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Die Zukunft von SQL Server...

...beginnt hier! SQL Server 2008 R2 (codename "Kilimanjaro") wird ab Mai 2010 verfügbar sein (SQL Server 2008 R2 gets an official date). An der übernächsten Version von SQL Server wird auch schon gearbeitet: Wenn man den Gerüchten Glauben schenkt - msdn blog von Dan Jones, Mitglied des SQL Server Teams und den üblichen Verdächtigen (Bloggern) -, so wird diese SQL Server Version den Codenamen "Denali" tragen - und könnte als SQL Server 2011 enden? Das SQL Server Team hat eine Vorliebe für National-Park-Namen und "Denali" (indianisch: "Der Hohe") ist mit fast 6.200 Metern der höchste Berg in Nord Amerika in Alaska und heißt offiziell Mount McKinley... Matthias Berndt (Group Program Manager Microsoft SQL Server) informiert übrigens in seinem Blog über die Zeitpläne der nächsten Releases: Microsoft SQL Server Release Services, hier die wichtigsten Termine: SQL Server 2008 SP2 wird voraussichtlich im 3. Quartal 2010 veröffentlicht. SQL Server 2005 SP4 kommt wohl im 4. Quartal 2010 und wird wahrscheinlich das letzte Service Pack für diese SQL Version sein; den "erweiterten Support" dafür wird es ab April 2011 bis Dezember 2016 geben. (Allgemeine Infos zur Lebenszeit der Microsoft Produkte finden sich in support.microsoft.com/lifecycle.) Und noch etwas Lustiges zum Abschluss: Wissen Sie, wie SQL Server _schmeckt_? Und wie schmeckt Oracle im Vergleich dazu?? Dazu hat martinidesign ein wirklich köstliches Video produziert: The DB Taste Challenge Viel Spaß!

Manipulier mal wieder - mit URL Rewriting für IIS 7

Webhoster und Developer aufgepasst: Ganz frisch gibt es das Microsoft URL Rewrite Module 1.1 for IIS 7. Was macht URL rewriting? "URL rewrite module provides a rule-based rewriting mechanism for changing requested URL's before they get processed by web server". Damit können zum Beispiel "friendly URLs" und "search-engine-friendly-URLs" in Web-Applikationen verwendet werden, z.B. statt "http://.../get.aspx?id=4711&view=0815" wird daraus eine lesbare und gut indizierbare Adresse "http://.../linz.aspx". Per URL Rewriting sind URL-Manipulationen mit Regeln, Regular Expressions, Wildcards, String Manipulationen, Encoding, Redirects, Blocking von unerwünschten Anfragen und mehr möglich. Ein eigenes GUI Tool hilft beim Testen der URLs. Das Tool erfordert die IIS7-Rolle und muss als Administrator installiert werden: "Run as administrator" cmd; msiexec /I rewrite_1.1_x86_en-US.msi ... Wenn eine früher Version des Microsoft URL Rewrite Module installiert ist, wird diese aktualisiert. Alle rewrite rules in applicationHost.config und web.config bleiben erhalten. Hier finden sich die Downloads und weitere Informationen: Microsoft URL Rewrite Module 1.1 for IIS 7 (x86) Microsoft URL Rewrite Module 1.1 for IIS 7 (x64) Using URL Rewrite Module auf learn.iis.net (generell ein guter Einstiegspunkt in IIS!) URL Rewriting for ASP.NET Web Forms IIS7 - URL Rewrite Module - Forum Tipp für alle Interessierten: URL Rewrite Module - Video Walkthrough (30min) auf learn.iis.net Das Video zeigt User-friendly URLs, Regeln, Blockieren von unerwünschten Requests und das Troubleshooting und Debuggen von rewrite-rules - zwar für Version 1.0, die Funktionalität bleibt aber gleich. Happy rewriting! Beitrag von Toni Pohl

SQL Server - Datenbank Diagramme kopieren

Datenbanken können recht groß und komplex werden - dafür sind leistungsfähige Datenbank-Systeme wie SQL Server ja da. Und weil ERP-Systeme und große Anwendungen gleich mal ein paar hundert bis tausend Tabellen beinhalten können, wurden die Datenbank-Diagramme erfunden, um Relationen zwischen den Tabellen grafisch abbilden zu können. Erst mit der grafischen Darstellung kann sich ein Datenbank-Administrator und Entwickler ein (Teil-) Bild des Daten-Schemas machen - zu mindestens gilt das für mich. Ein kleines Datenbank-Diagramm in SQL Server kann zum Beispiel so aussehen: Fesch. Nur, wie kann so ein Datenbank-Diagramm aus einer bestehenden Datenbank in eine andere Ziel-Datenbank übertragen werden? Gar nicht! Im Kontextmenü des SQL Servers findet sich dazu keine Möglichkeit. Die einzige mir bekannte Möglichkeit war bislang das Kopieren der Datenbank und Nacharbeiten der Daten. "Nachzeichnen" stellt keine Option dar. Jetzt habe ich aber aus aktueller Anforderung - die Diagramme sollten in eine neue Datenbank übertragen werden - einen brauchbaren Workaround zum Kopieren von Diagrammen in andere Datenbanken gefunden, und zwar auf codeplex.com Script SQL Server 2005 diagrams to a file von Craig Dunn. Eine sehr praktische Lösung. Ab SQL Server 2005 werden Diagramme in [sysdiagrams] gespeichert. Diese Eigenschaft machen sich zwei kleine Stored Procedures zu nutze und können so ein bestimmtes Diagramm auslesen und scripten. Hier die step-by-step Anleitung zum Scripten von Datenbank-Diagrammen (ab SQL Server 2005 lauffähig): Download der beiden Scripts von hier: Download source code (4.7KB). Das ZIP entpacken: Die beiden Stored Procedures aus dem ZIP müssen in der Quell-DB ausgeführt werden (SQL-Admin-Rechte erforderlich). Dazu einfach Doppelklick auf die SQL-Dateien, Quell-Datenbank auswählen und ausführen: Es müssen beide SP´s erstellt werden. Nun Aufrufen der SP Tool_ScriptDiagram2005 mit dem gewünschten Diagramm-Namen, z.B.: exec Tool_ScriptDiagram2005 'dg_EDVGeraete' Die Ausgabe erzeugt als Ausgabe (Messages) ein Script. Dieses mit STRG + A markieren und mit STRG + C kopieren:   In die Ziel-Datenbank wechseln (Neue Abfrage, use <meinedb>), das erzeugte Script mit STRG + V einfügen und mit F5 ausführen. Als Ergebnis - wenn alles klappt - erscheint das durch das Script neu erstellte Diagramm mit Datum und Uhrzeit im Namen - dieser kann natürlich wieder beliebig geändert werden. Tipp: Refresh des Diagramm-Knotens! Fertig. Das Diagramm wurde gescriptet und neu in der Ziel-Datenbank erstellt. Das coole Script hilft somit Aufwand zu minimieren und ermöglicht sehr einfach Datenbank-Diagramme in andere Datenbanken zu übernehmen. Für mich war´s wirklich praktisch, diesen Workaround zu verwenden, daher verdient das Script für mich eine "best practise"-Empfehlung.

Mehr Silberlicht auf der PDC

Wish I were there: Die Microsoft PDC Konferenz läuft gerade in Los Angeles und ist immer für Neuerungen und Ankündigungen gut, natürlich primär für Software-Entwickler. Für alle jene Technik-Begeisterten, die sich für die neuesten Technologien interessieren hier eine kleine Zusammenfassung. Silverlight 4 ist seit heute verfügbar und nähert sich dabei immer mehr an das Verhalten von Desktop Software an. Im Out-Of-Browser-Mode wurden einige neue Funktionen eingebaut und der Full-Trust Modus ermöglicht es, aus der Sandbox auch auf den lokalen PC zuzugreifen. Neu sind auch Webcam-Unterstützung und Ausdruck-Möglichkeiten. Hier geht es zum Download der Beta-Version - und via Startseite von silverlight.net/. Silverlight 4 soll im ersten Halbjahr 2010 released werden. Es wurde auch die nächste Version des Internet Explorers 9 angekündigt, allerdings gibt es noch keinen offiziellen Zeitplan dafür. In IE9 soll eine bessere Kompatibilität zu HTML5 und eine wesentlich schnellere Script-Engine sowie Unterstützung von DirectX eingebaut sein. Details dazu finden sich im IE-Blog und auf Channel9. Ein bisschen neidisch bin ich ja, dass es bei der TechEd 2009 kein Tablet-Notebook für die Teilnehmer gab, aber das Windows 7 Ultimate hat mich auch gefreut! ;-) Für alle Developing-Interessierten: Die Developer & Platform Group von Microsoft Österreich bloggt auf codefest.at über die PDC.

What's New in Microsoft SQL Server 2008 R2 Reporting Services #TEE09

TechEd 2009: Und sie blühen und gedeihen - die SQL Server Reporting Services, jetzt in Version SQL Server 2008 R2 - bald gibts die CTP! Chris Baldwin, Program Manager im SQL Server Reporting Services Team, zeigte die Neuerungen: What's New in Microsoft SQL Server 2008 R2 Reporting Services: Was ist neu in R2:  Self service report authoring, Reports as data feeds, Maps, Reporting against SharePoint lists, Sparklines und indicators, etc. "Managed Self-Service BI": IT kann managed, shared report components deployen und data sets für Wiederverwendung bereitstellen, somit haben die Benutzer keine ConnectionStrings o.ä. auszufüllen. Nächste Woche kommt die November CTP von SQL Server 2008 R2, für x86 + x64 Version - public Report Builder 3.0 - keine Install erforderlich; erfolgt bei erstem Aufruf aus dem Reportserver-Web (wie bisher) Notifikation bei Report-Änderung (z.B. Developer ändert einen Report und deployt diesen; dann erhält Benutzer beim nächsten Aufruf eine Info, dass eine neue Version verfügbar ist) Integration von RS in SharePoint "Bird incidents" Demos mit asymmetrischen Spalten und neuen Grafik-Visualisierungen: Excel Pivot (Atom-Icon für Report-Spezifikation nach Excel) Spatial data: floor Plan von Microsoft Buidling 34/2nd floor: Dataset 1 beinhaltet die : room-nr + polygon; dataset 2: Person, Room, years, Map Data: Map Layer z.B. Praktisch: Das Render-Format ist nun abfragbar: Hidden: =iif(Globals!RenderFormat.Name="EXCEL",False;true) Q&A: Es gibt nach wie vor keine Möglichkeit, Objekte absolute zu positionieren, z.B. für Form Printing; Parameter können nicht gespeichert werden; Kein Export nach PowerPoint - es gibt aber Third-Party Lösungen - ev. nächste Release? Ich werd mir auf jeden Fall nächste Woche die CTP laden und ansehen, alleine die neuen Charts schauen schon vielversprechend aus! Vielleicht geht sich heute Abend ja noch die Best Practices Session von Chris aus...

SharePoint 2010: Developer Platform White Paper und mehr

Ein paar rasche Tipps aus dem Microsoft Download Center für Developer zum neuen SharePoint 2010 - zum Voreinstimmen bis zur Release nächstes Jahr: Noch recht frisch ist das SharePoint 2010: Developer Platform White Paper von Software-Architekt David Chappell. Das SharePoint 2010: SharePoint Developer Platform Wall Poster ist ein PDF Dokument mit einer Art Developer-Plattform-Baum im Format 61 x 91 Zentimeter... ganz hübsch. Ein sehr brauchbares Visio-Dokument ist Microsoft SharePoint Server 2010 Upgrade Planning, welches grob beschreibt, wie von SharePoint Server 2007 und SQL Server 2005 auf Windows Server 2008, SharePoint Server 2010 und SQL Server 2008 aktualisiert werden kann, von den Hardware und Software-Requirements bis hin zu Migrate from 32-bit to 64-bit hardware.   Microsoft SharePoint Server 2010 - Services Upgrade beschreibt, wie die SharePoint Services aktualisier werden können. SharePoint 2010: Getting Started with Development on SharePoint 2010 Hands-on Labs in C# and Visual Basic - 10 hands-on lab Handbücher um in SharePoint 2010 Development einzusteigen; es sind allerdings pro Lab einzelne Files für C# und VB runterzuladen. SharePoint 2010: Developer and IT Professional Learning Plan ist eine PDF-Anleitung für Developers und IT Pros mit Links zu SDK, Tools, Videos, Ausbildungen und mehr. SharePoint 2010: Professional Developer Evaluation Guide and Walkthroughs beschreibt die SharePoint 2010 Developer Plattform mit Walkthroughs und einigen neuen Funktionen für Developer. Happy reading!

November-Termine für TechNet-Briefing und MSDN-Briefing

Der Herbst ist eine heiße Zeit... Mir scheint vor allem in der IT und im Projektgeschäft, aber in Wahrheit wahrscheinlich in allen Branchen... Viel zu tun und viele Neuerungen! Da kommen zwei Veranstaltungshinweise vielleicht gerade recht: Einerseits findet am 19. November 2009 das TechNet Briefing: Collaboration Plattform: SharePoint, Office statt und andrerseits wird am 27. November 2009 das MSDN Briefing November 2009 - Microsoft Office 2010 & SharePoint 2010 Development - What's New stattfinden. Beide Informationsveranstaltungen finden bei Microsoft in 1120 Wien, Am Euro Platz 3 statt und sind kostenfrei. Das kommende TechNet Briefing am 19.11.2009 steht ganz im Zeichen von SharePoint Server 2010 welcher Ende November als Public Beta zum Download freigegeben wird: Ein Blick in die Zukunft der Collaboration Platform, Übersicht über die Neuerungen in Sharepoint 2010, Was gibt es Neues für Entwickler, Business Connectivity Services, Infopath 2010, Sharepoint Designer 2010, Visio 2010, Visual Studio 2010 und Sharepoint Workspaces aus Entwicklersicht sowie Integrierte BI Lösungen mit den PerformancePoint Services for SharePoint und die neue Workflow Funktionalität. Im msdn-Briefing erhalten Sie neueste Informationen zum Thema Office 2010 Cliententwicklung mit Visual Studio Tools for Office 2010 und Applications & Development auf Basis Microsoft SharePoint Server 2010 Folgen Sie den Links zu den Veranstaltungs-Details. Viel Spaß! PS: Im TechNet Briefings Web finden Sie eine Übersicht über alle weiteren Termine sowie Downloads der letzten TechNet Briefings!

Bye Bye Silverlight Streaming, Welcome Azure!

Seit Mai 2007 ist es möglich, unter silverlight.live.com Silverlight Applikationen zu hosten (inkl. eines 10 GB freier Hosting-Space). Dieses Beta Service wird Ende 2009 von einem Windows Azure basierendes Service abgelöst. Aus diesem Grund kann man sich derzeit nicht mehr zum Silverlight Service registrieren. Alle jene, die den Silverlight Space genutzt haben, können ihre Daten jedoch weiterhin abrufen. Wir empfehlen, die Daten lokal zu sichern. Weitere Informationen finden Sie hier. Beitrag von Martina Grom

DeepZoom - am Beispiel einer Harley Davidson

Meine Leidenschaft für DeepZoom und Silverlight kann ich schwer leugnen. Immer wieder bin ich begeistert von den neuesten Beispielen, wie diese Technologie genutzt wird. Letzte Woche hat unser Kollege Ronnie Sauermann ein imposantes DeepZoom Panorama für Zermatt veröffentlicht. Wir haben die Beispiele und Anregungen der letzten Monate genutzt und ein Photomosaic erstellt, welches das Harley-Davidson Treffen (European Bike Week) 2009 in Bildern erzählt: So ein Photomosaic ist natürlich nur mit einer Menge Bilder zu erstellen - da hat sich dieses Event als Beispiel ganz gut für uns ergeben. Wenn Sie sich selbst mit dieser Technologie beschäftigen wollen, finden Sie hier die nötigen Tools, um zu beginnen: Silverlight Silverlight Resource Kit DeepZoom Composer Beitrag von Martina Grom

Visual Studio 2010 und .NET Framework 4 Beta 2 für MSDN Abonnenten bereits verfügbar

Heute gibt es zur Abwechslung einmal gute Developer News: Ab dem 19. Oktober wird Visual Studio 2010 und .NET Framework 4 Beta 2 für MSDN Abonnenten zur Verfügung stehen, generell verfügbar ist es ab dem 22. Oktober. Das Launch Datum der beiden Produkte ist der 22. März 2010 - also ebenfalls im spannenden Launchjahr 2010. div#widget { position: relative; width: 250px; height: 155px; } body ul#cntdwn { width: 250px; height: 80px; background: transparent url(http://toysfortweets.com/visualstudiowidget/cntdwn-bg.png) no-repeat scroll left top; list-style-type: none; text-align: center; padding: 74px 0 0 0; margin: 0; font-family: "Helvetica Neue", helvetica, arial, sans-serif; } body ul#cntdwn li { float: left; margin: 0 8px 0 0; background: transparent url(http://toysfortweets.com/visualstudiowidget/number-bg.png) no-repeat scroll left top; padding: 0 0 5px 7px; } body ul#cntdwn li.first { margin-left: 20px; } body ul#cntdwn li em { display: block; color: #111; font-size: 1.6em; font-style: normal; font-weight: bold; background: transparent url(http://toysfortweets.com/visualstudiowidget/number-cap.png) no-repeat scroll right top; padding: 3px 7px 0 0; height: 35px; margin-bottom: -5px; } div#widget a#link { display: block; width: 250px; height: 155px; position: absolute; top: 0; left: 0; } Es ändert sich einiges im Developer Network: die MSDN Seiten wurden redesigned, ebenfalls ändern wird sich das Lizenzierungsschema von Visual Studio. Diese Informationen werden Ihnen aktuell auf der Produktwebsite zur Verfügung gestellt. Nach meinem heutigen Ausflug in die Developer Welt noch ein Tipp für alle Developer: auf www.codefest.at erhalten Sie täglich News und Informationen rund um die Developer-Community in Österreich! Beitrag von Martina Grom 153 07 11 46 Es ändert sich einiges im Developer Network: die MSDN Seiten wurden redesigned, ebenfalls ändern wird sich das Lizenzierungsschema von Visual Studio. Diese Informationen werden Ihnen aktuell auf der Produktwebsite zur Verfügung gestellt. Nach meinem heutigen Ausflug in die Developer Welt noch ein Tipp für alle Developer: auf www.codefest.at erhalten Sie täglich News und Informationen rund um die Developer-Community in Österreich! Beitrag von Martina Grom

Microsoft Virtualization und Business Critical Applications

Noch ein kleiner Nachtrag zum vorigen Artikel SQL Server 2008 in Hyper-V: Best Practices and Performance Recommendation: Dieses Dokument und weitere White Papers, Links und Case Studies zum Thema Business Critical Applications wie SQL Server, Office SharePoint Server und Exchange Server finden sich auch direkt auf der Microsoft Virtualization Server Applications Website am Seitenende in den Links "Related Features" rechts unten: So zum Beispiel Whitepaper: Virtualization of SharePoint Products and Technologies, Virtualizing SharePoint Series - SharePoint server role recommendations for virtualized environments und natürlich im Microsoft Virtualization Team Blog...

SQL Server 2008 in Hyper-V: Best Practices and Performance Recommendation

Spricht etwas dagegen, SQL Server 2008 zu virtualisieren? Nein! Bei hohen Workloads empfiehlt es sich aber, diese Best-Practise und Performance-Empfehlungen zu lesen: Running SQL Server 2008 in a Hyper-V Environment - Best Practices and Performance Recommendation Was steht drin?  Das Dokument bietet Empfehlungen und vergleicht eine "echte" (native) Konfiguration mit einer virtualisierten Konfiguration - mit derselben Hardware, somit ein brauchbarer Vergleich aus der Praxis. "Through a series of test scenarios that are representative of SQL Server application fundamentals, this document provides best practice recommendations on running SQL Server in Windows Hyper-V environment..." Die Hyper-V Voraussetzungen erscheinen logisch: Emulierte Gerätetreiber und "legacy" Treiber vermeiden: "Avoid emulated devices for SQL Server deployments when possible. These devices can result in significantly more CPU overhead when compared to synthetic devices." In dem Dokument wurden pass-through und fixed-size VHD storage Konfigurationen verwendet und zwar immer mit SCSI Controller für die virtuellen Disks. Natürlich Verwendung der Integration Components. Zur Performance-Messung und Vergleich werden die altbekannten Tools SQLIO (erzeugt IO workload) und OLTP workloads(Online Transaction Processing) verwendet. Hier ein paar herausgegriffene Ergebnisse, die mir wichtig erscheinen: Generell ist die I/O-Performance in einer virtuellen Maschine etwas langsamer als in einer echten Maschine "I/O may take slightly longer to complete from the perspective of the virtual machine (Avg. Disk/sec Read and Write)" - klar. Pass-through disks liefern mit hohem Workload etwas bessere Ergebnisse, sonst nicht. "In a low-stress case, there is no difference between pass-through and fixed VHD. As the workload increases, a pass-through disk starts to show a slight performance advantage." Disk-Latenz-Zeiten: VHD hat die größte Latenz; zw. native und pass-through disk gibt es keinen Unterschied "...however, we noticed no difference between these and the values reported by the root partition." Schon interessanter: Wie schnell werden Abfragen ausgeführt? Die Queries waren in der VM minimal langsamer. "The difference between running the queries in guest virtual machines and running them natively or on the root partition was minimal; we observed a relatively small performance overhead increase with the guest virtual machines." Bei Backup und Restore führt die native Maschine durch die bessere I/O. "The slightly higher restore throughput can be explained by the write performance of the target file share (read performance of that share is slightly better because RAID5 is used)." - Gut das ist wahrscheinlich selten ein Thema. Spannender: Index Rebuild (a very common database operation): Leichter Vorteil der nativen Maschine. "Very little overhead was observed when the same operation was run within the virtual machines." Die Ergebnisse bei DBCC CHECKDB sind ähnlich wie bei Index Rebuild. Im Dokument werden noch eine Reihe weiterer Vergleiche durchgeführt... bei Interesse empfiehlt sich dieses durchzuarbeiten und ev. mit eigenen Umgebungen und Konfigurationen zu vergleichen. Fazit: Die Conclusio lautet wie erwartet: Virtualisierung bringt eine Reihe von Vorteilen - die erreichte Performance hängt ganz vom Szenario ab. "Virtualization introduces many benefits for consolidation scenarios. One of the top benefits is that virtual machines provide multiple isolated environments on the same host computer. Performance-wise, your mileage will vary depend the application, workload, and hardware." Was ich aus den Vergleichen herauslese: Native Maschinen bringen einen Hauch mehr Leistung, welcher im Regelfall wahrscheinlich komplett vernachlässigbar ist - einen Unterschied wird wohl nur sehr hoher, kontinuierlicher Workload ausmachen. Dann werden in vielen Fällen aber soundso weitere Datenbank-Maschinen angeschafft und Lasten verteilt. Also für mich überwiegen die Vorteile der Virtualisierung - mit aktueller Hardware und Technologie ist es mittlerweile kein Problem mehr auch hohen Workload mit virtuellen Systemen abzuarbeiten. Wie Systemlösungen tatsächlich implementiert werden hängt natürlich von vielen Faktoren ab - der Trend geht aber eindeutig zur Virtualisierung.