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War früher alles besser?

Im Süddeutsche Zeitung Magazin findet sich ein provokanter Artikel zum Thema “Jugend” mit dem Thema: “Hilfe, die Welt will was von uns” “Sie sind ängstlich, lieb und unfähig, Verantwortung zu übernehmen - was ist bloß mit der Generation der 25-Jährigen los? Acht Thesen einer Betroffenen…” “…Mir fällt kein Beruf ein, der mich besonders interessiert…” Hier gehts zum Artikel…

Photosynth vom Faaker See

Aufgrund meines letzten Artikels zu Photosynth und der dazu gehörenden interaktiven Bing-Map haben wir gestern aus rund 200 Fotos ein Photosynth vom Faaker See generiert, welches sich wirklich sehen lassen kann und die beeindruckenden Möglichkeiten der Software zeigen. Heute schon erscheint der Faaker See – übrigens als zweites Photosynth von Kärnten, auch auf der Landkarte. Im Detail schauts dann so aus:   Hier geht es direkt zum Photosynth. Als kleine Draufgabe auch ein Photosynth von der Burgruine Finkenstein: Beitrag von Martina Grom

Deep Zoom Composer final released

Vor etwa einer Woche wurde der Deep Zoom Composer Release Candidate veröffentlicht. Ab sofort gibt es die finale Version downzuladen: Deep Zoom Compoeser in Version 1.0 für Silverlight 3 vom 22. Juli. Die Software läuft unter Windows 7; Windows Vista; Windows XP Service Pack 2 und natürlich wird das Silverlight 3 PlugIn benötigt. Was kann man damit machen? Tolle Zoom-Effekte! Silverlight Deep Zoom Quickstart zeigt die Funktionsweise, einige Beispiele und Infos finden sich hier: Photosynth, Silverlight und Bing- eine gute Kombination, Deep Zoom into Michael Jackson, Deep Zoom Composer- neue Version und News zu Silverlight 3 und im Artikel unten. Tipp: Wer eine ältere Version des Deep Zoom Composers auf seinem PC installiert hat, muss diese zuvor deinstallieren (findet sich in der Liste der installierten Programme nicht unter “Microsoft Deep Zoom Composer”, auch nicht unter “Silverlight Deep Zoom Composer”, sondern einfach unter “Deep Zoom Composer” – ich habs´ doch in der langen Liste meiner Programme ein bisschen suchen müssen…). Verbesserungen (zu Version für Silverlight 2) sind vor allem eine überarbeitete Oberfläche, Slideshow und Menü-Integration (was ich praktisch finde) und Unterstützung von Smooth Streaming (Demo auf iis.net – Streaming abhängig von der Bandbreite). So sieht die UI aus: Beim Export habe ich auch den neuen Button “Preview” entdeckt – Deep Zoom Composer berechnet dann zwar genauso lange, aber es kommt dann gleich das berechnete Ergebnis im Browser. Im diesem Beispiel habe ich gleich “deep” in ein Bild gezoomt: Wer will, kann sich mit seiner LiveID gleich auf http://deepzompix.com/signup.aspx anmelden und das eigene Deep Zoom Album zur Ansicht bereitstellen (Hinweis dazu: “All photos on DeepZoomPix are publicly visible. Please upload only photos you don't mind sharing with the world”) - siehe auch DeepZoomPix – Fotos online ansehen und teilen… Dann in Deep Zoom Composer (so ein langes Wort, vielleicht kürze ich das in Zukunft mit DZC ab…?) beim Export die LiveID und ein neues Album angeben und Publish. Mein Ergebnis mit den coolen Ritterbildern sieht dann so aus: DeepZoomPix - atwork - Ritterspiele in Visegrad Weitere Infos zum neuen Deep Zoom Composer finden sich u.a. auf liveside.net und natürlich im team blog of the Expression Blend and Design products. Viel Spaß beim Ausprobieren! Beitrag von Toni Pohl

Eine gute und eine schlechte Nachricht zur Sicherheit Ihres PCs

Die Gute: “Morro” heißt nun offiziell Microsoft Security Essentials (MSE) und die Beta ist bereits verfügbar. Mit einer LiveID, der Microsoft Connect Registration und Teilnahme an einer Umfrage kann die Beta heruntergeladen werden. Die Windows Genuine Advantage Validierung ist erforderlich (was ja auch Sinn macht bei einer Antivirus/Sicherheitslösung). Die Anzahl der Downloads der Beta-Version soll zunächst mit 75.000 Downloads beschränkt sein. MSE wird für Windows XP (SP2 oder SP3), Vista, und Windows 7 (x32 und x64 für Vista und Windows 7) verfügbar sein. Die schlechte Nachricht: Aber nur für spezielle Staaten: United States, Israel (English only), People's Republic of China (Simplified Chinese only) and Brazil (Brazilian Portuguese only). Der Link security_essentials funktioniert zwar, der Download aber nicht: Interessant, dass sogar UK ausgenommen ist. Wie auch immer, also mal abwarten. Dazu noch ein Hinweis: Die Beta von Microsoft Security Essentials dürfte bereits “geleakt” sein, ich würde aber die Finger davon lassen, eine Antivirus-Lösung von einer zweifelhaften Download-Quelle zu laden und zu installieren… ;-) In der Zwischenzeit können wir uns ja schon mit ein paar Funktionen von MSE anfreunden: Remove most-prevalent malware Remove known viruses Real-time anti-virus protection Remove known spyware Real-time anti-spyware protection Wenn man die verschiedensten Blogs durchstöbert, findet man soweit erfreuliche Meinungen zu MSE: “…MSE looks like a surprisingly solid free product…” - aber es ist ja noch eine Beta: “…but we will reserve further judgment until the product makes its way out of beta...”. Mehr zu MSE z.B. in Microsoft announces free antivirus, limited public beta und Microsoft Security Essentials Review und natürlich in unserem Blog, sobald es etwas Neues dazu zu berichten gibt. Beitrag von Toni Pohl

Foto Manipulationen

Fotografen sind ja auch Künstler. Auf jeden Fall sind diese Bilder sehenswert: http://www.toxel.com/inspiration/2009/03/13/photo-manipulations-by-erik-johansson/ Hier ein paar Fotos: Das finde ich ja besonders witzig: See more! (Tipp von franzku via twitter.com)

Urlaub unter Palmen Teil 5 – Alles Andere

Wir haben uns sehr rasch (nach Anreisetag und dem Ausschlafen) an Vilamendhoo angepasst. Der tägliche Rhythmus sieht dann so aus: Aufstehen (und fluchen, dass man im Urlaub so früh aufstehen muss um Tauchen zu gehen und dass der Wake-Up –Call nie funktioniert), Frühstücken (und fluchen, dass man keine Zeit zum Frühstücken hat), Hetzen zur Tauchschule (wo man als Letzter ankommt und gleich aufs Boot geschickt wird), Tauchzeug zusammenbauen, Tauchen gehen (die Vormittagstauchgänge sind übrigens fast immer die Tolleren), Zurücktuckern, zum Mittagessen hetzen (und danach Fluchen, dass man eigentlich jetzt schlafen will), eventuell ein (sehr) kurzes Nickerchen, danach in der größten Mittagshitze wieder zum Tauchen hetzen, nochmals Tauchen, heimkommen, Körperpflege und fertig mach für die Sunset Bar. Uff, die Sunset Bar ist das tägliche Relaxen, wo wir bis zu Dunkelheit den Abend bei einem Drink verbringen und dann geht’s ab zum Internet-PC um Mails zu lesen, zum Abendessen und danach ab ins Bett! Ein erfüllter Tag geht zu Ende…   Irgendwann – nach ein paar Tagen - habe ich 6 Kakerlaken erschlagen! Ein bisschen fühlte ich mich als Held, obwohl die 7.te in das Nachbar-Appartement flüchten konnte. Das Beste daran war aber, dass danach in unserem Badezimmer keine weiteren Kakerlaken aufgetaucht sind. Entweder habe ich in meinem Blutdurst die Kakerlaken-Familie in unserem Appartement ausgerottet, oder die restlichen haben gesehen, dass sie nicht mehr toleriert werden. Als Warnung haben wir eine tote Kakerlake im Sand liegen lassen. Nach einem guten Tag haben die Ameisen ihre Arbeit getan und sie war fast völlig aufgelöst. Good job!   Was uns etwas gefehlt hat, war eine vernünftige Internet-Verbindung. Es gibt einen sehr langsamen PC (für 300 Gäste) mit einer 256kbit Dial-In-Verbindung, die Minute kostet 35 US$-Cent. Die Verwendung des eigenen Notebooks mit Dial-In im Zimmer haben wir die ganze Woche lang nicht zusammengebracht. Mehrmals erhielten wir falsche Zugangsdaten und als wir dann durch Zufall die anscheinend richtigen Zugangsdaten erfragen konnten, hat es einfach nicht funktioniert (vielleicht lag´s am Modemtreiber oder an der Telefonanlage, oder dass unser Telefonanschluss nicht richtig freigeschalten war oder doch an falschen Zugangsdaten oder doch am abnehmenden Mond). Die letzten zwei Tage war dann auch die Dial-In Leitung oder der Internet-PC defekt. Ergo: man muss auf einer Malediven-Insel auch ohne Internet leben können. Und zum Abschluß noch rasch einen Whaleshark-Trip einlegen: So vergehen die Urlaubstage mit Dingen, die man gerne tut (Essen, Tauchen, Boot fahren, Bier trinken, Lesen und Plaudern und Co). Und viel zu rasch gehen die Urlaubstage wieder zu Ende.   Zur Abreise haben wir uns das Wassertaxi geleistet (weil die Bootsfahrt mit der langen Wartezeit wirklich lähmend war) und es nicht bereut. Wir haben zwar fast unseren Flug von Male nach Zürich verpasst, weil auf den Malediven anscheinend alles langsamer geht und Verspätungen an der Tagesordnung sind (und wir noch einen kleinen Zwischenstopp auf einer anderen Insel machen mussten und nebenbei bemerkt die Gäste, die zwei Stunden nach uns von Male abfliegen, das frühere Wassertaxi bekommen haben), aber dennoch ist das Wassertaxi fein. Und es hat schon was, die schönen Inseln von Oben zu sehen. Und die hübschen, barfüßigen Piloten in ihren weißen Hemden, blauen Shorts und coolen Sonnenbrillen beim Verladen des vielen Gepäcks in die kleine Maschine anzugaffen hat auch etwas urlaubsmäßiges an sich. In Male selbst ist der Flughafen aber erstaunlich gut organisiert und alles ging eigentlich recht schnell. Und so sitzen wir wieder im Flug heim (10 Stunden nach Zürich, dann Wartezeit und dann nach Wien…).   Alles in Allem hat uns Vilamendhoo sehr gut gefallen, auch wenn es insgesamt recht teuer kommt, so hat die Urlaubszeit im Paradies ihren Zweck erfüllt: Abschalten, Relaxen, Insel-Feeling und Tauchen. See you another time! See also: Urlaub unter Palmen Teil 1 – Die Anreise Urlaub unter Palmen Teil 2 – Welcome Urlaub unter Palmen Teil 3 – Appartements und Gäste Urlaub unter Palmen Teil 4 - Tauchen

Urlaub unter Palmen Teil 4 - Tauchen

Vilamendhoo ist vor allem für Schnorchler und Taucher interessant. Die Insel bietet auch noch „island feeling“, wunderschöner Bewuchs und viel Sand. Am nettesten ist es, den Tag in der Sunset Bar ausklingen zu lassen und dabei seinen Drink zum Sonnenuntergang zu genießen während sich die Zehen im Sand vergraben. Herrlich! Das Tauchen findet jeweils einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag vom Dhoni (Holzboot) aus statt, außer man geht selbst am Hausriff tauchen. Am Hausriff kann man auf der Nord und auf der Südseite tauchen, je nach Strömung. Auf Vilamendhoo existieren 10 „Eingänge“ die mit Bojen markiert sind, die letzten Eingänge sind sogar mit zwei Bojen markiert, damit man nicht mit der Strömung ins Blaue hinausschießt. Es sind auch tatsächlich recht viele Schnorchler unterwegs. So kann man das große Aquarium auch nutzen. Die Tauchschule der „Euro Divers“ wird von Thomas und Mike geleitet, als Tauchlehrer sind weiters Marion, Vanessa, Jörg und Chris (gerade auf Urlaub) tätig. Die meisten Taucher verwenden Nitrox (EAD 32), was aufgrund der vielen Thila´s (s.u.) sehr empfehlenswert ist. Also unbedingt vorher oder dort die Nitrox-Ausbildung machen, dann macht das Tauchen noch mehr Spaß. Die Tauchplätze liegen rund um Vilamendhoo, einige entlang des Aussenriffs, einige nach Norden, viele nach Süden und ein paar im Atoll direkt nach Westen. Unvermutet, aber ein sehr schöner Tauchplatz ist Vilamendhoo Thila (Thila steht für eine Unterwasser-Insel, meist so 10-20m tief, während Fushi für Insel steht). Ein wunderschöner Tauchplatz ist 7th heaven (nomen est omen), wenn leichte Strömung herrscht dann „blühen“ die Korallen in vielfältigsten Farben. Einfach toll und sehr zu empfehlen. Die Fahrt zum „Manta Point“ ist allerdings nur mit dem schnellen Boot empfehlenswert, denn mit dem Dhoni sind wir zwar nur 1,5 Stunden hin, aber etwa 2,5 Stunden zurückgetuckert. Und das ist mühsam. Dafür waren zu mindestens beim ersten Tauchgang auch Mantas dort. Was man bei einem Tauchgang fast immer sieht, sind Weißspitzen-Riffhaie (Mike´s Beschreibung: Würschtel mit Flossen), Muränen, Fischsuppe (wirklich viele Fischschwärme, Barsche, Gelbflossenmakrelen, kleine blaue Drückerfische und so weiter). Manchmal Adlerrochen, Schildkröten, Barracudas, Schiffshalter und bei besonders viel Glück Mantas. Am Ende des Tauchgangs lässt man sich beim Auftauchen von der Strömung ins Blaue treiben und jedes Buddy-Team setzt beim Sicherheitsstop eine Boje – ja das haben wir wirklich rasch gelernt mit dem Bleistück unten dran – und das Dhoni sammelt die Taucher ein. Das Blaue hat schon etwas Geheimnisvolles an sich. Anfangs glaubt man noch, dass jetzt „etwas Großes“ vorbeischwimmen könnte, in Wahrheit ist es aber einfach nur leeres Blau. Wahrscheinlich würde ich mich auch ziemlich erschrecken, wenn jetzt eine Delfin-Herde, Pilot-Wale oder ein Walhai vorbeizieht… Das Tauchen auf Vilamendhoo ist übrigens das Beste, was wir bislang gesehen haben. Das Rote Meer hat schönere Korallen, Thailand ebensoviel Fisch, Costa Rica schlecht Sicht, die Cayman Islands die beste Sicht aber nicht ganz so viele Großfische, in Kroatien ist fast nichts zu sehen und so weiter. Wirklich empfehlenswert, auch wenn es vor ein bis zwei Jahrzehnten wohl noch um Klassen besser war (wie uns auch die Bayern Monika und Wolfgang erzählt haben, die seit 1978 auf die Malediven fahren), aber so ist es halt. Kurzum: zum Tauchen eine Wucht! See also: Urlaub unter Palmen Teil 1 – Die Anreise Urlaub unter Palmen Teil 2 – Welcome Urlaub unter Palmen Teil 3 – Appartements und Gäste Urlaub unter Palmen Teil 5 – Alles Andere

Urlaub unter Palmen Teil 3 – Appartements und Gäste

Zur Unterkunft auf Vilamendhoo hier ein paar Infos und Tipps: Die Appartements sind ok, manche sind sehr schön gelegen. Ein Zimmer besteht aus einer überdachten Terrasse (Schatten = super), einem Schlaf- und Wohnraum mit Klimaanlage und Kühlschrank (kein TV) und einem Badezimmer. Am Nebeneingang haben wir auch den Wasserhahn mit dem Fuß-Waschplatz entdeckt – echt praktisch! Zuerst hielt ich einen Gast, der diesen Wasserhahn benutzte, wie ich im Vorbeigehen erspäht habe, für den Gärtner. Aber nachdem auch unser Zimmer mit diesem Wunderwerk ausgestattet ist, erschien es uns genau zu diesem Zweck gedacht um die sandigen Füße abzuspülen. Das Schönste auf einer Malediven-Insel ist - neben dem Wetter, der traumhaften Umgebung und dem Tauchen -, dass man einfach keine Schuhe braucht und den ganzen Urlaub lang barfuß unterwegs ist. Das ist wirklicher Luxus! Ein Haus hat zwei Zimmer, es gibt aber auch ein paar Häuser mit nur einem Appartement. Die Zimmer sind voll ok und sauber, zweimal am Tag kommt der Homeboy und putzt, tauscht die Handtücher und versprüht (angeblich Natur-neutrales) Insektenschutzmittel – den würde ich auch gerne zu Hause haben. Empfehlenswert sind die Zimmer an der Südwest-Seite von Vilamendhoo, das entspricht den Nummern 141 bis 120, alle unter 135 haben einen perfekten Strand. Hier gibt es am Meisten Sonne und pro Appartement einen eigenen, wunderschönen Strand mit zwei Liegen und Schattenplätzen unter den Bäumen, Sträuchern und Palmen. Genau so stellt man sich die Malediven vor! Einfach wohnen im Paradies! Die Räume an der Nord- und Ostseite sind kühler und haben allerdings keinen oder kaum Strand, der wurde schon weggespült. Auch ok, aber eben nicht perfekt. Das coolste am Appartement ist das offene Badezimmer, wie ein Innenhof: eine Hälfte ist überdacht und verfliest und die andere ohne Decke mit Sandboden und Pflanzen. Das ist wirklich sehr hübsch. Man muss nur in Kauf nehmen, dass man bei Sitzen am WC den diversen Tierchen bei der Einreise ins eigene Badezimmer zusehen kann (oder muss). Die Geckos kleben auf den Wänden und gehören zum Inventar, die Ameisen brauchen etwas länger zu den Fliesen, ein Tausendfüßler beschloss an der Kante wieder umzukehren und die Finger-großen Kakerlaken fliegen nur wenig herum. Ok, es ist nicht wirklich so schlimm mit den Kakerlaken, denn die kommen zum Glück nur selten (am Abend) vorbei. Aber das offene Badezimmer ist wirklich toll! Die teureren Deluxe Appartements haben kein offenes Badezimmer, ich empfehle aber alleine wegen des Badezimmers die Standard (Superior)-Zimmer – sonst dürfte die Ausstattung ziemlich gleich sein. Das Essen entwickelt sich gerade im Urlaub zu einem wichtigen Ereignis und ich kann beruhigt sagen: Es ist super! Volle Verpflegung, ein Buffet mit guter Auswahl und tollen Speisen „all you can eat“. Auch von großem Unterhaltungswert sind natürlich die anderen Gäste. Vom glitzernden Abendkleidchen bis zum tiefen Dekolletee und den hässlichsten Hawaii-Shorts sieht man hier alles. Am Schönsten sind aber die roten und sonnenverbrannten Urlauber, die leuchten schon von weitem und man sagt einfach mitleidvoll „Au“. Nur weil die Sonne so nahe am Äquator etwa 15-mal stärker ist als in Spanien kann man ja trotzdem in der Sonne braten bis man „durch“ ist. Man will ja zu Hause zeigen, dass man auf Urlaub war. Anscheinend ist noch nicht bekannt, dass man sich vor Sonne schützen kann (und sollte). Auf Vilamendhoo sind vor allem deutsche Urlauber, einige Österreicher, Briten und Franzosen und natürlich dürfen Italiener (die haben sogar zwei Animateure) nicht fehlen. Die Geräuschkulisse bei den einzigen Berührungspunkten in der Bar und im Restaurant ist dementsprechend: Italiener hört man sofort, die sprechen laut und so schnell wie ein Maschinengewehr (tattata tattata tattata), die restlichen Gäste hört man wenig. Weniger lustig fanden wir das „Krabbenrennen“, wo Einsiedlerkrebse gesammelt und unter großem (italienischen) TamTam zum Wettrennen in der Bar platziert wurden. Man schaut sich das einmal an, bewundert den (italienischen) Lärm und geht dann lieber am beleuchteten Steg, um sich das große Aquarium anzuschauen, wenn der Reiher angewurzelt am Strand steht, sich die Muränen zum Jagen an den Strand treiben lassen und wo die Baby-Schwarzspitzenhaie patrouillieren. Was wir alles im Dunkeln am Steg an Meerestieren beobachten konnten reicht schon fast für einen Eintrag ins Taucherlogbuch. Mehr zu den Wasser- bzw. Tauch Aktivitäten im nächsten Teil! See also: Urlaub unter Palmen Teil 1 – Die Anreise Urlaub unter Palmen Teil 2 – Welcome Urlaub unter Palmen Teil 4 – Tauchen Urlaub unter Palmen Teil 5 – Alles Andere

Urlaub unter Palmen Teil 2 - Welcome

Das Empfangskomitee auf Vilamendhoo bestehend aus einem Security-Mann als Gepäckannahme, einem Kellner und einer Reisebetreuerin schenkte uns eine Blume und führte uns zur Rezeption zum Formular ausfüllen. Nachdem auch der grauenhafte Kokusnuss-Drink gekostet und das Formular ausgefüllt war, durften wir Mittagessen gehen; aber nur jene, die „All Inclusive“ (AI) gebucht hatten. Die anderen (Halbmenschen, da Halbpension) durften wahrscheinlich auf die Zimmeraufteilung warten. Um 18 Uhr würden wir dann mehr zur Insel und den „Facilities“ erfahren, aber dafür durften wir nun auch unsere Zimmer beziehen, uns vom Personal zeigen lassen, wie der Lichtschalter und der Wasserhahn funktioniert und dafür zwei Dollar Trinkgeld spendieren. Und nochmals zwei Dollar für die beiden Gepäck-Bringer. Nach Umziehen folgt natürlich der Rundgang um die Insel – barfuß klarerweise – um aufgrund der Müdigkeit bald wieder aufzugeben. Ein Sprung in die Tauchschule „Euro Divers“ und Formulare ausfüllen – jeder macht zuerst einen Checkdive und zwar um 10:30 Vormittags, wie uns der bayrische Tauchleiter Thomas erzählt. Dort lernen wir aber auch gleich Tauchlehrer Jörg kennen – aus Osttirol und seit August auf Vilamendhoo. Gemeinsamkeiten (Österreicher) verbinden und wir freuen uns auf das Tauchen. Schon ist es 18 Uhr und nun folgte das Highlight des Tages: Die Insel-Einführung der deutschen Urlaubsbetreuerin, nennen wir sie „das Mäuschen“ (das entspricht am besten ihrem Auftreten). Das Wichtigste scheint zu sein, dass „All-Inclusive“ (AI) Gäste besondere Angebote erhalten (können): am Montag, Dienstag oder Sonntag von 5:30 bis 6:30 eine gratis Schnupper-Massage (wenn nicht gerade jemand anderer in Behandlung ist). Wenn man eine Wasserflasche am Tisch bestellt und trinkt, ist sie gratis, wenn man sie aber vom Tisch mitnimmt, muss man sie zahlen. Bestimmte Drinks sind günstiger– wenn sie in eine Happy Hour fallen, die in der Sunset Bar von 18:30 bis 19:30, in der Haupt-Bar jedoch von 17:30 bis 18:00 ist, und einen 10% Discount wenn gerade Vollmond ist oder in China ein Fahrrad umfällt. So oder so ähnliche leicht zu merkende Angebote und Regeln gibt es für AI. Alle anderen hören aber soundso, dass sie besser AI hätten buchen sollen. Weiter geht es mit den wirklich wichtigen Infos: Sie können telefonieren, die Vorwahl für Deutschland ist 0049, für Österreich 0043 und dann die „0“ der Vorwahl weglassen. Und schicken Sie eine Postkarte und schreiben Sie drauf „Airmail“ (das heißt Luftpost), dann kommts auch bald an, weil der Postkasten wir einmal pro Woche am Freitag geleert. Und der Souvenir-Shop hat viele Souvenirs (auch wenn Sie manche davon nicht in die EU einführen dürfen, weil Muscheln und Tropenholz nicht eingeführt werden dürfen) … und der Goldschmied kommt aus Sri Lanka und Ihre Frau freut sich bestimmt, wenn Sie ihr hier was Nettes kaufen. Hier gibt’s die Papageien und hier das Biotop (eine Betonwanne mit ein paar Meeresfischen drin). Und hier ist der Tischtennis-Platz. Hier können Sie Tischtennis spielen. Und so weiter... es war sehr amüsant und nur der Höflichkeit der Gäste zu verdanken, dass es nicht zu Zurufen, Beifall und Lachkrämpfen kam. Danach kam noch Tauchlehrer Thomas vorbei, um die Taucher darauf aufmerksam zu machen, dass sie gefälligst morgen zu ihm zum Checkdive zu kommen haben – und alle anderen sind eh keine Taucher, die sollen ihre Schnorchel-Trips buchen. Mit diesem sehr nutzlosen Wissen gings noch zum reichlichen Abendessen. Unser Kellner heißt Ibrahim. Jedes Zimmer hat die ganze Aufenthaltsdauer lang einen Kellner und einen Homeboy, damit man brav Trinkgeld geben kann – auch dafür gibt’s Empfehlungen von 10-15 Dollar pro Woche. Es ist schon klar, dass die Malediver von den Touristen leben (müssen), aber es ist definitiv so, dass man hier jede Kleinigkeit extra bezahlen muss. Tipp: Am besten wirklich vorher „All Inclusive“ buchen. Wie auch immer, nach dem Abendessen sind wir friedlich um 21 Uhr nach einem langen Tag, der gestern Früh noch im Büro begonnen hat eingeschlafen und nach 10 Stunden Schlaf halbwegs erholt aufgewacht. Let´s start holidays! See also: Urlaub unter Palmen Teil 1 – Die Anreise Urlaub unter Palmen Teil 3 – Appartements und Gäste Urlaub unter Palmen Teil 4 – Tauchen Urlaub unter Palmen Teil 5 – Alles Andere

Urlaub unter Palmen Teil 1 – Die Anreise

Dieses Mal wollten wir uns nur erholen. Während in Österreich noch Unmengen von Schnee liegen sehnt sich wohl jeder nach Sonne, Meer und Sand. Wir waren noch nie auf den Malediven, also auf und dorthin um zu tauchen und die Seele baumeln zu lassen. Schlafen im Flugzeug hat noch nie wirklich funktioniert, also kommt man nach 10 Stunden herumwälzen frisch und munter aus seinen persönlichen 400 Kubikzentimetern Platz kurz nach 9 Uhr früh an. Nach Einreise und Gepäck abholen finden wir auch den zuständigen Schalter in der Halle vor dem Flughafen wo uns ein sogar deutschsprachiger Reisebüromensch zu Schalter 16 schickt – dort startet der Transfer auf die Insel Vilamendhoo. Es sitzt auch ein junger Maledivianer dort der uns informiert, dass wir noch auf einen LTU-Flug warten müssen – wahrscheinlich in einer Stunde geht’s ab. Im (einzigen) Restaurant neben dem Flughafen nimmt man uns stolze 10 Dollar für zwei Wassermelonensäfte ab, die wir in zwei Sekunden getrunken hatten – willkommen im Preisniveau der Malediven! Es versteht sich von selbst, dass auch nach einer Stunde niemand an Schalter 16 war und wir mehrmals nachgesehen und nachgefragt haben, ob wir jetzt „complete“ seien. Eigentlich war der junge Bursche auch viel mehr daran interessiert mit seinen Freunden vom Flughafen zu Mittag zu essen und gemeinsam mit einem Kumpel zwei (nebenbei bemerkt unhübsche) Mädels vom Mobil-Telefon-Stand anzubraten. Das erinnert mich schon fast an ägyptische Verhältnisse: Vor ein paar Jahren waren wir mit unserer Tauchgruppe am Flughafen in Hurghada und wollten nach Wien zurück fliegen. Es war noch sehr früh, irgendwie so um 7 Uhr und es standen ungefähr 200 bis 2000 Menschen am Schalter nach Wien und wir vier. Wir waren schon früher dort und demnach bei den ersten die einchecken wollten. Auf jeden Fall erhielten alle 200 ein Ticket – nur wir vier nicht. Beim ersten Mal nachfragen erhielten wir die Antwort: „Come back in 5 minutes“. Nach 5 Minuten hieß es „Come back in 10 minutes“. Und so ging es dann mehrmals weiter - ohne irgendeine Angabe von Gründen, denn das hätten wir vier dummen Mitteleuropäer eh nicht verstanden – bis wir schließlich als einzige in der nun fast leeren Abflughalle standen und letztendlich 5 Minuten vor Abflug unsere Tickets erhielten und mitfliegen durften. Seitdem heißt es bei uns nur mehr: „Come back in 10 minutes“. Nach fast drei Stunden schleppten wir dann aber unser Gepäck – sind wir eigentlich eine Großfamilie, weil wir soviel schweres Zeug mitnehmen? – aufs Boot und amüsierten uns, wie ein Bootsjunge versuchte, alle Gepäcksstücke in den Mittelgang zwischen die Sitzreihen unterzubringen. Anscheinend hatten alle weiteren 16 Mitreisenden ebenfalls ihr gesamtes Hab und Gut mitgenommen. Irgendwie hat das Verstauen auch geklappt und der fast überbeladene Kahn brachte uns nach zwei faden (ringsherum nur Wasser) und unbequemen Stunden auf Vilamendhoo. Für die Rückfahrt werden wir ein Wassertaxi nehmen! See also: Urlaub unter Palmen Teil 2 – Welcome Urlaub unter Palmen Teil 3 – Appartements und Gäste Urlaub unter Palmen Teil 4 – Tauchen Urlaub unter Palmen Teil 5 – Alles Andere