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Urlaub unter Palmen Teil 2 - Welcome

Das Empfangskomitee auf Vilamendhoo bestehend aus einem Security-Mann als Gepäckannahme, einem Kellner und einer Reisebetreuerin schenkte uns eine Blume und führte uns zur Rezeption zum Formular ausfüllen. Nachdem auch der grauenhafte Kokusnuss-Drink gekostet und das Formular ausgefüllt war, durften wir Mittagessen gehen; aber nur jene, die All Inclusive (AI) gebucht hatten. Die anderen (Halbmenschen, da Halbpension) durften wahrscheinlich auf die Zimmeraufteilung warten. Um 18 Uhr würden wir dann mehr zur Insel und den Facilities erfahren, aber dafür durften wir nun auch unsere Zimmer beziehen, uns vom Personal zeigen lassen, wie der Lichtschalter und der Wasserhahn funktioniert und dafür zwei Dollar Trinkgeld spendieren. Und nochmals zwei Dollar für die beiden Gepäck-Bringer. Nach Umziehen folgt natürlich der Rundgang um die Insel – barfuß klarerweise – um aufgrund der Müdigkeit bald wieder aufzugeben. Ein Sprung in die Tauchschule Euro Divers und Formulare ausfüllen – jeder macht zuerst einen Checkdive und zwar um 10:30 Vormittags, wie uns der bayrische Tauchleiter Thomas erzählt. Dort lernen wir aber auch gleich Tauchlehrer Jörg kennen – aus Osttirol und seit August auf Vilamendhoo. Gemeinsamkeiten (Österreicher) verbinden und wir freuen uns auf das Tauchen. Schon ist es 18 Uhr und nun folgte das Highlight des Tages: Die Insel-Einführung der deutschen Urlaubsbetreuerin, nennen wir sie das Mäuschen (das entspricht am besten ihrem Auftreten). Das Wichtigste scheint zu sein, dass All-Inclusive (AI) Gäste besondere Angebote erhalten (können): am Montag, Dienstag oder Sonntag von 5:30 bis 6:30 eine gratis Schnupper-Massage (wenn nicht gerade jemand anderer in Behandlung ist). Wenn man eine Wasserflasche am Tisch bestellt und trinkt, ist sie gratis, wenn man sie aber vom Tisch mitnimmt, muss man sie zahlen. Bestimmte Drinks sind günstiger– wenn sie in eine Happy Hour fallen, die in der Sunset Bar von 18:30 bis 19:30, in der Haupt-Bar jedoch von 17:30 bis 18:00 ist, und einen 10% Discount wenn gerade Vollmond ist oder in China ein Fahrrad umfällt. So oder so ähnliche leicht zu merkende Angebote und Regeln gibt es für AI. Alle anderen hören aber soundso, dass sie besser AI hätten buchen sollen. Weiter geht es mit den wirklich wichtigen Infos: Sie können telefonieren, die Vorwahl für Deutschland ist 0049, für Österreich 0043 und dann die 0 der Vorwahl weglassen. Und schicken Sie eine Postkarte und schreiben Sie drauf Airmail (das heißt Luftpost), dann kommts auch bald an, weil der Postkasten wir einmal pro Woche am Freitag geleert. Und der Souvenir-Shop hat viele Souvenirs (auch wenn Sie manche davon nicht in die EU einführen dürfen, weil Muscheln und Tropenholz nicht eingeführt werden dürfen) … und der Goldschmied kommt aus Sri Lanka und Ihre Frau freut sich bestimmt, wenn Sie ihr hier was Nettes kaufen. Hier gibt’s die Papageien und hier das Biotop (eine Betonwanne mit ein paar Meeresfischen drin). Und hier ist der Tischtennis-Platz. Hier können Sie Tischtennis spielen. Und so weiter... es war sehr amüsant und nur der Höflichkeit der Gäste zu verdanken, dass es nicht zu Zurufen, Beifall und Lachkrämpfen kam. Danach kam noch Tauchlehrer Thomas vorbei, um die Taucher darauf aufmerksam zu machen, dass sie gefälligst morgen zu ihm zum Checkdive zu kommen haben – und alle anderen sind eh keine Taucher, die sollen ihre Schnorchel-Trips buchen. Mit diesem sehr nutzlosen Wissen gings noch zum reichlichen Abendessen. Unser Kellner heißt Ibrahim. Jedes Zimmer hat die ganze Aufenthaltsdauer lang einen Kellner und einen Homeboy, damit man brav Trinkgeld geben kann – auch dafür gibt’s Empfehlungen von 10-15 Dollar pro Woche. Es ist schon klar, dass die Malediver von den Touristen leben (müssen), aber es ist definitiv so, dass man hier jede Kleinigkeit extra bezahlen muss. Tipp: Am besten wirklich vorher All Inclusive buchen. Wie auch immer, nach dem Abendessen sind wir friedlich um 21 Uhr nach einem langen Tag, der gestern Früh noch im Büro begonnen hat eingeschlafen und nach 10 Stunden Schlaf halbwegs erholt aufgewacht. Let´s start holidays! See also: Urlaub unter Palmen Teil 1 – Die Anreise Urlaub unter Palmen Teil 3 – Appartements und Gäste Urlaub unter Palmen Teil 4 – Tauchen Urlaub unter Palmen Teil 5 – Alles Andere

Urlaub unter Palmen Teil 1 – Die Anreise

Dieses Mal wollten wir uns nur erholen. Während in Österreich noch Unmengen von Schnee liegen sehnt sich wohl jeder nach Sonne, Meer und Sand. Wir waren noch nie auf den Malediven, also auf und dorthin um zu tauchen und die Seele baumeln zu lassen. Schlafen im Flugzeug hat noch nie wirklich funktioniert, also kommt man nach 10 Stunden herumwälzen frisch und munter aus seinen persönlichen 400 Kubikzentimetern Platz kurz nach 9 Uhr früh an. Nach Einreise und Gepäck abholen finden wir auch den zuständigen Schalter in der Halle vor dem Flughafen wo uns ein sogar deutschsprachiger Reisebüromensch zu Schalter 16 schickt – dort startet der Transfer auf die Insel Vilamendhoo. Es sitzt auch ein junger Maledivianer dort der uns informiert, dass wir noch auf einen LTU-Flug warten müssen – wahrscheinlich in einer Stunde geht’s ab. Im (einzigen) Restaurant neben dem Flughafen nimmt man uns stolze 10 Dollar für zwei Wassermelonensäfte ab, die wir in zwei Sekunden getrunken hatten – willkommen im Preisniveau der Malediven! Es versteht sich von selbst, dass auch nach einer Stunde niemand an Schalter 16 war und wir mehrmals nachgesehen und nachgefragt haben, ob wir jetzt complete seien. Eigentlich war der junge Bursche auch viel mehr daran interessiert mit seinen Freunden vom Flughafen zu Mittag zu essen und gemeinsam mit einem Kumpel zwei (nebenbei bemerkt unhübsche) Mädels vom Mobil-Telefon-Stand anzubraten. Das erinnert mich schon fast an ägyptische Verhältnisse: Vor ein paar Jahren waren wir mit unserer Tauchgruppe am Flughafen in Hurghada und wollten nach Wien zurück fliegen. Es war noch sehr früh, irgendwie so um 7 Uhr und es standen ungefähr 200 bis 2000 Menschen am Schalter nach Wien und wir vier. Wir waren schon früher dort und demnach bei den ersten die einchecken wollten. Auf jeden Fall erhielten alle 200 ein Ticket – nur wir vier nicht. Beim ersten Mal nachfragen erhielten wir die Antwort: Come back in 5 minutes. Nach 5 Minuten hieß es Come back in 10 minutes. Und so ging es dann mehrmals weiter - ohne irgendeine Angabe von Gründen, denn das hätten wir vier dummen Mitteleuropäer eh nicht verstanden – bis wir schließlich als einzige in der nun fast leeren Abflughalle standen und letztendlich 5 Minuten vor Abflug unsere Tickets erhielten und mitfliegen durften. Seitdem heißt es bei uns nur mehr: Come back in 10 minutes. Nach fast drei Stunden schleppten wir dann aber unser Gepäck – sind wir eigentlich eine Großfamilie, weil wir soviel schweres Zeug mitnehmen? – aufs Boot und amüsierten uns, wie ein Bootsjunge versuchte, alle Gepäcksstücke in den Mittelgang zwischen die Sitzreihen unterzubringen. Anscheinend hatten alle weiteren 16 Mitreisenden ebenfalls ihr gesamtes Hab und Gut mitgenommen. Irgendwie hat das Verstauen auch geklappt und der fast überbeladene Kahn brachte uns nach zwei faden (ringsherum nur Wasser) und unbequemen Stunden auf Vilamendhoo. Für die Rückfahrt werden wir ein Wassertaxi nehmen! See also: Urlaub unter Palmen Teil 2 – Welcome Urlaub unter Palmen Teil 3 – Appartements und Gäste Urlaub unter Palmen Teil 4 – Tauchen Urlaub unter Palmen Teil 5 – Alles Andere

I love xcopy

Eigentlich mag ich ja Windows. Es begleitet mich seit Version 3.0, besser gesagt so richtig seit Windows for Workgroups 3.11 so etwa im Jahr 1990 und 1991. Und in so langer Zeit hat man sich an die Features als auch an die Flaws gewöhnt… Aber am lustigsten finde ich ja immer die Zeitschätzung bei äußerst komplexen Systemvorgängen – wie beispielsweise beim Kopieren von Dateien: In solchen Momenten weiß ich nie so recht, ob ich jetzt lachen oder einfach gehen und wiederkommen soll, wenn der copy-Job erledigt ist. Letzteres wär wahrscheinlich keine schlechte Idee. Klar, die Filegrößen wachsen immer mehr (warum eigentlich…?) und mein Job sollte sportliche 1.3 Gigabyte kopieren. Aber nach Abbrechen, neuerlichem Markieren, Copy und Paste dauerte der Job dann angeblich nur mehr 2 Minuten.  Komplexe Vorgänge” erfordern anscheinend ihre Zeit… Wie auch immer, ich verbringe meine Zeit hauptsächlich mit Warten. sic est. Insgeheim hoffe ich auf schnelle Speichermedien und flotte Systemvorgänge. Vielleicht kommt so etwas ja mit der nächsten Computer und Betriebssystem-Generation. Bitte!!!

Die Wirtschaftskrise und der Umgang damit

Wer weiß, vielleicht wird das Wort “Wirtschaftskrise” ja das Unwort des Jahres 2009? Die Suchmaschine liefert auf jeden Fall ähnliche Treffe für 2008. Die Worte 2008 waren: Lebensmensch, Krocha, Wachteleierkoalition. Die Unworte 2008 waren: Gewinnwarnung, Heimatpartei, Kulturdelikt, wobei auch gute Vorschläge kamen: Teuerung, Lebensmensch, iPhone, Konjunkturkrise, Es reicht!, Faynachtsmann. Natürlich gibt es nichts schönzureden und die “erzeugten” Verluste treffen viele von uns, manche kosten sie sogar ihre Ersparnisse oder den Arbeitsplatz. Aber umgekehrt habe ich auch den Eindruck, dass die allgemeine Stimmungslage von uns selbst ausgeht – auch wenn in diesem Jahr ein prognostizierter “Abschwung” (also erstmalig kein Wirtschaftswachstum…) erfolgt, für das kommende Jahr 2010 sind die Voraussagen wieder ganz gut. Wenigstens gibt es große Anstrengungen von Staaten, Politikern, Managern, Firmen (der “Wirtschaft”) und letztendlich von uns kleinen Leuten durch Optimismus und Konsum gegenzusteuern. Auch haarsträubende Anlageformen (Aktien sicher wie ein Sparbuch…) und Manager-Gehälter (ein paar Millionen Gehalt für Verluste…) stehen nun zur Diskussion und werden wohl staatlich geregelt werden – so gesehen gibt es auch ein paar gute Seiten an der aktuellen Lage. Die folgende Geschichte im Prima-Blog, gefunden und publiziert von Katharina Scheyerer, ist ein sehr schöner Beitrag zu diesem Thema: Wirtschaftskrise und Gedankenkraft Wie wahr!

You know you´re from Vienna when...

Recently I found a group in facebook with the title above. As I´m very curious, I read the article and decided not to hold back this great stuff for non-facebook-users - those of you who are facebook-members can also read the text here. Enjoy!   You know you're from Vienna when - you of course drink your beer in the streets - you pass underground stations which Otto Wagner has built - you understand the guy in the Ubahn when he says "Zug fährt ab" - you don't think it is strange when someone has never been to a district outside the Gürtel - you can tell of people's dialects from which district they are - you don't think it's strange when all the students knocking the old wooden tables at the end of each class at university - you don't think it is strange drinking beer at flex with a business man next to a sandler - you know the guy at schottentor who wants money to call his wife in the hospital since years! - you know how to get home from the Arena in the middle of the night when you missed the last subway... - you would NEVER move to another district - you can't believe you can't go to the opera for 2 euros each night anywhere else - you know it is normal to smell horse in the middle of the city - you know you can go to the subway without a ticket easily - and you know how the Schwarzkappler look like when they get into the train - you act like putting money into the newspaper bags at weekend, but really stealing it. - you know what "A Eitrige mit an Buckl und an Blech" means and where to get the best ones in the middle of the night. - you are surprised if a waiter is friendly and fast - at summertime you don't get stopped from dressed-up-like-Mozart people who want to sell you tickets to overprized bad tourist concerts because they know you would never attend a concert in summer - you think it is normal that no one is working from friday noon until monday morning. - you know the Würstlstandbesitzer by name - you think Kaiserin Sissi was a bitch. - you've never been to a Sängerknaben-Konzert or Lippizaner-Show and will never do so. - you know the difference between a Fiaker, an Einspänner, a Melange, a Großer Brauner and which one you like most. - you boycott starbucks. How true (says a Viennese)!

NYC The End

Zurück nach NYC: Downtown Manhattan und es zeigt sich das (sprichwörtliche) schlechte Wetter über dem Financial District: Weiter nach Soho: Dann noch etwas Kulturelles: Museum Of Modern Art (MOMA):   Und schon wieder nach Wien... :-(

Philly

Achja: in Philadelphia - quasi die Geburtsstätte der amerikanischen Demokratie - wohnt die "Liberty Bell". Das Symbol für Freiheit. Zuerst für die Amerikaner, dann für die Sklaven und mittlerweile ist die Glocke ein allgemeines Symbol für die Freiheit unterdrückter (Volks)Gruppen geworden. Die Liberty Bell funktioniert übrigens seit 1846 nicht: sie hat einen Sprung und läutet nicht mehr. Somit ist sie eine Besonderheit - auch wenn jeder amerikanische Bundesstaat eine Replik davon erhalten hat. Das Original ist aber nach wie vor in Philly. Und nachdem sich viele große Persönlichkeiten wie Dr. Martin Luther King, der Daleih Lama oder Nelson Mandela vor der Liberty Bell fotografieren ließen, darf unser Foto natürlich auch nicht fehlen. ;-) Freedom for all of us!

Alles hat ein Ende

...so auch die European Bike Week 2008 am Faaker See. Nach 70.000 Bikes, 100.000 Besuchern und einer Parade mit 25.000 Harley Davidson folgt, was kommen muss: das Ende der Veranstaltung. Hier ein paar Impressionen vom Wochenausklang: Nach den Menschenmassen folgt das große Aufräumen und Einpacken. Dort wo sich vor wenigen Stunden tausende Besucher gedrängt haben, ist jetzt eine große Leere.   Wobei nur wenige Biker selbst heimfahren. Wahrscheinlich wird ein Großteil aller Bikes per LKW und Bahn wieder heimtransportiert. Irgendwie fühlt sich so eine Aufbruchsstimmung seltsam an. See u again, Faaker See!