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Microsoft System Center Configuration Manager 2007 Dashboard Download

Verwenden Sie Microsoft System Center Configuration Manager 2007? Wenn ja, dann hätt´ ich da was Neues, Feines: Ein Dashboard mit den "Key Indicators" zur Systemüberwachung in Windows SharePoint Services. Das Dashboard ist ein "customizable Web interface" für SharePoint, seit gestern verfügbar! Der Download (9MB) liegt im Microsoft Download Center: Microsoft System Center Configuration Manager 2007 Dashboard Die Voraussetzungen für das SCCM Dashboard: Windows Server, Configuration Manager 2007, Windows SharePoint Services 3.0 SP2 oder SharePoint Server 2007 SP2, SQL Server 2005 oder 20087, Microsoft .NET Framework 3.5, MS Word 2007 oder Word Viewer (da die neuen Office-Dateiformate verwendet werden). Mehr Informationen zum Dashboard finden Sie im TechNet: About the Configuration Manager Dashboard Infos zum Microsoft System Center Configuration Manager 2007 gibt es auf der Website des Microsoft System Center.

Microsoft Translator V2 - Automatische Übersetzungen per Click

Wollen Sie Ihre Website oder Ihre Software in mehreren Sprachen anbieten? Und haben Sie die Textinhalte bisher noch nicht übersetzen lassen oder noch nicht eingebaut oder online gestellt? Dann schauen Sie sich doch mal Microsoft Translator an! Bei der mix09 Konferenz wurde Microsoft Translator v1 präsentiert - ein PlugIn, das in eine Website eingebettet werden kann und Text in eine von 30 Sprachen "on the fly" übersetzen kann. Klingt einfach - ist es auch. Das PlugIn erkennt die Sprache der Website und kann den Inhalte der Website - auch nur von bestimmten Teilen, die mit einem <div id=...> markiert sind - übersetzen. So können zum Beispiel Markennamen, Ortsangaben oder bestimmte Textteile unverändert bleiben während der restliche Text übersetzt wird. Microsoft Translator bietet somit eine Möglichkeit an, eigene Websites mit fast Null Aufwand in eine von 30 Sprachen zu übersetzen. Benötigt wird nur eine Live-ID und eine einmalige Registrierung. Damit kann dann das PlugIn und der kurze Javascript-Code generiert werden. "...The Widget is for anyone with a web page. If you can paste a small snippet of code into your page, you will be able to display the widget to your audience. No need to know programming intricacies, or how to call a JavaScript API. No need to write or install server side plug-ins for your specific software." (siehe blogs.msdn.com/translation) Jeder, der sich mit Sprachen befasst, weiß, wie komplex Übersetzungen sein können. Das Microsoft Research Team arbeitet bereits seit mehr als 10 Jahren an Übersetzungs-Software. Und die Anwender wollen .. mehr! Auf mix10 wurde nun Version 2 des Microsoft Translators vorgestellt: Die Neuerungen? Kurz zusammengefasst: Neben Silverlight-Support, Batch-Übersetzungen via API (z.B. SOAP, HTTP. Also auch für eigene Windows-Software, nicht nur für Websites!), SSL-Support können Benutzer nun auch Vorschläge für bessere Übersetzungen liefern! Fast monatlich kommen neue Sprache hinzu. Hier einige Informationen zu weiteren Ressourcen: Für alle Interessierten: www.microsofttranslator.com www.microsofttranslator.com/mix2010 blogs.msdn.com/translation Wer in Kontakt mit dem Microsoft Research Team treten will: Fügen Sie den Kontakt mtbot@hotmail.com in Ihren Live Messenger hinzu! So können Sie direkt Feedback geben. Schauen Sie mal rein und testen Sie Microsoft Translator!

Freie Tools für Hyper-V R2: RSAT

Letztlich bin ich im TechNet Magazine wieder darüber gestolpert: Den Hinweis auf die freien Tools für Hyper-V: Download a Set of Free Tools for Managing Hyper-V R2. Damit sind die Remote Server Administration Tools für Windows 7 (RSAT) gemeint. Die Tools gibt es schon seit letztem November - und sie sind noch immer genauso praktisch und empfehlenswert wie zuvor (siehe auch RSAT nun auch auf Deutsch und (RSAT) für Windows 7 Beta hier im Blog). Mit RSAT kann ein IT-Admin von seinem Windows 7 Client aus virtuelle Maschinen verwalten - und vor allem auch Hyper-V Core Server! Wichtig: RSAT läuft nur unter Windows 7 Enterprise, Professional oder Ultimate. Es gibt einen eigenen Download (EN, DE, etc.) mit je etwa 220MB für x86 und x64: Download Remote Server Administration Tools for Windows 7 Nach der Installation und dem Start (%windir%\system32\mmc.exe "%ProgramFiles%\Hyper-V\virtmgmt.msc")sieht das MMC mit den Client-Tools genauso aus wie am Hyper-V Server: Und das Beste daran: Auch das "Connect to Computer" öffnet die virtuelle Maschine wie am Hyper-V Server (Ja, das ist natürlich klar, aber alleine die Installation der Integration Services ist so ohne mühsame Tastatur-Steuerung möglich - ich erinnere an meinen Artikel Hyper-V Integration Services ohne Maus installieren ;-) RSAT funktioniert übrigens nicht nur für R2-Server, sondern auch für die "normalen" Windows Server 2008.

Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) in den SQL Server?

Zu Artikel Teil Eins - Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) aus dem SQL Server? - nun das Gegenstück: Teil Zwei - Wie kann ich Dateien IN den SQL Server bringen? Das heißt Files als BLOB (Binary Large Object) in eine Tabelle speichern - und das Ganze möglichst einfach. Diese Lösung ist ebenfalls mit T-SQL zu bewerkstelligen. Die Idee dazu ist von databasejournal.com - Storing Images and BLOB files in SQL Server Part 2 entnommen, hier das Script: (Das ganze Script gibt es hier zum Download, es läuft in SQL Server 2005 und 2008.) Das Einlesen eines Files wird wieder in einer Stored Procedure "savefromfile" gemerkt. Den gewünschten Filestream liefert OPENROWSET (Zeile 11, die Hilfe informiert: ...also supports bulk operations through a built-in BULK provider that enables data from a file to be read and returned as a rowset). Damit wird das File eingelesen. Das INSERT (Zeile 9) fügt einfach den Output des SELECTS (Zeile 10-11) in die Tabelle "MyFiles" ein. Also simpel. Screenshot der Original-Tabelle: hier. Nach dem Starten von "exec savefromfile" und Anzeigen der Tabelle  sieht das Ergebnis so aus: Das File "00006_Bild 1.jpg" wurde mit seinem Inhalt in die Tabelle MyFiles eingefügt. Fertig! Noch ein Tipp für "Massen-Imports" - wenn mehrere Dateien so in die Datenbank insertiert werden sollen: Hier kann man sich sehr rasch damit behelfen, in der Kommandozeile im Bilder-Verzeichnis die Dateinamen mit dir /w > import.txt in ein Textfile zu schreiben. Das Textfile "import.txt" dann mit Notepad öffnen, und die Dateinamen per Zwischenablage in eine neue Excel-Datei kopieren. In Excel werden die SQL-Befehle für die gewünschten Files zusammengebaut, beispielsweise so: Die Bildnamen stehen in Spalte A, in Spalte B wurde - wenn z.B. die ID aus dem Dateinamen weiterverwendet werden soll - diese aus dem Dateinamen extrahiert (B1: =LINKS(A1;5) ). Die "Formel" für Zelle C1: ="INSERT INTO MyFiles (FIL_ID, FIL_FileName, FIL_Content) SELECT " & WERT(B1) & ", '" & A1 & "', BulkColumn FROM OPENROWSET(Bulk 'D:\Temp\bin\" & A1 & "', SINGLE_BLOB) AS BLOB);" Die Formel ergibt dann das korrekte T-SQL-Statement für die jeweilige Datei: INSERT INTO MyFiles (FIL_ID, FIL_FileName, FIL_Content) SELECT 6, '00006_Bild 1.jpg', BulkColumn FROM OPENROWSET(Bulk 'D:\Temp\bin\00006_Bild 1.jpg', SINGLE_BLOB) AS BLOB); Nun Zelle C1 bis ans Ende der Dateinamen "ausfüllen" lassen: Und die so erzeugten SQLs per Zwischenablage im SQL Management Studio einfügen und laufen lassen. GO! Tipp: Excel als Hilfsmittel zum Erzeugen von SQL-Befehlen und zum Nachbearbeiten von Daten ist übrigens eine Methode, die ich wirklich oft verwende und als äußerst praktisch empfehlen kann. Viel schneller gehts kaum. ;-) Mit diesen Werkzeugen ist auch das Manipulieren von BLOBs in SQL Server rasch umsetzbar!

Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) aus dem SQL Server?

Das Leben als Datenbank-Administrator steckt voller Überraschungen. Mal gehören Indizies erstellt oder neu aufgebaut, Volltextkataloge rebuildet, Datenbanken gebackupt, gewartet, restored und natürlich ist ein DB-Admin Ansprechpartner für alle weiteren auftretenden Probleme und Wünsche der IT und der Anwender. So hatte ich vor kurzem die Anforderung, in einer Datenbank gespeicherte Bilder "herauszuholen", also klassische BLOBs (Binary Large Objects) als Dateien zu speichern. In meiner Datenbank existiert eine Tabelle "MyFiles" mit einer Spalte vom Typ IMAGE. Das Pendant ab SQL Server 2005 wäre der "neue" Datentyp VARBINARY; in meinem Fall handelt es sich um eine konvertierte DB aus SQL 2000 in SQL 2005. In der Spalte "FIL_Content" ist der Dateistream einer Datei enthalten, z.B. JPG-Bilder, Word- und Excel-Dokumente, PDFs, (BLOB), also ganz egal welche Files (ab SQL 2008 gibt es übrigens einen eigenen Filestream-Datentyp. ;-) Die binären Dokumente können nicht simpel mit Copy & Paste herausgeholt werden, nur die entsprechende Applikation liest und schreibt die Dateien von und in die Datenbank. Diese binären Informationen aus der Tabelle sollen als Files gespeichert werden um sie weiterzuverwenden. So sieht die vereinfachte Tabelle aus, Auszulesen ist die Spalte FIL_Content: Natürlich könnte ich eine kleine .NET Applikation dafür bauen, aber ich wollte eine möglichst rasche Lösung. Und ich habe sie auch gefunden! Ein kleines T-SQL Script im SQLTeam.com Forum von "Peso". Dieses habe ich analysiert und wie folgt angepasst. (Das ganze Script gibt es hier zum Download, es läuft in SQL Server 2005 und 2008.) Ich habe das Script als Stored Procedure "save2file" angelegt. Die Funktionsweise kurz erklärt: Mit einem Cursor (Zeile 16) wird die gesamte Tabelle "MyFiles" durchlaufen und die selektierten Felder in Variablen eingelesen (Zeile 21). Dann wird der Pfad aus Feld FIL_ID und Dateiname zusammengebaut und ausgegeben (Zeile 25-28). Jetzt kommt der Clou: Es wird ein ADODB-Stream als OLE-Objekt angelegt (Zeile 30) und mit den Werten befüttert (Zeile 31 bis 34). Dieser Stream wird auf die Festplatte geschrieben (Zeile 33, 34) und das OLE Objekt zerstört (Zeile 36). Und weiter mit dem nächsten Datensatz (Zeile 38). Anzupassen ist natürlich der Pfad, wohin die Dateien gespeichert werden sollen (Zeile 27). Ausgeführt wird das Script wie gewohnt mit exec save2file Voila! Wenn alles stimmt, wurden die binary Contents als Files in den gew. Pfad extrahiert: Hinweis: Diese Vorgangsweise ist sehr rasch anwendbar, aber nicht unbedingt für "daily use" geeignet. Je nach Datenmenge ist das Erstellen eines OLE-Objekts nicht unbedingt "günstig". Aber für den Ab-und-zu Export verdient das Script meine Empfehlung als "best practice"! Eine weitere Methode: KB258038: How To Access and Modify SQL Server BLOB Data by Using the ADO Stream Object mit dem VB Beispiel "Saving the Data in a SQL Server Image Column to a File on the Hard Disk" und "Transfer the Image Stored in a .gif File to an Image Column in a SQL Server Table". In Teil Zwei geht es dann um den umgekehrten Weg - wie bekomme ich Files per T-SQL als BLOB in die Datenbank... Möge T-SQL immer so hilfreich sein! ;-) Beitrag von Toni Pohl

Outlook Folder in der Landessprache

Alt aber gut: immer wieder erhalte ich Anfragen, wenn ein Outlook beim Einrichten plötzlich meint, es sei englisch und der Posteingang heißt dann plötzlich Inbox, Gesendete Objekte heißen Sent Items u.s.w. Grundsätzlich ist dies nur ein kosmetisches Problem, trotzdem stört es die meisten User. Ursache dafür ist meistens, dass "irgendeine" Software, z.B. ein Virenscanner oder etwas anderes statt der Landessprache in Englisch eingestellt ist oder man beim ersten Start von Outlook sein System noch in Englisch eingestellt hat. Die Lösung dafür ist sehr einfach: Es gibt in Outlook eine Reihe von Command Line Switches, die man verwenden kann. In diesem Fall heißt der magic Key: resetfoldernames. Aufzurufen so: outlook.exe /resetfoldernames Eine Liste aller Befehlszeilenoptionen finden Sie hier. Beitrag von Martina Grom

Fesche Silverlight Zoomery Gallery

Auf www.zoomery.com gibt es eine hübsche Bild-Galerie downzuladen. Das Tool Zoomery Gallery ist eine WPF-Applikation, welche interaktive Online-Fotoalben mit Silverlight Deepzoom-Technologie erstellt - siehe auch DeepZoom - am Beispiel einer Harley Davidson und Deep Zoom Composer final released. Wie sieht eine Zoomery Gallery aus? So zum Beispiel - Klick aufs Bild fürs Online-Album mit Fotos von der Microsoft TechEd 2009 in Berlin (Silverlight PlugIn erforderlich): Gesteuert wird die Diashow mit der Navigation unten und natürlich durch Maus Ziehen und Scrollrad. Eine Single-Lizenz kostet 50 US$, siehe Für alle Interessierten: Hier die step-by-step Anleitung zum Evaluieren von Zoomery Gallery. Der Download ist frei, für die Evaluierung benötigt man eine Lizenz-Datei, welche man auf BuyZoomeryGallery mit seiner E-Mail Adresse gleich anfordern kann. So sieht es dann auf der Festplatte aus: Nach dem Entpacken des ZIPs erhält man Setup.exe und ein msi-Paket. Start mit Setup; nun muss nur noch das license-File ins installierte Zoomery-Programmverzeichnis kopiert werden (bei meinem Windows 7 x64 in C:\Program Files (x86)\Response\Zoomery Gallery). Danach im Startmenü (sorry, das heißt seit Vista ja Pearl-Button, oder?) und Zoomery starten. Zunächst ein neues Projekt anlegen: Und ein Verzeichnis mit Bildern auswählen (darin können auch weitere Bilder-Verzeichnisse enthalten sein, Zoomery Gallery verwendet dann alle Bilder hier drin): Mit Finish werden die Bilder importiert. Optional können auch die Properties auf andere Einstellungen und Verzeichnisse angegeben werden. Gestartet wird das Generieren mit dem großen "Generate Scene"-Button: Dann - je nach Bilder-Anzahl und Qualität - Kaffee trinken, Abendessen, Weihnachten feiern oder Ähnliches - das Erstellen des DeepZoom-Albums kann schon einige Zeit dauern, bei mir war es mit dieser Menge fast eine Stunde. Ich habe das Album dann reduziert und neu berechnet, das dauerte dann nur mehr etwa 10 Minuten. Wenn fertig, "View in Browser". Das Ergebnis ist wie oben zu bewundern. Platz braucht so ein Deepzoom schon: Aus den 36 Fotos mit 6.6MB wurden mit meinen gewählten Einstellungen 923 Ordner und fast 2.900 Dateien mit insgesamt etwa 88MB. Aber der Output ist toll und macht Spaß! So weit so hübsch. Bei meinem Test haben nur ein paar kleine Dinge nicht funktioniert: Das Downloaden eines Bildes bringt einen Javascript-Fehler und bislang ist mir nicht klar, wie das Durchsuchen funktioniert - ich habe EXIF, IPTC und JPG-Kommentare in den Fotos hinzugefügt, die wurden aber nicht erkannt. Und wo die Diashow-Dauer eingestellt werden kann werde ich auch noch herausfinden... Mir gefällt die Zoomery-Gallery sehr gut, sie ist einfach handzuhaben und besitzt eine ansprechende, interaktive Bedienung! Viel Spaß mit dem Deepzoom-Album!

Wie löscht man sehr tiefe Verzeichnisse?

Ich mag robocopy. Ich mag robocopy wirklich (siehe u.a. windowsblog.at Robocopy - Mein Lieblingstool für Kopieren und Backup). Es hat nur einen Nachteil: Es tut, was man ihm sagt…! Wie so oft saß das Problem vor dem Computer: Vor Weihnachten sitze ich vor meinem Notebook und will noch “rasch” ein paar Daten von meinem SBS2008 aufs Notebook mitnehmen. Also robocopy anwerfen: Die Daten sind in meinem Laufwerk H: und ich kopiere sie in mein lokales Verzeichnis C:\Daten\H: !! NICHT NACHMACHEN !! ;-) robocopy H:\ H:\Daten\H /s /MIR (… und sonst noch die üblichen Schalter wie /R:3 /W:3 etc…) ENTER. Der Befehl arbeitet einige Zeit und erzeugt viel Copy-Output. Moment mal, da stimmt doch was nicht! Ich $&}$%! Die Finger waren schneller als das Hirn, das angegebene Ziel war ja die Quelle H:\Daten… statt C:\Daten\H !!! Abbrechen und nachsehen, was da passiert ist: Super, robocopy hat wirklich getan, was ich beauftragt habe: Das Verzeichnis H:\ rekursiv in sich selbst kopiert! Na gut, halb so schlimm. Dann wechsle ich mal auf den Server und lösche eben mal die Daten und Verzeichnisse, oder? Also, Das Verzeichnis am Server lautet D:\Daten\H. Und hier drin die ewige Verzeichnisstruktur. Damit ich versehentlich nichts kaputt mache – da sind ja noch mehr Daten drauf! - benenne ich das zu löschende Verzeichnis um: Aus D:\Daten\H\Daten wird gleich mal D:\Daten\H\x und da drin das erste Verzeichnis x1 – so fühle ich mich irgendwie “sicherer”. Kommandozeile öffnen und versuchen in D:\Daten\H\x\x1 die Daten und die Verzeichnisse zu löschen: del daten /S /F /Q Hm. Klappt nicht. Genauso wenig klappt das Löschen der Verzeichnisse mit rd: Blöd. Na gut, dann versuchen wir es mal mit PowerShell: Genau dasselbe Ergebnis… next attempt: vielleicht geht es mit Rekursion? Wieder nichts! Langsam steigt ein ungutes Gefühl in mir auf… Zwei Tage später: Jetzt zu den Feiertagen kann ich mich ja wieder darum kümmern und versuchen, den “Datenmüll” wieder zu entfernen. Wie bekomme ich diesen tiefen Verzeichnispfad wieder weg? Wahrscheinlich habe ich nicht die richtigen Suchbegriffe in die Suchmaschinen eingetippt, denn ich habe nichts (rasch) brauchbares gefunden… Ich überlege, mir ein winziges Programm zu schreiben, das rekursiv in das letzte Verzeichnis wechselt und dort alles löscht, dann eine Ebene höher geht usw. Aber das wird wohl auch nicht funktionieren, denn beim Löschen beschwert sich das Dateisystem ja immer, dass die Verzeichnistiefe zu groß ist. Dann wird Löschen auch nicht gehen. Oder Umbenennen aller Verzeichnisse in den kürzest möglichen Pfad, z.B. “1” – aber automatisiert, denn sonst sitze ich morgen noch da: D:\Daten\H\x\x1\1\1\1\1\1\1\1\1\1\1\1\1 … Oder… moment mal: Wenn robocopy den coolen Schalter /MIR kann (löscht am Ziel-Verzeichnis alles und “snychronisiert” das Quell-Verzeichnis vollständig in das Zielverzeichnis), dann kann es vielleicht auch die so angelegte Verzeichnistiefe wieder löschen?? Probieren wirs: Ich verwende ein Verzeichnis mit nur einer Datei drin aus D:\Temp, um ein “Dummy-Copy” ins Ziel durchzuführen: robocopy D:\Temp D:\Daten\h\x /MIR /s /r:1 /w:1 Ok, alle Fenster schließen, damit die Verzeichnisse nicht gelockt sind und den Befehl mehrmals ausführen – es klappt! Den kompletten Output erspare ich uns, aber es sieht etwa so aus: -------------------------------------------------------------------------------    ROBOCOPY     ::     Robustes Dateikopieren für Windows -------------------------------------------------------------------------------            Gestartet: Fri Dec 25 15:59:42 2009              Quelle : d:\temp\                Ziel : d:\daten\h\x\             Dateien : *.*             Optionen: *.* /S /COPY:DAT /PURGE /MIR /R:1 /W:1 ------------------------------------------------------------------------------                            1    d:\temp\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\ …         *ZUS. Verz.       -1    d:\daten\h\x\x1\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\ daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\ daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\h\daten\ ------------------------------------------------------------------------------                 Gesamt   Kopiert  Überspr. Nicht gef.  Fehler    Extras Verzeich.:         1         0         1         0         0        48    Dateien:         1         0         1         0         0         0      Bytes:       215         0       215         0         0         0     Zeiten:   0:00:00   0:00:00                       0:00:00   0:00:00    Beendet: Fri Dec 25 15:59:43 2009 Wieder was gelernt! Erstens: Kurz Hirn einschalten, bevor man so praktische Tools wie robocopy verwendet und zweitens ist oft der Auslöser die Lösung… In meinem Fall kann robocopy auch wunderbar zum Löschen von so tiefen Verzeichnissen verwendet werden, wo das Betriebssystem “die Patschen streckt”. ;-) In diesem Sinne: Robocopy ist super. Und erholsame Feiertage!

Bing fürs iPhone

Bing gibt es nun auch fürs Apple iPhone! Die Applikation ist gratis: itunes.apple.com - Store "Bing has finally made an iPhone app, which is now up on the Apple iTunes app store." Siehe auch cnet.com: "See the Bing daily image and related trivia on the home screen. Search maps or the Web with your voice--even say an address. Use Image Search and flick through previews. Download Bing today to find stuff nearby and get there fast."

Bye bye Facebook mit Web Suicide

Wer sich aus Facebook & Co - aus den großen sozialen Netzen von Web 2.0 - verabschieden will, findet nun einen automatisierten Ausstieg: Web 2.0 Suicide Machine von moddr Wer also den "sozialen Netzwerk Selbstmord" begehen und die Zeitfresser-Maschine abschalten will... ;-) "Liberate your newbie friends with a Web2.0 suicide! This machine lets you delete all your energy sucking social-networking profiles, kill your fake virtual friends, and completely do away with your Web2.0 alterego..." Nach Eingabe der Zugangsdaten kann man mit Mausklick - ruck zuck - sein eigenes Profil leeren und dabei in Echtzeit zusehen - Alle Daten im Profil werden geleert und alle Verknüpfungen und Freunde entfernt: "Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Daten auch serverseitig dauerhaft aus der Datenbank verschwinden." Mehr dazu in der ORF FuZo: Schneller Weg ins digitale Nirvana

SharePoint Developer Tool SPVisualDev

Vor kurzem gefunden (von wem hab ich bloß diesen Tipp bekommen...?): SPVisualDev auf codeplex scheint ein sehr brauchbares Add-In in Visual Studio für die Entwicklung für SharePoint zu sein: "SPVisualDev makes it easier for Sharepoint 2007 developers to develop features and artifacts with Visual Studio 2008. It is written in C# and is implemented as a Visual Studio 2008 Add-in." Kennts wer - hat es bereits jemand in Verwendung?

Freies ebook Mastering Power Shell

Kürzlich habe ich im IT Pro Blog TechNet Ireland einen Blogeintrag mit Hinweis auf ein freies eBook mit dem Titel Mastering Powershell gefunden. Das eBook stammt von Dr. Tobias Weltner, einem PowerShell MVP aus Deutschland, und kann auf powershell.com online gelesen oder als PDF downgeloadet werden. Das PDF hat 3.8MB und ist 567 Seiten stark. Das Buch richtet sich genauso an Powershell-Neulinge wie auch an erfahrene Powershell-Anwender - es gibt immer etwas Neues zu erlernen. Powershell ist u.a. Bestandteil von Windows Server 2008. PS 2.0 ist in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 eingebaut und dient vor allem dazu, Systemadministratoren ein leistungsfähiges, scriptbares Werkzeug bereit zu stellen um administrative Tätigkeiten zu automatisieren. PS wird auch recht exzessiv in Exchange Server 2007 verwendet, genauso ist PS in System Center Operations Manager 2007, System Center Data Protection Manager V2 und System Center Virtual Machine Manager gut verwendbar. Also: es lohnt sich mit Powershell zu befassen! Vielleicht ist das freie eBook ein guter Beginn dafür - die Weihnachtsfeiertage stehen eh bald an... ;-)