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Urlaub unter Palmen Teil 1 - Die Anreise

Dieses Mal wollten wir uns nur erholen. Während in Österreich noch Unmengen von Schnee liegen sehnt sich wohl jeder nach Sonne, Meer und Sand. Wir waren noch nie auf den Malediven, also auf und dorthin um zu tauchen und die Seele baumeln zu lassen.

Schlafen im Flugzeug hat noch nie wirklich funktioniert, also kommt man nach 10 Stunden herumwälzen frisch und munter aus seinen persönlichen 400 Kubikzentimetern Platz kurz nach 9 Uhr früh an. Nach Einreise und Gepäck abholen finden wir auch den zuständigen Schalter in der Halle vor dem Flughafen wo uns ein sogar deutschsprachiger Reisebüromensch zu Schalter 16 schickt - dort startet der Transfer auf die Insel Vilamendhoo. Es sitzt auch ein junger Maledivianer dort der uns informiert, dass wir noch auf einen LTU-Flug warten müssen - wahrscheinlich in einer Stunde geht's ab.

Im (einzigen) Restaurant neben dem Flughafen nimmt man uns stolze 10 Dollar für zwei Wassermelonensäfte ab, die wir in zwei Sekunden getrunken hatten - willkommen im Preisniveau der Malediven! Es versteht sich von selbst, dass auch nach einer Stunde niemand an Schalter 16 war und wir mehrmals nachgesehen und nachgefragt haben, ob wir jetzt "complete" seien. Eigentlich war der junge Bursche auch viel mehr daran interessiert mit seinen Freunden vom Flughafen zu Mittag zu essen und gemeinsam mit einem Kumpel zwei (nebenbei bemerkt unhübsche) Mädels vom Mobil-Telefon-Stand anzubraten.

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Das erinnert mich schon fast an ägyptische Verhältnisse: Vor ein paar Jahren waren wir mit unserer Tauchgruppe am Flughafen in Hurghada und wollten nach Wien zurück fliegen. Es war noch sehr früh, irgendwie so um 7 Uhr und es standen ungefähr 200 bis 2000 Menschen am Schalter nach Wien und wir vier. Wir waren schon früher dort und demnach bei den ersten die einchecken wollten. Auf jeden Fall erhielten alle 200 ein Ticket - nur wir vier nicht.

Beim ersten Mal nachfragen erhielten wir die Antwort: "Come back in 5 minutes". Nach 5 Minuten hieß es "Come back in 10 minutes". Und so ging es dann mehrmals weiter - ohne irgendeine Angabe von Gründen, denn das hätten wir vier dummen Mitteleuropäer eh nicht verstanden - bis wir schließlich als einzige in der nun fast leeren Abflughalle standen und letztendlich 5 Minuten vor Abflug unsere Tickets erhielten und mitfliegen durften.
Seitdem heißt es bei uns nur mehr: "Come back in 10 minutes".

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Nach fast drei Stunden schleppten wir dann aber unser Gepäck - sind wir eigentlich eine Großfamilie, weil wir soviel schweres Zeug mitnehmen? - aufs Boot und amüsierten uns, wie ein Bootsjunge versuchte, alle Gepäcksstücke in den Mittelgang zwischen die Sitzreihen unterzubringen. Anscheinend hatten alle weiteren 16 Mitreisenden ebenfalls ihr gesamtes Hab und Gut mitgenommen.

Irgendwie hat das Verstauen auch geklappt und der fast überbeladene Kahn brachte uns nach zwei faden (ringsherum nur Wasser) und unbequemen Stunden auf Vilamendhoo. Für die Rückfahrt werden wir ein Wassertaxi nehmen!

See also:
Urlaub unter Palmen Teil 2 - Welcome
Urlaub unter Palmen Teil 3 - Appartements und Gäste
Urlaub unter Palmen Teil 4 - Tauchen
Urlaub unter Palmen Teil 5 - Alles Andere

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