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Neues SQL Server 2008 R2 Developers Training Kit Update

Bald kommt sie, die finale Version SQL Server 2008 R2. Mit SQL Server 2008 sind eine Reihe von Neuerungen und Funktionen ein hergekommen. Derzeit ist noch die SQL Server 2008 R2 November CTP aktuell und hier sind auch schon die endgültigen neuen R2-Funktionen vorhanden. Im SQL Server 2008 R2 Developers Training Kit Update sind (wirklich) viele Präsentationen, Demos, Hand-On-Labs und Videos enthalten, vom Überblick der R2-Neuerungen über Neues in den Reporting Services bis hin zu StreamInsight Themen. R2 Developers Training Kit Update Wer sollte dieses Kit ansehen? Alle Developer! "The SQL Server 2008 R2 Update for Developers Training Kit is ideal for developers who want to understand how to take advantage of the key improvements introduced in SQL Server 2008 and SQL Server 2008 R2 in their applications, as well as for developers who are new to SQL Server." Hier gehts zum Überblick und Download des SQL Server 2008 R2 Developers Training Kit Update (March 2010 Update 2).

Microsoft Visual Studio 2010, .NET 4.0 und Silverlight 4 RTM

Nun ist es fix: Visual Studio 2010, .NET Framework 4.0 und Silverlight 4 werden am 12. April u.a. auf der DevConnections offiziell präsentiert. Die Bits dazu werden wohl ab dem Launch-Datum im msdn und TechNet verfügbar sein. Im Zuge des "Global Launch" werden am 12. April 2010 in Las Vegas (USA), Bangalore (Indien), Beijing (China) und Kuala Lumpur (Malaysien) Events durchgeführt, mehr Infos dazu siehe www.microsoft.com/visualstudio. Ganz viele Informationen zum neuen Visual Studio 2010 (Release Candiate Downloads, Videos, Ressourcen, Links, etc.) sind im msdn zu finden: msdn.microsoft.com/en-us/vstudio. Achja, noch ein Tipp für alle Windows 7 Phone Interessierten (siehe auch mix10 und codefest.at): Im Microsoft Download Center gibt es die Windows Phone Developer Tools CTP zu laden - mit VS2010 (RC) und damit können Applikationen für das WP7 erstellt werden - auch wenn es das WP7 noch nicht gibt, der Emulator funktioniert einwandfrei. ;-)

Microsoft Translator V2 - Automatische Übersetzungen per Click

Wollen Sie Ihre Website oder Ihre Software in mehreren Sprachen anbieten? Und haben Sie die Textinhalte bisher noch nicht übersetzen lassen oder noch nicht eingebaut oder online gestellt? Dann schauen Sie sich doch mal Microsoft Translator an! Bei der mix09 Konferenz wurde Microsoft Translator v1 präsentiert - ein PlugIn, das in eine Website eingebettet werden kann und Text in eine von 30 Sprachen "on the fly" übersetzen kann. Klingt einfach - ist es auch. Das PlugIn erkennt die Sprache der Website und kann den Inhalte der Website - auch nur von bestimmten Teilen, die mit einem <div id=...> markiert sind - übersetzen. So können zum Beispiel Markennamen, Ortsangaben oder bestimmte Textteile unverändert bleiben während der restliche Text übersetzt wird. Microsoft Translator bietet somit eine Möglichkeit an, eigene Websites mit fast Null Aufwand in eine von 30 Sprachen zu übersetzen. Benötigt wird nur eine Live-ID und eine einmalige Registrierung. Damit kann dann das PlugIn und der kurze Javascript-Code generiert werden. "...The Widget is for anyone with a web page. If you can paste a small snippet of code into your page, you will be able to display the widget to your audience. No need to know programming intricacies, or how to call a JavaScript API. No need to write or install server side plug-ins for your specific software." (siehe blogs.msdn.com/translation) Jeder, der sich mit Sprachen befasst, weiß, wie komplex Übersetzungen sein können. Das Microsoft Research Team arbeitet bereits seit mehr als 10 Jahren an Übersetzungs-Software. Und die Anwender wollen .. mehr! Auf mix10 wurde nun Version 2 des Microsoft Translators vorgestellt: Die Neuerungen? Kurz zusammengefasst: Neben Silverlight-Support, Batch-Übersetzungen via API (z.B. SOAP, HTTP. Also auch für eigene Windows-Software, nicht nur für Websites!), SSL-Support können Benutzer nun auch Vorschläge für bessere Übersetzungen liefern! Fast monatlich kommen neue Sprache hinzu. Hier einige Informationen zu weiteren Ressourcen: Für alle Interessierten: www.microsofttranslator.com www.microsofttranslator.com/mix2010 blogs.msdn.com/translation Wer in Kontakt mit dem Microsoft Research Team treten will: Fügen Sie den Kontakt mtbot@hotmail.com in Ihren Live Messenger hinzu! So können Sie direkt Feedback geben. Schauen Sie mal rein und testen Sie Microsoft Translator!

Neues von der MIX in Las Vegas Teil 2 - Videos, IE9 und Web

Die Microsoft Mix10 Web Developer Konferenz in Las Vegas wartet mit ein paar Überraschungen auf - auch wenn etwas anders als erwartet. Dazu gleich mehr... Keynote Eins (siehe auch Artikel hier im Blog) kann übrigens online hier angesehen werden: Keynote Day 1. Heute, in Keynote Day 2 (Online-Video) wurden u.a. einige Neuerungen des IE9 präsentiert. Ok, es waren jetzt nicht wirkliche News wie "ja, IE9 ist fertig und downloadbar", aber die Preview kann bereits von  http://ie.microsoft.com/testdrive/ downgeloadet werden! Auch ist noch unklar, wann das Windows 7 Phone (WP7) verfügbar sein wird . Was aber klar ist, dass Visual Studio 2010 und ASP.NET 4.0 in etwa einem Monat, also Mitte April, ge-launcht werden. (Anmerkung: Irgendwann danach gefolgt von SharePoint 2010 und Office 2010 - es tut sich 2010 also wieder viel für Developer und IT-Pros). Übrigens: IE6 wurde letzte Woche "offiziell" beerdigt (- 2001 ist schon laaange her) und Microsoft hat Blumen geschickt, wie dieses Bild zeigt... ;-) Die Performance-Tests von IE9 zeigen, dass der neue Microsoft Browser in Punkte Geschwindigkeit deutlich aufgeholt hat und zwar durch Neuentwicklung, Verwendung der GPU und durch Kompilierung von Javascript - HTML5 inklusive.   Dazu holte Dean Hachamovitch (Manager im IE9-Team) Steven Sinofsky, Präsident der Windows Division, auf die Bühne um ein paar Speed-Test Demos zu zeigen. Auch die HTML/CSS-Kompatibilität wurde endlich verbessert. Tipp: Am besten IE9 Preview selbst downloaden und anschauen! Danach hat Scott Guthrie nochmals auf einige Neuerungen hingewiesen: Visual Studio 2010 (Multi-Monitor-Support, verbessertes IntelliSense, etc.) ASP.NET 4.0 (kleinerer View-State, Semantic URLs, MVC 2, Multiple Web.configs, etc.) Web Platform Installer jQuery-Unterstützung von Microsoft Web Site Spark und BizSpark Die roten Polo-Shirts von "ScottGu" (sein Markenzeichen) mussten übrigens auch für eine kleine Programmier-Demo von Scott Hanselman, VS2010 Principal Program Manager, herhalten (The "Gu Collection") :-) Danach kam ein Track "Open Data Protocol" und die Ankündigung der neuen "Dallas" Plattform. Die Älteren unter uns können damit vielleicht noch die "Ur-Soap" der texanischen Ölfamilie Ewing assoziieren - Microsoft stellt mit dem Projekt Codename "Dallas" aber einen neuen "Marktplatz für Daten" vor.   In "Dallas" können Daten vom Ein-Personen-Unternehmen bis zum Konzern in der Windows Azure Cloud und SQL Azure abgelegt werden, das können z.B. Filme, Wetterdaten, Börsekurse oder was auch immer sein - also Daten, die für andere Benutzer auf irgendeinem Gerät interessant sein können. Diese werden über Webservices per "Open Data Protocol" anderen Benutzern und Websites oder Software-Produkten nach einem eigenen Geschäftsmodell zur Verfügung gestellt - der Anwender konsumiert "OData" mit simpler Abfrage der gewünschten Informationen (siehe auch www.odata.org,  Netflix Developer Network). Den Abschluss der Keynote Zwei hielt dann Bill Buxton, "Design-Forscher" bei Microsoft, über die Wichtigkeit, dass Technologie immer nur ein Mittel dazu sei, dass sich Menschen ausdrücken und Aufgaben erledigen können. Bill spielte dazu kurz auf einem elektronischem Saxophon aus den 80er Jahren und es wurde ein fescher Touch-Screen mit toller Zeichen-Software gezeigt. Es ist absolut wichtig, "natürlich" zu bleiben und die richtigen "Dinge" im richtigen "Kontext" durchzuführen, Stichwort "NUI" - Natural User Interface. (Zu Bills Part gab es lustigste Live-Kommentare auf Twitter...) In diesem Sinne zeigt sich die Mix10 von zweierlei Seiten: Technische Neuerungen mit Windows 7 Phone (WP7), Silverlight, Cloud-Computing u.v.m. und andrerseits Design-Studien, Design-Sessions, die Wichtigkeit von GUI-Design (Graphical User Interface) und GUI-Empfehlungen bis hin zu zukünftigen Trends. Spannend! Heute Abend gibts noch MIX-Party und morgen ist schon wieder "Endspurt". Alle MIX10-Sessions können übrigens auf http://live.visitmix.com/videos angesehen werden!

Neues von der MIX in Las Vegas

Live von der mix10 in Las Vegas: In der Konferenz für Web-Developer legt Microsoft den Schwerpunkt auf Silverlight und Windows 7 Phone. Scott Guthrie präsentiert als Keynote-Speaker im Manadalay Bay Conference Center die Neuerungen von Silverlight 4 und das kommende Windows 7 Phone sowie das Development mit vielen Beispielen, etwa mit ebay, Games (XNA) und kleinen Applications - wie seinem live codierten, ersten Twitter-Client. Applikationen fürs Windows 7 Phone können über den "Marketplace" vertrieben werden - wie gut dieses Konzept funktionieren kann, sieht man auch schon bei der Phone-Konkurrenz. ;-). Die Gerüchte im Vorfeld der Mix10 brodelten ja und es wurde gemunkelt, dass die Besucher ein Windows Phone 7 bekommen werden - wir müssen leider enttäuschen: no free phones. Die Highlights der Keynote: SteveB wird zum Tanzen gebracht und in das Publikum wird mit einer per Windows 7 gesteuerten Kanone T-Shirts verschossen - Beides sehr zum Amüsement der Besucher. Die gewohnte Entwicklungsumgebung mi Visual Studio und Silverlight wird genauso für Windows 7 Phone funktionieren - und kann bereits jetzt kostenlos downgeloadet werden. Wir sind gespannt, wann das Windows 7 Phone kommt - die Entwicklung dafür ist ab sofort möglich... Beitrag von Toni Pohl

Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) in den SQL Server?

Zu Artikel Teil Eins - Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) aus dem SQL Server? - nun das Gegenstück: Teil Zwei - Wie kann ich Dateien IN den SQL Server bringen? Das heißt Files als BLOB (Binary Large Object) in eine Tabelle speichern - und das Ganze möglichst einfach. Diese Lösung ist ebenfalls mit T-SQL zu bewerkstelligen. Die Idee dazu ist von databasejournal.com - Storing Images and BLOB files in SQL Server Part 2 entnommen, hier das Script: (Das ganze Script gibt es hier zum Download, es läuft in SQL Server 2005 und 2008.) Das Einlesen eines Files wird wieder in einer Stored Procedure "savefromfile" gemerkt. Den gewünschten Filestream liefert OPENROWSET (Zeile 11, die Hilfe informiert: ...also supports bulk operations through a built-in BULK provider that enables data from a file to be read and returned as a rowset). Damit wird das File eingelesen. Das INSERT (Zeile 9) fügt einfach den Output des SELECTS (Zeile 10-11) in die Tabelle "MyFiles" ein. Also simpel. Screenshot der Original-Tabelle: hier. Nach dem Starten von "exec savefromfile" und Anzeigen der Tabelle  sieht das Ergebnis so aus: Das File "00006_Bild 1.jpg" wurde mit seinem Inhalt in die Tabelle MyFiles eingefügt. Fertig! Noch ein Tipp für "Massen-Imports" - wenn mehrere Dateien so in die Datenbank insertiert werden sollen: Hier kann man sich sehr rasch damit behelfen, in der Kommandozeile im Bilder-Verzeichnis die Dateinamen mit dir /w > import.txt in ein Textfile zu schreiben. Das Textfile "import.txt" dann mit Notepad öffnen, und die Dateinamen per Zwischenablage in eine neue Excel-Datei kopieren. In Excel werden die SQL-Befehle für die gewünschten Files zusammengebaut, beispielsweise so: Die Bildnamen stehen in Spalte A, in Spalte B wurde - wenn z.B. die ID aus dem Dateinamen weiterverwendet werden soll - diese aus dem Dateinamen extrahiert (B1: =LINKS(A1;5) ). Die "Formel" für Zelle C1: ="INSERT INTO MyFiles (FIL_ID, FIL_FileName, FIL_Content) SELECT " & WERT(B1) & ", '" & A1 & "', BulkColumn FROM OPENROWSET(Bulk 'D:\Temp\bin\" & A1 & "', SINGLE_BLOB) AS BLOB);" Die Formel ergibt dann das korrekte T-SQL-Statement für die jeweilige Datei: INSERT INTO MyFiles (FIL_ID, FIL_FileName, FIL_Content) SELECT 6, '00006_Bild 1.jpg', BulkColumn FROM OPENROWSET(Bulk 'D:\Temp\bin\00006_Bild 1.jpg', SINGLE_BLOB) AS BLOB); Nun Zelle C1 bis ans Ende der Dateinamen "ausfüllen" lassen: Und die so erzeugten SQLs per Zwischenablage im SQL Management Studio einfügen und laufen lassen. GO! Tipp: Excel als Hilfsmittel zum Erzeugen von SQL-Befehlen und zum Nachbearbeiten von Daten ist übrigens eine Methode, die ich wirklich oft verwende und als äußerst praktisch empfehlen kann. Viel schneller gehts kaum. ;-) Mit diesen Werkzeugen ist auch das Manipulieren von BLOBs in SQL Server rasch umsetzbar!

Wie bekomme ich binäre Dokumente (BLOBs) aus dem SQL Server?

Das Leben als Datenbank-Administrator steckt voller Überraschungen. Mal gehören Indizies erstellt oder neu aufgebaut, Volltextkataloge rebuildet, Datenbanken gebackupt, gewartet, restored und natürlich ist ein DB-Admin Ansprechpartner für alle weiteren auftretenden Probleme und Wünsche der IT und der Anwender. So hatte ich vor kurzem die Anforderung, in einer Datenbank gespeicherte Bilder "herauszuholen", also klassische BLOBs (Binary Large Objects) als Dateien zu speichern. In meiner Datenbank existiert eine Tabelle "MyFiles" mit einer Spalte vom Typ IMAGE. Das Pendant ab SQL Server 2005 wäre der "neue" Datentyp VARBINARY; in meinem Fall handelt es sich um eine konvertierte DB aus SQL 2000 in SQL 2005. In der Spalte "FIL_Content" ist der Dateistream einer Datei enthalten, z.B. JPG-Bilder, Word- und Excel-Dokumente, PDFs, (BLOB), also ganz egal welche Files (ab SQL 2008 gibt es übrigens einen eigenen Filestream-Datentyp. ;-) Die binären Dokumente können nicht simpel mit Copy & Paste herausgeholt werden, nur die entsprechende Applikation liest und schreibt die Dateien von und in die Datenbank. Diese binären Informationen aus der Tabelle sollen als Files gespeichert werden um sie weiterzuverwenden. So sieht die vereinfachte Tabelle aus, Auszulesen ist die Spalte FIL_Content: Natürlich könnte ich eine kleine .NET Applikation dafür bauen, aber ich wollte eine möglichst rasche Lösung. Und ich habe sie auch gefunden! Ein kleines T-SQL Script im SQLTeam.com Forum von "Peso". Dieses habe ich analysiert und wie folgt angepasst. (Das ganze Script gibt es hier zum Download, es läuft in SQL Server 2005 und 2008.) Ich habe das Script als Stored Procedure "save2file" angelegt. Die Funktionsweise kurz erklärt: Mit einem Cursor (Zeile 16) wird die gesamte Tabelle "MyFiles" durchlaufen und die selektierten Felder in Variablen eingelesen (Zeile 21). Dann wird der Pfad aus Feld FIL_ID und Dateiname zusammengebaut und ausgegeben (Zeile 25-28). Jetzt kommt der Clou: Es wird ein ADODB-Stream als OLE-Objekt angelegt (Zeile 30) und mit den Werten befüttert (Zeile 31 bis 34). Dieser Stream wird auf die Festplatte geschrieben (Zeile 33, 34) und das OLE Objekt zerstört (Zeile 36). Und weiter mit dem nächsten Datensatz (Zeile 38). Anzupassen ist natürlich der Pfad, wohin die Dateien gespeichert werden sollen (Zeile 27). Ausgeführt wird das Script wie gewohnt mit exec save2file Voila! Wenn alles stimmt, wurden die binary Contents als Files in den gew. Pfad extrahiert: Hinweis: Diese Vorgangsweise ist sehr rasch anwendbar, aber nicht unbedingt für "daily use" geeignet. Je nach Datenmenge ist das Erstellen eines OLE-Objekts nicht unbedingt "günstig". Aber für den Ab-und-zu Export verdient das Script meine Empfehlung als "best practice"! Eine weitere Methode: KB258038: How To Access and Modify SQL Server BLOB Data by Using the ADO Stream Object mit dem VB Beispiel "Saving the Data in a SQL Server Image Column to a File on the Hard Disk" und "Transfer the Image Stored in a .gif File to an Image Column in a SQL Server Table". In Teil Zwei geht es dann um den umgekehrten Weg - wie bekomme ich Files per T-SQL als BLOB in die Datenbank... Möge T-SQL immer so hilfreich sein! ;-) Beitrag von Toni Pohl

Die Zukunft von SQL Server...

...beginnt hier! SQL Server 2008 R2 (codename "Kilimanjaro") wird ab Mai 2010 verfügbar sein (SQL Server 2008 R2 gets an official date). An der übernächsten Version von SQL Server wird auch schon gearbeitet: Wenn man den Gerüchten Glauben schenkt - msdn blog von Dan Jones, Mitglied des SQL Server Teams und den üblichen Verdächtigen (Bloggern) -, so wird diese SQL Server Version den Codenamen "Denali" tragen - und könnte als SQL Server 2011 enden? Das SQL Server Team hat eine Vorliebe für National-Park-Namen und "Denali" (indianisch: "Der Hohe") ist mit fast 6.200 Metern der höchste Berg in Nord Amerika in Alaska und heißt offiziell Mount McKinley... Matthias Berndt (Group Program Manager Microsoft SQL Server) informiert übrigens in seinem Blog über die Zeitpläne der nächsten Releases: Microsoft SQL Server Release Services, hier die wichtigsten Termine: SQL Server 2008 SP2 wird voraussichtlich im 3. Quartal 2010 veröffentlicht. SQL Server 2005 SP4 kommt wohl im 4. Quartal 2010 und wird wahrscheinlich das letzte Service Pack für diese SQL Version sein; den "erweiterten Support" dafür wird es ab April 2011 bis Dezember 2016 geben. (Allgemeine Infos zur Lebenszeit der Microsoft Produkte finden sich in support.microsoft.com/lifecycle.) Und noch etwas Lustiges zum Abschluss: Wissen Sie, wie SQL Server _schmeckt_? Und wie schmeckt Oracle im Vergleich dazu?? Dazu hat martinidesign ein wirklich köstliches Video produziert: The DB Taste Challenge Viel Spaß!

Manipulier mal wieder - mit URL Rewriting für IIS 7

Webhoster und Developer aufgepasst: Ganz frisch gibt es das Microsoft URL Rewrite Module 1.1 for IIS 7. Was macht URL rewriting? "URL rewrite module provides a rule-based rewriting mechanism for changing requested URL's before they get processed by web server". Damit können zum Beispiel "friendly URLs" und "search-engine-friendly-URLs" in Web-Applikationen verwendet werden, z.B. statt "http://.../get.aspx?id=4711&view=0815" wird daraus eine lesbare und gut indizierbare Adresse "http://.../linz.aspx". Per URL Rewriting sind URL-Manipulationen mit Regeln, Regular Expressions, Wildcards, String Manipulationen, Encoding, Redirects, Blocking von unerwünschten Anfragen und mehr möglich. Ein eigenes GUI Tool hilft beim Testen der URLs. Das Tool erfordert die IIS7-Rolle und muss als Administrator installiert werden: "Run as administrator" cmd; msiexec /I rewrite_1.1_x86_en-US.msi ... Wenn eine früher Version des Microsoft URL Rewrite Module installiert ist, wird diese aktualisiert. Alle rewrite rules in applicationHost.config und web.config bleiben erhalten. Hier finden sich die Downloads und weitere Informationen: Microsoft URL Rewrite Module 1.1 for IIS 7 (x86) Microsoft URL Rewrite Module 1.1 for IIS 7 (x64) Using URL Rewrite Module auf learn.iis.net (generell ein guter Einstiegspunkt in IIS!) URL Rewriting for ASP.NET Web Forms IIS7 - URL Rewrite Module - Forum Tipp für alle Interessierten: URL Rewrite Module - Video Walkthrough (30min) auf learn.iis.net Das Video zeigt User-friendly URLs, Regeln, Blockieren von unerwünschten Requests und das Troubleshooting und Debuggen von rewrite-rules - zwar für Version 1.0, die Funktionalität bleibt aber gleich. Happy rewriting! Beitrag von Toni Pohl

SQL Server - Datenbank Diagramme kopieren

Datenbanken können recht groß und komplex werden - dafür sind leistungsfähige Datenbank-Systeme wie SQL Server ja da. Und weil ERP-Systeme und große Anwendungen gleich mal ein paar hundert bis tausend Tabellen beinhalten können, wurden die Datenbank-Diagramme erfunden, um Relationen zwischen den Tabellen grafisch abbilden zu können. Erst mit der grafischen Darstellung kann sich ein Datenbank-Administrator und Entwickler ein (Teil-) Bild des Daten-Schemas machen - zu mindestens gilt das für mich. Ein kleines Datenbank-Diagramm in SQL Server kann zum Beispiel so aussehen: Fesch. Nur, wie kann so ein Datenbank-Diagramm aus einer bestehenden Datenbank in eine andere Ziel-Datenbank übertragen werden? Gar nicht! Im Kontextmenü des SQL Servers findet sich dazu keine Möglichkeit. Die einzige mir bekannte Möglichkeit war bislang das Kopieren der Datenbank und Nacharbeiten der Daten. "Nachzeichnen" stellt keine Option dar. Jetzt habe ich aber aus aktueller Anforderung - die Diagramme sollten in eine neue Datenbank übertragen werden - einen brauchbaren Workaround zum Kopieren von Diagrammen in andere Datenbanken gefunden, und zwar auf codeplex.com Script SQL Server 2005 diagrams to a file von Craig Dunn. Eine sehr praktische Lösung. Ab SQL Server 2005 werden Diagramme in [sysdiagrams] gespeichert. Diese Eigenschaft machen sich zwei kleine Stored Procedures zu nutze und können so ein bestimmtes Diagramm auslesen und scripten. Hier die step-by-step Anleitung zum Scripten von Datenbank-Diagrammen (ab SQL Server 2005 lauffähig): Download der beiden Scripts von hier: Download source code (4.7KB). Das ZIP entpacken: Die beiden Stored Procedures aus dem ZIP müssen in der Quell-DB ausgeführt werden (SQL-Admin-Rechte erforderlich). Dazu einfach Doppelklick auf die SQL-Dateien, Quell-Datenbank auswählen und ausführen: Es müssen beide SP´s erstellt werden. Nun Aufrufen der SP Tool_ScriptDiagram2005 mit dem gewünschten Diagramm-Namen, z.B.: exec Tool_ScriptDiagram2005 'dg_EDVGeraete' Die Ausgabe erzeugt als Ausgabe (Messages) ein Script. Dieses mit STRG + A markieren und mit STRG + C kopieren:   In die Ziel-Datenbank wechseln (Neue Abfrage, use <meinedb>), das erzeugte Script mit STRG + V einfügen und mit F5 ausführen. Als Ergebnis - wenn alles klappt - erscheint das durch das Script neu erstellte Diagramm mit Datum und Uhrzeit im Namen - dieser kann natürlich wieder beliebig geändert werden. Tipp: Refresh des Diagramm-Knotens! Fertig. Das Diagramm wurde gescriptet und neu in der Ziel-Datenbank erstellt. Das coole Script hilft somit Aufwand zu minimieren und ermöglicht sehr einfach Datenbank-Diagramme in andere Datenbanken zu übernehmen. Für mich war´s wirklich praktisch, diesen Workaround zu verwenden, daher verdient das Script für mich eine "best practise"-Empfehlung.

Mehr Silberlicht auf der PDC

Wish I were there: Die Microsoft PDC Konferenz läuft gerade in Los Angeles und ist immer für Neuerungen und Ankündigungen gut, natürlich primär für Software-Entwickler. Für alle jene Technik-Begeisterten, die sich für die neuesten Technologien interessieren hier eine kleine Zusammenfassung. Silverlight 4 ist seit heute verfügbar und nähert sich dabei immer mehr an das Verhalten von Desktop Software an. Im Out-Of-Browser-Mode wurden einige neue Funktionen eingebaut und der Full-Trust Modus ermöglicht es, aus der Sandbox auch auf den lokalen PC zuzugreifen. Neu sind auch Webcam-Unterstützung und Ausdruck-Möglichkeiten. Hier geht es zum Download der Beta-Version - und via Startseite von silverlight.net/. Silverlight 4 soll im ersten Halbjahr 2010 released werden. Es wurde auch die nächste Version des Internet Explorers 9 angekündigt, allerdings gibt es noch keinen offiziellen Zeitplan dafür. In IE9 soll eine bessere Kompatibilität zu HTML5 und eine wesentlich schnellere Script-Engine sowie Unterstützung von DirectX eingebaut sein. Details dazu finden sich im IE-Blog und auf Channel9. Ein bisschen neidisch bin ich ja, dass es bei der TechEd 2009 kein Tablet-Notebook für die Teilnehmer gab, aber das Windows 7 Ultimate hat mich auch gefreut! ;-) Für alle Developing-Interessierten: Die Developer & Platform Group von Microsoft Österreich bloggt auf codefest.at über die PDC.

What's New in Microsoft SQL Server 2008 R2 Reporting Services #TEE09

TechEd 2009: Und sie blühen und gedeihen - die SQL Server Reporting Services, jetzt in Version SQL Server 2008 R2 - bald gibts die CTP! Chris Baldwin, Program Manager im SQL Server Reporting Services Team, zeigte die Neuerungen: What's New in Microsoft SQL Server 2008 R2 Reporting Services: Was ist neu in R2:  Self service report authoring, Reports as data feeds, Maps, Reporting against SharePoint lists, Sparklines und indicators, etc. "Managed Self-Service BI": IT kann managed, shared report components deployen und data sets für Wiederverwendung bereitstellen, somit haben die Benutzer keine ConnectionStrings o.ä. auszufüllen. Nächste Woche kommt die November CTP von SQL Server 2008 R2, für x86 + x64 Version - public Report Builder 3.0 - keine Install erforderlich; erfolgt bei erstem Aufruf aus dem Reportserver-Web (wie bisher) Notifikation bei Report-Änderung (z.B. Developer ändert einen Report und deployt diesen; dann erhält Benutzer beim nächsten Aufruf eine Info, dass eine neue Version verfügbar ist) Integration von RS in SharePoint "Bird incidents" Demos mit asymmetrischen Spalten und neuen Grafik-Visualisierungen: Excel Pivot (Atom-Icon für Report-Spezifikation nach Excel) Spatial data: floor Plan von Microsoft Buidling 34/2nd floor: Dataset 1 beinhaltet die : room-nr + polygon; dataset 2: Person, Room, years, Map Data: Map Layer z.B. Praktisch: Das Render-Format ist nun abfragbar: Hidden: =iif(Globals!RenderFormat.Name="EXCEL",False;true) Q&A: Es gibt nach wie vor keine Möglichkeit, Objekte absolute zu positionieren, z.B. für Form Printing; Parameter können nicht gespeichert werden; Kein Export nach PowerPoint - es gibt aber Third-Party Lösungen - ev. nächste Release? Ich werd mir auf jeden Fall nächste Woche die CTP laden und ansehen, alleine die neuen Charts schauen schon vielversprechend aus! Vielleicht geht sich heute Abend ja noch die Best Practices Session von Chris aus...