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Und am Schluß kommt … BI

Business Intelligence ist der Ansatz, Daten aus vielen unterschiedlichen Systemen zusammenzuführen, auszuwerten und darauf aufbauende Planung. Beim Microsoft BI-Event heute in Wien befasste sich die Keynote mit der Einführung des PerformancePoint Server 2007. PPS ist ein integriertes Produkt, welches aus den Systemen ProClaity und Scorecard Manager entstanden ist.   Werner Leibrandt, Marketing Manager Microsoft Österreich, beschrieb, wie PPS seit diesem Geschäftsjahr bei Microsoft selbst eingeführt und verwendet wird: Bislang beschäftigten Zielvorgaben für Scorecards zwei Mitarbeiter für drei Monate. Nun können mit PPS 30 Scorecards mit 900 Zielvorgaben in nur mehr wenigen Wochen erstellt werden und gibt es Planungsgenauigkeit, Sicherheit, Planung und definierte Genehmigungswege. Damit ist es jederzeit möglich, MYR (Halbjahres-Betrachtungen) und ähnliche Analysen durchzuführen und rasch Anpassungen und Korrekturen durchzuführen.   Der BI-Markt konsolidiert sich extrem: Allein 2007 wurden drei BI-Hersteller vom Mitbewerb aufgekauft. Derzeit gibt es im BI-Markt die folgenden großen Player: Oracle, Infor, Applix, Gartesis, SAP, MicroStragey und Microsoft.   Andy Kamlet, Director of Marketing, Office Business Applications, Microsoft, berichtet, dass BI ein Markt mit geschätzten 13 Milliarden US$ Umsatz ist und für Investoren ein "number one in buy companies". Gute Aussichten für BI. ;-)   Eine sehr gute Beschreibung, was PPS für Sie tun kann:   "Performance Management software has the potential to transform how people drive business performance."   Technisch gesehen steht hinter PPS immer ein SQL Server als Datenquelle mit den Basis-Funktionen: Integration Services, RDBMS, Reporting Services, Analysis Services, Excel; PerformancePoint Server. Welche Bereiche können abgedeckt werden? Hier einige Beispiele: Financial Operational, Supply Chain, Management Sales, Customer Needs, CRM Human Resources Welche Fragen können mit PPS beantwortet werden? Was passierte? - Reporting ConsolidationWas passiert gerade? - Scorecards + Dashboards Warum ist es passiert? - Analytics Was wird passieren? - ForecastingWas will ich erreichen? - Planning, Budgeting   Kritik in der heutigen BI-Realität sieht oft so aus: Kompliziert, Fragmentiert (viele Tools), Unflexibel, Kostenintensiv (50 bis 500 Euro Kosten pro Arbeitsplatz).   Die Vorteile des PerformancePoint Servers: Für Business User (Analysten, Manager und Information Worker), komplette, voll integrierte Lösung, Skalierbarkeit, kostengünstig.   Als Frontend wird auch Microsoft Excel verwendet. Warum Excel? Weil Business User Excel lieben, und zwar aus den folgenden Gründen: Kenntnis, Mächtigkeit, Flexibilität und gewohnte Arbeitsumgebung   PPS bringt: Prozesse und Regeln, ein zentrales Modell (als auch einzelne Modelle, z.B. eine Version für Corporate, eines für Sales, eines für Produktion, etc.), Security und Vertrauensstellungen. PPS ist eine Infrastruktur für Prozesskontrolle und Auditing.   "Empowering the business user, without burdening IT" .   Das werden Mangement einerseits und IT-Abteilungen andererseits lieben. ;-)   Beitrag von Toni Pohl

BI mit Office PerformancePoint Server 2007

Viele Unternehmen versinken heute in einem Meer von Daten. CRM-Daten werden in System A gespeichert, Produkte in B, Kostenrechnung in C, Dokumente wieder woanders und so weiter. Damit ist es natürlich sehr aufwändig, Daten weiterzuverarbeiten und auszuwerten. Das betrifft große Unternehmen wie auch KMUs, nur die Dimension der Daten ist anders, das Kernproblem bleibt. Anhand von Geschäftsdaten müssen Entscheidungen getroffen, Kostenrechnung gemacht, Prozesse analysiert und optimiert werden. Diese Anwendungen werden üblicherweise in dem schönen Wort Business Intelligence (BI) zusammengefasst. Konnektivität, Skalierbarkeit, Leistungsfähigkeit und vertraute Umgebung kennzeichen die integrierte Lösung der Microsoft Business Intelligence-Produkte.   Microsoft Office PerformancePoint Server 2007 hilft bei Organisationen bei Leistungssteigerungen, indem Überwachungs-, Analyse- und Planungsfunktionen in einer Anwendung angeboten werden. Die Top 10 Liste der Vorteile informiert über die wichtigsten Funktionen und Einsatzgebiete des PPS: Von Monitoring (geschäftlichen Aktivitäten überwachen) über Analytics (Probleme erkennen und bewerten) bis hin zu Planning (Optimierung, Zusammenarbeit, betriebswirtschaftliche Aufgabenverteilung).   Zu diesem sehr spannenden Thema findet ein TechNet Briefing am 6.12.2007 (das letzte dieses Jahres) in Wien statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten der Microsoft BI zu informieren und melden Sie sich hier an! "PerformancePoint Server 2007 - Deployment Best Practices" Beitrag von Toni Pohl

Microsoft Worldwide Partner Conference 2007, Gemeinsamer Launch von Windows Server 2008, Visual Studio 2008 und Microsoft SQL Server 2008

Auf der Microsoft Worldwide Partner Conference 2007 (WWPC) von 10. bis 12. Juli in Denver, Colorado, wurden den Microsoft Partnern Best-Practises, Produkt-Neuerungen und Vertriebsmodelle vorgestellt. Auch zu diesem Event gibts wieder eine virtuelle Website mit Webcasts, einen Pressroom und eine Fülle von Material. Es gab auch zuvor bereits einige Gerüchte über die voraussichtlichen Markteinführungs-Termine der neuen Produkte Windows Server 2008 (Longhorn), SQL Server 2008 (Katamai) und Visual Studio 2008 (Orcas). In seiner Keynote löst Kevin Turner, Chief Operating Officer, Microsoft Corporation, das Geheimnis: Es wird ein gemeinsames Launch-Event für diese drei Software-Produkte am 27. Februar 2008 in Los Angeles, California, geben. Pressemeldung: "...In anticipation for the most significant Microsoft enterprise event in the next year, Turner announced that Windows Server® 2008, Visual Studio® 2008 and Microsoft SQL Server™ 2008 will launch together at an event in Los Angeles on Feb. 27, 2008, kicking off hundreds of launch events around the world..." Kevin Turner wörtlich: "...And your question to me might be when, when will you do this Microsoft? It says announcing; when?Well, here's when. We're going to do it on February 27, 2008 worldwide. It's the biggest single launch we've got in Microsoft on one day..." Jetzt sind bereits Beta-Versionen und CTPs verfügbar, brandaktuell beispielsweise die Windows Server 2008 June 2007 CTP. Windows Server 2008 wird übrigens  laut Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC) in Los Angeles im Mai 2007 das letzte 32-Bit Betriebssystem werden. Klar, mittlerweise ist 64-Bit Hardware schon längst Standard. Voraussichtlich wird es Windows Server 2008 in drei Varianten geben: Small Business, Midmarket und Storage Server. Eine R2 Version ist für 2009 vorgesehen. Beitrag von Toni Pohl

Die virtuelle TechEd 2007

Von 4. bis 8. Juni 2007 fand die TechEd2007 in Orlando, Florida statt. Für alle jene, die nicht live vor Ort sein konnten, liefert Microsoft auch eine begleitende Website http://www.virtualteched.com. Die Website läuft erwartungsgemäß ;-) unter Office SharePoint Server 2007 (MOSS) und bietet in Newsbeiträgen, Webcasts, Podcasts, Virtual Labs und Blogs brandaktuelle Themen wie beispielsweise Forefront Security for SharePoint Server - wie können Dokumente in SharePoint gegen Viren gescannt werden. Ebenso erhält man Informationen rund um Silverlight - ein neues Cross-Browser PlugIn, um die nächste Generation von Webapplikationen einzuläuten. Silverlight ist der offizielle Nachfolger von WPF/E auf der Basis von Microsoft .NET 3.0 und derzeit in der Version 1.0 Beta öffentlich verfügbar. Für Teilname an den virtuellen Labs ist eine Authentifizierung per Microsoft Passport erforderlich. Live Webcasts finden zu dedizierten Zeiten statt, zum Beispiel zum Thema MSDN Webcast: Creating Electronic Greeting Cards with "WPF/E" and XAML Browser Application Technologies (Level 200) am 21. Juni 2007, 12:00 P.M. - 13:00 P.M. Pacific Time (das ist bei uns um freundliche 21 Uhr, wenn ich richtig nachgerechnet habe). In diesem Webcast wird erklärt, wie Windows Presentation Foundation (WPF), Extensible Application Markup Language (XAML), und Browser Application (XBAP) zusammenspielen, um eigenen Text, Vektorgrafik und Fotos als Grußkarte mit Animationen zu versenden. Es gibt auch einige On-Demand Webcasts, für alle, die sich die Zeit lieber selbst einteilen: TechNet Webcast: Windows Vista Deployment Overview (Level 200). Hier werden Imaging Tools und Techniken rund um das Windows Imaging (WIM) File Format gezeigt und wie Windows Preinstallation Environment (Windows PE) verwendet wird. Und für alle Laufbegeisterten empfehle ich die angebotenen Podcasts für den eigenen MP3-Player zu einigen "heißen" Themen zum Appetit anregen: Business Intelligence, Database Development and Administration, Identity and Access, Microsoft Office, Unified Communications, Windows Vista, Windows Server Infrastructure und viele mehr.http://www.virtualteched.com/Pages/OnlineSessions/OnlinePodcasts.aspx Happy running! Beitrag von Toni Pohl