wirken kleiner (die ä|ü Reihe ist es auch definitiv). Leider – soviel Platz wäre noch gewesen rechts und links um die Tasten Full Size zu machen. Für Vielschreiber wie mich eigentlich ein NoGo, aber wer erkennt schon an den BIldern dass die Tasten wirklich kleiner geworden sind????

Das Touchpad ist gewöhnungsbedürftig – vor allem die virtuellen Tasten in Kombination mit dem Nubbel – sehr seltsam. Man drückt zwar den Rand des Touchpads runter um zu klicken, was schon recht schwer ist, aber je nachdem wo am Rand wirds halt ein Links- | Mittel- | Rechtsklick. Das Touchpad selbst - “ok” .. Multitouch, Gestensupport und so Zeugs halt… hätte man sich sparen können und gscheite Tasten für den Nubbel einbaun können.

Das laute Lüftergeräusch inklusive der Tatsache das der fast immer läuft ist noch störend, da muss ich noch checken ob das nicht mit besseren Powereinstellungen noch etwas in den Griff zu bekommen ist.

Was mich sehr enttäuscht hat: Die Dockingstation ist einfach nur eine Frechheit. Das Notebook steht nicht richtig drin sondern wackelt. Wenn man die Hände nicht drauflegt, kippt das Book etwas nach hinten, also vorne runterdrücken sonst wackelts... und jeden Moment kommt einem vor, fällts einfach raus… Da hätte ich mir mehr erwartet. Wesentlich mehr. Auch wenn vielleicht wenige das Ding in die Dockingstation stellen und dann drauf tippen wollen (Stichwort – externe Tastatur und Monitor) trotzdem war das in jeder Generation davor einfach besser.

Trotzdem in Summe etwas enttäuschend. Umgekehrt hatte ich bisher noch kein Notebook in der Hand, das mich mehr überzeugt hat. Vorschläge werden gern angenommen!

Ach ja – und für alle die sich jetzt fragen warum ich mit dem Client Hypervisor begonnen habe – naja, der läuft auch auf dem Notebook und das gar nicht mal schlecht. ;)

LG Christoph

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