atwork.blog

news and infos about microsoft, technology, cloud and more

Was kommt raus, wenn man die Outlook "Inbox" umdreht?

Die Antwort ist verblüffend einfach: "Xobni" (sprich "Zob-ni"). So nennt sich eine amerikanische Mini-Firma aus San Francisco, bestehend aus einer Handvoll Jung-Zwanzigern, die ein cooles PlugIn für Microsoft Outlook entwickelt haben. Was kann das PlugIn? Xobni installiert ein eigenes Panel in Outlook und spart Zeit, indem es emails, Kontakte und Attachments indiziert, in Verbindung setzt und eine schnelle Suche darauf ermöglicht. Was ist das Besondere an Xobni? Nun, zunächst einmal hat sogar Bill Gates das Tool Xobni als "the next generation of social networking" bezeichnet.Warum? Weil Xobni für jede E-Mail, jedes Attachment und jede Person ein Profil erstellt und diese Informationen in Beziehungen umsetzt. Das wiederum ist Basis für die schnelle und umfangreiche Suche in einer aufgeräumten Microsoft-konformen Oberfläche. Das PlugIn läuft unter Windows XP oder Windows Vista mit Office 2003 und Office 2007 und benötigt das Microsoft .NET Framework 2.0 oder höher. Alle System-Voraussetzungen finden sich in den FAQs. Für den persönlichen Gebrauch ist Xobni gratis. Der Download ist hier zu finden. Die Installation erfolgt mit ein paar Klicks in gewohnter Next-Next-Finish-Manier. Beim ersten Starten von Outlook beginnt das erstmalige Indizieren.   Also gleich mal downloaden und ausprobieren...(Dummerweise bin ich gerade über VPN, einem anderen User-Profil und im Nicht-Cached-Modus mit meinem Exchange-Server verbunden - das dauert natürlich... aber nach etwa 15 Minuten waren meine 6000 mails auch über die langsame ADSL-Leitung geladen und indiziert.) Nun, hier mal der Überblick über die Funktionalität: Während Xobni mein Postfach indiziert bin ich gerade begeistert, dass auch Statistiken erzeugt werden: Ich antworte meinem Kontakt "Herbert" durchschnittlich innerhalb von 6 Minuten auf seine E-Mails - das ist meine beste durchschnittliche Antwortzeit - nicht wirklich wichtig, aber interessant! Beim Indizieren sucht das Tool auch nach den Kontaktdaten der E-Mail Absender und Sender, extrahiert gleich deren Kommunikationsdaten und es werden die Statistiken erzeugt. So, fertig indiziert macht die Verwendung schon richtig Spaß.Das Xobni-Panel integriert sich in Outlook.So sieht´s aus. Bemerkenswert: Xobni versucht, Telefonnummern nicht nur von den eigenen Kontakten, sondern auch aus dem E-Mail-Body und E-Mail Signaturen zu lesen und zum Profil hinzuzufügen!Das Quickinfo auf die Telefonnummer zeigt, von wo die Telefonnummer ermittelt wurde. Was mir sehr gut gefällt: es ist sofort in der Statistik ersichtlich, wie viele E-Mails an den Kontakt gesendet (hier: OUT 34) und vom Kontakt empfangen wurden (hier: IN 102) wurden, und auch zu welchen Zeiten mit dem Kontakt kommuniziert wird (hier: zu den üblichen Büro-Arbeitszeiten, mit Spitzen um die Mittagszeit).Nebenbei gibt´s auch noch einen Rang (hier: Rank: #10) - wohl gereiht nach Anzahl der E-Mails. In der Gruppe xy´s  Network sind alle Kontakte der angezeigten Person sichtbar - und klickbar. Hier kann man sich schön "durchklicken" und so von Kontakt zu Kontakt springen wie im Screenshot oben: Gregor - Martin - Franz - Bernd - usw.   Beim Öffnen der "Conversations" - also der E-Mails - gibt´s einen hilfreichen Schieberegler, der die Größe der angezeigten E-Mai-Inhalte steuert. Praktisch!Das Gute dabei: Nachdem Xobni ein eigens Panel in Outlook öffnet, ist die Original-Nachricht in der Outlook-Vorschau immer sichtbar. Somit kann man sich leicht darauf beziehen oder Inhalte kopieren.Der Back-Button zeigt wie gewohnt einfach jeweils die vorige Seite an. Fürs Handling sehr praktisch. Conversations öffnet die markierte E-Mail und zeigt gleich Links zum Ansehen, Antworten etc. Sehr hilfreich: Keine Suche nach Attachments mehr!Im Panel unterhalb der Conversations werden automatisch alle Attachments in einer Liste angezeigt. Die Suche in Xobni funktioniert - wie in Outlook selbst - erwartungsgemäß schnell während der Eingabe. Last but not least: Analytics - Statistik auf Knopfdruck.Hier muss man sich durchklicken - so umfangreich werden die E-Mail und Kontakt-Zahlen auf Tag, Woche, Monat, Jahr sowie die Durchschnittswerte berechnet und dargestellt.Nun gibt´s eine Statistik über meinen E-Mail-Verkehr. Auch ganz hübsch: das eingeklappte Xobni-Panel mit Überblick über das Postfach bzw. den aktuellen Ordner.Ein kleiner Wehrmutstropfen: Das Xobni-Panel selbst kann im geöffneten Zustand nicht mehr verschmälert werden. Ein Widescreen macht (aber generell auch bei Outlook) Sinn ;-) Links: www.xobni.com Auch die New York Times berichtet über Xobni Suche nach Beziehungen im blog von Thomas Lutz Hands-on with Xobni: make Outlook more productive, social softundtippsblog.lutz-nelde.de Fazit: Für intensive Outlook-Benutzer - und wer ist das nicht ;-) - ein interessantes PlugIn, das wert ist, angeschaut zu werden: . Viel Spaß! Beitrag von Toni Pohl

Der ultimative Viren-Scanner

Für Nicht-kommerziellen-Home-Use gibt es eine Reihe von Empfehlungen für den Virenscanner avast. avast des tschechischen Software-Herstellers ALWIL besitzt eine integrierte Anti-Spyware, Anti-Rootkit und eine Selbstschutzfunktion. Das Setup ist sehr einfach und das look & feel ansprechend - sprich einen Tipp wert! avast kann bis zu 60 Tage lang getestet werden, für die private Benutzung zu Hause ist danach nur eine Online-Registrierung nötig. Siehe auch die Artikel in Vistablog und WinFuture. Hier gehts zur Download-Seite von avast Home.

Aus Alt mach Neu in SQL Server Reporting Services

Auch wenn mittlerweile SQL Server 2008 in den Startlöchern steht - die Realität sieht zumeist (viel) älter aus. So hatte ich vor kurzem einen Datenbankumstieg, wo von einem alten Datenbankserver auf einen neuen zu migrieren war. Die Datenbank selbst war zwar SQL Server 2005, das war jedoch ein Upgrade von einem SQL Server 2000. Eigentlich kein Problem, doch passten die (beim 2000er SQL Server noch zusätzlich zu installierenden) Reporting Services nicht zur DB-Version 2005 und waren noch RS 2000 SP2. Die Reporting Services (RS) sind übrigens Bestandteil des SQL Servers und bieten Report-Erstellung, Management und eine skalierbare Bereitstellung. Eine Weboberfläche am Reporting Server dient zur Administration, die Bereitstellung kann per URL oder auch per Webservice erfolgen. Nachdem es bei unserer Umstellung ein paar Stolpersteine gab, hier ein paar Tipps für den Umstieg SQL Server 2000 Reporting Services auf 2005. Die RDL-Syntax: Die Übernahme der Reports in die neuen SQL 2005 RS war problemlos, außer dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass RS 2005 Syntax-Fehler nicht verzeiht. So kam bei einem Report ein Fehler in einer "Hidden"-Eigenschaft (das wars auch schon mit dem Hinweis, wo der Fehler zu suchen war). Nach Ansicht der Report-Codeansicht mit Taste F7 und manuellen Durchsehen aller Hidden-Ausdrücke war der Schuldige identifiziert: =iif(trim(Fields!SEM_Text1.Value) <> "", Fields!SEM_Text1.Value, "") Nun Hidden erwartet True oder False - in meinem Fall stand hier aber fälschlicherweise ein Stringausdruck. Klar, so kann das nicht funktionieren. Also Zeile(n) ausbessern und ausprobieren: =iif(trim(Fields!SEM_Text1.Value) <> "", False, True) Jetzt funktioniert der Report auch in 2005. Fein! Noch ein Hinweis zum RDL-Format: Mit 2005 wurde das RDL-Format erweitert und ist nicht mehr abwärtskompatibel. Report-Dateien (.rdl) für RS 2005 können aber nach wie vor mit Visual Studio 2003 erstellt und verändert werden. Reports aus VS 2005 werden jedoch im Format RS 2005 gespeichert. Diese Reports können dann nicht mehr mit VS 2003 bearbeitet werden. RS versteht aber beide Formate. Nach Lösen dieses Problems kam dann eine weitere Hürde. Automatisiertes Erstellen von Reports per Script: In unserem Szenario haben wir einfache Scripts mit dem RS.exe Tool verwendet, um Reports zu bestimmten Zeiten automatisch als PDF-File zu erstellen. Eigentlich eine sehr praktische Sache. Dummerweise klappten die Scripts mit RS 2005 nicht mehr... Der Aufruf von rs.exe per Scheduled Tasks erfolgt so: C:\>rs -i D:\Tasks\testrs.rss -s http://db1/ReportServer$atwork test.rss ist ein VB Script, welches vom .NET VB-Compiler verarbeitet wird: ' File: testrs.rss by atworkDim format as string = "PDF"Dim fileName as String = "D:\Tasks\myreport.pdf"Dim reportPath as String = "/mydir/myreport"Public Sub Main()    ' Prepare Render arguments    Dim historyID as string = Nothing    Dim deviceInfo as string = Nothing    Dim showHide as string = Nothing    Dim results() as Byte    Dim encoding as string    Dim mimeType as string = "pdf"    Dim warnings() AS Warning = Nothing    Dim reportHistoryParameters() As ParameterValue = Nothing    Dim streamIDs() as string = Nothing    rs.Credentials = System.Net.CredentialCache.DefaultCredentials    ' Report with Parameters     Dim parameters(0) As ParameterValue    parameters(0) = New ParameterValue()    parameters(0).Name = "id"    parameters(0).Value = "1234"    results = rs.Render(reportPath, format, Nothing, Nothing, parameters, Nothing, Nothing, encoding, mimeType, reportHistoryParameters, warnings, streamIDs)    ' Open a file stream and write out the report     Dim stream As FileStream = File.OpenWrite(fileName)    stream.Write(results, 0, results.Length)    stream.Close()End Sub Der RS-Aufruf erzeugte den Fehler: Microsoft (R) Visual Basic Compiler version 8.0.50727.832 for Microsoft (R) .NET Framework version 2.0.50727.832 Copyright (c) Microsoft Corporation.  All rights reserved.C:\Documents and Settings\atwork\Local Settings\Temp\1\zv3y0cit.1.vb(60) : errorBC30456: 'Render' is not a member of 'Microsoft.SqlServer.ReportingServices2005.ReportingService2005'.    results = rs.Render(reportPath, format, Nothing, Nothing, parameters, Nothing, Nothing, encoding, mimeType, reportHistoryParameters, warnings, streamIDs)              ~~~~~~~~~ Ok, also die Render-Methode funktioniert angeblich nicht mehr. Also nach der Ursache forschen. Hier hatte ich netterweise Hilfe von Markus Oswald, unserem Microsoft PTC (Partner Technical Consultant), der mir auch den entscheidenden schnellen Workaround lieferte: RS 2005 läuft gegen den neuen 2005er SOAP Endpoint. Zum Glück wird der "alte" RS 2000 Endpoint des Webservices noch weiter unterstützt. Dazu ist nur bei Aufruf des RS-Tools der Schalter "-e mgmt2000" anzuhängen, um den alten Endpoint aufzurufen. Simple as that! C:\>rs -i D:\Tasks\testrs.rss -s http://db1/ReportServer$atwork -e mgmt2000 So klappt der Aufruf des neuen RS-Tools (und der Kunde freut sich darüber, dass es eine schnelle, einfache Lösung gibt und die automatisierten Dokumente wieder verfügbar sind)! Auch wenn das nur einer (von vielen) Lösungswegen ist (kurz dachte ich darüber nach, ein eigenes kleines .net Tool für die Konsumation des RS-Services zu schreiben...), zählte im aktuellen Fall die rasche Lösung und die gewohnte Funktionalität. Es führen viele Wege zu Reporting Services 2005! Beitrag von Toni Pohl

Boot-Medium erstellen, OS reparieren, Tools und mehr

Ist ihr Betriebssystem defekt? Brauchen Sie ein Helferlein? Bootdisk oder Boot-CD nötig? Booten vom USB-Stick? Schauen Sie doch mal auf Bootdisk.com! Achja, das c´t Magazin bietet die aktuelle Version von BART PE zum Download an. Dabei sind in der neuesten Version von Bart PE in der "PE Builder c't-Edition 3.1.10a Spezialversion" auch viele nützliche Tools, von Antivir 2008 bis zum Hardwaretest und zur Surfstation mit Windows PE enthalten (siehe auch c´t Magazin 26/2007, S. 104).

Virtual Server VHD Files vergr&ouml;&szlig;ern

Jeder, der Virtual Server einsetzt kennt wahrscheinlich das Problem: Die Anforderungen wachsen und die virtualisierten Systeme werden irgendwann einmal zu klein. Windows Updates (WU) tragen ihren Teil dazu bei. So ist es auch mir passiert. Vor etwa 2 Jahren habe ich begonnen, viele virtuelle Windows Server-Systeme für verschiedenste Zwecke und Funktionen anzulegen - damals mit einer 16GB großen Systempartition C: (ich war der naiven Meinung, dachte das genügt für alle Zeiten ;-), während die Daten (SQL Server Datenbanken, Webs etc.) immer auf einer eigenen Datenpartition D: liegen, Logs auf E: und so weiter. Nun, die Zeit und WU sind gekommen, wo der Platz auf der Systempartition mit 16GB zu eng geworden ist. In meinem Fall konnte z.B. das Visual Studio 2005 Service Pack 1 für SQL-BI nicht mehr auf dem Rechner installiert werden, weil (hust) nur mehr 200MB frei waren. Klar, zuerst wird einmal das Pagefile mit 2GB auf eine andere Platte verschoben. Dann folgen Systembereinigung, Entfernung alter Patches, Temp-Files und diverse auf C: gelagerte Installs. Hilft ... kurze Zeit. Nach ein paar Wochen stand ich vor demselben Problem. Diesmal hatte ich allerdings keinen Optimierungs-Spielraum mehr - es war einfach zu wenig Platz. Also, wie schafft man neuen Festplatten-Platz? Nun hierzu gibt es eine ganze Reihe von Ansätzen und Lösungsmöglichkeiten. Ich wollte eine praktikable Lösung, die einfach und nach Möglichkeit kostenlos ist. Ich habe sie nun gefunden! Da mir mein Lösungsweg sehr praktikabel erscheint, hier nun die step-by-step Anleitung. Das Resizing Zuerst das Tool VHD Resizer von vmToolkit  auf dem eigenen Rechner oder auf dem Virtual Server installieren (Vielen Dank übrigens an Peter Forster für den Tipp zum Tool!). VHD Resizer ist ein kostenloses Tool und kann VHD-Files vergrößern und verkleinern und den Datenträger-Typ ändern, also ein sehr hilfreiches Werkzeug für virtuelle Welten. Nun wird das Tool gestartet, das VHD-Quellfile ausgewählt, das VHD-Zielfile eingetragen und dynamic oder fixed gewählt und die neue Zielgröße angegeben. Mit Resize wird der Vorgang gestartet.In meinem Beispiel sieht das dann so aus: Im ersten Schritt wird die neue Festplatte mit der angegebenen Größe erzeugt: Danach werden vom Tool die Sektoren in die neue VHD kopiert:  Dieser Vorgang dauert je nach Größe und Performance einige Minuten bis Stunden, auf meinem Server-System mit SATA Festplatten warens für die Verdoppelung der Festplatte von 16GB auf 32GB etwa 20 Minuten. Wenn der Vorgang abgeschlossen wurde, folgt der nächste Schritt. VHD Resizer legt eine größere Festplatte an - belässt die Partitionen allerdings so, wie sie waren! Das Ändern der Partition muss der Administrator dann also selbst erledigen. Das Partitionierungs-Tool Um es gleich vorweg zu nehmen: Es ist natürlich nicht ganz so trivial wie ich dachte... Es gibt ein Commandline-Tool diskpart.exe, welches Partitionen vergrößern und verkleinern kann. diskpart ist Bestandteil von Windows XP und Windows Server 2003 und natürlich auch ein einer erweiterten Form in Windows Vista enthalten. Siehe dazu auch "Verwenden von "Diskpart.exe" zum Erweitern eines Datenträgers unter Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000". Die Systempartition neu partitionieren Diskpart hat allerdings einige Einschränkungen. Das Erweitern funktioniert aber nicht für ... die Systempartition. Wenn es sich nicht um die Systempartition handelt, kann diskpart einfach im Gastsystem selbst aufgerufen werden. (Murphy´s Law hat wieder zugeschlagen, denn in meinem Fall brauche ich das Ganze natürlich genau für die Systempartition.) Mal schnell die grauen Zellen anstrengen - und das Internet durchsuchen. Die Lösung dafür ist genauso einfach wie zunächst unvermutet: Was hindert mich daran, die neue VHD in eine bestehende Windows Maschine hinzuzuhängen und dort diskpart auf dieses Volume auszuführen? Also, gleich ausprobieren: Eine weitere Maschine auf meinem Virtual Server nehmen und dort in deren Configuration die Festplatte (bei mir als Disk 3 hinzufügen): Nun wird die "Hilfsmaschine" gestartet und mit RDP eine Verbindung dazu hergestellt. Schauen wir gleich mal nach, wie das neue Volume aussieht: Manage Computer und Disk Management. Ahja, die logische Festplatte ist nun tatsächlich 32GB groß und die Partition 16GB. Es sind also noch 16GB zu "allozieren". Jetzt wird ein Commandline-Prompt geöffnet und diskpart aufgerufen, danach list volume. Der folgende Screenshot zeigt recht übersichtlich die aktuelle Belegung und den Aufruf: diskpart list volume Nun das zu vergrößernde Volume erkennen und auswählen. In meinem Beispiel ist das Volume 0 (mein Drive E:). select volume 0 Und jetzt kommts: extend Und das ausgewählte Volume wird sofort auf die verfügbare Größe erweitert! Ich war überrascht und sehr angetan, dass dieser Vorgang blitzschnell ausgeführt war. extend besitzt übrigens auch Parameter, u.a. size=n (in MB), um die neue Größe selbst anzugeben. Mit exit aus dem diskpart-Tool aussteigen und die Hilfsmaschine herunterfahren. Danach wird im Virtual Server Webinterface das neue Volume wieder mit Remove und OK von der Hilfsmaschine in deren Configuration entfernt: Zu allerletzt wird noch in meinem RDP zur Virtual Server Maschine das neue VHD von MinniSystem32.vhd auf MinniSystem.vhd umbenannt. Ich empfehle die "alte" VHD aus Sicherheitsgründen immer aufzuheben, daher benenne ich sie ebenfalls auf MinniSystem16.vhd um. So, das wars. Nun die virtuelle Maschine neu starten und ausprobieren! Und es hat bestens funktioniert: Ich habe wieder 16GB freien Speicherplatz auf meiner Systempartition! Jetzt können sie kommen, die neuen (Windows) Updates. ;-) Beitrag von Toni Pohl

Tafiti - Suchergebnisse mit Silverlight

Seit 22. August ist Tafiti online. Tafiti ist eine experimentelle Suchmaschine basierend auf Live Search, welche eine Weboberfläche mit Microsoft Silverlight bietet. "Tafiti" ist Suaheli und steht für "forschen" (der Name klingt ja schon cool und neu). Die Oberfläche wird noch als Beta-Version ausgegeben, funktioniert aber bestens. Für die Anzeige der Website ist das aktuelle Silverlight-PlugIn erforderlich. Wenn dieses noch nicht installiert ist, folgt eine Download-Möglichkeit mit Installation. Die Suchmaschine präsentiert sich mit einer gewohnten Textbox und anklickbaren Kategorien (Books, Feeds, News, Images und Web). Suchergebnisse können mit Drag & Drop einfach im rechten Bereich gemerkt werden. Die Links können selbst mit einem "Label" versehen werden. Ein Klick auf den gemerkten Link zeigt eine Kurzinfo der Website. Dazu gibts noch eine Fülle von weiteren Möglichkeiten (siehe FAQs).   In einem kurzen Walk-Through (in Silverlight-Streaming-Technologie) werden die Möglichkeiten von Tafiti schön gezeigt.Suchen Sie mal in Tafiti nach tafiti und experementieren Sie ein wenig mit den Suchergebnissen und Möglichkeiten! Schon eine Vorläufer-Version Ms. Dewey -  wer´s noch nicht kennt unbedingt mal vorbeischauen :-) - und nun Tafiti zeigen Microsofts Interesse und Forschung in Hinblick auf kommende Suchmaschinen-Technologien und -Visualisierungen. Schauen Sie rein! Beitrag von Toni Pohl

Gadget Competition 2007

Seit heute sind unsere beiden Windows Vista Sidebar Gadgets "Ask LEO" und "Passwort-Generator" auf http://www.gadgetcompetition.at/ online! Kaum gestartet, hat sich "Ask LEO" bereits auf den derzeitigen Rang 2 gehievt! Wir freun uns! Download und Beschreibung direkt hier: Ask LEO: http://www.gadgetcompetition.at/at/de/GadgetDetail.aspx?g=7129366b-bc10-418f-8063-b1dcb6af06a6Pwd-Gen: http://www.gadgetcompetition.at/at/de/GadgetDetail.aspx?g=304351c3-1eff-4f1e-b9cb-0ff58aba94be Wir freun uns aufs Mit-Abstimmen und wenn Sie unsere Gadgets anschaun und einsetzen!

Code selbst signieren - Teil 2 (Das Zertifikat)

In Teil Eins wurde ein Sidebar Gadget als Vorbereitung für das Signieren vom simplen ZIP-Format in eine CAB-Datei gepackt. Teil Zwei beschreibt nun, wie Sie (beliebigen) Programmcode selbst mit einem Zertifikat versehen können. Nun, haben Sie ein eigenes digitales Zertifikat? Wenn ja: fein. Wenn nein: auch gut. Dann erstellen wir uns einfach ein eigenes Zertifikat! Variante 1: Selbsterstelltes Zertifikat erzeugen und verwenden   Wir benötigen das Tool makercert. Das Tools ist Bestandteil von Microsoft Visual Studio 2005 Platform SDK und im Verzeichnis C:\Program Files\Microsoft Visual Studio 8\SDK\v2.0\Bin zu finden. Makecert erstellt ein X.509-Zertifikat mit öffentlichem und privatem Schlüssel - allerdings nur zu Testzwecken. Innerhalb Ihrer Firma wäre das aber wahrscheinlich schon ausreichend. Wenn Sie kein Visual Studio 2005 installiert haben, können Sie alternativ das Microsoft® .NET Framework Software Development Kit (SDK) version 1.1 herunterladen und das Tool von hier verwenden (Hinweis: im Internet Explorer Administration Kit Download sind diese Tools _nicht_ mehr vorhanden). cd C:\Program Files\Microsoft Visual Studio 8\SDK\v2.0\Bin makecert -sv "C:\Projekte\VistaGadgets\Deploy\pwdgen.pvk" -n "CN=www.atwork.at" C:\Projekte\VistaGadgets\Deploy\pwdgen.cer Passen Sie Pfad und Dateiname sowie den common name an. Damit werden der öffentliche Schlüssel .cer und der private Schlüssel .pvk erzeugt. Diese werden später benötigt. Variante 2: Eigenes öffentliches Zertifikat verwenden Wenn Sie - so wie ich - ein digitales Zertfikat besitzen,  bereiten Sie Ihre Hardware vor (in meinem Fall ein persönliches Zertifikat von a-trust: USB-Kartenleser anschließen, Chipkarte einlegen, a.sign-Client _nicht_ öffnen weil sonst das Kartensystem in Verbindung mit dem folgenden, gleichzeitigen Zugriff verwirrt ist... etc). Weiter mit dem Signieren... Benötigt wird signtool.exe (welches ab 2003 die Vorgängerversion signcode.exe ersetzt), ebenfalls aus dem Microsoft Visual Studio 2005 Platform SDK. cd C:\Program Files\Microsoft Visual Studio 8\SDK\v2.0\Bin signtool signwizard Nach Willkommen-Dialog und Auswahl des zu signierenden Programmfiles (in unserem Beispiel: C:\Projekte\VistaGadgets\Deploy\pwdgen.gadget = die erstellte CAB-Datei). Wählen Sie Benutzerdefiniert. Wählen Sie bei eigenem Zertifikat "Aus Speicher wählen" - soferne Sie ihr Zertifikat bereits einmal zum Zertifikatspeicher hinzugefügt haben - was empfehlenswert ist :-) Wenn Sie zuvor mit makecert ein eigenes (Test-)Zertifikat erstellt haben, verwenden Sie "Aus Datei wählen" und geben in den folgenden Schritten die Dateien .cer und .pvk an! Wählen Sie dann "Priv. Schlüssel auf Datenträger". Wählen Sie das Zertifikat. Nun weiter. Bestätigen Sie mit Weiter. Auswahl der Verschlüsselung - wahlweise. Und weiter. Eingabe der eigenen Informationen.   Wenn gewünscht, einen Timestamp zum Zeitpunkt der Signierung hinzufügen, z.B.: http://timestamp.verisign.com/scripts/timstamp.dll Und Fertigstellen. Das war das SignTool. Wenn Sie das Zertifikat auf einen Kartenleser haben, folgt nun die Eingabe der PIN. Und wenn alles ok gegangen ist die Erfolgsmeldung. Das wars! Die signierte Datei pwdgen.gadget sollte nun um ein paar KB größer als zuvor sein. Kontrollieren Sie die Datei-Eigenschaften - hier findet sich nun eine neue Registerkarte "Digitale Signatur". Schaut soweit gut aus. Nun die Kontrolle: Starten der Anwendung - in unserem Fall mit Doppelklick auf pwdgen.gadget: Die zu installierende Software besitzt nun einen Herausgeber und einen Vertrauensgrad - in meinem Fall leider "nur" gelb, da a-trust anscheinend standardmäßig leider nicht von Root weg vertraut wird. Grün wirds, wenn der ganzen Vertrauenskette vertraut wird. Damit ist sichergestellt, dass die Anwendung vom angegebenen Hersteller stammt und unverändert ist. Anwender erhalten somit Sicherheit über die zu installierende Software - zum Beispiel, dass sie von der eigenen IT ausgerollt und geprüft wurde. Es gibt natürlich weitere Methoden, Software selbst zu signieren. Mit SignTool und dem eingebauten Wizard ist dies allerdings recht einfach und zweckmäßig. ...Nie wieder Software von unbekannten Herausgebern installieren! :-) Beitrag von Toni Pohl

Surface - Technische Gedanken zu einem angeblich untechnischen Produkt

Letzten Samstag war ich auf einer Flughafenbesichtigung - dankenswerterweise habe ich bei einem Gewinnspiel etwas gewonnen: ein Vormittag Flughafen Wien mit Besichtigung des Towers, einer Flughafenrundfahrt und Besuch bei der Feuerwehr (und den Feuerwehrmännern). Zum Abschluss waren wir noch im Visit Air Center. Was das alles mit dem Technet Blog zu tun hat? Nun ja, jetzt kommts: das Visitair Center ist neu ausgestattet. Touchscreens, Kopfhörer, Bildschirme und vieles mehr. Unter anderem gibt es da auch einen Präsentationstisch (ok, er ist sehr groß), auf dem man Magnetkarten ablegt und dann an den dafür definierten Punkten weitere Infos erhält - Zum Flughafen, zur Geschichte, etc. etc. Klingelts? Tisch - Informationen - Surface! Nicht alle meiner Kollegen sind der Meinung, dass Surface für Techniker interessant sein könnte. Tja, mag schon sein. Andererseits - welche Anwendungsgebiete hätten wir alle mit Surface? Der Flughafen hat es mir eindrucksvoll gezeigt - die haben ein Surface quasi nachgebaut. Für mich ist es definitiv interessant: durch meinen Focus auf Onlinelösungen und deren einfache Anwendung sind Kiosksysteme und solche Präsentationsflächen immer eine tolle Sache: durch einfache Berührungen werden Befehle ausgeführt, Bilder gezeigt, Daten synchronisiert, Präsentationen gezeigt, Kartenspiele aufgerufen, Tischrechnungen aktiviert, Musikdateien abgerufen, Oberflächen grafisch illustriert, Pläne veranschaulicht, Zeichnungen entworfen, Gesellschaftsspiele abgerufen, Hotels gesucht, Barrierefreiheit erzeugt.... nahezu unendlich, was es da für Möglichkeiten geben wird. Video: Possibilities of Microsoft Surface Ich jedenfalls bin jetzt schon ein Fan davon. ;-) Aber natürlich auch die technischen Details sind zu liefern: Ein 30'' Schrim, eingebaut in einen Tisch. 5 Kameras. Ein Computer. KEIN Touch Screen, sondern ein Touch Interface - die Kameras zeichnen die Bewegungen am Tisch auf. Surface ist für 52 gleichzeitige Berührungen optimiert - klingt witzig - ist es auch, aber trotzdem mal kurz nachrechnen: 4 Personen mit 10 Fingern und 12 Dinge, die am Tisch liegen. Also alle Gadgets, die man so hat, alle vier Personen haben gleichzeitg Kamera, Phone und Zune am Tisch. :-) Klar, Surface hat natürlich Ethernet, Wireless und Bluetooth. Weitere Details finden sich hier. Die Kollegen vom readyblogAustria haben auch schon darüber berichtet und sind offensichtlich auch der Meinung, dass Surface etwas bahnbrechendes werden könnte (seien wir uns doch ehrlich: es ist NICHT bequem, ein 4x5 cm grosses Handydisplay mit dem Finger zu bedienen). Sehen Sie hier:Video: Power of Microsoft Surface Die offizielle Website zum Thema gibts auf Microsoft Surface. Viele nette Links haben die Kollegen aus der Schweiz in Ihrem Surface Artikel gesammelt, besonders erwähnenswert ist das 18 Minutige englische Video auf on10.net, wo Surface Live gezeigt wird. Beitrag von Martina Grom

Code selbst signieren - Teil 1 (Beispiel: Gadgets verpacken)

Programm-Code kann selbst mit einem Zertifikat versehen werden um den Herausgeber zu verifizieren. Im ersten Teil dieses Beitrags erfahren Sie anhand eines Sidebar Gadgets, wie dieses vorbereitet werden kann und Sie erfahren Wissenswertes über die Gadget-Technologie. Viele von uns verwenden sie bereits täglich und wollen sie nicht mehr missen: die Windows Vista Sidebar Gadgets. Nützliche kleine Tools, um rasch Informationen in den verschiedensten Bereichen zu erhalten, sei es den Wetterbericht, Aktienkurse, die Rechnerauslastung, Outlook-Infos oder RSS-Feeds. Sidebare Gadgets können relativ einfach erstellt werden und sind in Wahrheit nichts anderes als gezippte Dateien mit der Endung .gadget. (Probieren Sie es aus: Benennen Sie eine heruntergeladene Datei von .gadget in .zip um und entpacken Sie das Zip - voila.)Beim Ausführen einer *.gadget-Datei wird diese in das eigene Application Directory entpackt: C:\Users\<username>\AppData\Local\Microsoft\Windows Sidebar\Gadgets\<gadgetname> Eine Manifest-Datei gadget.xml beschreibt das Gadget, die Funktionalität besteht im Wesentlichen meist aus HTML-Seiten, Javascript und einigen Images. Soweit so gut. Die meisten Gadgets besitzen allerdings keinen Hinweis über den Herausgeber der Software - smybolisiert mit dem roten Schild. Ist ein zu installierendes Gadget wirklich vertrauenswürdig? Wer hat es programmiert und wie können wir sicherstellen, dass es sich um nicht um schädlichen Code handelt? Nun, zu schädlichem Code muss gesagt werden, dass Gadgets in einem eigenen geschützten Bereich laufen und nur zu bestimmten Teilen des Rechners Zugriff erhalten - hier besteht im Regelfall keine Sorge, dass ein Gadget wirklich "Böses" ausführen kann - dennoch sollten Entwickler einige Richtlinien beachten. Wir gehen davon aus, dass Sie den Code, welchen Sie verteilen wollen, sicher ist. :-) Aber wie kann nun die Installationsquelle "sicher" gemacht werden, damit die Anwender auf die Identität des Herausgebers vertrauen können? Wenn Sie Entwickler eines Gadgets oder IT-Pro mit dem Ziel einer sicheren Verteilung sind, benötigen Sie ein Zertifikat. Keine Sorge, wenn Sie kein "offizielles" Zertifikat besitzen, das können Sie sich auch einfach selbst erstellen. Gadgets werden im Regelfall als einfache Zip-Dateien geliefert. Schritt eins ist, statt eines Zip-Files ein .CAB-File (=Microsoft Cabinet File, ein gepacktes Archiv zur Software-Verteilung) zu erstellen. Warum? Weil .CAB-Dateien signiert werden können! Dazu benötigen wir das Microsoft Cabinet Software Development Kit. Ein Hinweis, worüber auch ich anfangs gestolpert bin: CAB-Dateien können nicht mit Visual Studio erzeugt werden, weil Visual Studio in CAB-Projekten keine Verzeichnisstruktur speichern kann - diese wird für Gadgets aber benötigt. Daher empfiehlt sich der Einsatz des Microsoft Cabinet SDK! Laden Sie Cabsdk.exe herunter und entpacken diese Datei in ein temporäres Verzeichnis. Die extrahierten Dateien werden in einen allgemeinen Folder kopiert, damit die Tools im PATH gefunden werden können (wenn Sie Visual Studio 2005 installiert haben, empfiehlt sich das Verzeichnis C:\Program Files\Microsoft Visual Studio 8\VC\bin). Nun das Visual Studio 2005 Command Prompt starten und in das Verzeichnis des Gadgets navigieren. Nun wird das Gadget in eine neue .CAB-Datei gepackt: cabarc -p -r N pwdgen.gadget * Ersetzen Sie "pwdgen.gadget" durch den gewünschten Gadget-Namen.-p behält die Verzeichnis-Struktur, -r steht für rekursiv und N für ein neues Archiv. Als Ergebnis erhalten Sie eine neue Datei pwdgen.gadget. Es handelt sich hierbei um eine gepackte Datei vom Typ CAB, welche signiert werden kann - aber nicht muss. Das Gadget kann nun (genauso wie auch .gadgets vom Typ Zip) verteilt werden. Damit wäre der erste Schritt - das Packen des Gadgets - erfüllt. In Teil Zwei sehen wir uns an, wie wir das CAB-Gadget (oder beliebigen anderen Code) mit einem eigenen Zertifikat versehen können! Beitrag von Toni Pohl

Wsusutil.exe - den WSUS in Schuss halten

Man kann es gar nicht oft genug sagen: haltet Eure Systeme fit, haltet Eure Systeme gepatcht, spielt Updates regelmässig ein, etc. etc. Viele werden das jetzt belächeln und als alten Hut abwinken, leider komme ich aber immer wieder zu Kunden, die Ihre Systeme nach wie vor nicht patchen, bzw. vom WSUS (Windows Server Update Services) noch nie gehört haben. Dabei ist es damit so einfach, ganze Netzwerke zu aktualisieren - ohne Administration per Pedes. Wer allerdings mit dem WSUS arbeitet, wird ihn nicht mehr missen möchten. Wenn da nicht die sache mit dem vielen Speicherplatz wäre. Update für Update wird geladen, da kommen schon etliche GBytes zusammen. Und so mancher Festplattenplatz, der eigentlich reichen müsste, wir immer enger und enger. Das passiert vor allem dann, wenn man mehrere Sprachen bzw. viele Programme synchrnisiert - WSUS hält ja mittlerweile nicht mehr nur Betriebssysteme, sondern auch Office, Visual Studio, SQL Server, etc. etc. am aktuellen (Update-)Stand. Um den WSUS zu optimieren, gibt es das Tool wsusutil.exe, das bei jeder WSUS Installation mit dabei ist. Mit diesem Tool gibt es einige Einstellungsmöglichkeiten: WSUSUtil.exe exportWSUSUtil.exe importWSUSUtil.exe migratesusWSUSUtil.exe movecontentWSUSUtil.exe resetWSUSUtil.exe deleteunneededrevisionsWSUSUtil.exe listinactiveapprovalsWSUSUtil.exe removeinactiveapprovals Was die einzelnen Befehle tun, können Sie hier in der englischen Technet nachlesen. Sollte man den WSUS etwas verkleinern wollen, hilft: WSUSUtil.exe deleteunneededrevisions Dieser Befehl macht gleich mal einige GB Platz auf einem Laufwerk - oft schon ausreichend, um einfach wieder mehr Platz zu haben. Wichtig vor dem Ausführen ist: den WSUS im IIS beenden! Ich habe mir dazu eine kleine Batchdatei angelegt, da wir mehrere WSUSe verwalten und dies ab und zu ausführen: cd [Systemlaufwerk]:\[Programmverzeichnis]\Update Services\ToolsWSUSUtil.exe deleteunneededrevisions pause Tja, aber was, wenn dieser Eingriff doch nicht mehr ausreicht? Dann kommt movecontent zum Einsatz, wo mit einem Befehl die Content-Files des WSUS verschoben werden - auf eine - hoffentlich - größere Festplatte oder ein größeres Laufwerk. Die Syntax von movecontent lautet: wsusutil movecontent contentpath logfile -skipcopy Für eine Batchdatei: cd [Systemlaufwerk]:\[Programmverzeichnis]\Update Services\Tools WSUSUtil.exe movecontent [Laufwerk]:\[Name des ordners, wo hinverschoben werden soll]\ [Laufwerk]:\[Verzeichnisname]\logfilename.log pause Das Zielverzeichnis muss in NTFS formatiert sein. Der Vorgang kann schon eine Weile dauern, also bitte um Geduld! Nach dem erfolgreichen Verschieben sollte das Logfile so aussehen: 2007-08-18T11:52:42 Successfully stopped WsusService.2007-08-18T11:52:42 Beginning content file location change to e:\WsusContent\2007-08-18T12:27:43 Successfully copied content files.2007-08-18T12:27:43 Successfully changed WUS configuration.2007-08-18T12:27:45 Successfully changed IIS virtual directory path.2007-08-18T12:27:45 Successfully changed registry value for content store directory.2007-08-18T12:27:45 Successfully changed content file location.2007-08-18T12:27:47 Successfully started WsusService.2007-08-18T12:27:47 Content integrity check and repair...2007-08-18T12:27:47 Initiated content integrity check and repair. Tja, den alten Content: den müssen Sie dann von Hand löschen.... Übrigens: den WSUS gibt es jetzt bereits in der Version 3.0. Mehr darüber in einem späteren Beitrag. ;-) Wer ihn _wirklich_ noch nicht kennt, hier ein paar Links: Microsoft Windows Server Update Services Erste Schritte mit WSUS Patch Management, das neue Maßstäbe setzt Webcast zu WSUS Beitrag von Martina Grom

Das Zertifikat ist abgelaufen! - Das Zertifikat ist abgelaufen?

Wer kennt es nicht: gaaanz dringend noch eine Kleinigkeit im System machen - schnell remote anmelden, alles erledigen, fertig. Denkste. Schadenfroh meldet sich ein abgelaufenes Zertifikat, welches die Verbindung sicherstellt - tja, das wars dann wohl mit "ich brauche nur noch 5 Minuten". Um solche unliebsamen Dinge zu vermeiden, hat Microsoft jetzt seine PKI-Dienste mit einem Tool aufgewertet: Identity Lifecycle Manager (ILM). Zertifikatverwaltung, Identitätsbereitsstellung und die Verwaltungsfunktionen des Identity Integration Servers werden in diesem Produkt vereint. Der ILM-CM Manager (in Langform: Identity Lifecycle Manager Certificate Management) erfordert für die Installation SQL Server und Active Directory. Die Installation erfolgt Assistenten-gestützt - mit einigen Vorbereitungsschritten: Schemaerweiterung .net Framework 2.0 SQL Server IIS SMTP ... Die Verwaltung erfolgt danach über eine Weboberfläche. Eine tolle Anleitung und Kurzvorstellung des Tools finden Sie hier: Ein leistungsfähiges neues Tool für die Zertifikatsverwaltung Englische Produktinfoseite Englische Technet Infos Weitere Infos zur Identitätsverwaltung:Englische Identity Solution Seite MIIS Ressource Tool Kit Erstellen eines einstufigen Bereitstellungsworkflows Identitäts- und Zugriffsverwaltung: Einfacheres einmaliges Anmelden mittels ADFS Beitrag von Martina Grom